Eigen-tümlich / Mitakuye Oyasin
2.05.2008

Ich bin letztens gefragt worden, ob das meine Hunde wären. Und ich hab ja gesagt. Ich habe nicht nachgedacht in diesem Moment, denn es sind nicht meine Hunde in diesem Verständnis von meinem Besitz. Auch wenn sie meine Trabanten sind. 

Nichts kann wirklich mein Eigentum sein, was von dieser Welt oder dem Universum stammt. Kein Wesen, kein Haus oder Land oder was auch immer.

Ich bin ein Teil dieser Welt. Die Erde ist meine Mutter und der Himmel mein Vater. Ich bin mit allem, was auf dieser Welt ist, verwand.

Kein vernunftbegabtes Wesen kommt auf die Idee, seine Mutter als Eigentum zu bezeichnen. Oder seine Geschwister...

Wie, bitteschön, kann dann Mensch ein Tier / das Grundstück, etc. als sein Eigentum ansehen?

Das, woraus ich bestehe und ich demzufolge ein Teil dessen bin, kann ich mir nicht zu eigen machen.

Deshalb habe ich mein Verständnis für den Begriff „Besitz„  umgestaltet.

Besitzen kann nur heißen, dass mir etwas gegeben wird, damit ich es nach besten Wissen und Gewissen hege und pflege. Ich bin durch Evolution in die Lage gesetzt, Land und Tiere zu nutzen. Und das soll ich so tun, das es immer im Sinne von Leben ist.

Ich will hier nichts schön reden. Mutter Natur ist ohne Emotion. Fressen und gefressen werden sind natürliche Abläufe. Nur habe ich von noch keinem Tier gehört, dass sich bewusst seine Umwelt zerstört, weil damit kurzfristig Profit gemacht werden könnte. Da kann sich noch ausführlicher ausgelassen werden.

Hier und jetzt will ich nur mal die Gedanken anregen, mit welchen Verständnis wir unsere Umgebung betrachten oder auch bewerten (wer’s braucht). Wie gehe ich mit den täglichen Erfahrungen um?

Auf dieser Welt hat alles seinen Sinn und seinen Platz. Auch der kleinste Spatz hat eine Aufgabe hier. Auch eine Kakerlake.

Nur weil es uns nicht gefällt, weil es halt grad mal nicht „In“ ist, ist es sicherlich nicht überflüssig.

Akzeptanz und Toleranz öffnen unsere Herzen, um Schönheiten zu entdecken die uns sonst im Dunklen der Engstirnigkeit verborgen bleiben.

 

Und noch etwas:

Nicht die Erde braucht uns, ...........

Geschrieben in Hau, Mitakuyepi | Link | 1 Kommentare

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Kommentare:

hallo
über frau zwölfe hergefunden und gleich wohl gefühlt
liebe grüße
birgit
ps diese form des besitzdenkens entspricht auch meinen vorstellungen
Geschrieben von Anonymous um 13:38, 3.05.2008 | Link


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