Anna in Südafrika

Lesotho 5-11April

14:36, 20.04.2011 .. 0 Kommentare .. Link

Da ich in einer Schule arbeite, habe ich auch wie die  Schule Ferien.

Anfang April hatte ich eine Woche Herbsterferien/Osterferien. In diesen Ferien war ich in Lesotho.

 Lesotho ist ein kleines Land innerhalb Südafrika, das höchste Land der Welt. Lesotho hat keinen Punkt der tiefer wie 1400m über dem Meerespiegel liegt. Der hoechste Punkt liegt bei 3400m. Auch liegt der größte Teil der Drakensberge in Lesotho.

Es gibt größere Städte wie Maseru und Mafeteng die auch Supermärkte und Tankstellen haben. Diese Städte liegen relativ nah an der Grenze. Wenn man weiter ins Land rein fährt kommt man in die kleineren Dörfer die noch mit fließendem Wasser verbunden sind. Wenn man weiter ins Land rein kommt, auf den Bergen und im Tal, gibt es aber keine Elektrizität und auch kein fließendes Wasser.

 

Wie gesagt, habe ich meine Ferien in Lesotho verbracht. Nach einer sehr langen Fahrt dort hin, ca. 22h kamen wir in Malealea an.

Mit wir sind 4 Freiwillige gemeint, von Kapstadt, Plettenbergbaai und White River (Nelspurit, Mpumalanga).  

Malealea ist ein größeres Dorf, das man nur durch eine holprige Erdstraße erreicht. Dort ist auch eine Lodge, für Gäste. Es ist eigentlich auch die bekannteste Lodge, die Weiße besuchen, dort übernachten.

 Wir haben unsere erste Nacht in Malealea in der Lodge geschlafen. Es waren kleine Hütten, für ein bis zwei Personen gemacht waren. Elektrizität gab es in der Zeit von 18-22 Uhr. Danach gab es eine Kerze die benutzt werden konnte.

Am nächsten Tag hatten wir einen 3 Tagesritt gebucht. Da unser Ziel irgendwo in den Bergen lag mussten wir vorher unser komplettes Essen und Trinken einkaufen und mit nehmen.

 Am Freitagmorgen mussten wir unser Gepäck und Essen in große rote Taschen einpacken und auf 2 Pferde verteilen. Auf jedes Pferd wurden 2 Taschen geschnürt. Wir hatten jeder noch mal 2 kleine Satteltaschen, die wir mit auf unser Pferd nahmen. Das wir uns nicht verirren hatten wir 2 Guids. Unsere Wege gingen über Stock und Stein, hoch und runter, kletternd und laufend.

Wir sind auch einmal abgestiegen weil es uns zu steil den Berg runter ging.

Auch haben wir viele kleine Dörfer und Häuser passiert. Wenn Kinder uns gesehen haben, kamen sie angerannt und riefen ‚give me sweets’ (gib mir was Süßes) das ist der einzige Satz den die meisten Kinder in Englisch können. Ihre Muttersprache ist Zutu.

 Viele Häuser haben eine Flagge oder Tüte über ihrem Dach hängen. Diese bedeuten welches Bier verkauft wird. Ich glaube, weiße Flagge steht für Zutubier. Dies ist ein selbst gemachtes Bier aus Weizen und schmeckt nicht. 

 Als wir nach 7h reiten in der kleinen Village ankamen waren wir doch froh endlich nicht mehr auf unsren Pos zu sitzen. Unser Dorf lag zwischen zwei Bergen, aber nicht im Tal davon. Es gab kein fließend Wasser und keine Elektrizität. Wir Mädels haben in einer Rundhütte geschlafen und hatten ein Klo ein paar Meter unterhalb unsres Hauses. Ich hatte noch nie so eine schöne Bergeaussicht von der Toilette aus J Vergeblich hab ich des öfteren nach der Spülung gesucht.

 Wir hatten die Möglichkeit mit einem Gaskocher zu kochen. Wir waren die einzigen in dem Dorf die diesen Luxus geniessen konnten. Die anderen Bewohner des Dorfes kochen über dem Feuer.

Abends haben wir dem Dorfoberhaupt Feuerholz abgekauft, um ein Lagerfeuer zu veranstalten. Als wir anfingen, überlegten wir uns ob es vielleicht eine Verschwendung ist für die Dorfbewohner. Ein Lagerfeuer zu machen anstatt das Holz für Essenkochen zu verwenden.

 Am zweiten Tag unsres Trips sind wir auf einen Berg geritten, so dass wir von oben einen Wasserfall  sehen konnten. Mittags sind wir noch an den Fuß des Wasserfalls gelaufen.

 Der dritte Tag war unser Rückweg Tag. Wieder alle Pferde bepacken und zurück reiten, 6h auf dem Pferderücken. Es ging wieder hoch und runter und 2h bevor wir an der Lodge ankamen sind wir noch sehr spektakulär durch den Fluss geritten. Mein Pferd war doch recht klein, so dass ich bis zu den Knien naß geworden bin weil der Fluß zu tief bzw mein Pferd zu klein war oder ich einfach zu lange Beine hatte.

Wir durften die letzten 10min bis zur Lodge zurück galoppieren, was dann noch mal ein schöner Abschluss war für unseren Trip.

 

Ein Satz über Lesotho:

Lesotho es ist eins der schönsten Länder die ich bis jetzt gesehen habe, wie in einem Film, Buch oder einem fernen Land, von dem man nur träumt.


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