Anna in Südafrika

Urlaub Januar 2011

13:44, 21.01.2011 .. 1 Kommentare .. Link

Jetzt arbeite ich ‚schon’ seit einer Woche wieder. Ich hatte jetzt fast 5 Wochen Ferien, Weihnachtsferien.

Nach Silvester hatte ich noch 2 Tage in Kapstadt bevor es auf Reisen ging. Am Dienstag den 4 Januar hab ich mir, nach kleineren Komplikationen mit meiner VISA Karte, mein Mietauto – Chevi, Sparks- geholt, bin in die WG und 2h später gings auch schon los.

Ein Tag zuvor hatte Lukas dann doch noch mehr oder weniger spontan beschlossen mit zufahren. Also bin ich nicht ganz alleine los.

Wir sind die N2, die auch einen Teil der Garden Route beherbergt, gefahren. In Hermanus, einer Stadt genau am Meer, wo man super Wale beobachten kann, haben wir unsren ersten Stopp eingelegt. Leider haben wir keine Wale gesehen, da zur Zeit keine Walsession ist.

Die N2 ist eine Landstraße die durch eine sehr schöne Gegend läuft. Super Landschaften, mit verschiedenen Feldern, Orten und auch an Townships vorbei gefahren.

Danach sind wir bis nach Plettenburg Baai fast durch gefahren, zu einer Freundin, einem anderen Volunteer (von einer andren Organisation).

Sie wohnt so komplett anders wie ich in der WG. Nämlich mitten im Township, ohne richtige Wände im Haus drin, Toilette und Dusche ausserhalb und nur kaltes Wasser.

Von dort aus, konnten wir die Landschaft auch super gut die Landschaft erkunden. Am Mittwoch 5.1 waren wir am Centrl Beach und im Game Resort (ein National Park) wo wir eine Safaritour mit gemacht haben. Wir sind ganz nah an die Tiere ran gefahren worden und es wurde auch viel erfahren über sie. Gesehen haben: Löwen, Giraffen, Zebras, Sträuße, Nilpferde, Nashörner, Büffel und noch ein paar andere.

Donnerstags waren wir in Tsitsikamma am höchsten Bungijump der Welt, aber ich hab nur geschaut. Danach waren wir noch am Wasserfall und an den Hängebrücken.

Freitags hab ich mir mit 2 andren Freiwilligen Knysna angeschaut, die Heads und das Township sowie die Waterfront. Dann bin ich wieder nach Cape Town zurück gefahren.

Samstag morgen gegen 1Uhr war ich wieder in der WG.

Sonntag sind Patricia und ich, mit 3 Freunden von Pretoria, 19h mit dem Bus gefahren.

In Pretoria waren wir einmal shoppen und haben das Union Building angeschaut. Am Mittwoch, den 12. Januar sind Patricia und ich mit einem andren Mietauto nach Swaziland gefahren. Wir haben dort ihre Partentochter von World Vision besucht. Um rechtzeitig dort zusein, sind wir sehr früh aufgestanden, um 2Uhr um genau zu sein.
 

Wir haben in Mpumalanga übernachtet und sind Donnerstag um 4Uhr aufgestanden um im Krüger National Park viele Tiere zu sehen. Wir sind dann über 12h im Krüger Park mit dem Mietauto rum gerast – mit 20Km/h. Ein paar mal mussten wir eine Vollbremsung einlegen weil wir ein Tier gesehen hatten, unter anderem einen Krebs, Schildkröte, Elefanten, Giraffen, Nashorn, Kudu, Büffel und noch viele andere Tiere gesehen.
 

Freitagmorgen waren wir wieder in Pretoria, haben das Auto abgegeben und sind mit dem Shosholoza Zug 28h zurück nach Kapstadt gefahren.

Wir hatten ein Schlafabteil, zum Glück, so konnten wir ganz gemütlich auch schlafen. Das ist wirklich sehr gemütlich in einem schuckelten – ruckelten Zug zu fahren.

Ich habe es sehr genossen weg von der WG und von Kapstadt zu sein, aber ich fand es auch sehr schön wieder in der WG zurück zu sein.



Silvester 2010/2011

21:43, 3.01.2011 .. 0 Kommentare .. Link

Ich wünsche euch erst einmal ein super tolle schönes neues Jahr. Und für dieses viel Gesundheit, Erfolg, Gelassenheit, Ruhe und alles was ihr euch auch gewünscht habt. Hoffentlich habt ihr es alle gut angefangen und gemütlich rein gefeiert.


Mein Silvester war eigentlich sehr angenehm. Wir (meine WG und unsere Besucher) sind erst einmal ins Trenchtown zum Essen und die meisten haben die Coktail Happy Hour genoßen.

Danach sind wir noch mal nach Hause gelaufen. Ich hab dann noch ein paar Gäste an die Waterfront gefahren. Als ich wieder zurück kam waren die meisten von der WG verschwunden, auf irgendeiner Party. Patricia und 3 von unseren Gästen waren noch hier und wir sind dann nach Milnerton mit dem Auto gefahren. Das ist an einem Strand, von dem man die Skyline von Kapstadt mit Tafelberg sehen kann.


