Das kann ja wohl nicht wahr sein
12.01.2010

 Da habe ich vor einigen Wochen  einen Pakt mit meinen Geistern geschlossen.

Mein Part dabei ist, täglich eine halbe Stunde still zu sitzen. Ob ich dabei meditiere oder "auf den Bus warte" (also nur dasitze) bleibt mir überlassen.

Ich fand das total einfach und ohne Mühe in die Tat umsetzbar.

Naja, was soll ich sagen.....

Irgendwie hab ich das einige Male schon nicht geschafft. Das kann ja wohl nicht wahr sein!

Meine Mutter sagt, Menschen sind Gewohnheitstiere. Also werde ich meine Gewohnheiten in andere Bahnen lenken, damit es auch mit dem Pakt klappt und den Geistern.

 

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Krafttier
5.08.2008

Ich hab mich mal nach innen gekehrt, um in Erfahrung zu bringen, wer derzeit mein Krafttier ist. Dabei bin ich schon ins Wundern gekommen, denn ich habe damit gerechnet:

Ameise. Quelle unbekannt

Ich mag die Ameisen, sie sind sehr stark - auch wenn es nicht auf den ersten Blick so aussieht und es lohnt sich, über sie nachzudenken. Das ist eine ganz tolle Spezies. Aber der Geist der Ameise ist nicht mehr da. Ich bedanke mich an dieser Stelle für seine Begleitung. Statt dessen habe ich das gefunden:

www.wald-und-holz.nrw.de

Ehrlich gesagt, bin ich kein Freund von der Annahme, dass man selber so großartig ist wie ein Adler, Wolf  oder Bär oder sonstetwas, wenn man dieses Tier als Krafttier hat. Das zeigt ja eher auf, dass man die imposante Stärke dieser Tiere nötig hat...   Wieso ist da auf einmal so ein Kraftpaket da??? Ich hab ihn gefragt und er ist garnicht so gefährlich, wie er wirkt. Er wird mir sehr liebe-voll Dinge zeigen, die ich auf auf meinem kommenden Weg benötige. Auch Ruhe (in der liegt die Kraft) und Bewusstsein für mein Umfeld. Und da habe ich schon vorher die Veränderung an mir bemerkt. Ich versuche tatsächlich meine Herausforderungen mit mehr Ruhe zu verarbeiten. Es tut gut.

Mehr will ich nicht nach Außen tragen. Nur noch so viel: Mitakuye Oyasin. Willkommen, mein lieber Bruder Wisent.

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Lucy
27.07.2008

Lucy-Prinzessin

 

Es ist ja nicht so, dass ich nur den Attila bei mir hätte. Auch wenn ich sehr oft nur von dem einen Hund erzähle. Da aber in meiner Berichterstattung hier meine Lucy zu kurz kommt, möchte ich sie einmal besonders erwähnen.

Die Lucy wurde am 24.07.1995 für mich geboren. Das wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber wir haben uns schnell kennen gelernt. Und eigentlich wollte ich einen ganz anderen Hund, einen Dackel und der sollte reinrassig und mit Papiere sein...   Und dann hatte ich ein kleines, schwarzes Felletwas  mit einer weißen Harre an der Schwanzspitze auf meiner Hand sitzen und es war um mich geschehen. Ich habe noch eine ganze Woche überlegt, bis ich mir eingestanden habe, dass es nur dieses Hundemädel sein kann. Ich war total verliebt - ich bin es heute noch, nur in anderer Qualität. Lucy ist nun 13 Jahre alt, hat Krebs und ein Geschwür davon am Auge. Vor über 2 Jahren schon wurde gesagt, sie lebt nicht mehr lange. Sie ist noch immer da und es geht ihr gut. So gut, wie es betagten Wesen eben geht. Leider kann sie auf Wanderungen nicht mehr mit dabei sein. Sie fehlt mir dabei. Kleine Pieselrunden muss sie mitmachen. Dann allerdings in den Morgenstunden oder am Abend. Sie leidet sehr unter der Hitze. Darum wird sie so wenig erwähnt, weil sie daheim bleiben muss.

Aber sie ist ein ebenso wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich will auch mal zu dieser Gelegenheit Danke sagen. In meinem Leben waren schon einige heftige Turbulenzen. Lucy hat mich mitten durch den größten Sturm begleitet und ist immer an meiner Seite geblieben und auch sie hat ihre Kratzer abbekommen. Und ganz außerdem hat sie mich am 03.08. vor 8 Jahren mit 4 Welpen aus meiner Lebensmüdigkeit geholt. Einer dieser vier ist noch heute bei uns und das ist auch ein absoluter Segen. Ich kann nur sagen, beide Hunde wurden für mich geboren. Ich habe sie gesehen und sofort gewusst, dass das so ist. Danke großer Geist und was weiß ich noch, wer dafür gesorgt hat. Das sind beide meine Seelenanker. 

