1. Kapitel, Teil 1

Von Mayla

(Ich Erzähler in diesem Kapitel ist Audrey)

Nochmals drehte ich mich im Bett um. Die Sonnenstrahlen, die durch die Jalousien schienen, kitzelten mich an der Nase und zauberten mir auch sogleich ein kleines Lächeln auf die Lippen. Herzhaft gähnte ich und ließ dem ein Strecken folgen, ehe ich mich auf den Rücken drehte und dann aufsetzte. Mit einem leisen Seufzen schlug ich schließlich die Bettdecke beiseite und stand dann auf. Mit einer Hand angelte ich nach einem T-Shirt, dass über der Lehne des Stuhles hing, der vor meinem Schreibtisch stand, während ich mit der anderen das Zopfgummi löste, welches meine Haare zusammen hielt. Meinen Kopf schüttelte ich kurz, ehe ich das Shirt überzog und in das an mein Zimmer angrenzende Bad ging.
Mit einem ersten Blick in den Spiegel, stellte ich fest, dass ich ausnahmsweise mal ausgeschlafen aussah. Keine Augenringe, keine unnatürlich blasse Haut. Das kam, wenn man sich auch mal einen Freitagabend entspannte, anstatt feiern zu gehen – obwohl ich eigentlich gern unter Leuten war. Gestern hatte ich mich allerdings einfach nur bequem auf dem Sofa breit gemacht und ein paar Filme gesehen. Ganz alleine. Manchmal brauchte man eben wirklich seine Ruhe vor allem und jedem. Doch das war nun unwesentlich. Es war Samstagmorgen, ein neuer Tag fing an und ich hatte nicht vor, diesen mit Grübeleien zu beginnen.
Ich drehte den Wasserhahn auf und schöpfte mir dann Wasser ins Gesicht, um es mir anschließend mit einem Handtuch wieder trocken zu wischen. Verschwenderisch, wie ich war, ließ ich das Wasser laufen, zog währenddessen das Shirt, was ich eben angezogen hatte, wieder aus, warf es einfach hin und griff mir ein Top, welches auf dem kleinen Schrank neben dem Waschbecken war. Nun stand ich hier, in Hotpants und Top und grinste mich selbst im Spiegel an. Dann führte ich mein morgendliches Ritual weiter fort, wusch mich an Hals, Ohren und unter den Armen. Schnell noch ein wenig Creme aufgelegt, die Haare gekämmt und dann konnte es auch schon losgehen. Das Wasser wieder abgedreht und das Licht ausgeschaltet, dann verließ ich auch das Bad, öffnete die Tür, welche an das Wohnzimmer grenzte und stand nur wenige Augenblicke später in der Küche, wo Connor sich grade an der Kaffeemaschine zu schaffen machte.
„Guten Morgen, Con.“, begrüßte ich ihn mit einem Lächeln und schwang mein Hinterteil auf die Arbeitsplatte. Mit den Händen stützte ich mich ab und schaute meinen Mitbewohner an.
„Guten Morgen Aud. Gut geschlafen?“, kam es auch sogleich von ihm, wie so oft ein charmantes Grinsen im Gesicht. Er betätigte den Knopf der Maschine und wandte sich mir endgültig ganz zu.
Meine Miene hellte sich noch mehr auf und ein Grinsen zierte nun auch mein Gesicht. „Selbstverständlich! Die Sonne hat mich heute aus meinem Bett gelockt.“ Eine Strähne meines dunkelbraunen Haares, die mir halb im Gesicht hing, strich ich mit einer Hand wieder dahin zurück, wo sie sitzen sollte. Dann entdeckte ich den Brotkorb, in dem einige, kleine Milchbrötchen lagen, griff mir eines und biss kurz davon ab. „Und du?“, fragte ich ihn kauend.
„Ja, auch gut geschlafen. Nur wurde ich von meinem Wecker geweckt. Du weißt ja… Tennis steht an.“ Er zuckte ein wenig die Schultern und ließ seinen Blick schweifen, blieb mit ihm am Fenster hängen, verweilte dort kurz, ehe Connor schließlich wieder zu mir sah.