Diese Lokalisation war glaub ich die beste die ich je an Silvester hatte.

Das Feuerwerk war allerdings eher langweilig, überhaupt nicht spektakulär, dafür das Kapstadt im Moment Hochseasone hat mit Touristen.

Trotzdem haben wir den Ausblick sehr genossen. Danach sind wir wieder in die WG gefahren. Dort mussten wir gar nicht lange warten und der Rest von der WG kam auch schon wieder von der Party zurück.

Chrissi, Patricia und ich sind dann noch für eine Stunde in einen Club gegangen und gegen 4 Uhr habe ich unsere Gäste von der Stadt abgeholt. IN der WG wieder angekommen gabs erst mal Nudeln und Tomatensosse.

Nach dem ich 2,5h geschlafen hatte war ich wieder wach. Da Patricia auch wach war haben wir einen sehr gemütlich und langsamen morgen gehabt, mit Pancakes und Spiegelei.

Um einen Mittagsschlaf bin ich nicht drum rum gekommen.


Da ich jetzt noch 2 Wochen frei habe, miete ich mir ab Dienstag ein Auto und werde damit Richtung Plettenburg Bay fahren. Einen Abstecher in Hermanus und Cape Aguhlas werde ich mir nicht entgehen lassen. Dort werde ich für 4 Tage bleiben und dann wieder zurück nach Kapstadt fahren. Am Sonntag hab ich ein Busticket nach Pretoria und am 15 Januar komm ich mit dem Zug wieder zurück nach Kapstadt. Das sind bis jetzt mal meine Reisepläne.


PS: ich werde nicht umziehen sondern bleib in Observatory wohnen.



Sehenswürdigkeiten

10:36, 27.12.2010 .. 0 Kommentare .. Link

 Letzte Woche Samstag waren Patricia und ich auf dem Table Mountain. Wir sind so gegen 10.30 Uhr los gefahren und waren dann so um 11uhr am Berg. Dort haben wir nach dem richtigen Weg gefragt, wie wir auf den Berg hoch kommen. Es hieß dieser Weg ist der, der am meisten genutzt wird. Als wir allerdings vor dem Weg standen dachten wir, das kann nicht sein. Viel zu steil und steinig, aber das war der richtige Weg. Also fingen wir an da hoch zu klettern. Wirklich teilweise klettern über kleine und große Steine. In der knallen Mittagssonne war es leider doch sehr anstrengend. Nach 2,5 anstrengenden Stunden waren wir endlich auf dem Tafelberg oben. Allerdings ist dieser Berg gar nicht so platt wie man von unten denkt. Eine super schöne Aussicht gibt es aber tatsächlich. Es gibt einen super Blick auf Robben Island und die 12 Apostel ergattern. Die meisten Leute fahren mit der Seilbahn nach oben. Diese kann man auch sehr leicht von den richtigen Kletterern filtern. Sie sind dann im Minirock, FlipFlops oder Highheels unterwegs.

Das lustigste und befremdend war ein Weihnachtsmann auf dem Tafelberg. Wir mussten dann gleich ein Bild mit ihm machen, sonst glaub das ja niemand. Wir haben uns ein Eis gegönnt und sind dann langsam auch wieder nach unten geklettert.

Als wir dann endlich wieder vom Berg waren, sind wir mit einem Minibus mit wieder in die City gefahren. Eigentlich müssten wir umsteigen, allerdings war der Fahrer sehr cool. Er hat uns bis fast vor die Haustür gefahren (was eigentlich sehr untypisch ist für Minibusfahrer).

3Tage später hatte ich noch immer Muskelkater in den Oberschenkeln und Unterschenkeln. Jetzt hat sichs wieder normalisiert.

Da meine WG am 26 Dez noch einmal auf den Tafelberg hoch geklettert ist und ich nicht alleine daheim bleiben wollte, bin ich noch mal mit hoch. Diesmal war es etwas wärmer als das letzte mal und wesendlich mehr los. Sehr viele Touristen unterwegs. Dieses mal bin eine ganze Stunde schnell unterwegs gewesen. Also ich bin in 1,5h da hoch geklettert. Wir sind oben dann wieder etwas rum gelaufen. Aber der Berg ist einfach nicht platt oben drauf.

Aber er ist einfach echt toll und man kann sogar Cape Point sehen sowie alle Strände drum herrum.

Da durch das wir ja auch jetzt alle Ferien haben können wir auch Zeit einige Museen abzuklappern. Ich war mit jetzt im Südafrikanischen, Company Garden und in der Slave Lodge.

Das Südafrikanische Museum zeigt einige Sachen von den früheren Werkzeugen und von dem früheren Leben. Und noch sehr viele Land und Meerestiere.

Der Company Garden ist ein sehr schön angelegter Park mit so zutraulichen Eichhörnchen, die einem sogar aus der Hand fressen.

In der Slave Lodge kann man einen Eindruck von dem harte Leben der Sklaven bekommen. Wie diese verschifft wurden, verkauft, behandelt und auch leben mussten.



Weihnachten in der Lynton Road

10:34, 27.12.2010 .. 0 Kommentare .. Link

 Weihnachtszeit…. Hier kommt nicht wirklich eine Weihnachtsstimmung auf da es einfach, für mich, die falsche Jahreszeit ist. Naja eine ganz andere Erfahrung eben.

