Realitätsverlust
Leckerschmecker - Tassenmikrowellenkuchen

6.07.2010 um 18:17 in In den Magen

Welche Knalltüten behaupten eigentlich immer, das Internet sei doof?

Ohne das Internet hätte ich garantiert nicht dies hier entdeckt.

Knaller!

So, und nun habe ich mich selber dran gemacht:

  • 4 EL Mehl
  • 4 EL Zucker
  • 2 EL Kakaopulver (ich nehme am liebsten immer den echten)
  • 1 Ei
  • 3 EL Milch
  • 3 EL Öl

Das ganze in einer Tasse angemischt, für 3 Minuten auf höchster Stufe in die Mikrowelle gestellt und: Tadaaaaaaaaa! Es ist super lecker!

Ein bißchen gekürzt...

Fertig! Danach habe ich gleich noch einen gemacht und zwei Stückchen Jogurette klein geschnippelt, rein und...

Yummi! Im Anschluss habe ich gleich noch einen dritten Kuchen angerührt und wollte Nüsse o.ä. rein machen. Da meine Backvorräte außerhalb der Weihnachtsbäckerei allerdings eher dürftig sind, gab es halt noch einen ohne jeden Schnick-Schnack.

In diesem Sinne: So, den tacker ich mir links auf die Hüfte, den rechts... und den unter's Kinn...



Kirsch-Philadelphia die 2.

8.05.2010 um 21:23 in In den Magen

So, die Muttertags-Torte ist fertig:

Irgendwie habe ich jetzt doch ein kleines Hüngerchen. Man, was gäbe ich jetzt für einen Döner!

In diesem Sinne: Äh, Hunger???



Frischkäseschnecken

3.04.2010 um 21:31 in In den Magen

Wenn sich die liebe Familie morgen den Bauch voll schlägt, möchte ich natürlich auch meinen Teil dazu beitragen. Wollte ich ursprünglich eine meiner innig geliebten Frischkäsetorten machen, wedelte meine Ma mit einem in der Frischkäsepackung beiliegendem Rezept. Gut, dann halt Frischkäse-Schnecken. Hefeteig ist nicht gerade mein Favorit (störrisches Ding, geht nur dann auf, wann er mag und nicht, wann er soll), aber für manche Leute wage ich mich auch daran.

  

 

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel frische Hefe oder 2 Packungen Trockenhefe
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • ½ TL Citroback
  • 175 g Frischkäse (ich will Schleichwerbung vermeiden, aber ich würde den nehmen, der den gleichen Titel wie ein Film mit Tom Hanks trägt. Und nein, ich meine nicht Cast Away oder Forrest Gump)
  • 1 Becher Aprikosenmarmelade (die aus dem Kühlregal ist perfekt)
  • ½ Beutel Mandeln, gehackt

 

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Milch, Butter, Zucker, Citroback und eine Prise Salz hinzufügen. Alles mit einem Knethaken vermischen (ja, wer drauf besteht, darf es gerne von Hand verkneten). Den glatten Teig an einem warmen Ort auf die doppelte Größe aufgehen lassen (ich stelle die Schüssel mit dem Teig gern auf meinen Trockner, wenn er denn in Betrieb ist).

 

Den Teig noch einmal kräftig durchkneten (für die Leute mit Aggressionen: ruhig kräftig auf den Tisch/die Arbeitsplatte schmeißen), auf ca. 30 x 40 cm ausrollen und den Frischkäse drauf verteilen. Anschließend die Marmelade drauf verstreichen und die Mandeln drüber streuen. Zum Schluss wird der Teig von der kurzen Seite aufgerollt und in ca. 2 cm dicke Scheiben geschnitten. Kleiner Tipp, den ich selbst nicht beachtet habe: da die Masse beim Rollen in Rollrichtung raus quillt, würde ich am Rand ca. 2-3 cm frei lassen (soll heißen: keinen Frischkäse, keine Marmelade, keine Mandeln auf das Stück, dass ganz zum Schluss eingerollt wird).

 

Die geschnittenen Schnecken auf ein Backblech legen (ganz wichtig! Wer sie hinstellt wird sonst beim Öffnen der Backofentür vermutlich ein ähnlich dämliches Gesicht machen, wie ich) und bei 200° C ca. 25 Minuten backen (bei mir dauerte es länger, aber mein Ofen kann halt nicht mehr so, wie er soll).