2 Engel

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Apfelritual
17.07.2008
Ich schreibe meinen Blog scheibchenweise.

Immer mal ein kleines bisschen. So wie ich Zeit habe, werden die Worte aufgereiht und wenn ein Beitrag fertig ist, wird er frei gelassen.

Deshalb die Verzögerung der Ereignisse und meiner Berichterstattung. Die Tage sind einfach zu kurz für all die vielen Herrlichkeiten und dem Rest des Lebens.

Viele wissen es ja, wir müssen über kurz oder lang aus unserem angemieteten Haus wieder ausziehen. Und so wie sich unsere Vermieterin gebärdet, ist es mir lieber, diese Angelegenheit schnellstmöglich zu bereinigen. Die Frau und ihre Tochter sind mir zu unberechenbar.  Aber es ist nicht so einfach, eine geeignete Bleibe für 4 Tierkinder und zwei alleinstehende Frauen zu finden...

Außerdem habe ich das dringende Gefühl, ich müsste mich beruflich mal wieder nach anderen Gefilden aufmachen. Ich brauche frischen Wind um die Ohren und nicht das eingestaubte Denken. Es ist mir irgendwie makaber. In meiner Freizeit habe ich fast ausschließlich Menschen um mich, die können lachen, ernsthaft über Themen diskutieren ohne anzugreifen oder sich zu rechtfertigen, müssen sich nicht (auf Kosten anderer) profilieren und können Andere so sein lassen, wie sie sein wollen. Und dann komme ich zur Arbeit und erlebe das Kontrastprogramm. Da sitzen Menschen, die über viele andere Menschen Entscheidungen treffen und sind weit entfernt vom gesunden Miteinander. Ich weiß, daran kann ich nichts ändern. Ich will das auch nicht, das ist weder meine Aufgabe noch mein Recht. Ich möchte meine Energien gar nicht hier verschwenden. Aber ich möchte auch nicht mehr bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag hier auf besseres Wetter warten. Meine Zeit mit seinen Lektionen neigt sich hier dem Ende zu. Ich bin etwas ungeduldig, weil ich noch nicht sehen kann, was dann folgt. Darum habe ich den Orakelsee um Rat gebeten und folgende Antwort erhalten:

geh raus in die natur, suche dir einen schönen platz, und opfere dort einen apfel (zerteilt in vier teile) und eine packung tabak. bitte die geister darum, sie mögen dir helfen, ein gutes neues zu hause zu finden, und gute arbeit für dich zu finden.


Diese Antwort war direkt für mich so stimmig, dass ich meine Geister bat, mir den Ort und den günstigsten Zeitpunkt zu sagen. Als das feststand, habe ich mich mit meinem Seelenanker Attila auf den Weg gemacht.

Am Samstag sind wir nach Namedy gefahren, von dort aus ging es per Pedes weiter in den Wald hinauf. Wir haben bewusst den Wald gewählt, weil er mir zur Zeit fehlt und ich sehr gern wieder im oder am Wald leben möchte. Dazu den Weg hinauf. Das war anstrengend, das habe ich seit 3 Jahren nicht mehr gemacht. Ganz einfach mit dem Hintergrund, dass Apfel und Tabak leicht zu besorgen sind und ich aber ein wirkliches Opfer bringen wollte. Also habe ich meine Kraft angeboten (und wider Erwarten keinen Muskelkater am nächsten Tag bekommen).

 Blick auf die Namedyer Burg

Unterwegs hatte ich eine freundliche Begegnung mit einer Libelle, die mich immer wieder darauf hinwies, ich solle nicht so oft stehen bleiben und herumschauen, sondern meinen Weg gehen. Sie wollte sich nicht fotografieren lassen. Keine Zeit!

Am Siebengebirgsblick

Siebengebirgsblick. Hinter der Kurve links kenne ich eine schamanisierende Lebenskünstlerin

angekommen und ein wenig verschnauft, habe ich dann meinen Apfel und den Tabak an einem leicht geschützten Ort in einem Kreis angeordnet und meine Geister gebeten, mich zu unterstützen.