Wenn man durch die Stadt oder eine Shoppingmall läuft, ist es etwas befremdlich, wenn man dort lauter kitschigen Weihnachtsschmuck, lauter bunte Lichter und blinkende Rehntiere oder Engel sieht.

Auch gibt es einen Weihnachtsmarkt, der aber auch überhaupt nicht Weihnachtlich ist, eher wie ein Flohmarkt mit vielen Essensständen.

Am 23. Vormittags waren Paticia und ich für die WG bzw für Weihnachten einkaufen. Wir haben viel Obst und Gemüse mit gebracht und auch andere Sachen die wir gerne haben wollten. Nachmittags bzw Abends haben wir dann jeweils einen Kuchen gebacken, Schoko und Apfelkuchen, eben einen Nachtisch für das Weihnachtsessen.

Am 24. wollten wir gegen Mittag eigentlich einen Braai starten, das war mal geplant. Da meine WG aber teilweise schon sehr Afrikanisch in Sachen Zeit ist hat gab es ungefähr 6h später als ursprünglich geplant Essen. Wir hatten auch Gäste eingeladen, die eigentlich so spätestens gegen 4 hier seien sollten, dass wir dann gemeinsam Braaien (grillen) können. Wie das hier aber so ist, sind alle erst so gegen 18/20Uhr eingetrudelt.

Aber noch mal kurz zum Morgen von Heiligabend. Ich war wie eigentlich immer sehr früh wach, so gegen halb acht, da schlafen alle anderen noch mindestens 2h. Ich hab mich dann mal aufgemacht nach Cape Town zum deutschen Bäcker und hab leckere Brezeln und Brötchen gekauft. Als ich aus der Bäckerei raus kam hat er geregnet. Damit hatte ich leider morgens noch nicht gerechnet und bin somit ziemlich nass geworden. Daheim wieder angekommen war noch immer niemand wach… und da war es dann schon halb zehn. Also hab ich mir ganz gemütlich mal einen Kaba gemacht und ein Schokobrötchen vom Bäcker gegessen, während ich mit meiner Familie telefoniert hab. Wir haben ein Telefon, das auf dem Gang hängt, somit kann jeder mit hören was ich sage und wie laut ich telefoniere. Dadurch hab ich gleich mal meine halbe WG aufgeweckt, weil ich immer wieder lachen musste. Schließlich kann man ja auch um halb elf aufstehen, ist ja dann nicht mehr so früh.

Irgendwann ist meine WG dann auch wirklich wach gewesen und hat sich zum Frühstück begeben.

Nach einer Zeit bereitete ich einige Sachen für Abends vor: Gemüse für die Vegis, Salat und Brot… nach 2h hatte ich keine Lust mehr und hab beschlossen mich noch eine Runde hin zu legen. Als ich nach meinem Nickerchen in die Küche kam, hab ich gedacht ich hab mich in der Tür geirrt. Es gab eine riesige Box mit Alkohol und ungefähr die Hälfte meiner WG hatte gedacht dass das Weihnachten hier mal eben zu einer tollen Party umgestaltet wird. Die eine Hälfte wollte Party die andere Hälfte hätte gerne ein ruhiges eher familiäres Weihnachtsfest gehabt. Ursprünglich war auch geplant das wir wichteln. Jeder hatte sein Wichtelgeschenk auch schon gekauft aber irgendwie kam es jetzt doch nicht zu stande….

So gegen 18 Uhr kamen dann auch einige Gäste, aber das Essen war noch immer nicht fertig. Zwischen durch hab ich als sms von Deutschland bekommen, was die gerade machen oder essen. Auf der einen Seite fand ich dies sehr schön, da ich dann ein bisschen dabei war, auf der anderen Seite musst ich dann auch sehr schnell weinen, weil ich einfach nicht dabei war. Und jedes mal wenn mich jemand gefragt hat, ob ich Zuhause vermisse konnte ich gar nicht viel dazu sagen, weil ich doch sehr nah am Wasser gebaut war. Eigentlich ist es hier so, dass jeder sein Fleisch mit bringt was er gerne grillen möchte und auch sein eigenen Alkohol. Die meisten haben nur Alkohol mit gebracht und sich dann den Bauch mit dem Essen von anderen voll gehauen. Was auch nicht so die tolle Art ist meiner Meinung nach.

Zum Glück sind die meisten Leute so gegen halb eins wieder abgedampft und ich konnte noch sauber machen (was ich immer nach einem Braai mache, da ich persönlich es nicht mag wenn ich morgens aufstehe und dann erst noch sauber machen muss, aber sonst stört das nur wenige). Zum Abschluss hab ich mich noch ganz gemütlich ins Bett gekuschelt und einen Film geschaut.

So war mein Weihnachten – überhaupt nicht weihnachtlich und auch sehr verweint.




Mittwoch 15 Dezember 2010

10:10, 15.12.2010 .. 0 Kommentare .. Link

Vorne weg bei uns haben jetzt die Ferien angefangen und ich muss erst Mitte Januar wieder anfangen zu arbeiten. Also genug Zeit um das Land zu erkunden und schöne Bilder zu schießen.