 

In diesem Sinne: Ich bin ehrlich: ich hätte nicht gedacht, dass diese Schnecken schmecken! Yummi!!!

 

 

 



Räuberessen

9.01.2010 um 18:11 in In den Magen

Heute stand bei mir mal wieder ein Räuberessen auf dem Programm. Wichtigstes Utensil dafür:

Ein Schaschlikspieß

Dann wird alles, was man in mundgerechte Stücke schneiden kann und man im Haushalt hat, klein geschnippelt und in Schalen gepackt. Irgendwie ist dann auch immer was für die mäkeligsten Esser dabei.

Bei mir gab's heute Mini-Würstchen, Gouda, 'nen Apfel, Cocktailtomaten, 'ne Orange und ein Brötchen. Die Farbvariationen hielten sich dieses Mal in Grenzen, aber nach Gurke oder grüner Paprika war mir heute einfach nicht. Die bereitliegende Banane habe ich dann auch noch verschmäht.

Theoretisch verteilt man dann die Schälchen auf dem Boden, jeder bekommt ein Kissen unter den Bobbes und einen Schaschlikspieß in die Hand und los geht's. Ich war dieses Mal zu faul und habe vom Sofa aus mein Räuberessen genossen.

Es ist einfach super lecker, entspannt total und kam bisher bei jedem gut an.

In diesem Sinne: Bluuuuuuut, Bluuuuuuuuuut, Räuber saufen Bluuuuuuuuut, Raub und Mord und Überfall sind gut. Hoch vom Galgen klingt es, hoch vom Galgen klingt es: Raub und Mord und Überfall sind gut.... (Subway to sally)



Die finale Soße

31.12.2009 um 12:03 in In den Magen

So, der Curry-Dip ist auch fertig. Gestern hat er noch recht grenzwertig geschmeckt. Nachdem ich aber noch ein paar Lytschies rein getan habe und der Dip eine Nacht stand, kann man den durchaus essen. Mein Favorit wird das allerdings nicht.

Kleingewürfelten Ingwer und Knoblauch in Butter anschwitzen, Sojasprossen und Bambusschößlinge dazugeben, andünsten, mit wenig Curry bestäuben (äh... das "wenig" habe ich scheinbar überlesen. Ich habe 2,5 TL reingeballert), mit Sahne ablöschen (einfach frei Schnauze), mit Salz und Zucker abschmecken. Nachdem es immer noch so fad war, habe ich einen EL Sojasoße zugegeben. Zum Schluss noch 6-8 Lytschies gepellt und mit der Soße püriert. Die Hälfte der Spößlinge und Spossen habe ich vor dem Pürieren wieder rausgenommen.

Ernussbutterdip

6 EL Erdnussbutter
1 kleine Dose Kokosmilch
250 ml Hühnerbrühe
2 EL Sojasoße
kleingewürfelten Ingwer

Alles zusammen in einem Topf erhitzen. Bei mir ist der Dip schön fest geworden.

Süß-Sauer

EL Essig
EL Zucker
TL Salz
EL Tomatenmark
EL Sojasauce
TL Öl
EL Speisestärke
Dose Ananas in Scheiben
grüne Paprikaschote

Zuerst Ananas abtropfen lassen und in Stücke schneiden (der Saft wird später noch benötigt. Die Ananasringe in Stücke schneiden. Die Paprika waschen, entkernen und in Würfel schneiden.

Essig, Zucker, Salz, Tomatenmark, Sojasoße und Öl in einen Topf geben und erhitzen. Die Speisestärke zuerst eine einer Schale mit ein wenig Wasser anrühren, dann zu der Mischung in den Topf geben. Wenn die Bindung der Soße anzieht, mit Ananassaft auffüllen.

Dann die Ananasstücke und die grüne Paprika dazugeben und bei mittlerer Temperatur mitköcheln. Gelegentlich umrühren, damit die Soße nicht anbrennt. Je nach gewünschter Konsistenz und Süße noch etwas Ananassaft oder Wasser hinzufügen.  (Rezept gefunden bei chefkoch.de)

In diesem Sinne: Suche Essen für eine Person, biete Unmengen von leckeren Dips.



Und wieder einmal Leckerschmecker

30.12.2009 um 18:50 in In den Magen

Fondue und Raclette sind out, Powerwokking ist in!