 Apfel / Tabakkreis mit Wächter

Komischerweise konnte ich mich gar nicht richtig auf das konzentrieren, weshalb ich gekommen bin. Das erscheint mir sehr oberflächig, aber es war da eben so. Attila hat aufgepasst, das uns niemand stört. Ich fühle aber, das meine Bitte noch dort ist und auch angenommen wurde. Danke an dieser Stelle all denen, die mir helfend zur Seite stehen!

Helfer mit Spirit

Dann ging es wieder nach Hause. Libelle war da und ich meine, sie war mit mir zufrieden. Fotografieren lassen wollte sie sich trotzdem nicht. OK.

Dafür hier eine alte Bekannte von mir, die Buche.

meine alte Freundin, die Buche

Dann waren wir wieder am Auto zurück, den anderen Apfel gefuttert und den Hund getränkt und die Aussicht genossen.

Blick vom Parkplatz auf die andere Rheinseite

Ich wünsche Euch alles liebe!

Kathrin

Ach so, noch'n Hinweis: wenn Du mit dem Mauszeiger auf die Bilder gehst, gibt es noch zusätzliche Informationen.

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Rede
9.07.2008

Ich kenne es ja schon, bin heute wieder darauf gestoßen und möchte es Euch hier mal vorstellen:

 

REDE

Es ist für mich nicht wichtig, wie Du Dein Geld verdienst.
Ich möchte wissen, ob Du es wagst, 
der Sehnsucht Deines Herzens zu folgen.

Es ist für mich nicht so wichtig, wie alt Du bist.
Ich möchte wissen, ob Du Dich traust,
wie ein Narr auszusehen, weil Du Deine Liebe zeigst,
Deine Träume lebst und wirklich lebendig bist.

Es ist nicht wichtig für mich, ob die Geschichte stimmt, 
die Du mir erzählst.
Ich möchte wissen, ob Du jemanden enttäuschen kannst, 
wenn es wichtig ist, Dir selbst treu zu bleiben;
ob Du mit Verrat umgehen kannst, ohne Deine Seele zu verraten.

Ich möchte wissen, ob Du dann noch die Schönheit in allem 
sehen kannst, wenn es nicht jeden Tag schön ist.

Es ist nicht wichtig für mich, wo, was oder mit wem Du studiert hast.
Ich möchte wissen, was von Dir übrig bleibt, 
wenn alles Äußere von Dir abfällt.
Ich möchte wissen, ob Du mit Dir selbst allein sein kannst.

Oriah Mountain Dreamer, Indian Elder

Meine liebe Freundin Silvia brachte mich darauf, noch einmal und mit Bewusstsein diesen Text zu lesen. Und in einem Punkt muss ich ihr Recht geben. Es ist N I C H T egal, womit Du Dein Geld verdienst. Ich habe Hochachtung vor Dir, würdest Du Deinen Job als (...) wechseln, für einen Job, der Dir vielleicht weniger Verdienst einbringt, Du Dich aber der Gesellschaft nützlich machst. Anstelle sie zu demolieren.

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Sonntag´s
1.06.2008
 Aufgetankt und kein Ohrenterror mehr.

Nach so viel wunderbaren trommeln und betrommelt werden bin ich nun wieder mit dem Rest der Welt ausgesöhnt.

Aber auch groggy, wie wir in Leipzig zu sagen pflegen. Also gepflegt erledigt.

Hier eine kleine Interpretation meines Tages:

 Pow Wow Lahnstein am 01.06.08

Die Atmosphäre und alles drum herum war schön. Das Lieblingsmuttelchen und ich haben uns sehr wohl gefühlt. Wir waren ja nicht das erste Mal bei einem Pow Wow und haben ein wenig Gefühl für die Tänze und Outfits mitgebracht. Beim ersten mal war das alles noch so fremd.

Und wir sind beide auch einer Meinung, dass das Pow Wow in Lahnstein noch besser war, als in Asbach damals. Die Stadthalle bietet schon bessere Voraussetzungen.

Nicht nur, das ich jetzt emotional wieder gut eingespielt bin. Ich habe außerdem auch noch ein materielles Schmankerl mitgebracht. Eine Rahmentrommel

Guggst Du? 

 neues Baby

Die hat einen Klang – vom Feinsten. Ich konnte mal wieder meine Freudentränen nicht für mich behalten. Ich bin so verliebt in meine Trommeln.

 

Was mich persönlich noch beeindruckt hat, war der Mexikanische Indio. Er hat uns traditionelle Tänze für verschiedene Rituale gezeigt. Mal davon abgesehen, dass schon sein Outfit alles andere in den Schatten stellte. Seine Tänze haben mich beeindruckt. Einfach genial!

