Lehrgeld
23.09.2010

 

  Tja, was kann ich berichten?

Lehrgeld muss ich bezahlen und für die Sicht des Richters bin ich noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Ich hätte nach seiner Sicht gleich nach einem Monat den Vorbesitzer des Ladens verklagen müssen. Mein 9 monatiges Kämpfen hat eine gesetzliche Frist verstreichen lassen. Und wenn ich mich verarschen lasse, bin ich selber Schuld. Auch wenn 10 Personen bezeugen, dass er mir einen Umsatz von mindestens 3000 Euronen zugesichert hat und das auch per Kassenbücher "bewiesen" hat.

Dass ich an Stelle der eingeklagten fast 6000 Euronen mit nur 2500 Euronen bei dem alten geldgeilen Mann in der Kreide stehe, ist tatsächlich das Ergebnis meiner harten Verhandlung und meiner gut fundierten Nachweise, was hin und her gereicht wurde, bzw. meinem ruhigen, sachlichen Auftritt. Ich hatte etwas Zeit vor dem Termin, habe meine Grimassen (Danke Wanderer) geschnitten und mich selbst in mir gestärkt. So war ich nicht angreifbar und konnte wunderbar bei mir bleiben. Das hat beeindruckt und mir ein Stück weit geholfen.

So, ich werde mein Lehrgeld entrichten. Ich sage Danke den Geistern. Für die Lehre und für den Weg und seinen Ausgang. Ich kann sagen, ich gehe meinen Weg reifer weiter und nun wieder leichter. Etwas, was mir auf der Seele lag, hat ein Ende gefunden. Die Euronen werden schon noch den Kanal zu mir finden, damit ich sie weitergeben kann. Mein Glück ist davon nicht abhängig.

Ich bedanke mich bei allen, die mir zur Seite standen und stehen. Es ist gut einem Kreis anzugehören, in dem man sich zwar nicht täglich sieht, aber fühlt.

 Ich möchte Euch eine Atemübung schenken, die mir während des wartens im Gericht zufiel. Stelle ein Herz in Deine Mitte  

 

 

Und nun atme tief ein und aus. Bei jedem Atemzug weitet sich das Herz, wird immer größer und verströmt ein wahnsinns Gefühl der Liebe. Das Gefühl der Geborgenheit, von geliebt sein und geliebt werden. Von Glück. Von der Lust am Leben. Atme so viel davon ein, dass jede Faser Deines Körpers genug hat. Gerne auch betrunken wird von Liebe und Glück. Atme soviel davon ein, wie Du brauchst. Vielleicht schaffst Du es auch noch, bewusst die Füße auf dem Boden zu haben und erfühlen zu können, dass Du da, wo Du gerade Deine Füße hast, am komplett richtigen Ort auf diesem Planeten bist. 

Liebe, Licht und Kichererbsen!

 

 
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Muffensausen
23.09.2010

Heute habe ich meinen Termin vor Gericht.

Alle die, die ab 12:00 Uhr eine Hand frei haben, bitte Daumen drücken oder alle Energien zu mir schicken, damit der Termin der Gerechtigkeit zum Leben verhilft.

Ich werde ich selbst bleiben, klare Struktur, klare Ansagen. Falls ich gelassen werde. Ich bin nicht das Opfer eines geldgeilen, alten Mannes.

Puh...

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ein Wandertag
19.09.2010

Heute war Wandertag angesagt.

Unterwegs konnten wir wieder viele für uns neue und interessante Dinge finden.

Ich mach das ja ganz gern, einfach ins Auto setzten und mal sehen, wo wir überall landen. So habe ich auch "meinen" geheimen Steinkreis gefunden und es hat immer einen Hauch von Abenteuer.

Also, Atti und ich wir sind heute eine ganze Weile in einer Richtung unterwegs gewesen, die wir noch nie erkundet haben. Anführer durfte heute Hund sein, wir wechseln uns ab. 