Morgen werde ich mit meiner Lieblingsfreundesfamilie ins neue Jahr rein feiern. Und weil der Weihnachtsmann ein ganz Lieber ist, hat er ihnen einen Party-Wok geschenkt. Wie beim Raclette mit den Pfännchen auch, hat jeder seinen eigenen Mini-Wok.

Was auch immer mich geritten hat, ich habe mich freiwillig für die Herstellung der Soßen gemeldet. Ziemlich uninspiriert durchsuchte ich das Netz nach Rezepten und weil es die dollsten und besten Rezepte nur auf Englisch oder anderen mir nicht verständlichen Sprachen gab, hielt ich am Ende drei magere Rezepte in der Hand. Und davon hatte nur eins konkrete Mengenangaben.

Soeben habe ich die ersten beiden Soßen fertig gestellt. Und ich muss sagen: YUMMI!!!

Einmal "Soße süß-sauer". Als ich die Zusammenstellung der benötigten Dinge las, überlegte ich mir schon, wo ich denn morgen noch schnell eine Fertigsoße herbekommen könnte. Ich muss lernen mehr Vertrauen zu haben. Die Soße ist göttlich!

Und einmal "Erdnussbuttersoße". Hier habe ich zum ersten Mal mit frischem Ingwer gearbeitet. Wahrscheinlich kann man noch ein wenig davon reinschmeißen, aber ich weiß noch nicht, inwieweit der Ingwer Zeit zum Entfalten braucht. Davon mal ab: ein Gedicht!

So, und nun mache ich mich an das letzte Rezept: "Curry Soße". Hier habe ich lediglich die Angaben der benötigten Dinge, aber nicht mal ansatzweise eine Mengenangabe. Das kann ja lustig werden.

Sollte irgendwer Interesse an den Rezepten haben, einfach Bescheid geben, dann setze ich sie hier noch drunter.

In diesem Sinne: Suche gebratene Ente, biete Weihnachtskekse!



In echt sehen sie besser aus

22.12.2009 um 23:55 in In den Magen

Ja, ich weiß, ich müsste eigentlich für **** ***** ******** den ***** ***** ******** (pscht, Feind liest mit), aber eine kleine Pause wird doch erlaubt sein, oder? Und die habe ich mal wieder in der Küche verbracht.

Neulich habe ich bei einer Freundin in einer Zeitschrift ein absolut geniales Rezept für Schokoweihnachtsbäume gesehen. Die wollte ich unbedingt nachmachen. Heft zugeklappt, einmal tief durchgeatmet, Vorhaben nebst Rezept vergessen.

Heute dann habe ich in dem Blog von Mrs. Bing selbstgemachte Tannenbäume gesehen. Und schwupps, da war es wieder, mein Vorhaben.

Also fix ein paar Schokoladenreste (weiße Blockschoki, Vollmilch und Zartbitter) und etliche Kinderriegel eingeschmolzen und abgefüllt.

Das Resultat sieht in echt irgendwie ansprechender aus. Liegt vielleicht daran, dass meine Augen nicht mehr die Besten sind und meine Kamera Tatsachen ans Tageslicht befördert... aber lassen wir das.

Irgendetwas sagt mir, dass sie schmecken werden.

In diesem Sinne: Oh Tannebauuum, oh Tannebauuuum, wie bunt ist dein Lamettaaaaaa...

Nachtrag:

Da die Nachfragen, wie ich die Bäumchen geform habe, nicht abreißen *hust* hier noch ein paar zusätzliche Bilder:

Schokolade schmelzen

Schokolade in selbstgefrickelte Tütchen füllen

Der Entstehung von Schokoladen-Stalagmiten zusehen und darauf hoffen, dass noch genug in den Tütchen sein wird, um die Bäumchen zu schmücken.



Weiße Trüffel

12.12.2009 um 19:43 in In den Magen

30 g Butter
80 g Crème double
225 g weiße Schokolade
1 – 2 EL Orangenlikör
150-200 g weiße Schokolade für den Überzug 
 