Letzte Woche Donnerstag war mein letzter Tag in der Schule, also auch Weihnachtsfeier. Ich wurde gegen 10 Uhr in Athlon in der Schule abgeholt. Dann wurden erstmal Kinder und Eltern in Langa (einem Township) eingesammelt. Wieder zurück nach Athlon, aus welchem Grund auch immer. Dann sind wir zum Fleischer an den Flughafen gefahren. Ich weiß bis heute nicht warum wir ausgerechnet an den Flughafen dafür gefahren sind. Und gegen 11Uhr waren wir dann in Gugulethu in der Schule. Dort waren viele Eltern der Kinder und haben sich unterhalten. Die Kids sind rum gerannt und haben gespielt. Ich wusste gar nicht das eine Weihnachtsfeier geplant war, hat mir niemand mit geteilt. Und somit hatte ich auch nichts zum Essen dabei. Das wäre im Prinzip egal gewesen, würde ich Fleisch essen. Da ich dies nun mal nicht mag stand ich etwas doof da. Eine der Lehrer ist dann noch mal los in einen Supermarkt, weil die 15kg Fleisch die schon da waren ja auf keinen Fall gereicht hätten… Ich glaub die haben alle nicht gefrühstückt und wollten auch kein Abendbrot mehr essen, der Plan war sich so voll zu fressen das das den ganzen Tag reicht.

Auf jeden Fall bin ich mit in den Supermarkt und hab mir ein bisschen Obst gekauft. Quondi (die Lehrerin) ist dann noch mal einem Metzger im Supermarkt und hat Fleisch besorgt. Ich war draussen gesessen und hab einen Apfel gegessen. Während ich da saß wurde ich die ganze Zeit angestarrt von (meistens) Kindern aber auch Erwachsenen. Ich hab mir nur gedacht ‚so ausgefallen ist das doch gar nicht, wenn man einen Apfel isst!’ das war aber gar nicht der Grund. Nein ich war die einzige Weiße weit und breit.

So was fällt mir gar nicht mehr unbedingt auf. Wenn ich alleine irgendwo bin, seh ich mich ja nur selten selbst. Mir fällt das dann nur auf, wenn ich angestarrt werde und mich dann umschau, dass ich ja die einzige Weiße bin. Im Minibus ist es als ganz lustig, da normalerweise auch keine Weisen in einen Minibus einsteigen. Manchmal wird man dann ganz besonders verabschiedet oder begrüßt, aber auch nicht immer.

Am Samstag war ich mit zwei Mädels aus der WG in einer Art Outlet Center (heißt Clothing under). Wo teilweise auch H&M (gibt es hier nicht), S.Oliver und andere Marken verkauft werden. Wir hatten so das Gefühl, was in den richten Geschäften nicht verkauft wurde wird hier her gebracht. Also auf jeden Fall hab ich ganz viele Kleider mit in die Umkleide genommen und auch einige Sachen gekauft. Ich muss eben mal beschreiben was die Kleider dort ungefähr kosten. Also es gibt z.B. Triumph Unterwäsche, die ja in Deutschland nicht unbedingt so billig ist, für ungefähr 2-3Euro. Ich hab in diesem Laden für 9.50Euro eingekauft: Tshirt, 2 Knielange Hosen, BH und einen Rock. Das allerbeste Schnäppchen was ich da gemacht hatte war der Rock, dieser hat R3 (ca. 30Cent) gekostet. Ich glaub ich hab noch nie für so wenig Geld so viele Kleider bekommen. Die andere Frage ist natürlich wie langlebig diese sind.

 

Sonntag waren wir in Clifton am Strand. Ein sehr schöner Strand der Reichen & Schönen. Es gibt dort tatsächlich sehr viel Reiche, grad auch Models. Wir haben den ganzen Tag dort verbracht was sehr schön und angenehm war.

 

 

 Montag hab ich noch ein anderes Projekt besucht - Eagles Project. Das ist ein Workshop für behinderte Menschen. Das Eagles Project ist für die Menschen gedacht, die nicht in einem normalen Workshop mit arbeiten können, da ihre Behinderung oder ihre Entwicklung es nicht zulässt.

 

Dienstag hatte ich ein Meeting mit Bernadine, dies ist die Supervisorin aller Special Care Centers. Sie hatte mich beauftragt einen Bericht zu schreiben wie, ob und was in der Schule läuft und was die Lehrer machen oder nicht machen. Da mein Englisch zwar in der Kommunikation ganz ok ist, aber im schriftlichen sehr chaotisch, hatte sie einige Schwierigkeiten mit meinem Bericht. Deshalb wollte sie das gern noch mal mit mir persönlich klären. Deshalb war gestern morgen noch bei ihr. Sie wollte als erste etwas positives über die Lehrer wissen, leider konnte ich ihr nichts positives erzählen. Ich war ca eine halbe Stunde bei ihr drin und sie hat sich viel aufgeschrieben und möchte dann noch ein Meeting mit mir und den Lehrern machen, im neuen Jahr. Auch hab ich ihr ein paar Vorschläge gemacht, was man machen könnte und wo ich auch helfen könnte. Diese hat sie dankend angenommen. Da bin ich mal gespannt wie es sich dann entwickelt.