 

Er zeigte mir einen Flecken im Wald, da waren so viele Pilze  zu finden, dass ich die mir bekannten minehmen musste, so viele standen da. Ich hatte ja nur meinen Rucksack dabei und war eigentlich auf Pilze finden garnicht aus. Neben denen, die sich nun in meinem Bauch befinden, gab es auch einige, die hab ich stehen gelassen. Das mach ich mit allen Pilzen, die ich nicht kenne, oder nicht verwenden kann. Der Intressanteste von allen dürfte dieser hier sein. Ein Tintenfischpilz:

Der sieht vielleicht seltsam aus! Klickst Du auf das Bild, habe ich einen Link mit mehr Infos hinterlgt.

Dann fanden wir noch

und seinen Bruder

Eine Pflanze machte noch auf sich aufmerksam und erfreute mich mit ihrem angenehmen Duft. Weiss jemand, wer das ist?

Die Glöckchen dieser Pflanze sind violett, das ist auf dem Foto nicht so schön zu erkennen. Da sich auch ein Ameisenhaufen fand, auf dem sich die Waldameisen fleißig tummelten, meine ich schon, dass dort die Waldwelt noch in Ordnung war. Aber ich fand auch viele blaue in violette Pilze, von denen ich weiss, dass sie gerne Menschen in Grenzregionen führen. Das fand ich dann ziemlich auffällig.

Nun fühle ich den Frieden in meiner Seele und bin dankbar für diesen wunder-schönen Tag. Habt alle eine erfolgreiche, von Frieden getragene Woche.

A propo Frieden: Ich habe am 23.09. meinen Gerichtstermin. Ich fühle mich nicht wirklich sicher und bezweifle, ob Frau Justizia an diesem Tag anwesend sein wird. Ich bitte um die Hilfe aller guten Geister, auf das der Gerechtigkeit zum Leben verholfen wird.

 

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Ich mal wieder
18.09.2010

Irgendwie kann ich mich heute selbst nicht leiden.

Mal bin ich zu großkotzig, dann stehe ich mir nur im Weg herum. Das, was ich anpacke, klappt nicht. Zu faul zum spazieren gehen bin ich auch....

 

Was soll nur aus mir werden? Hä?

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geträumt
15.09.2010

 

Ich bin geflogen

In der letzten Nacht habe ich das fliegen erlernt. Es war einfach wunderschön. An meinen Flügeln wuchsen buntschillernde Federn und in mir wuchs ein unbeschreiblich, glückliches Gefühl für das es keine Worte gibt.

Dummerweise bekam ich die Information, ich würde das fliegen leichter in einer ganz bestimmten Strasse in Leipzig erlernen. Und seltsam war auch, dass an meiner Seite meine Tochter und ein Ex-Lover von mir waren. Beiden Personen traue ich ehrlich gesagt nicht zu, das sie gleich wie ich in Bezug auf das freie fliegen empfinden.

Und noch etwas seltsames: Ich musste mit Lucy nachts ein paar mal raus in den Garten, weil es ihr nicht gut ging. Mein Traum ging immer weiter, sobald ich einschlief. Ich habe mich trotz der Unterbrechungen erhoben und glücklich gefühlt.

Interessant war auch, dass es in Leipzigs Strassen schon einige fliegende Frauen gab. Sie schwirrten in der Luft umher und für sie war das schon alltäglich. Ich war fasziniert! 

Vielleicht sollte ich mal wieder ein paar Tage Urlaub nehmen und in den Osten fliegen, äh fahren ...

 

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A B A R T I G
14.09.2010

Kleiner Hinweis am Rande

Wer meint, mir mittels der in meinem Blog angegebenen Links auf die Tränensäcke gehen zu können, dem sei mitgeteilt, er möge sich mehr Mühe geben.

Ich hasse Dilletanten ! 

oder noch besser

Lass es sein!

Gibt es denn überhaupt kein Fleckchen, wo sich Menschen ungestört mitteilen können? Das ist ja abartig.

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schönes Wochenende
12.09.2010

Ein wirklich schönes Wochenende hatte ich.

Und Du?

Ich habe mich ziemlich spontan entschlossen, am Freitag ein paar Überstunden abzubauen und zu Hause zu bleiben und somit auszuschlafen und das Wochenende früher einzuläuten.