 
  1. Flache Form mit Backpapier auslegen
  2. Butter und Crème double in einem kleinen Topf unter ständigem Rühren vorsichtig aufkochen. 1 Minute kochen, dann vom Herd nehmen.
  3. Die Schokolade in Stücke brechen (lieber mit dem Messer klein schneiden und das auch schon vor dem Erhitzen der Butter/Crème double Masse) und in die Masse geben. Unter Rühren schmelzen. Dann den Likör zugeben.
  4. Masse in die Auflaufform geben und mind. 4 Stunden (lieber mehr) kalt stellen (Masse lässt sich leichter zu Kugeln formen, wenn sie länger kalt stand).
  5. Kleine Stücke von der Masse abbrechen und zu Kugeln formen. Weitere 30 Minuten kalt stellen (auch hier lieber etwas länger. Je kälter die Kugeln sind, desto weniger brechen sie auseinander, wenn man sie in der heißen Kuvertüre wälzt).
  6. Für den Überzug die weiße Schokolade schmelzen (je langsamer man die Masse erhitzt, desto besser lässt sie sich auch noch verwenden, wenn sie schon erkaltet ist). Man kann die Kugeln eintauchen, überschüssige Schokolade abtropfen lassen und anschließend auf ein Backpapier setzen, um dann mit den Zinken einer Gabel Muster zu ziehen.
 
Ich persönliche ziehe es vor, mir einen Klecks geschmolzene weiße Schokolade in die Handfläche zu geben (ein Hoch auf den Erfinder von Einweg-Handschuhen) und dann die Kugeln darin zu wälzen. Diesen Vorgang wiederhole ich 1-2 Mal. Wenn man die Kugeln vorher ausreichend gekühlt hat, wird die geschmolzene Schokolade fast umgehend fest, wenn man die Kugel darin wälzt.
 
 
Ich bekomme inzwischen aus der Masse exakt 50 Pralinen geformt. Und da ich nicht die Einzige bin, die diese Pralinen so liebt, muss ich inzwischen locker das doppelte Rezept machen.
 
Um 100 Pralinen zu formen benötige ich mittlerweile nur noch 7 Minuten. Das Wälzen in der weißen Schoki dauert pro Durchgang auch nicht wirklich länger. Einzig das ständige Kühlen frisst viel Zeit.
 
In diesem Sinne: Leckerschmecker ² !!!

 



Falsche Raffaellos

12.12.2009 um 19:05 in In den Magen

1 Dose gezuckerte Kondesmilch (z.B. „Milchmädchen“ oder ein ähnliches Produkt, das ich nicht genauer betiteln kann, da ich kein russisch lesen kann. Steht aber meist im Regal direkt neben dem "Milchmädchen". "Milchmädchen" ist weiß und noch leicht flüssig, wohingegen die russische Version bereits karamelisiert und somit auch zähflüssiger ist.)

2 EL Butter oder Margarine
200 g Kokosraspeln
ganze Mandeln
 
 
1.    Die Kondensmilch mit der Butter in einen Topf geben und aufkochen. Dabei oft umrühren, da die Masse leicht anbrennt.
2.    Die Kokosflocken zugeben und gut unterrühren.
3.    Das Ganze mind. 12 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
4.    Die Masse zu Kugeln formen und immer je 1 Mandel in die Mitte drücken (es soll bereits geschälte Mandeln geben… wäre eine enorme Arbeitserleichterung. Wenn man so etwas nicht findet, heißt es im Vorfeld Mandeln pulen, denn die Haut muss ab).
5.    Bei Bedarf kann man die Kugeln im Anschluss noch einmal in Kokosraspeln wälzen.
 
 
Die Masse reicht für ca. 30-40 Pralinen. Am Besten auch in Papiermanschetten servieren.
 
In diesem Sinne: Leckerschmecker!



Kalorien für alle

25.11.2009 um 19:04 in In den Magen

Der Backofen hat mal wieder geglüht. In Rekordzeit habe ich zwei Torten und ein Blech Muffins gemacht.

Als erstes hätte ich hier eine Tarte au Chocolat.

Ich muss zugeben, dass ich ein wenig geschummelt habe. Der Teig war so ein Fertigzeug aus der Tüte. Das Ergebnis fand ich ein wenig langweilig, also habe ich die Tarte halbiert, in die Mitte Vanillepudding gemacht und außen (wie man ja sehen kann) ordentlich mit Sahne verziert. Ich hoffe, sie schmeckt.

Je älter man wird, desto mehr entwickelt man sich wieder zurück (hab ich mal gehört). Deshalb bekommen meine lieben Kollegen morgen eine Prinzessin Lillifee-Torte vorgesetzt:

Und am Nachmittag bekommen meine Nichte, meine Neffe, mein Patenkind und ihr kleine Schwester die Lillifee-Muffins vorgesetzt:

Irgendwie habe ich jetzt Hunger...

In diesem Sinne: immer ruff uffe Hüfte!









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