Es folgten ein Nicken von mir und ein neuerlicher Biss in das Milchbrötchen, welches ich ergattert hatte. Ich baumelte ein wenig mit meinen Beinen und schaute ihn an. „Muss ja auch mal sein. Du hast ja nicht umsonst diese tolle Figur, nicht wahr?“ Ich zog ihn gern ein wenig damit auf, selbst wenn er zugegebenermaßen wirklich einen tollen Körperbau hatte. Vielleicht ein bisschen zu dünn, aber ich mochte meinen besten Freund so, wie er war.
Beinahe schon ironisch zog er eine Augenbraue hoch. „Haha, sehr witzig Audrey.“ Er drehte sich wieder um, griff in den Schrank und holte eine Tasse raus. Aus meinem Mund kam ein leises Lachen, ehe ich mich wieder von der Arbeitsplatte schwang und weiter mein Milchbrötchen verspeiste. Ebenso wie Con nahm ich mir eine Tasse aus dem Schrank und stellte mich dann – in der Erwartung, auch etwas Kaffee abzubekommen – neben Con und schaute ihn von der Seite an.
Kaum, dass er sich eingegossen hatte, hielt ich ihm auch schon meinen Becher hin und schaute ihn mit einem kleinen Schmollmund an. Natürlich ließ er es sich nicht nehmen, mir etwas von dem koffeinhaltigen Zeugs einzuschütten. In genau diesem Moment kam dann auch schon Drake aus seinem Zimmer geschlichen. „Rieche ich da Kaffee?“, ertönte es hinter uns und keine Sekunde später stand mein zweiter Mitbewohner auch schon mit einer Tasse bewaffnet hinter Con und mir. Ohne große Worte schüttete er auch Drake Kaffee ein und ging dann an uns vorbei, um sich am Küchentisch nieder zu lassen.
„Dir auch einen guten Morgen, liebster Mitbewohner.“, begrüßte ich ihn nur, ging dann auch rüber an den Tisch und ließ mich Connor gegenüber auf den Stuhl fallen. Wie nicht anders zu erwarten folgte Drake uns auf den Fersen und so saßen wir zu dritt am Tisch und tranken Kaffe. Ich mochte es, wenn ein Tag so anfing – vor allem, wenn man so wie ich das Glück hatte, zwei so attraktive Mitbewohner zu haben. Verwunderlich nur, dass ich für beide nur freundschaftliche Gefühle hegte. Innerlich tat ich das mit einem Achselzucken ab, schließlich konnten zwischen Männern und Frauen auch nur einfache Freundschaften herrschen.
„Was steht heute an?“, fragte Drake, ehe er sich einen großen Schluck von dem Kaffee gönnte. Fragend ließ er erst den Blick zu Connor wandern, dann zu mir.
Überlegend strich ich mir mit dem Zeigefinger übers Kinn. „Gute Frage. Wie wär’s mal mit Hausputz?“ Wenn man als Frau mit zwei Typen zusammenlebte, dann musste man das auch schon mal ansprechen. Die beiden Herren kamen nämlich nur selten von alleine darauf, dass sie mal aufräumen könnten. Zwar räumten sie meistens den Krempel weg, den sie gerade benutzt hatten, dennoch lag hier noch allerlei rum. Nicht, dass ich einer dieser Ordnungsheinis war, ich nahm es damit auch nicht unbedingt genau, aber hin und wieder überkam es mich dann mal und ich musste einfach aufräumen. „Ich für meinen Teil werde zumindest aufräumen. Während du…“ Mein Blick blieb an Drake hängen, „…wohl eher auswärts richtig frühstücken gehst und Con sich auf dem Tennisplatz herum treibt.“, führte ich meine Ausführungen fort und schaute gleichgültig in meine Kaffeetasse, ehe ich dann einen Schluck davon trank.
