Anna in Südafrika

Kulinarium 24.Juni

18:09, 25.07.2011 .. 0 Kommentare .. Link

Ich habe schon ein paar Sachen über das Essen geschrieben.

Heute haben wir (im Haus) noch mal Weihnachten gefeiert. Das ‚normale’ Weihnachten war sehr verwirrend, es war warm. Also heute, genau ein halbes Jahr später im Winter, haben wir gedacht, könnten wir das noch mal feiern. Ich weiß nicht wie das normale Weihnachten in Afrika gefeiert wird, aber ich denke auch ganz unterschiedlich wie in Deutschland auch. Wir haben versucht Käsefondue zuzubereiten, hat aber nicht wirklich so gut geklappt. Wir hatten dann ne flüssige Sosse mit Käsegeschmack und Köseklumpen (einen großen) darin. Dazu Salat, Gemüse, Brot und als Nachtisch gab es Bratapfel, mit Sweet Potato gefüllt. Dazu gabs Glühwein und gemütliche Spielrunde.


Was sind den eigentlich die Spezialitäten für Afrika?

Da ich Vegetariarin bin kann ich von den richtigen Fleisch Spezialitäten nicht viel sagen.

Was ich gerne esse und mich auch schon voll integriert habe, ist Butternut Kürbis. Den gibt’s hier eigentlich das ganze Jahr, schmeckt meistens nach nichts aber wird immer dazu gegessen.

Auch bin ich voll und ganz dabei, bei fast allen Obstsorten. Hier gibt es zur Zeit Grenadilla und auch Orangen. Die Orangen werden hier in der Nähe von Kapstadt auch angepflanzt. Wobei die guten Orangen meistens Exportiert werden, hauptsächlich in die USA und nach Europa.

 

Es gibt viele Leckereien die hier von den Nicht-Vegetariern gegessen werden.

Fisch ist hier in Kapstadt auch sehr groß angesagt. Der bekanntest Fisch ist Snoek. Ist eine spezielle Fischart, die es nur hier in der Kap-Region gibt.

Mitchells Plain (Township) hat zum Beispiel eine Spezialität: Fish head and Chips. Für die Menschen die sich nicht viel leisten können, können sich trotzdem einen Fischskopf mit Pommes, ein bisschen Fisch abknabbern gönnen.

Viele Kinder bringen auch etwas komisches (für mich komisch aussehend) Essen mit. Oft wird Reis mit gebracht und ganz komisch aussehender Fischstreifen, mit Lamellen oder so was in der Art.


Was auch sehr gerne gegessen wird und eine Delikatesse ist, Straußenfleisch. Und das in den verschiedensten Ausführungen. Getrocknet, als Burger, als Wurst…


Auch gibt es an vielen Straßenecken Boereworst. Das ist eine Art Bratwurst, in einem Hot Dog Brötchen mit Bratzwiebeln und Ketchup.

Wer sich Fleisch isst/sich leisten kann, der zeigt dass er doch ein bisschen Geld hat.


Biltong, davon hat man auch in der Zeit der Weltmeisterschaft oft gehört. Es wurde von den Buren erfunden, die das Fleisch in dünne Streifen geschnitten hatten und unter ihren Wagen zum trocknen aufhängten. So dass sie, trotz des vielen umher reisen immer Fleisch essen konnten. Man kann verschieden Sorten kaufen aber Strauß und Rind sind die häufigsten und wahrscheinlich auch die beliebtesten.


Am beliebtesten, einfachsten und wahrscheinlich billigsten sind auch die Speisen die mit Maizmehl zubereitet wird. Hieraus kann man zum Frühstück Porridge machen. Wobei ich den Brei gar nicht mal so schlecht finde mit Joghurt oder Apfelmus.


Zum Frühstück wird oft Oats (Haferflockenbrei), Toast mit Erdnussbutter, Eier in allen möglichen Formen, Brot mit Marmelade oder Vitabix (was auch eine Art Getreidebrei ist) gegessen. Oftmals wird auch ein bisschen Obst dazu gegeben.


African Salad ist auch sehr beliebt in den Townships, das ist Pap (Maizmehl mit Wasser gemacht, allerdings sehr klumpig) dazu kommt Sauermilch. Dann kann man das ganze noch würzen, aber mir persönlich schmeckt es nicht.


Es gibt auch viel Gemüse, das oft an Straßenständen verkauft wird. Oft ist es ja so, dass man bevor man in den Urlaub fliegt, abgeraten bekommt von Straßenständen Obst/Gemüse zu kaufen. Aber ich muss sagen, dass oftmals das Gemüse/Obst frischer auf der Straße ist wie das im Supermarkt.


Afrikaner lieben es süß. Da ist es nicht verwunderlich dass in fast alle Getränke Zucker gemischt wird. In den Tee wird ganz normal mit 3 Löffel Zucker und Milch gemischt. Da Südafrika auch das einzige Land ist, das Roibosstee anbaut, wird natürlich hier auch sehr viel Roiboss getrunken.

Kaffee wird hier auch gerne getrunken, allerdings gibt es hier hauptsächlich Instantcoffee. So Pulverzeug, dass nicht schmeckt.

Es gibt auch viele Süßgetränke wie Cola oder hier ganz beliebt Jive. Jive ist noch süßer also Cola. Und man könnte befürchten, dass man einen Zuckerschock bekommt, wenn man ein ganzes Glas davon leer trinken würde.

Zum Glück kann man überall auch ein Glas Tabewater (Leitungswasser) bestellen.


Was meiner Meinung nach auch nicht sehr gesund ist, das Kleinkinder bzw Babys Wasser oder Tee mit mindestens 3 Löffeln Zucker bekommen. Kein Wunder das manche Kinder so mopsig sind, wenn sie nur Zuckerwasser zum trinken bekommen.


Es gibt aber auch ganz leckere Konditoreien, wie z.B. Charlys Backery. Das ist ein rosa-weiß gestreiftes Haus, wo sie ganz leckere Kuchen, Muffins, Cupcakes, Busciuts, Brownies… machen. Es sieht ein bisschen aus, wie die Kuchen in ‚Charly und die Schokoladenfabrik’.


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