Sie sprach nicht mit ihm, sie blickte ihn nur an und seine Seele fiel in ihre Augen, flog in ihr pochendes Herz und wandelte ihn zum Vogel Bruder Leichtigkeit.
Von den heißen Winden der Lust immer höher gestiegen, ist er so weit gesegelt und hat sich entfernt ohne es zu bemerken.
Er fand nicht mehr zurück, wohin es ihn auch trieb. Bruder Leichtigkeit fand ihr Herz als es aufhörte zu schlagen und ihn mit ihr sterben ließ.
Sie sprach mit ihm und ihr Blick verschloss seine Augen und legte sanft den Trauerflor um die Lebendigkeit einer Erinnerung.
Einsamer Vogel wird zum Räuber seiner Zeit, fliegt ziellos, ohne Ruhe und ohne Rast. Fliegt immer höher bis die Kälte dieser Gleichgültigkeit seine Zeit einsam erfrieren lässt.
Eingeschlagen hat ein klumpiger Trotzkopf auf das warme harte Meer seliger Erinnerungen. Es wärmt ihn und will ihn doch ertränken in seiner Mächtigkeit und wunderbarer Langeweile.
Er kann nicht schwimmen schreien geistlose Lichtgestalten und ihr Hohngelächter peitscht dem ertrinkenden Vogel gefüllte Wogen stürmisch gelebter Lächerlichkeiten in das angsterfüllte Gesicht.
Ich kann nicht mehr fliegen und ich ertrinke weil ich nicht schwimmen kann. So friss du mich der größte Räuber von uns allen, ich habe keine Kraft mehr.
Spöttisch ergreift der Tod den Vogel und wirft ihn in die Welt hinaus. So schnell flog der nasse Bruder Leichtigkeit dass ihm das Gefieder der Freiheit trocknete.
Er breitet seine Flügel aus.