Anna in Südafrika

3. März 2011

11:01, 6.03.2011 .. 0 Kommentare .. Link

Schon wieder ist ein neuer Monat angebrochen. Jetzt bin ich schon seit 4,5Monaten in Kapstadt. Die Zeit vergeht doch recht schnell, aber ich glaub ich kann noch nicht sagen, dass ich 100% angekommen bin. Ich finde mich zurecht und fühl mich auch wohl aber ich glaube ich bin noch nicht richtig angekommen.

Letzte Woche hatten wir unser Zwischenseminar. Dies war in Hocksback, in der Nähe von Port Elizabeth. Also in der Nähe heißt 3h Autofahrt weg von Port Elizabeth. Ich bin einige Tage vorher nach PE gefahren um einfach mal alleine etwas zu unternehmen. Muss ja nicht immer mit der WG sein.

In PE war ich bei einer anderen Volunteer die dort in einem Projekt arbeitet. PE liegt, wie Kapstadt, direkt am Meer. Allerdings ist hier der Einfluss vom Indischen Ozean viel größer und somit ist das Wasser auch angenehmer.

Samstags waren wir im Addo National Elephant Park. Leider haben wir uns nicht richtig abgesprochen und waren erst recht spät dort. Wir mussten dann etwas durch hetzen, was  sehr schade war. Aber zwei größere Elefantenherden haben wir recht nah am Auto gesehen und fotografieren können (Bilder sind schon online).

Sonntag haben wir uns (alle Volunteers) dann getroffen und gebraait bevor es nach Hockback los ging. Es liegt mitten im Wald und es ist nichts drum rum! Wirklich nichts. Was auch sehr angenehm war, einfach mal nur Wald und Waldtiere drum herum zu haben. Keine Stadt, kein Stadtlärm. Auch konnte ich jeden morgen auf WALDBODEN joggen gehen. Das hat richtig gut getan.

Hier in Kapstadt hab ich nur geteerte Wege L Jeden Morgen wurde von unserer Mentorin auch Yoga angeboten, was sehr angenehm war, sich morgens mal richtig zu strecken und dehnen.

In dem Zwischenseminar ging es viel um die Reflexion der letzten Monate. Auch wie man sich die nächsten Monate vorstellt, was man noch verändern möchte und auch neue Energie sammeln für die kommenden Monate.

Wir haben auch viele Kleingruppengespräche gehabt in denen wir Reflektiert haben und auch über unsere Projekte gesprochen haben. Sehr interessant war, dass wir über alle Projekte, nicht nur die von SAGE Net gesprochen haben. 

Eine Wanderung wurde auch gemacht. Zu 2 Wasserfällen und einem Baum, der der höchste, größte und dickste Baum in Südafrika.

Auch haben wir sehr viele Gruppenspiele bzw. Teamworkarbeiten gemacht. Einen Low Robe Garden und High Robe Garden (Hochseilgarten).  Beim Hochseilgarten hab ich alles nur angeschaut, außer die Jakobsleiter. Hier bin ich mit zwei anderen Freiwilligen hoch geklettert und hab mir schöne blaue Flecken an den Armen und Beinen zugezogen.

Das Haus, das wir bewohnten, war früher ein Kinderheim. Dies sieht man heute noch. Die Betten, alles Stockbetten, sahen aus, als wären sie schon uralt. 

Die Lampen, naja Lampen waren es ja nicht wirklich, es waren mehr Glühbirnen die von der Decke hingen. Die Duschen und WCs sind nicht erwähnenswert.

 

Ich habe das sehr genossen in den Schwarzwälderalpen zu sein und die Ruhe zu genießen. Es war wirklich sehr schön dort und ich würde auch gern öfters in den Wald um einfach die Ruhe zu genießen.

Freitag Abend sind wir mit dem Greyhoundbus (hier fahren viele Langstreckenbusse von verschiednen Unternehmern) von PE wieder zurück nach Kapstadt gefahren. 12h im Sleepliner war recht angenehm, bis auf die Klimaanlage, die nicht richtig eingestellt war. Also entweder auf gefühlte 12Grad oder ganz aus.

Samstagmorgen sind wir in Kapstadt angekommen und das Stadtleben hatte mich schon wieder voll im Griff.


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