Und doch habe ich nie danach gesucht. Weil ich der felsenfesten Überzeugung bin, dass alles was für mich gut und richtig und wichtig ist, von selber zu mir kommt. Ich brauche es mir nur zu wünschen und dann mich in dem üben, was ich nicht so gut kann – Geduld.
Das schon einmal vorweg.
In der vorigen Woche haben meine guten Geister mich auf einen Weg aufmerksam gemacht, den ich gehen soll. Und das habe ich erlebt:
Am Sonntag war ich mit meinem Lieblingsmuttelchen auf der Burg Maus. Wir haben uns dort die Greifvogelschau angesehen. Der steile Weg hinauf hat ihr ziemlich zu schaffen gemacht. Sie hat ein bissel mit mir geschimpft und gesagt, wenn sie gewusst hätte, was das für ein Weg wäre, wäre sie nicht mitgekommen. Aber als wir die Burg erreichten und sie wieder zu Atem gekommen war, hat sie sich doch anders besonnen. Die Aussicht und das tolle Erlebnis war den Aufstieg wert! (Gottseidank!) Und weil wir 5 Minuten zu spät ankamen, haben wir obendrauf den Logenplatz bekommen. Genau unter dem Platz, an dem die Vögel aus der Höhe herunter steigen. Das war gigantisch.
Da hatten wir aber so richtig viel Glück. Während der Vorführung wird die Burg abgeschlossen. Wer zu spät kommt, steht dann vor verschlossener Pforte. Manno, hatten wir ein Glück. Vor allem ich, wenn ich an den Zorn meiner Mutter denke.
Auf der Burg Maus können verschiedene Greifvögel bewundert werden, Falken, Steinadler, ein superschöner Uhu und die SEEADLER. Jedes einzelne Tier ist einzigartig. Der Weg dahin lohnt immer.
Hat schon jemand einen Regenbogen direkt neben der Sonne gesehen? Leider kann das nicht fotografiert werden. Die Sonne hat zu sehr geblendet. Ich habe es gesehen, als ich dem Adler in seinem Flug beobachten durfte. Oh, war das schön!
Der Flug der Adler ist einfach unbeschreiblich schön anzusehen. Dazu noch der Blick auf das Rheintal. Das Wetter war wunderbar.... Von diesem erleben kann ich noch lange zehren.
Ich habe mir nicht getraut, speziell eine Aderfeder anzufordern. Für mich steht die Feder für ein wichtiges spirituelles Utensil. Der Adler ist der Vogel, der am höchsten fliegt und deshalb auch unsere Anliegen am nahesten zum großen Geist tragen kann. Deshalb wird der Adler von vielen nativen Americans verehrt. Nachdem ich ihn (den Adler) mal wieder in seiner natürlichen Großartigkeit erleben durfte, kann ich das sehr gut mitempfinden.
Mein Lebensmotto heißt Mitakuye Oyasin. Das bedeutet, wir sind alle miteinander verwand. Mutter Erde, die Steine, die Tiere, das Wasser, die Pflanzen, .... – wir sind einfach alle miteinander verbunden. Meine Hoffnung, das mir meine geflügelten Geschwister zu einer Feder verhelfen, war da. Schon bei der morgendlichen Hunderunde habe ich die Geister um Hilfe gebeten. Meine Zuversicht war geteilt zwischen „die Zeit ist reif“ und dem „jetzt wird sie in ihren Wünschen unbescheiden“.
Lange Rede- kurzer Sinn.
Zum Ende der Vorführung kann man sich noch mit verschiedenen Postern versorgen oder den netten Falkner mit Fragen löchern. Ich musste natürlich auch ein Poster haben. Da sehe ich doch, das da eine Feder an der Seite liegt und spreche den Falkner daraufhin an, ob ich sie bekommen kann.
Er hat sie mir geschenkt und noch dazu ist es eine Feder von diesem superprächtigen Kerl namens Hermann, der seines Zeichens ein Seeadler ist.
Ich kann Euch sagen, glücklicher konnte mich nichts mehr machen.
An diesem Sonntag wurde ich noch viel reichlicher beschenkt. Ich fand einen Igel aus Schiefer und mit Moos bewachsen und dann hat mich eine bestimmte Pflanzenart immer wieder angesprochen. Ich kannte sie nicht und habe darum ein Stück mit nach Hause genommen. Inzwischen weiß ich, dass es eine grüne Nieswurz ist. Ich habe bei Wikipedia gelesen, dass diese Pflanze auch eine Heilpflanze ist, die zum behandeln von Krebs eingesetzt werden kann.
Mein Herz hüft noch immer vor lauter Freude und ich hoffe, dieses erhebende Glücksgefühl mit vielen Mitakuye (Verwanden) teilen zu können.
Liebe, Licht und Kichererbsen
Kathrin
