geträumt
23.09.2009

Bevor sie wieder im Alltag versumpfen, schreibe ich hier mal meine Träume aus der vorletzten und letzten Nacht auf. Sie waren so real und da sie ja auch lustitsch sind, sollen sie hier Platz bekommen.

Zuerst träumte ich, meine Mutter und unsere Tiere leben in einem Haus - alles wie gehabt und im normalen Bereich. Bis ich zum Fenster hinaus schaue und so bemerke, dass unser Haus von außen von Bauarbeitern mit Brettern zugenagelt wurde und nun wird ein Bagger (oder ein Kran) aufgestellt mit einer Abrißkugel dran, um unser Haus einzureißen. Ich habe hinaus gerufen, dass das doch nicht geht. Wir leben noch in dem Haus! Da sagt so ein Bauarbeiter, er hätte den Auftrag von der Vermieterin, er mache nur seinen Job. Erfreulicherweise waren uns aber die Arbeiter wohl gesonnen und die Bretter wurden wieder entfernt und das Haus wurde auch nicht kaputt gemacht. Danach war Friede, Freude, Eierkuchen...

Letzte Nacht, oder besser gesagt heute früh beim nachdämmern hatte ich diesen Traum: Ich komme zu Salome. Da bemerke ich einen zusammengefaltetes Kleidungsbündel auf dem Küchenstuhl und werde stutzig. Salome ist allein in der Wohnung, wo kommen da die Sachen her? Ich schaue mich um und da steht doch ein Mann im Wohnzimmer und erklärt seelenruhig, er wohnt so lange dort, wie Salome allein in der Wohnung ist. Er ist ein Geist und möchte mit Salome ein wenig die Zeit versüßen. Meine Einwürfe, dass das nicht ohne die Zustimmung der Wohnungseigentümerin geht, verhallten ohne wirkliche Wirkung. Der Charm des Geistes hatte mich, ebenso wie Salome, in Bann gezogen. Ich erzählte dem Geist von meinen Schwierigkeiten im Geschäft und so kam es, dass der Geist etwas machte (ich weiß nicht was). Ab da lief das Geschäft einfach überwältigend. Ich machte mir Sorgen (na klar! typisch!), wenn der Geist nicht mehr da ist, das die gute Zeit dann wieder vorbei wäre. Also fragte ich ihn, ob sich dann wieder etwas ändern würde. Klar! sagte er. Dann wird es noch mehr Umsatz geben. Ich soll mir einmal überlegen, noch jemanden zu meiner Entlastung einzustellen. Mir blieb selbst im Traum die Spucke im Hals stecken. Ich habe ja mit vielen gerechnet - aber nie mit so einer Antwort. Als ich meinen Traum heute früh der Chefin erzählte, musste ich darüber so herzhaft lachen. Ich bin sehr dankbar für das Erlebnis. Egal was kommt. Ich habe zumindest schon meinen Spaß vom träumen und erzählen. Beim Spaziergang mit den Hunden habe ich noch einmal daran denken müssen. Dabei stand ich unter einer Kastanie, die ich natürlich an meiner Geschichte teilhaben lies. Sie zeigte mir zu meinen Füßen eine Kastanie, die noch zum Teil in ihrer Hülle war. Ich nahm die Kastanie aus ihrer Verpackung, steckte sie ein als Geschenk an Salome und ihren Geist. Auch die beiden sollen meine Freude erfahren....

Diese Geschichte hat das Potential, ein Mehrteiler zu werden. Also wenn Sie wissen möchten,ob oder wie es weitergeht, schalten Sie wieder ein. Zwischen Montag und Sonntag kommt die Sendung "Leben". Bestimmt trifft der Frosch auf Rapunzel. Und als sie ihn mit dem Traktor überrollte, verzauberte er sich in ein Känguruh...........  Oder so.    Ich widme mich jetzt besser meinem Geschäft. Liebe Grütze und gehabt Euch wohl.

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