Der Chefin habe ich erzählt, ein Kollege gebe eine Runde zum Frühstück aus und sie braucht mir deswegen keine Brote für die Arbeit zu machen. Morgens bekam Sie mit, dass ich später aufgestanden bin und sie hat meine Ausrede geglaubt, ich hätte es verschlafen. Ich bin zum Fleischer, frisches Tatar und beim Bäcker lecker Brötchen und außerdem noch ein Strauß freundlcher Blumen besorgt. Dann den Frühstückstisch schön eingedeckt und meine Überraschung hat voll funftioniert. Wir haben uns dann den restlichen Freitag schön gemütlich gemacht.  Es war einfach schön.

Samstags waren wir beide bei Silvia Schamanca . Ihr neues Domizil wollte eingetrommelt und ein Medizinplatz gefunden und ins Leben berufen werden. Schee war es dort (wie Schamanca sagt) und ich habe die Gesellschaft mit Menschen, die mir so nahe stehen richtig genossen. Ein Tag für die Seele, der sehr schnell verging.

Heute ein wenig Ebay-Arbeit. Ich möchte mich von so vielen Dingen trennen, die ich nicht mehr benötige. Ich bemerke an mir, dass ich entgegen meiner Gewohnheit begonnen habe zu hamstern. Nun habe ich den Ballst doch auf meinen Schultern und kann durch den Verkauf vielleicht noch eine Kleinigkeit für meine neue Trommel, die ich mir irgendwann selber bauen möchte, zusammen sparen. Dann passt es wieder.

Nachmittags bin ich mit Atilla raus, die Elemente ehren und Mutter Natur von ihrer schönen Seite betrachten. Zuerst waren wir am Steinsee und ich war erschrocken, wie es dort aussah.

Am Rand waren ganz viele Algen und Schmutz und dreckiger Schaum. War das von dem Wetter der letzten Wochen? Ich habe das so dort noch nie gesehen. Vielleicht hat auch das stürmische Wetter von vorhin die Algen zusammen an den Rand gespült? Zumindest scheint es den Schwänen und den Enten zugesagt zu haben. Die haben sich in dem Algenpark versammelt und gefuttert.

Auf dem Feld nebenan ein riesiger Schwarm Gänse, die sich dort versammeln, bevor sie ihre große Reise antreten.

Die haben mich leider nicht näher heran gelassen. Ich denke, die haben schon einige Erfahrungen mit neugierigen Menschen und Hunden hinter sich. Also blieb ich auf Distanz.

An der Steinspirale angekommen, musste ich erst einmal wieder ein paar Steine an ihren Ort setzen. Umso größer sie wird, desto öfter wird sie "umgelaufen". Ich habe schon erlebt, dass Spaziergänger einfach die Spirale nicht sehen und erkennen und einfach hindurch schlurfen.

Und? Na klar! Es geht ja garnicht, dass ich mich mit den Steinen beschäftige, sie fotografiere und den schönen Atilla nicht gebührend beachte:

Da muss er doch mal ganz zufällig durch das Bild tapsen, nachdem er sich im Gebüsch ein wenig geschmückt hat.

Naja OK. Dann setz dich bitte ordentlich hin, damit Du mit in diese Geschichte kommst:

Am Horizont war der Regen schon gut zu sehen, der auf uns zukam. Also zogen wir weiter, genossen die bunte Vielfalt, den frischen Wind, den Geruch der Felder.

Wir haben es geschafft und sind fast trockenen Felles und Fußes zu Hause angekommen.

Hier wartet unsere kleine Lucy. Sie kann fast nicht mehr laufen, die Hüfte spielt nicht mehr mit. Nur noch morgens geht sie mit uns eine kleine Pieselrunde. Sonst mag sie lieber im Garten liegen. Ich bewundere ihre fast trotzige Lust am Leben. Wie oft schon ging es ihr schlecht und wir haben es immer wieder geschafft, ihre Leiden zu lindern. Wie oft habe ich mir schon gesagt, nun kommt das Ende? Sie ist immernoch da und sie freut sich diebisch über jeden Tag.