Drake grinste. „Weißte was? Klingt nach einem verdammt guten Plan.“ Schnell hatte er sich noch den Rest seines Kaffees runtergekippt und war dann aufgestanden.  Seine Tasse blieb auf dem Tisch stehen und ich schaute er sie und dann ihn an. „Bin später wieder da. Stellt mir nichts an und lass das Haus stehen, Drey.“
Fast schon vorwurfsvoll war der Blick, den er von mir abbekam. „Ich  doch immer, kennst mich doch.“, meinte ich und grinste schelmisch. Drake drückte mir einen kurzen Kuss auf die Wange, verschwand in seinem Zimmer, um nicht eine Minute später die Wohnung zu verlassen.
„Da waren es nur noch zwei…“, murmelte ich, während ich meine Beine übereinander schlug und mich bequem zurücklehnte, um meinen Kaffee zu genießen. Connor hingegen tat es nun Drake gleich und stand ebenfalls auf, nur mit dem kleinen Unterschied, dass er seine Tasse an das Spülbecken stellte.
„Jetzt nur noch einer. Ich muss gleich los, treff mich vorher noch mit wem.“, meinte er und drückte kurz meine Schulter. „Wir sehen uns dann später.“ Und so hörte ich, wie er seine Zimmertür hinter sich schloss, allerdings nicht sofort wieder raus kam. Ein leises Seufzen war von mir zu hören, ehe auch ich den Tisch verließ und meinen Kaffee mit ins Zimmer schleppte, wo ich die Jalousie hochzog und mich auf den kleinen Balkon setzte, um ein wenig die Sonne zu genießen.
Entweder kam es mir nur so vor, oder es war tatsächlich so, dass Connor in letzter Zeit einfach nicht mehr so häufig alleine mit mir sein wollte. Doch vielleicht bildete ich mir das auch nur ein, immerhin sprach er ganz normal mit mir und auch sonst war eigentlich alles wie immer. Ich sollte vielleicht das ein oder andere Mal nicht unbedingt gleich den Teufel an die Wand malen.
So schloss ich die Augen und genoss es einfach, alleine hier zu sitzen. Am Campus war wie immer einiges los am Samstagmorgen, weil sich einige Sportteams trafen, um zu trainieren. Da war ich nur froh, dass es mich nicht betraf. Man konnte zwar nicht behaupten, dass ich Sport nicht ausstehen konnte, aber ich bevorzugte eher so Sachen wie Tanzen oder Laufen und nichts mit Bällen. Lag wohl daran, dass ich in der Zehn mal einen Basketball auf die Nase bekommen und seitdem eine leichte Ballphobie aufgebaut hätte. Das Einzige, was hin und wieder Spaß machte, war Volleyball – aber das wohl auch eher nur bei schönem Wetter am Strand. Alles andere war entweder zu  brutal oder gefährlich oder sonst irgendwas. Doch schadete es mir nicht, dass ich nicht so sportfanatisch war, wie manche von meinen Freunden: Meine Figur war vollkommen in Ordnung, ich war schlank, aber nicht dürr, so wie  es Catherine war und wohl fühlen tat ich mich auch.
Vor allem jetzt, wo ich hier ganz einfach und knapp bekleidet auf dem Balkon saß und den Rest meines Frühstücks – wenn man es denn so nennen konnte – verspeiste, fühlte ich mich einfach wunderbar. Niemand da, der mich störte oder beschäftigte, sondern einfach nur ich. Die Jungs hatten sich inzwischen wohl auch daran gewöhnt, wenn ich am Wochenende morgens so herumlief und starren taten sie inzwischen auch nicht mehr. Ich sah ganz annehmbar aus, aber ich hasste es einfach, wenn man Frauen auf ihr Aussehen reduzierte. Immerhin gehörte ich zu der Sorte, die auch noch was im Kopf hatten. Ein schönes Äußeres war eben nicht alles. Was sollte man mit einem schönen Körper, wenn in ihm keine schöne Seele wohnte? Nen dummes Blondchen konnte doch wirklich jeder sein, auch wenn das wieder eins der unzähligen Klischees war, die die Menschheit nun einmal so hatte. Hach, was man nicht alles bei einem Psychologiestudium lernte…
Nur ließ ich mich mal wieder ablenken. Eigentlich sollte ich aufräumen, auch wenn es nicht gerade  zu meinen liebsten Hobbys zählte, doch irgendwer musste es ja machen. Da die Jungs sich aus dem Staub gemacht hatten, blieb ja wohl nur ich dafür übrig. So erhob ich mich, lief durch mein Zimmer, um schließlich in der Küche anzufangen. Abwaschen, die Arbeitsflächen abwischen, den Tisch putzen und schließlich das Geschirr abzutrocknen und einzuräumen.