 

 

In der WG freuen sich jetzt einige über Besuch von zuhause. Ich denke das nach den Ferien die Stimung, die im Moment sehr angespannt ist, da es einige Kulturelle Probleme gibt, wieder etwas angenehmer ist.

 

 

 



Essen & Trinken

10:04, 15.12.2010 .. 0 Kommentare .. Link

Da ich bis jetzt noch nicht wirklich viel über das Essen und Trinken berichtet habe, wird es jetzt echt mal Zeit.

Es gibt natürlich viele Unterschiede zum deutschen Essen.

Hier gibt es an jeder  Straße und Ecke frisches Obst und Gemüse zu kaufen. Es wird in Deutschland immer abgeraten von der Straße Obst und Gemüse zu kaufen, aber eigentlich ist es das selbe was auch in den Supermärkten verkauft wird. Meistens sogar noch frischer und auf jeden Fall billiger. Hier bekommt man einen 10kg Sack Kartoffeln für ca. 2 Euro zu kaufen.  Das meiste Obst bzw. Gemüse ist in kleineren Tüten abgepackt und man kann diese für R5 (ca 50 Cent) kaufen. Wenn man mehrere Sachen an einem Stand kauft kann man auch noch runterhandeln.


Was hier im Vergleich zu Deutschland sehr teuer ist, sind Milchprodukte. Hier kostest 1kg Joghurt fast 2 Euro und der Liter Milch ist meistens auch so um die 90Cent. Käse gibt es auch, sogar Babybell und Kiri. Allerdings ist es sehr teuer und schmeckt auch nicht wirklich gut. Wir haben hier eine Käsetheke – Real Cheese – wo man auch wirklich sehr guten Käse her bekommt. Das kostet aber auch dementsprechend

So jetzt mal zum alltäglichen Essen.

Frühstück isst bei uns in der WG jeder  für sich, da auch alle zu unterschiedlichen Zeiten anfangen müssen zu arbeiten. Bei mir gibt’s meistens Vitbix (so wie bei uns Vitabix) mit Milch und Obst.

Mittagessen fällt unterschiedlich aus.

Abendessen: hier wird es interessanter. Wir bekommen Dienstags immer eine Gemüsekiste aus dem Township (von dem Projekt Abalimi). Hier raus wird auch immer was Neues gekocht. Meistens ist Rote Bete, Frühlingszwiebeln, Lauchzwiebeln, Kartoffeln, Kräuter, Tomaten, komische Rüben und manchmal Eier mit drin. Meistens kochen wir Deutsche irgendwas (Deutsches versteht sich). Oft wird auch für alle gekocht und gemeinsam gegessen, eigentlich ist es nur selten das jeder für sich kocht. Dienstags ist im Trenchtown (eine Bar) Burger Special. Es gibt 2 Burger mit Pommes und Zwiebelringen zum Preis von einem. Was sich sehr anbietet zum Essen gehen mit mehreren Leuten.

Aber eigentlich gehen wir sehr selten Essen, weil es ja mit der Zeit doch ins Geld geht.

In meiner WG leben noch 2 Kenianer. Die haben auch schon ein paar mal für uns gekocht. So Fladen mit Bohnenmuss oder Eintopf, Fleischsosse (ich lass die einfach weg) und Salat. Hat sehr lecker geschmeckt. Der Salt ist allerdings auch sehr witzig. Einer der beiden hat uns ganz stolz erzählt, er kann 10 verschiedene Salate machen und zwar: Karotte und Kohl; Karotte, Kohl und Gurke und immer so weiter…  jeweils mit Majonäse als Dressing. Es kommt immer eine andere Zutat dazu oder wird weg gelassen… aber immer mit Majo.

 

Dann waren wir am 1. Advent Kongolesisch Essen. Hier gab es verschiedene Fleisch (Schwein, Rind, Sheephead) und Fisch Sachen. Für die Vegies gab es Spinat in einer Soße, dazu Pap, Vetcook und so was anderes. Natürlich wurde mit den Händen gegessen, die wir uns vorher in einer Schüssel mit Wasser gewaschen hatten. Hat sehr gut geschmeckt.

Ansonsten kann man auch lustige Sachen an jeder Ecke zum Essen kaufen. Lustig find ich Chips on a Stick. Das sind Kartoffelscheiben auf nem Spieß.

Auch gibt es etwas wirre Sachen, die ich auch gar nicht esse. Also z.B. eine Art Hotdogbrötchen in der Größe eines halben Baguetts dort ist dann Fleisch und Pommes drin. Naja wie gesagt sehr wirr.

Pommes sind hier sehr labbelich und schmecken einfach nur wir Kartoffelbrei in Pommesform.

Vetcook ist eine Art Berliner nur ohne Marmelade und Zucker. Das wir hier immer so zwischen durch gegessen. Mal zum Frühstück, Mittag oder als Vor/Nachspeise beim Kongolesen.

Soweit zum Essen jetzt einmal zum Trinken. 