Danke Lucy!

15 Jahre bester Freundschaft und inniger Verbundenheit!

Ich habe noch keinen Menschen in diesem, meinem Leben getroffen, mit dem ich so vertrauensvoll und tolerant und seelenverbunden wie mit meinen Hunden bin. Sorry Welt! Vielleicht habe ich ein Problem mit der Menschheit. Es ist mir schnurzpiepeegal. Ich bin dankbar für das Geschenk, dass ich Lucy und Atilla erleben darf.

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Sch ade
6.09.2010

Hier möchte ich Euch einmal einen Blick aus meinem Bürofenster zeigen.

Wie Sie sehen, sehen Sie

nichts.

So ist das im Leben gelegentlich. Wir sehen vor lauter Dunst (woher der auch immer kommen mag) die Sonne nicht und das lebendige Leben.

Blick aus meinem Bürofenster am Freitag, 02.09.2010

 

An klaren Tagen habe ich die Ehre, den Falken und Bussarden bei ihrem Tagewerk zuschauen zu dürfen. Ich kann bei geöffneten Fenster den Geruch der Felder riechen.

Naja, und arbeiten darf ich auch.

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Große Trennung ist angesagt
5.09.2010

Ich bin an diesem Wochenende überwiegend damit beschäftigt, mich von einigen alten Stücken zu trennen.

Zum Beispiel das hier ist auch dabei:

Und wie ich erschrocken war über meine Schuhansammlung. Wohlgemerkt an Schuhen, die ich mal unbedingt haben musste und dann passten sie doch nicht so richtig und landeten im Schrank. Das ist schon fast peinlich. Ich bin auch schon überzivilisert!

Also wird ausgemistet und vielleicht findet sich jemand, der noch Freude an meinen alten Kamellen hat. Auf dem Bild ist der Ebay-Link zum schauen, was es sonst noch so gibt.

Mhhhhhhhhhhhhhhh
29.08.2010

Heute waren wir lekker futtern.

Wir waren mit lieben Freunden aus Paris in Bad Neuenahr verabredet, haben lekker gegessen. Steinpilze auf selbstegemachten Nudeln und Schweinemedaillons. Zuvor eine gute Steinpilzsuppe, genau richtig gewürzt und eine Gaumenfreude. Das Dessert ein Schnittchen Bisqiutt mit frischen Beeren.

Den Kaffee haben wir gemeinsam dann nach dem Stadtbummel durch Bad Neuenahr in der Wohnung unserer Gastgeber genossen und dabei Zeit und Raum vergessen. Es war schön und ich würde mir sehr wünschen, dass sich unsere Wege noch das eine oder andere mal kreutzen.

Danke Hannelore und Dieter. Ihr beide seid Menschen, die ich gerne kenne.

Dieser wunderschöne Regenbogen empfing eine Freundin und mich gestern in der Nähe von Stolberg. Wir waren dorthin unterwegs um einer weiteren Freundin beim Umzug behilflich zu sein. Schade, die kräftigen Farben hat mein Handy nicht so richtig mitgenommen. Es war ein toller Anblick.

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Zum Mäuse melken
13.08.2010

Kann mir wer mal bitteschön sagen, wieso ich am späten Nachmittag, wenn ich hier etwas schreiben möchte, die Seite nicht geöffnet werden kann?

Bin ich auf Arbeit im Büro da geht das doch auch.

Menno!

Da bin ich wieder!
8.08.2010

Wie versprochen möchte ich Euch berichten, was sich in den letzten Monaten bei mir so getan hat.

