Anna in Südafrika

Meine Arbeit und Ich / 6.August

11:01, 6.08.2011 .. 0 Kommentare .. Link

Da ich einiges über das Land schreibe, vergesse ich ab und zu dass ich auch mal was über mich schreiben könnte.

Also fang ich mal mit meiner Arbeit an. Diese hat sich ein bisschen geändert. Eine andere Freiwillige hat ihr Projekt gewechselt und arbeitet jetzt mit mir zusammen. Was ganz praktisch ist, sie ist Heilerziehungspflegerin und beruflich gesehen ergänzen wir uns da recht gut. Sie ist jetzt seit 2 Monaten auch in den Special Care Centern und uns wurde ein neuer Aufgabenbereich zugeteilt. Wir sind jetzt in 4 Schulen, alles Special Care Center und mussten dort jedes Kind befunden und Förderpläne schreiben.

Es sind ca. 150 Kinder gewesen die wir befunden mussten. Die meisten Kinder kannte ich, aber es gab eine Schule, die größte Schule von allen, die kannte ich nicht. Das was dann etwas schwierig innerhalb von 15min ein Kind kennen zu lernen und einen Förderplan zu schreiben, aber wir haben es geschafft.

Auch wird gerade ein neues Center gebaut, dort sollen zwei Center gemeinsam einziehen. Das wird noch mal sehr spannend, es sind zwei unterschiedliche Kulturen, Afrikaans und Xhosa, die unterschiedliche Auffassung von Erziehung haben und auch unterschiedlich arbeiten. Auch treffen dann 60 Kinder zusammen die sich anfangs mit Sicherheit nicht sprachlich miteinander verständigen können. Also eine Herausforderung für alle.

Dadurch dass ich jetzt andere Aufgaben in meinem Projekt habe, kann ich leider nicht mehr so viel mit den Kids spielen und therapieren wie ich es noch vor ein paar Monaten gemacht habe. Aber ich denke auch, wenn sich erst mal der ganze Stress (laut Supervisor) gelegt hat, haben wir/ich wieder mehr Möglichkeiten mit den Kids zusammen zuarbeiten/spielen/den Alltag mit erleben…


Ich habe die Idee gegeben, mit den Kindern einen Ausflug ins Aquarium in Kapstadt zu machen. Der Termin steht, am 26. August geht’s ins Aquarium mit den Kids. Ich hoffe sehr dass es auch so klappt wie ich mir das vorstelle.


Ende Juni bis Mitte Juli hatte ich 3 Wochen Winterferien. In dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit wieder genutzt um zu reisen. Ich bin von Kapstadt mit 2 andren Freiwilligen nach Durban geflogen, dort haben wir uns mit einer 4 Freiwillige getroffen. Wir haben zwei Tage in Durban verbracht, waren auf dem Victoria Street Market, wo es viele Afrikanische Sachen aber auch Indische Gewürze gibt. Auch waren wir oft am Meer. Auch kenn ich jetzt das beste 24h Notfall Krankenhaus in Durban. Eine der Freiwilligen hat sich die Bänder gerissen am Fuß. Aber ich empfehle niemand das in Afrika zu machen, Notfallkliniken um 22Uhr sind nicht billig. Also sie musste 1300Rand zahlen um überhaupt in die Notfallklinik rein zu kommen. Dann das Röntgen hat 550 Rand gekostet und am nächsten Tag haben wir noch ein paar Stützen kaufen müssen.


Wieder zurück zu meinem eigentlichen Urlaub. Von Durban sind wir weiter nach St. Lucia gefahren. Dort sind die größten bewachsenen Sanddünnen der Welt. Es ist ein kleines Touristendorf das fast nur aus Backpackern, Bed+Breakfast und Hotel besteht. Bei den Sanddünnen gibt es ein Nationalpark und einen großen See/Fluss in dem Nilpferde und Krokodile leben. Morgens hat unser Backpacker einen geführten Spaziergang zu dem See angeboten. Hier konnte man von sehr nahem Nilpferde sehen. Wir waren am Ufer gestanden und ca 20m im Wasser war eine Gruppe Nilpferde. Wir waren einige Zeit dort gestanden und haben Fotos geschossen. Auf einmal ist ein Nilpferd sehr zügig auf uns zu geschwommen. Im Prinzip wollte ich stehen bleiben und noch ein bisschen warten wie nah es wirklich kommt. Allerdings hat unser Führer geschrien wir sollen weg rennen. Also wir sind gerannt und das Nilpferd hat sich wieder umgedreht und ist zurück zu seiner Herde geschwommen.


Am letzten Tag in St. Lucia habe ich morgens noch einen Ausritt gemacht. Durch das Game Reserve und am Strand entlang. War ziemlich cool, da wir auch Traben und Galoppieren durften.


Unser nächstes Ziel war Swaziland. Dort haben wir einen Tag verbracht. Ich hab mir einen Art&Craft Market angeschaut, der war ziemlich groß, aber auch, wenn man gehandelt hat, günstig. Noch ein bisschen weiter die Straße runter gab es einen Kerzenmanufaktur, die wir uns auch noch angeschaut haben. Sehr witzige Sachen werden dort teilweise hergestellt.


Gegen Abend ging es weiter zu einer Freundin nach Nelspurit. Sie wohnt sehr nah beim Krüger National Park, den wir am nächsten Tag besucht haben.

Auch hatten wir wirklich die ganze Zeit Glück mit dem Wetter, wir hatten immer Sonne. Wir haben einige Tiere gesehen, wenn auch nicht alle Big5. Aber einen Babyelefanten der hinter seiner Mutter herläuft, total goldig.


Am nächsten Tag gings nach Pretoria für eine Nacht und dann nach Johannesburg zum Flughafen um wieder zurück nach Kapstadt zufliegen.

Direkt am Flughafen in Kapstadt hat uns eine Freundin aus Deutschland abgeholt, die mich besuchen war für 2 Wochen.

Zwei Tage später bin ich gleich weiter gefahren in meinen nächsten Urlaub, auf nach Port Elizabeth, in den Addo Elephant Park. Von dort aus ging nach Jeffreys Bay, wo die große Billabong Surf Competition statt fand. Allerdings hatten wir ein bisschen Pech, da keine Wellen waren, hat die Competition nicht statt gefunden. Aber es war trotzdem sehr schön dort. Auch gab es viele reduzierte Surfklamotten, was praktisch zum shoppen war. Ich habe dort auch das erste Mal richtig geshoppt, seit ich hier bin.

Dann ging es über die R62, durch die Berge zurück nach Kapstadt. Unterwegs haben wir an einem kleinen Cafe gestoppt, ein deutsches Café, mitten in der Pampa.


Wir Deutschen sind doch überall 


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