Da ich ja eigentlich sehr viel Wasser trinke muss ich natürlich eine billige Lösung für meinen Wasserkonsum finden. Das Leitungswasser schmeckt hier sehr chlorig und an manchen Tagen auch sehr nach Metal. Man kann hier auch 5L Wasser kaufen, was aber natürlich auch sehr ins Geld geht mit der Zeit. Ich hab mich dann so für eine Mischung von Leitungswasser mit Zitrone oder Ingwer als Beisatz und zum Arbeiten Wasser ausm Kanister entschieden. Ansonsten kann man hier sehr viel Limo kaufen. Die schmeckt dann wie purer Sirup, sehr süß und einfach wie Wasser, Zucker und Farbe das es nach was aussieht.

Säfte gibt es hier zwar, allerdings kann man hier keinen RICHTIGEN Saft kaufen. In den meisten Säften ist noch Zucker zugesetzt. Auch gibt es keinen 100% Saft. Wenn man hier z.B. einen Orangensaft kauft sollte man unbedingt einen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Meisten ist dann Organensaft, Mango, Zucker, Apfel und andere Früchte (steht auch wirklich so auf dem Etikett) drin. Wenn man einen Cocktail hier bestellt kann man meistens durch schauen, weil einfach kein richtiger Saft darin ist.

 

Es gibt die Möglichkeit einen Saftkonzentrat zu kaufen, den man dann mit Wasser mischen kann und der angeblich wie richtiger Saft schmeckt. Dies wird ich noch ausprobieren. 

In Afrika ist auch der Alkohol ganz groß dabei. Es gibt sehr viele Betrunkene jeden Tag. Meistens sind es die Bettler und Obdachlosen. Hier wird auch meistens Bier in einer 750ml Flasche verkauft für ca 1 Euro. Wein gibt es hier natürlich auch sehr viel. Kapstadt ist ja auch eine Weingegend. Allerdings gibt es keinen Sekt der gut schmeckt bzw. der überhaupt schmeckt wurde mir gesagt. Ausprobiert hab ichs bis jetzt noch nicht.

 

 



Montag 6. Dezember - Nikolaus

18:29, 6.12.2010 .. 0 Kommentare .. Link

So jetzt ist es doch leider schon wieder etwas länger her, dass ich einen Eintrag in meinen Blog machen konnte.

Da ich hier jetzt langsam richtig angekommen bin ist die Arbeit hier schon alltäglich geworden und für mich nicht mehr so besonders. Trotzdem erlebt man immer neue Sachen, über die es sich dann doch lohnt zu berichten.

Letzte Woche hat sich geklärt wo ich als nächstes hin komme. Ich werde nach den Weihnachtsferien eine Woche in Mitchells Plain (ERIKAS) und eine Woche in Kayalitsha. Danach werde ich wieder zurück nach Gugulethu – Ethembini School gehen. Anscheinend finden die dass ich eine sehr gute Arbeit mache und schon einige Veränderungen gebracht habe. Allerdings sind das auch nur Dinge die das Auge sieht (Bilder und Plakate mit Fotos). Die Leherer sind leider immer noch sehr unmotiviert und lass sich auch auf nichts Neues ein. Ich musste jetzt einen Bericht schreiben über die Lehrer und den Ablauf in der Schule. Ob das so läuft wie es laufen soll und was nicht läuft. Leider wurde der Bericht dann doch 3 Blätter voll und ich hoffe das es was bringt.

Dieser Bericht ging an die Supervisorin von den Special Care Centern und ich hoffe, dass sie jetzt einen besseren Einblick bekommt wie es in der Schule wirklich läuft.

 

 Am Wochenende war hier in Observatory ein Festival ‚Obz Festival’. So wie es auf einem Festival halt ist mit Musik, Essens- und Verkaufsständen. Wo wir auch des öfteren drüber gelaufen sind.

Sonntag waren Moni, Patricia und ich in Cape Town auf dem Green Market Square. Dort waren wir auch die einzigen weissen und die Verkäufer sind dann an jedem Stand auf uns ein gestürmt. ‚I make you good price’… sie wollten uns auf jeden Fall was verkaufen. Es war nicht viel los deshalb hatten sie schon Panik dass sie nichts verkaufen. Ich hab tatsächlich nichts gekauft, aber es gibt sehr schöne Tourisachen da.

Auch ist die Sonne hier so stark dass ich mir schon des öfteren verbrannt habe. Leider merkt mans erst Abends, da es den ganzen Tag auch sehr windig ist. 

 

 Auch kommt ja jetzt Weihnachten immer näher, aber richtige Weihnachtsstimmung kommt hier nicht auf. Dafür ist es einfach zu warm und auch nicht Weihnachtlich genug. Trotz allem hab ich schon zwei mal jeweils 1kg Weihnachstplätzchen gebacken. 

 

 Unser Auto ist jetzt wieder zum verkaufen. Es hat sich leider rausgestellt, dass es zwar einen guten Motor hat, aber leider ziemlich verlöchert und kaputt ist von unten. Auch funktionieren die Bremsen nicht richtig und das wäre schon sehr wichtig zum überleben hier auf der Strasse.

