Alltagslyrik

leicht ironischer Gedanke des Tages

09:46, 6.05.2015

Mein Dank gilt der GDL und Verdi für das zwar unfreiwillige zumindest aber kostenlose Fitnesstraining in Form eines 40-minütigen straffen Fußmarsches von der Arbeit nach Hause - neuerdings täglich. Mögen eure Streikkassen voll gefüllt sein, dann habe ich in diesem Sommer endlich einmal wieder die perfekte Bikinifigur.
(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Gedanke des Tages

16:03, 2.02.2015

Die heimische Presse ist manchmal so schnell, dass sie sich selbst überholt.

(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Gedanke des Tages

14:14, 26.01.2015

Die Welt ist bunt, Deutschland auch.

Ich finde das gut, denn es kann unser Leben bereichern.

 

(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Vielleicht, wenn wir im Herbst …

17:36, 27.11.2011

Wir müssen beide loslassen, sagtest du irgendwann in diesem Herbst. Wir schafften es nicht. Vielleicht hätten wir so unsere Liebe in die Ewigkeit retten können.

Langsam verblassen die Bilder. Ich schleppte sie durch einen langen, eisigkalten Winter, doch gewärmt haben sie mich nicht. Sie lagen schwer auf meinem Herz.

Tränen trüben heute meinen Blick zum Horizont. Die Schwalben kehren zurück. Erinnerst du dich an dieses Symbol. Ich weiß noch genau, was du mir damals geschrieben hast. Deine Stimme werde ich nicht mehr hören. Dein Duft hat meine Räume längst verlassen und auch deine Hände kann ich nicht mehr spüren; nicht einmal mehr, wenn ich die Augen fest schließe. Vielleicht weine ich deswegen.

Losgelassen habe ich. Dich und diese Liebe. Sie war nicht mehr zu retten. Vielleicht, wenn wir im Herbst …

Leb wohl!

(Endlich kann ich es sagen. Ich trug es fast zu lange in mir.)

(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Gedanke des Tages

17:55, 7.03.2011

Das Verständnis für Männer ist mir völlig abhanden gekommen. Ich scheine eine andere Sprache zu sprechen oder verlernt haben, mich klar auszudrücken ... ich sollte ins Kloster gehen ... vielleicht tut es ja ein Wochenende an der Ostsee auch.


(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Gedanken zum Jahresausgang

17:57, 21.12.2010

Das Jahr hat uns überlebt. Um ein paar Tage nur - aber immerhin. So gehe ich die letzten Stunden schweigend und erlaube mir, traurig zu sein. Zumindest in Momenten, in denen ich mit mir und meinen Gedanken allein bin. Viele werden es nicht mehr sein bis zum Ende dieses Jahres, das irgendwie in jeder Beziehung intensiv war. Und dann werde ich neu beginnen. Wieder einmal. Das Jahr und mich.

 

 

(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

und die Welt ist weiß

17:56, 28.10.2010

Nein, ich bin dir nicht böse, dass du mir dieses Angekommengefühl gewaltsam entrissen und mich wieder auf einen neuen Weg gestoßen hast - ins Irgendwo. Ich bin noch nicht einmal traurig darüber. Vielleicht bin ich zur Suchenden geboren, liegt genau dort mein Ankommen.

Und plötzlich gehe ich wieder mit offenen Augen … und die Welt ist weiß.

 

 

(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

angenommen

17:44, 7.10.2010

Manchmal kann ich nicht schreiben weil sich meine Gedanken überschlagen. Dann bin ich berauscht von den Eindrücken, die mir diese Welt da draußen jeden Tag schenkt, da ich sehe, sehen will, sehen kann. Dann wird es in der Stille meines Zimmers laut. Alles drängt gleichzeitig nach draußen, kreuz und quer. Ich sitze mittendrin, weiß nicht, in welche Richtung ich zuerst hören soll. Und manchmal kann ich nicht schreiben weil ich nur einen Gedanken habe. Du.


(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

und so

17:47, 19.08.2010

Und so ist wieder ein Tag vergangen. Einer dieser Tage, an dem ich dich schmerzlich vermisste. Einer dieser Tage, an dem ich den Geruch deines Parfüms auf meinen Kissen brauchte und zwei Decken, damit ich nicht friere. Einer dieser Tage, an dem ich deine Nachrichten auf meinem Anrufbeantworter als Endlosschleife laufen ließ. Einer dieser Tage, an dem ich mich zwingen musste, nicht den Sekundenzeiger zu beobachten um festzustellen, wie langsam Zeit vergehen kann. Einer dieser Tage, an dem Melancholie durch die Luft schwang und mich langsam in den Schlaf wiegte. Ohne dich.




(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

warum ich dich schreibe und nicht mich

17:48, 29.07.2010

Wenn überhaupt, spreche ich von mir in verschlüsselten Bildern. So kann ich im Nebel verborgen bleiben. Der Nebel ist mein liebstes Element, weil er die Konturen verwischt und weil ihn die meisten Menschen nicht mögen. Das beruht im Übrigen auf Gegenseitigkeit. Der Nebel mag die meisten Menschen auch nicht. Nur mich, mich mag er. Ich bin dunkel. Ich muss nicht mein Innen nach außen krempeln, damit man die hellen Flecken herauspickt und an die Wand nagelt. Ich will mein Dunkel behalten und den lichten Schein darin einhüllen.