Im Wohnraum blieb ich zuerst einmal unschlüssig stehen, da ich gar nicht so recht wusste, wo ich eigentlich anfangen sollte. Am besten erstmal die Wäsche, die hier so herumflog beseitigen. Doch das war recht schnell erledigt, so räumte ich dann den restlichen Kram, der da so war weg, blieb dann aber am großen Tisch stehen, auf dem sich Papierberge stapelten. Wie zum Teufel sollte ich denn da sagen, wem was gehörte? Ich nahm einige Blätter in die Hand, schaute sie kurz durch und kam zu dem Entschluss, dass das meiste von Connor und mir war, da es sich um Psychologie und Medizin handelte. Also schnell alles zu einem großen Stapel gemacht, einen Zettel dran und im Regal abgelegt.
So schwer war aufräumen doch gar nicht. Nur war es mir irgendwie ein wenig zu still hier. Ich machte die Anlage, die im Wohnzimmer war an, drehte etwas lauter auf und fegte dann mit beschwingten Schritten den Wohnbereich. Danach wischte ich noch den Boden und war so in der Musik versunken, dass ich gar nicht mitbekommen hatte, dass es geklopft hatte. Erst, als ein paar laute, energische Schläge gegen die Tür donnerten, ging ich zur Tür, jedoch nicht ohne vorher die Musik ein wenig leiser zu machen.
„Wird ja auch mal Zeit.“, begrüßte mich meine beste Freundin Hailey, einen fast schon bösen Ausdruck im Gesicht und schob mich ein wenig unsanft zur Seite, stürmte so regelrecht die Wohnung. Ein wenig irritiert schaute ich hinter ihr her, wie sie sich auf dem Sofa niederließ, auf dem ich eben die Klamotten entfernt hatte und die Kissen aufgeschüttelt hatte. Ein kleines Kopfschütteln meinerseits, dann schloss ich die Haustür und ging ebenfalls ins Wohnzimmer, ließ mich neben Hales aufs Sofa plumpsen.
„Was ist denn los, Süße?“, wollte ich wissen und schaute sie fragend an. Ich konnte mir schon denken, dass es was mit Jonathan sein würde, doch vielleicht war er diesmal doch unschuldig – selbst wenn ich das nicht annahm.
Hailey seufzte. „Ach, ich weiß auch nicht, Jon benimmt sich in letzter Zeit komisch.“ Bang, der hatte gesessen. Einhundert Punkte für mich und die Ortung des potenziellen Bösen. Mitfühlend legte ich ihr eine Hand auf die Schulter.
„Ich weiß ja nicht, was für dich komisch ist und wie du ‚letzten Zeit’ definierst, aber ich bin mir fast sicher, dass er wie immer ein ziemlich großes Arschloch ist.“, erwiderte ich nur und grinste ein wenig. „Überhaupt Versteh' ich nicht, wie er einem Mädchen so lange treu sein kann.“ Nicht, dass er es nicht konnte. Wenn er wollte, dann konnte er es sicherlich, doch wunderte es mich immer wieder aufs Neue, da er mich vor nicht mal einem Jahr wegen einer anderen verlassen hatte. Vielleicht war das, was wir geführt hatten, keine Beziehung gewesen, sondern eher eine etwas weitläufigere Affäre, dennoch hatte ich ihn schon ziemlich gemocht. Ja, vielleicht waren es auch nur die Musik und der Sex gewesen, die uns verbunden hatte. In der gleichen Band spielten wir immer noch, nur mit dem Unterschied, dass er nun – hoffentlich – nur seine Freundin vögelte.