1

2

Ich wünsche Euch allen eine friedsame Zeit.

Mitakuye Oyasin

Kathrin

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Der Weg des Adlers
5.05.2008

guggst Du?

 Der Weg des Adlers

Schon oft habe ich das bei Erdweibchen gefunden. Ein paar mal bin ich "drüber gestolpert", bis ich es wirklich wahr-genommen habe.

Auf alle Fälle anschauen, weil mit viel Tiefgang!

Die Widmung des Adlers:

Mein Flug ist kein Entsagen – sondern ein sich Freuen.

„Und wenn dir bewusst geworden ist,
dass die Welt eine große
Veränderung
braucht,
dann bist du der Teil der Welt, der dir
am nächsten ist.
Beginne dort.“

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Eigen-tümlich / Mitakuye Oyasin
2.05.2008

Ich bin letztens gefragt worden, ob das meine Hunde wären. Und ich hab ja gesagt. Ich habe nicht nachgedacht in diesem Moment, denn es sind nicht meine Hunde in diesem Verständnis von meinem Besitz. Auch wenn sie meine Trabanten sind. 

Nichts kann wirklich mein Eigentum sein, was von dieser Welt oder dem Universum stammt. Kein Wesen, kein Haus oder Land oder was auch immer.

Ich bin ein Teil dieser Welt. Die Erde ist meine Mutter und der Himmel mein Vater. Ich bin mit allem, was auf dieser Welt ist, verwand.

Kein vernunftbegabtes Wesen kommt auf die Idee, seine Mutter als Eigentum zu bezeichnen. Oder seine Geschwister...

Wie, bitteschön, kann dann Mensch ein Tier / das Grundstück, etc. als sein Eigentum ansehen?

Das, woraus ich bestehe und ich demzufolge ein Teil dessen bin, kann ich mir nicht zu eigen machen.

Deshalb habe ich mein Verständnis für den Begriff „Besitz„  umgestaltet.

Besitzen kann nur heißen, dass mir etwas gegeben wird, damit ich es nach besten Wissen und Gewissen hege und pflege. Ich bin durch Evolution in die Lage gesetzt, Land und Tiere zu nutzen. Und das soll ich so tun, das es immer im Sinne von Leben ist.

Ich will hier nichts schön reden. Mutter Natur ist ohne Emotion. Fressen und gefressen werden sind natürliche Abläufe. Nur habe ich von noch keinem Tier gehört, dass sich bewusst seine Umwelt zerstört, weil damit kurzfristig Profit gemacht werden könnte. Da kann sich noch ausführlicher ausgelassen werden.

Hier und jetzt will ich nur mal die Gedanken anregen, mit welchen Verständnis wir unsere Umgebung betrachten oder auch bewerten (wer’s braucht). Wie gehe ich mit den täglichen Erfahrungen um?

Auf dieser Welt hat alles seinen Sinn und seinen Platz. Auch der kleinste Spatz hat eine Aufgabe hier. Auch eine Kakerlake.

Nur weil es uns nicht gefällt, weil es halt grad mal nicht „In“ ist, ist es sicherlich nicht überflüssig.

Akzeptanz und Toleranz öffnen unsere Herzen, um Schönheiten zu entdecken die uns sonst im Dunklen der Engstirnigkeit verborgen bleiben.

 

Und noch etwas:

Nicht die Erde braucht uns, ...........

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Mitakuye Oyasin
30.04.2008
  Seit wann  ich mir schon eine Adlerfeder wünsche, das wissen nur noch die Geister.

Und doch habe ich nie danach gesucht. Weil ich der felsenfesten Überzeugung bin, dass alles was für mich gut und richtig und wichtig ist, von selber zu mir kommt. Ich brauche es mir nur zu wünschen und dann mich in dem üben, was ich nicht so gut kann – Geduld.

Das schon einmal vorweg.

In der vorigen Woche haben meine guten Geister mich auf einen Weg aufmerksam gemacht, den ich gehen soll. Und das habe ich erlebt: 

Am Sonntag war ich mit meinem Lieblingsmuttelchen auf der Burg Maus. Wir haben uns dort die Greifvogelschau angesehen. Der steile Weg hinauf hat ihr ziemlich zu schaffen gemacht. Sie hat ein bissel mit mir geschimpft und gesagt, wenn sie gewusst hätte, was das für ein Weg wäre, wäre sie nicht mitgekommen. Aber als wir die Burg erreichten und sie wieder zu Atem gekommen war, hat sie sich doch anders besonnen. Die Aussicht und das tolle Erlebnis war den Aufstieg wert! (Gottseidank!) Und weil wir 5 Minuten zu spät ankamen, haben wir obendrauf den Logenplatz bekommen. Genau unter dem Platz, an dem die Vögel aus der Höhe herunter steigen. Das war gigantisch.

