
Als mir unser Küchenchef diesen Fünf-Kilo-Sack in die Hand drückte, legte ich ihm nahe, sich schon mal ein paar schöne Rezepte zu überlegen, denn ich werde nicht alles davon brauchen.

Gute belgische Schokolade (wie Du siehst, Jessi, lagst Du ganz richtig).

Das Schöne daran ist, dass ich sie nicht noch selbst klein frickeln muss. Sonntag Nachmittag angefangen, bin ich nun am Ende. In jeder Hinsicht.
Und hier das Ergebnis:

378 376 370 weiße Pralinen mit Himbeercreme + Alkohol / 378 Zartbitterpralinen mit Himbeercreme


Und meine absoluten Glanzstücke:

360 weiße Trüffel - handgerollt und mit ordentlich Alkohol drin.
Der Fünf-Kilo-Sack ist komplett leer und ich musste sogar noch meine eigene Blockschokolade benutzen. Blöderweise hatte ich komplett verdrängt, dass ich die Hohlkörperpralinen noch verschließen muss. Ursprünglich habe ich mit der Pralinenherstellung begonnen, weil es so schön meditativ ist. An dieser Stelle aber war ich kurz davor jemanden richtig doll weh zu tun. Alternativ habe ich ein wenig genascht.
Die Pralinen werden, neben den Pralinen meiner Kollegen, am Freitag eingepackt und am Sonntag beim Weihnachtsbasar verkauft.
In diesem Sinne: ich geh mir jetzt 'nen Hackbraten machen!