„Jetzt fang nicht damit an!“, ermahnte mich Hailey und grinste nun doch schon wieder ein wenig. „Ich meine einfach, dass er nicht mehr so viel Zeit mit mir verbringt, wie es anfangs der Fall war. So vor 3 Monaten, wo wir noch nicht lange zusammen waren.“ Sie seufzte  ein wenig und schaute mich fragend an.
„Mhm…“ Ich musste erst überlegen, was nun am taktisch klügsten wäre. Wenn ich ihr erzählte, dass es normal war, wenn man sich nach ein paar Monaten nicht mehr täglich und immer sieht, dann würde sie das vielleicht so auffassen, dass ihre Beziehung wie jede andere gewöhnlich war – und das war sie ja in ihren Augen nicht.
Wenn ich ihr allerdings erzählen würde, dass er einfach mal wieder anderen Mädchen nachsah, dann würde ich sie beunruhigen – zumal ich nicht mal den geringsten Beweis hatte, der diese Annahme unterstützen könnte.
Also musste ich mir etwas ausdenken, was sie befriedigte. „Er wird wahrscheinlich wieder mehr Zeit mit seinen Hobbys verbringen, nachdem ihr euch so viel gesehen habt. Seh’s doch mal positiv: So hast du auch mal wieder mehr Zeit für mich.“, meinte ich nun und hatte ein schelmisches Grinsen aufgelegt.
Hales sah mich ergeben an. „Okay, okay, du hast sicherlich Recht. Ich wollte nur von dir hören, dass er sich nicht eine andere sucht.“ Sie drückte mir einen Kuss auf die Wange und sprang dann auf einmal auf. „Dann lass uns doch etwas machen.“
Fragend schaute ich zu ihr hoch, wunderte mich mal wieder, wo dieser Sinneswandel herkam. Wie schaffte sie es bloß, immer gleich von traurig auf superglücklich umzuspringen? Das würde mir immer ein Rätsel bleiben. Aber bei manchen Menschen war es nun einmal so, dass verdrängen das Grundprinzip war, mit dem sie im Leben weiter kommen. Mit dem Harken, dass es sie früher oder später einholen würde und dann doppelt schmerzhaft wäre.
„Ich bin grad mitten am aufräumen…“, setzte ich an, doch als Hailey mir diesen Blick zuwarf, besinnte ich mich auf etwas anderes. „…aber die Jungs können ihre Zimmer womöglich noch selbst aufräumen.“ So stand nun auch ich auf und zupfte an den Klamotten, die ich anhatte. „Ich zieh mir eben was anderes an, dann können wir raus hier. Vielleicht ne Runde in die  Stadt.“ Ich wartete erst gar nicht darauf, was meine beste Freundin mir antworten würde, sondern verließ das Wohnzimmer und ging schnurstracks in mein Zimmer, wo ich mich erst entkleidete, um dann eine kurze Jeans, sowie ein schwarzes Tanktop und Flip-Flops anzuziehen. Meine Handtasche, die auf meinem Schreibtisch lag, nahm ich im Herausgehen noch und stellte mich dann direkt an die Haustür, öffnete diese und grinste Hales an. „Bitte nach dir.“
„Merci madame.“, erwiderte sie ebenso grinsend und ging dann an mir vorbei nach draußen. Ich schloss die Tür hinter mir und lief dann ein paar Meter, um auf meine beste Freundin aufzuschließen, die schon einen kleinen Vorsprung gehabt hatte. „Worauf hast du Lust?“, fragte ich sie dann.
„Auf ein Eis.“ Hailey lächelte. Mensch, sie war aber auch einfach zu befriedigen, in eine Eisdiele gehen war ja nicht grade schlimm und anstrengend erst recht nicht. So nickte ich ein wenig und harkte mich bei ihr ein. Zusammen schlenderten wir dann in die Stadt.

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