 

 Ich habe nur noch Dienstag und Mittwoch, die ich in die Schule gehe. Dann fangen die Weihnachtsferien an.
Jetzt haben wir auch mal unsere Weihnachtsferien/-feier geplant. Wir werden hier in Kapstadt bleiben und einen Braai machen. Dann noch wichteln und schauen was der Tag noch so her gibt.

 

Silvester werde ich in Kapstadt verbringen. Ich werde wahrscheinlich auf den Lions Head hoch wandern und von dort aus einen tollen Ausblick über ganz Kapstadt haben. Der Weg nach unten soll sehr schön beleuchtet sein und somit kein Problem darstellen wieder heil nach hause zu kommen. Die Hälfte von der WG ist in Botswana und wird dort einen Bekannten besuchen und mit ihm Silvester feiern.

 

 Im neuen Jahr fahr ich mit ein zwei anderen aus der WG die Garden Road entlang Richtung Port Elizabeth und von dort aus mit dem Bus nach Pretoria. Dort werden wir ein paar Tage bleiben und dann noch das Patenkind von Patricia in Swaziland besuchen gehen.

 



Sonntag 21 November 2010

16:12, 23.11.2010 .. 0 Kommentare .. Link

Jetzt ist schon wieder eine Woche vorbei, das geht schon ganz schön schnell. Oft erlebt man so viele Sachen, dass man es gar nicht merkt wie schnell doch eine ganze Woche rum ist.

Ich hab diese Woche nur Montag und Dienstag die Schule unterstützt.
Dienstag Abend bin ich auf eine Konferenz gefahren. Es ging um die Volunteerarbeit in Südafrika, ‚Footprints’ war das Thema von der Konfernz.
Hier für konnten sich Volunteers von verschiedenen Organisationen bewerben, so wie Endsendeorganisationen und Hostfamilien so wie Mentors.
Es wurde viel über die Arbeit von Volunteers gesprochen. Sowie sinnvoll es ist Volunteers nach Südafrika zu schicken. Auch wurde viel über die Arbeit von Volunteers, Zusammenarbeit von Endsendeorganisation, Volunteers und Hostfamilies/Projekte/Mentors diskutiert.

Diese Konferenz fand in einem Hotel in Strand statt. Es liegt direkt am Strand und wir hatten Delux Appartments. Jeden Tag Frühstücks-/Mittags-/Dinnerbuffet und dazwischen immer Kaffe mit Muffins oder Kuchen. Sehr sehr lecker und auch sehr üppig.

Am Freitag bin ich wieder zurück gekommen, daheim gabs dann leider kein Buffet mehr und niemand wollte mir ein Buffet richten… Meine WG hat das einfach nicht verstanden

Samstag Tagsüber waren ein paar von der WG und ich, mit meinem (Lukas und mein) Auto am Cape Point. Leider war das Wetter nicht so toll, es war bewölkt und hat teilweise geregnet. Auf dem Weg zu Cape Point, sind wir durch Simons Town gefahren. Die Pinguine Kolonie konnten wir auch noch begutachten und einen super Ausblick auf das Meer geniessen. Wir mussten mim Auto in den National Park Richtung Cape Point fahren.
Das letzt Stück, bis zum Leuchtturm mussten(konnten, da gab es auch eine Gondel) wir laufen. Dann hatten wir einen echt schönen Ausblick auf das Meer. Cape Point ist fast der Südlichste Punkt der Welt. Leider nicht ganz da, wo sich Indisch rund Atlantisch Ozean treffen, aber fast dort. Also wir dann noch ans Kape der Guten Hoffnung gefahren sind, ist ganz gemütlich ein Straus auf der Strasse gelaufen und hat die Strassenseite gewechselt.

Abend waren wir noch auf einem Braai eingeladen und sind dann noch auf die Longstreet bzw in die Nähe davon gefahren.
Wir waren in einem Club, 24, mit ca 11 Personen (aus der WG und Freunde). Also wir waren die einzigen Weißen in dem ganzen Club und sonst nur schwarze oder farbige. Es war im Prinzip ein schöner, lustiger und sehr rhythmischer Abend. Leider musste ich auch die Erfahrung mit Langfingern machen. Ich hatte eine Tasche dabei, da ich keine Möglichkeit hatte irgendwo anders mein Schlüssel oder Labelo rein zu machen.
Ich hab schön getanzt und irgendeiner hat an meiner Tasche gerissen. Dies hat er 2 mal versucht. Er hat dann auch noch mal versucht in die Tasche zu greifen. Später wurde er von einigen Männern nach Draußen begleitet/ geschupst/ geprügelt. Die Männer, mit denen wir unterwegs waren, haben nach dieser Aktion auch immer schön auf mich geachtet und auf die Leute die um mich drum rum waren. So das mir nichts geklaut wurde.



Mittwoch 10 November 2010

12:51, 10.11.2010 .. 0 Kommentare .. Link

So jetzt ist es schon über eine Woche her, dass ich das letzte update gemacht habe. Und ich habe einiges erlebt.