Sind wirklich schon 4 Monate seit meinem letzten Eintrag vergangen? Es ist erschreckend, wie die Zeit verfliegt. Geht es Euch auch so?
Diese Tage waren angefüllt mit vielem Neuen und auch der besonderen Herausforderung mit den Altlasten umzugehen, bzw.  die Balance zwischen lernen, verarbeiten und der ewigen Müdigkeit zu halten. Ich hatte auch viele Tage, an denen mir vor lauter Müdigkeit dermaßen die Knochen schmerzten, dass sogar das Denken mühselig erschien. Im Ernst. Ich denke, dass liegt auch an der Belastung, die noch mit dem Misserfolg des Geschäfts zusammen hängt. Hier gibt es eine Entwicklung, die vor Gericht gelandet ist und nicht wie erhofft auf der Vernunftbasis geregelt werden kann. Ich kann nachweisen, gezielt betrogen worden zu sein und anstelle nun die Füße still zu halten (wenn Mann schon 24-mal wegen Betruges verurteilt wurde und ein Gnadengesuch am Gericht laufen hat, sollte das wenigsten machen), zieht er mich vor den Kadi und fordert Geld ein. Seine Forderung ist zwar rein sachlich gerechtfertigt. Sollte jedoch nachgewiesen werden, dass er das Geschäft absichtlich unter falschen Aussagen übergeben hat (und das hat er ja), hat er ein heftiges Problem. Ich habe nie eine Chance gehabt und der wusste das und hat mich voll ins Messer laufen lassen. Dadurch habe ich alle meine Ersparnisse eingebüßt. Ich musste sogar die Sparbüchsen für meine Enkelkinder plündern um die laufenden Ausgaben begleichen zu können. Fragt nicht, wie ich mich dabei gefühlt habe. Ehrlich gesagt, geht mir das alles ziemlich an die Nieren. Ich bin kein Mensch, der so Probleme löst. Bei mir geht es zwischenmenschlich sehr gut. Ich haue allerdings auch Niemanden gezielt übers Ohr. Also wie sich zeigt, prallen hier zwei Welten menschlicher Ausgaben aufeinander. Überhaupt hat sich einiges, was mit dem Geschäft in Beziehung steht, als ungut erwiesen. Die Telekom entlässt mich nicht aus dem Vertrag und fordert weiter, obwohl ich die Gewerbeabmeldung und die Aufhebung des Mietvertrages vorgelegt habe. Was soll ich mit einem Anschluss in einer Immobilie, die ich gar nicht mehr nutze? Die Telekom bleibt stur und von mir gibt es keinen Cent! … So, das war das am meisten nervendste. Nun kommen wir zum schönen Teil. Und weil doch einiges zu berichten sein wird, möchte ich monatlich vorgehen. Und ich denke, selbst dabei wird mir einiges erst später wieder einfallen.
Beginnen wir mit dem April:
Ich hatte ja zuletzt berichtet, dass ich glücklicherweise eine Stelle antreten kann, die mich auch reizt. Es ist in der Tat eine Firma, wo die Chefs noch wirklich OK sind. Ich kann mich nicht beschweren. Auch die ca. 100 Mitarbeiter sind allesamt Prima. Die Einarbeitungsphase war allerdings eine Katastrophe, da die Dame nie wirklich da war. Selbst wenn sie physisch anwesend war, war sie geistig stets wo anders und total überdreht. Warum sie so war ist ihre private Sache, hat nichts mit der Firma zu tun und ich will mich hier nicht dazu auslassen. Nur so viel, dass sie nach kurzer Zeit in der Psychiatrischen Anstalt