Deswegen schreibe ich lieber dich.

Du bist heller irgendwie und scheinbar. Dich mag man. Das ist offensichtlich. Ja und auch ich konnte deinem Charme nicht widerstehen. Du ziehst mit deinem Licht die Motten an und ich bin nicht mehr als eine solche. Du bist anders als ich, weil du eine Menge tragen kannst. Das Leben selbst hat dir ein paar Lasten auf die Schulter gelegt und du schleppst sie ohne zu zetern. Am Anfang bist du ein paar Mal gestolpert, jetzt nicht mehr. Mich musst du nicht tragen. Ich trage mich selbst. Ausschließlich.

Deswegen schreibe ich dich.

Ich habe nie begriffen, was du in mir siehst, wie du mich lieben konntest. Ein Stück in den Nebel hast du dich gewagt, vielleicht nicht weit genug um alles zu erkennen. Einiges aber hast du gesehen. Weißt du, ich glaube du hast dem Satz: „Liebe macht blind“ den Sinn gegeben. Der Verfasser muss dich gekannt haben. Gibt es eine Steigerung von blind? Du musst mehr als blind gewesen sein, wenn du die Schwärze übersehen hast, die mir innewohnt. Ich meine das nicht negativ. Heimlich habe ich dich dafür bewundert.

Und das ist der Grund, weswegen ich dich schreibe.

 

(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

So bin ich

08:06, 1.07.2010

Im letzten Jahr war mein Leben eine Abenteuerreise. Andere hätten es vielleicht als Achterbahnfahrt gesehen, manch einer auch an einigen Tagen als Horrortrip. Für mich aber ist jede Herausforderung ein Abenteuer und jede Veränderung eine Reise. Jetzt bin ich angekommen. Für den Moment. Mir selbst wieder Heimat zu sein, war das Ziel, ein anderes Leben der Weg. Die Richtung hat sich ergeben, irgendwie und irgendwann. Wie lange ich diesmal "zuhause" bleiben werde, weiß ich nicht. Sicher nur solange das Angekommengefühl anhält. Dann zieht es mich wieder in die Ferne. Fort von mir selbst, an andere Orte. Wo ich mich verlieren kann um mich wieder neu zu erfinden oder einfach nur zu finden. So bin ich. Und anders will ich gar nicht sein.

(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Gedanke des Tages

09:58, 21.06.2010

Im Grunde ist ein Mensch nicht berechenbar. So gut man ihn zu kennen glaubt, so wenig verhält er sich in bestimmten Situationen, wie man es erwartet.

(Geschrieben in Gedanken)
2 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Scheiden tut weh

08:58, 16.06.2010

Für den, der bleibt, ist es scheinbar schwerer. Doch für den, der geht, ist es nicht unbedingt leichter. Er hatte lediglich mehr Vorlauf, sich mit der Situation auseinander zu setzen.

(Geschrieben in Gedanken)
2 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Gedanke des Tages

11:28, 22.04.2010

 

Die Haltbarkeit ist begrenzt, selbst im Gefrierschrank.
(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Gedanke des Tages

18:51, 23.02.2010

Egal in welche Richtung ich mich drehe, im Moment renne ich nur noch gegen Wände. Es wird Zeit, mir einen Hammer zu besorgen.

(Geschrieben in Gedanken)
2 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Gedanke des Tages

11:22, 16.02.2010

Manchmal möchte ich meine ganzen Zweifel und Unsicherheiten in einen Karton packen und ihn in die hinterste Ecke meines Schrankes stellen.

(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Gedanke des Tages

15:42, 10.02.2010

Ich zähle die Tage
bis zum Wiedersehen.
Aber das macht sie nicht kürzer
eher länger.

 

(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Gedanke des Tages

12:05, 28.01.2010

Der Winter nervt mich und zwar gewaltig. Entweder friere ich den ganzen Tag oder ich muss mein Auto stehen lassen, weil die Straßenverhältnisse eine Fahrt mit einem Heckantriebler nicht zulassen - so wie heute mal wieder. Tja so ist es, wenn man den Medien glaubt. Habe ich mir doch, weil sich ja unser Klima erwärmt, ein schickes Cabrio gekauft. Und nun … gucke ich dumm aus der Wäsche. (Kleiner Scherz - natürlich habe ich mir nicht deswegen ein Cabrio gekauft.)

PS.: Dieses Wetter ist dermaßen unpoetisch, dass mir nichts mehr dazu einfällt.

(Geschrieben in Gedanken)
1 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Gedanke des Tages

11:53, 11.01.2010

Ich fühle mich zunehmend hin- und hergerissen zwischen dem, was ich möchte und dem was unter den augenblicklichen Umständen möglich und machbar ist.

(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link

Gedanke des Tages

14:09, 3.01.2010

Gerade die Vielfalt der Gedanken und die Individualität der Lebensphilosophien macht es so spannend, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Deswegen verachte ich Extremismus in jeder Form, denn er kennt keine Neugier, macht taub und blind, verweigert Akzeptanz und Toleranz; er muss missionieren.

(Geschrieben in Gedanken)
0 Kommentare | Kommentar hinterlassen | Link