Da hatten wir aber so richtig viel Glück. Während der Vorführung wird die Burg abgeschlossen. Wer zu spät kommt, steht dann vor verschlossener Pforte. Manno, hatten wir ein Glück. Vor allem ich, wenn ich an den Zorn meiner Mutter denke.

Auf der Burg Maus können verschiedene Greifvögel bewundert werden, Falken, Steinadler, ein superschöner Uhu und die SEEADLER. Jedes einzelne Tier ist einzigartig. Der Weg dahin lohnt immer.

Hat schon jemand einen Regenbogen direkt neben der Sonne gesehen? Leider kann das nicht fotografiert werden. Die Sonne hat zu sehr geblendet. Ich habe es gesehen, als ich dem Adler in seinem Flug beobachten durfte. Oh, war das schön!

Der Flug der Adler ist einfach unbeschreiblich schön anzusehen. Dazu noch der Blick auf das Rheintal. Das Wetter war wunderbar.... Von diesem erleben kann ich noch lange zehren.

Ich habe mir nicht getraut, speziell eine Aderfeder anzufordern. Für mich steht die Feder für ein wichtiges spirituelles Utensil. Der Adler ist der Vogel, der am höchsten fliegt und deshalb auch unsere Anliegen am nahesten zum großen Geist tragen kann. Deshalb wird der Adler von vielen nativen Americans verehrt. Nachdem ich ihn (den Adler)  mal wieder in seiner natürlichen Großartigkeit erleben durfte, kann ich das sehr gut mitempfinden.

Mein Lebensmotto heißt Mitakuye Oyasin. Das bedeutet, wir sind alle miteinander verwand. Mutter Erde, die Steine, die Tiere, das Wasser, die Pflanzen, .... – wir sind einfach alle miteinander verbunden. Meine Hoffnung, das mir meine geflügelten Geschwister zu einer Feder verhelfen, war da. Schon bei der morgendlichen Hunderunde habe ich die Geister um Hilfe gebeten. Meine Zuversicht war geteilt zwischen „die Zeit ist reif“ und dem „jetzt wird sie in ihren Wünschen unbescheiden“.

Lange Rede- kurzer Sinn.

Zum Ende der Vorführung kann man sich noch mit verschiedenen Postern versorgen oder den netten Falkner mit Fragen löchern. Ich musste natürlich auch ein Poster haben. Da sehe ich doch, das da eine Feder an der Seite liegt und spreche den Falkner daraufhin an, ob ich sie bekommen kann.

Er hat sie mir geschenkt und noch dazu ist es eine Feder von diesem superprächtigen Kerl namens Hermann, der seines Zeichens ein Seeadler ist.

Ich kann Euch sagen, glücklicher konnte mich nichts mehr machen.

 An diesem Sonntag wurde ich noch viel reichlicher beschenkt. Ich fand einen Igel aus Schiefer und mit Moos bewachsen und dann hat mich eine bestimmte Pflanzenart immer wieder angesprochen. Ich kannte sie nicht und habe darum ein Stück mit nach Hause genommen. Inzwischen weiß ich, dass es eine grüne Nieswurz ist. Ich habe bei Wikipedia gelesen, dass diese Pflanze auch eine Heilpflanze ist, die zum behandeln von Krebs eingesetzt werden kann.

Mein Herz hüft noch immer vor lauter Freude und ich hoffe, dieses erhebende Glücksgefühl mit vielen Mitakuye (Verwanden) teilen zu können.

Liebe, Licht und Kichererbsen

Kathrin

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Yellowstone-Wolf
16.04.2008

Das habe ich soeben bei Shaman Ca gefunden und mir ist es eine Herzenssache dabei zu helfen, dass so viele Menschen wie nur irgend möglich darüber erfahren.

Yellowstone-Wolf

und

Yellowstone-Bison

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Hau, Mitukayepi
13.04.2008

íst aus der Lakotasprache und steht für:

Hallo meine lieben Freunde und Verwande.
Ich freue mich, Euch hier zu treffen und mich mit Euch auszutauschen.

Wie ich dazu komme, dass werde ich bei der nächsten würdigen Gelegenheit erzählen.


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