eingeliefert wurde und ich ganz allein da stand. Es gibt noch heute einige Punkte, mit denen ich mich noch nie beschäftigt habe und ich mich nun selbst einarbeiten muss. Das ist eine große Herausforderung an mein Qualtätsmaß, das ich mir selbst abfordere. Ich hoffe, ich erfülle die Erwartungen meiner Chefs. Ich selbst muss mich in Geduld mir selbst gegenüber üben. Ich weiß, ich gebe täglich mein Bestes. Gefühlsmäßig zumindest bin ich im Großen und Ganzen zufrieden und denke, die richtige Arbeit für mich gefunden zu haben und dort die nächsten 20 Jahre mich nützlich machen zu können.
Ich denke, wenn ich mich wirklich richtig eingearbeitet habe und alles etwas runder läuft, kann ich mich wieder meinen anderen Wünschen und Bedürfnissen eingehender widmen. Ich habe schon wieder so viele Projekte in meinem Kopf. Mein Tag bräuchte 24 x 24 Stunden. Wundert es, dass ich ein Burn out Problem habe? Es fühlt sich an, als würde ich permanent mit angezogener Handbremse fahren. Und andererseits will ich alles auf einmal. Unmöglich? Ja, so bin ich!
Was gab es außerdem Neues?
Wolfi-Golfi musste einem Neuem weichen. Die Phase, dass das gute Gefährt ständig mit neuen, teuren Wehwehchen aufwartete, wollte kein Ende nehmen. Und ich kann nichts riskieren, wegen dem Auto nicht zur Arbeit fahren zu können. Also waren wir mal ganz spontan beim Autohändler mal schauen, was so aktuell ist. Und was passiert? Die Chefin geht ins Autohaus, sieht dort ihr Auto stehen und kauft es direkt. Ganz unter dem Motto „Sie kam, sah und kaufte“. Den Golf haben wir für vernünftiges Geld in Zahlung gegeben und sind nun Besitzer eines VW Caddy. Ein tolles Auto  für einen guten Preis mit viel Platz für die Hundchen oder zum helfen beim Umzug.
Und wohin ging wohl unsere Jungfernfahrt? Nach Leipzig, ist ja klar. Das ist schön weit weg und dazu gibt es noch Tochter und Enkelkinder zum anfassen. Schön!
Ja, Leipzig und ich. Das ist auch so eine Geschichte für sich. Irgendwie sind wir wie 2 Magnete. Auf der einen Seite muss ich immer mal dahin und dann, wenn ich dort bin, fühle ich mich abgestoßen. Zu Hause fühle ich mich hier. In Leipzig konnten meine Wurzeln sich nie entwickeln im Gegensatz zu hier. Trotz alledem liebe ich das Leipziger Umland. Ich habe wieder schöne Fotos mit gebracht.
Dann hatte ich noch das vorletzte 13Monde Seminar bei Schamca und das räumen des Geschäfts mit Übergabe. Interessant ist auch der Zusammenhang der 13 Monde zum Geschäft. Durch das Seminar bin ich überhaupt auf das Geschäft gestoßen, habe es übernommen, damit gelebt und meine (zum Teil großartigen) Erfahrungen machen dürfen und noch bevor das Seminar sein Ende findet, habe ich auch das Geschäft wieder beendet. Dieser Erfahrungsweg konnte nur mit diesen beiden Komponenten das werden, was es für mich sein sollte. Und das ist 100%ig positiv aufzunehmen.
Ich glaube, das war das wichtigste.
Jetzt werde ich mich erst einmal um meine Hundchens kümmern und später weiter berichten. Bis denne!
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Zukunft
1.04.2010

Meine Zukunft beginnt heute

Nicht nur im philosophischem Sinne, sondern auch in der Tat.

Ab heute stehe ich wieder in Lohn und Brot. Ich werde Personalsachbearbeiterin in einem Unternehmen, das auf mich einen Supi-Eindruck gemacht hat zu annehmbaren Konditionen. Ich wünsche uns eine lange, fruchtbare Beziehung.

Ich freue mich auf die Herausforderung, denn es werden einige neue Dinge auf mich zukommen, von denen ich vorher nur am Rande betroffen war. Meine Sorge, den Erwartungen nicht zu entsprechen ist vielleicht normal und ist ja auch typisch für mich.

Auch möchte ich all denen, die mir die Daumen gedrückt und mir ihre guten Gedanken geschenkt haben, aus  vollen Herzen Danke sagen. Ich habe immer gewusst, ich bin nicht allein und habe starke Freunde und Energien als Rückendeckung. Das ist eine ungeheure Kraft und ich wünsche mir für uns alle, das wir uns dieser Kraft immer bewusst sein können. Für mich ist es jedenfalls eine wunderbare Erfahrung.

In diesem Sinne! Aufi gehts!

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D A N K E
29.03.2010

An Erika:

~~~~~~~~~DANKE
~~~~~~~~DA~~~~DA
~~~~~~~~DA~~~~DAN
~~~~~~~~DA~~~DANK
~~~~~~~~~DANKEDA
~~~~~~~~~DANKE...
~~~~~~~.DANKE? ...
~~~~.DANKEDA
~~~DANKE''D
~~DANKE*~~DA
~DANKE~~~~DA.D..
DANKE~~~~DANKEDA.
DANK~~~.DANKEDANKE
DAN~~~DAN*~'D~~D?DAN
DA~~~'DA'~~~DA~~~DANK
DAN~~~~DA~~~DA~~DAN
~DAN~~~DAN~~~'D~~DA
~'*DA~~~~DAN~~DA~~D
~~~DANK~~~~~DA~DA?'
~~~~~DA*DANKEDAN'
~~~~~~~~~~~~~DA
~~~~~~~~~~~~~~DA
~~~~~~~~.~~~~~~DA
~~~~~~DAN ~~~~.DA
~~~~~DANK~~~..DA
~~~~~DANK'~~.DA
~~~~~~~'*DA~.D

Mir fehlen die Worte ...

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Überraschung
27.03.2010

 

Recht - lichen Dank für die tolle Überraschung an die liebe Dagmar und an die ebenso liebe Erika.
Wir waren für ein paar Tage nicht zu Hause und als ich heute zurück kam, hatte ich gleich 2 Bücher von der Amazon Wunschliste geliefert bekommen.
Ich habe mich wie verrückt darüber gefreut. Nein! Ich mache es ja immer noch – das freuen.
Einwas macht mich aber nun doch nervös. Ich weiß nicht, welche Erika mir da diese Freude bereitet hat. Bitte melde Dich bei mir, damit ich mich auch wirklich „ordentlich“ bei Dir bedanken kann.
Was ich in den vergangenen Tagen so getrieben habe, ist hier zu sehen -->
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Herzenswunsch
21.03.2010

Seit geraumer Zeit spricht eine Seherin mit mir. Gut, sie lebt schon lange nicht mehr und sie benutzt überwiegend eine Freundin, um mir ihre Worte mitzuteilen. Das ist für die eine oder andere nicht alltäglich. Bei mir kommt das  schon mal vor. J Die Buchela möchte mich anhalten, die Karten zu legen. Bis jetzt kann ich das nicht und ich bin noch von den vergangenen Wirren der letzten Monate ziemlich durch den Wind und habe Mühe zu lernen und Neues aufzunehmen.  Grundsätzlich möchte ich aber auch in dieser Richtung etwas dazu lernen. Auch weiß ich, das mir die Buchela sehr liebevoll gegenüber steht, wie wie eine mütterliche Lehrerin.

Für meinen Lernprozess wäre es  hilfreich, ein bestimmtes Buch zu haben. Ich kann es mir aber leider nicht leisten. Und darum stelle ich heute meinen Wunsch ins virtuelle Weltengeschehen. Vielleicht liest eine Gönnerin (oder Gönner) diese Zeilen und möchte mir unbedingt zum Geburtstag am 28.03. eine Freude bereiten und wartet nur auf eine Idee. 

Hier ist der Link zu meiner Amazon Wunschliste. Das dringend erwünschte Buch ist: Tarot Weisheit: Lehren und praktisches Wissen.

Wünschen dürfen wir uns alles. Ich würde mich echt freuen, dieses Buch in den Händen zu halten, daraus zu lernen und sende mein Bedürfnis in die virtuelle Welt.

Danke an alle, die mit ihrer Liebe und Achtung unser aller Leben mit Freude füllen!

 

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Fragen, Fragen, Fragen
18.03.2010

 Es liegt wohl daran, das ich an einem Ostersamstag geboren wurde und ich deshalb nun des öfteren auf der Suche nach allem möglichen bin... 

Im Augenblick würde ich gern eine Lösung für mich finden. Also eine, die mir gut tut - und das auch langfristig. 

Das Geschäft habe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge aufgegeben und bin auf der Suche nach einer Beschäftigung, die mich ohne große Mühe schnell reich macht.  Nein, ich mache viel fürs Geld, sogar arbeiten...

So, nun habe ich heute gleich 2 Angebote bekommen. Mit dem ersten möglichen Arbeitgeber habe ich mich heute getroffen. Er hätte mich gern, damit ich hier in der Region selbstständig eine neue Struktur erschaffe. Klein und überschaubar und realistisch. Gehalt ist auch OK.

Beim zweiten bin ich mit Vitamin B an die Stelle gekommen, da habe ich morgen ein Vorstellungsgespräch. Gehalt dürfte in etwa gleich sein. Arbeiten muss Frau da auch, aber es gibt Kollegen zum anlernen. Also doch ein Netz unter dem Seil. Beim ersten reizt mich das selbstständig sein dürfen mehr. Auch wenn ich mir grad ein blaues Auge geholt habe. Bei zweiten muss ich mich wieder unterordnen. Aber dafür dürfte das sicherer sein - falls überhaupt. 

Vielleicht mache ich mir schon wieder viel zu viele Gedanken. Ich fahre erst einmal zu dem Gespräch morgen und dann sehe ich ja weiter. Vielleicht ... 

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Mordsgelüste
12.02.2010

Der Traum vom eigenen Geschäft ist ausgeträumt...                                           Aus und vorbei. Kann passieren, dass man sich von falschen Ansagen täuschen lässt und sich gern von freundschaftlichen Umgangsformen einwickeln lässt. Nichts gelernt ich dusselige Kuh!

Das an sich ist schon schlimm - aber wenn es abwärts geht, dann mit ordentlichem Schwung.

Ich will mit dem Auto vorhin nach Hause fahren, meldet das Wägelchen einen Konflikt mit dem Motor. Ich habe den ADAC angerufen und der gute Mann kam nach beinahe 2 Stunden und konnte meine Befürchtung auch nur bestätigen, dass es sich hier um ein größeren Defekt handelt. Naja, wenigstens war der ADAC-Mann OK und entgegenkommend. Er hat mich und das Auto nach Hause gebracht, bzw. das Auto zur Werkstatt.

Endlich im Warmen eingetroffen, finde ich einen Brief eines Anwalts vor. 

Dieser Typ, dem ich gestern alle Möbel und Spiegel etc. im besten, freundlichen Einverständnis zurück gab, setzt mir nun eine Pistole vor die Brust und will noch mehr Kohle! 

So ein elendiger, feiger Arsch! Steht mir gestern gegenüber und sagt keinen Ton! 

Ich will das nicht mehr und ich kann auch nicht mehr ertragen. NEIN!

schwerer Gang
3.02.2010

Ich mach mich mal auf die Socken. Ich muss mir endlich ein Herz fassen und mich beim Harz 4 Amt melden. Ab nächsten Monat geht nichts mehr.

Sche..e!

 

Nachtrag

Der Fairness halber möchte ich mal erwähnen, das der Geng zu diesem Amt in keinster Weise diskriminierend auf mich wirkte. Die Damen an der Annahme und auch der Sachbearbeiter waren absolut korrekt und freundlich. 

Ich hatte einmal das Vergnügen, eine Bekannte in Koblenz auf so ein Amt zu begleiten und das war direkt mit dem Eintritt dieses Gebäudes diskriminierend. 

Das kann ich mit meiner heutigen Erfahrung überhaupt nicht behaupten.

Es geht also auch andres!

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ein Häuschen im Wald
2.02.2010

 Ich hatte sooooooo einen schönen, praktischen Traum.

Ich wünsche mir so sehr, das es kein Traum bleibt sondern sich ein Weg findet, diesen Traum in meinem Leben zu manifestieren.

Ich konnte mir das seit Ewigkeiten erwünschte Grundstück kaufen mit viel Platz für meine Tiere, zum gemeinsamen trommeln uns sich mit lieben Menschen treffen. Ich brauchte mich nur um mein Sein zu kümmern. Auf dem Grundstück befindet sich auch ein kleiner Bungalow mit Blick auf meinen geliebten Rhein. Klein und bescheiden. Nix großkotziges. Genau so viel, wie ich brauche für mich und mein Leben.

Die Chefin konnte ich zusammen mit meiner Schwester und ihrem Mann in der Nähe in einem guten Haus unterbringen.

Ich glaube, ich habe im Lotto gewonnen oder so.

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