In der Schule habe ich einiges versucht um die Räume schöner zu gestalten. Ich habe einen neuen Tagesplan sowie einen Geburtstagstorte mit Kerzen darauf gebastelt. Auf den Kerzen stehen jeweils die Namen so wie die Geburtsdaten der Kinder. Auch habe ich eine Art Blumenwiese mit darüber fliegenden Wolken gebastelt. Darauf stehen die Namen der Kinder und die Behinderungen. Als ich dies gestern aufgehängt hatte, schauten die zwei Lehrer darauf und meinten ‚kannst du noch Bilder von den Kindern dazu kleben?’ Das war ihr einziger Kommentar dazu. Leider kenn ich jetzt auch den richtigen Ablauf in der Schule. Also ich renn und schaff und tu und die Lehrer sitzen und trinken Tee oder unterhalten sich. So sieht das jeden Tag aus.

Mal schauen ob ich das noch ändern kann in der Zeit wo ich da bin. Wobei ich nur noch bis Dezember in dieser Schule bin. Physiotherapie konnte ich bis jetzt noch gar nicht richtig machen. Essenstherapie versuche ich mit ein/zwei Kindern täglich zu machen. Wobei das hier nicht so ernst genommen wird. Da wird ein Esslöffel mit Nudeln voll geschaufelt und in einen Kindermund gestopft und das relative schnell. So in der Art ‚die Masse drückts schon runter’.

Am Freitag hatten wir Besuch von zwei anderen Freiwilligen (einem Deutschen und einer Holländerin). Nach dem wir was gegessen hatten sind wir in die unter Hauptstrasse Billard spielen gegangen.

Am Samstag sind wir recht früh los gegangen Richtung Downtown-Capetown. Wir wollten auf den größten Flohmarkt in Capetown. Mit dem Minibus konnten wir dort in fahren. Es war direkt neben dem Meer, leider war dort kein Strand. Aber es war trotzdem sehr schön. Es gab neues und alte Sachen zu kaufen. Zu den alten Sachen gehörten: verrostete Schraubenzieher, Schrauben, Waagen, alte Spiele, alte DVDs…. Und auch neuere Sachen wie Spiegel, Ketten….

Als wir dort 3h drüber geschlendert sind haben wir noch einen Abstecher an der Waterfront eingelegt. Dort gibt es ein riesiges Einkaufszentrum und einer Art kleine Bühne mit einigen Sitzreihen drum herum. Dort findet jedes mal etwas anderes statt. Mal eine Musikveranstaltung, mal Karaoke, Fitnessprogramm…

Dann mussten wir auch schon wieder zurück, es gab ein Braai bei uns zuhause. Es gab ein Willkommens-Braai für Moni, die zwei Afrikaner und mich. Wir Mädels (Patricia, Moni und ich) haben Gemüsespieße und Salate gemacht. Da einer der Afrikaner ein Koch ist, hat er das Marinieren vom Fleisch übernommen hat. Naja wär ja auch keine so gute Idee gewesen wenn ich das hätte machen sollen, so als Vegetarier

Es waren bestimmt 30 Leute in unserem kleinem Garten, die einige Leute davon kannte niemand. Eigentlich ist ein Braai so, das das ganze Fleisch erst gegrillt wird, alles in einer Dose gebunkert und später zusammen gegessen wird. Es ist egal ob das Fleisch dann schon kalt ist oder nicht, aber Hauptsache zusammen essen. Allerdings wurde daraus nicht wirklich was. Jeder hat sich das genommen was er wollte und dann rein geschaufelt. Die meisten sind so gegen Mitternacht noch auf die Long Street gefahren. Das ist die Partystraße in Kapstadt. Da Moni und ich Sonntag eine Sightseeing-Tour machen wollten bin ich nicht mit gefahren. Gegen halb fünf morgens wurde ich ganz rücksichtsvoll von den Heim kommenden Partyleuten geweckt worden. Knall die Tür auf, lautes Gerede und dann noch eine Stunde vor meiner Tür sich unterhalten…. Wie gesagt sehr rücksichtsvoll.

Am Sonntagmorgen, nach einem leckerem Frühstück und herrlichem Wetter, sind Moni und ich zu unserer Sightseeing-Tour aufgebrochen. Mit dem Minibus gings nach Downtown zur Hauptbahnhof. Dann sind wir in den Sightseeingtour-Bus eingestiegen. Dieser fährt einmal um den Tafelberg drum rum und hat einige Stops zwischen drin wo man aussteigen kann und auch später in einen anderen Bus einsteigen kann. Auch gab es rote Kopfhörer die man seitlich in die Wand stecken konnte um auf Deutsch (!) die Tour zu geniessen. Es ging die Longstreet hinauf und dann an der UCT (Universität) vorbei Richtung Botanischer Garten auf der anderen Seite des Bergs. Wir sind dort noch nicht ausgestiegen, erst eine Station weiter am ‚Bird and Monkey Park’. Hier mussten wir noch mal Eintritt zahlen. Dieser ist eine Vogelauffang/-zuchtsfarm gewesen die ganz klein angefangen hatte und jetzt zu einem recht großen Park gewachsen ist. Dort verbrachten wir ca 2h und haben ganz viele bunte, schöne, kleine, große, hässliche, schöne Vögel, Eulen, Falken, Reiher, Adler und noch viele andere Tiere sehen konnten. Teilweise waren dies in Käfigen drin, die man nur von außen betrachten konnten, andere konnte man in einem Freilaufgehege besuchen.

Auch konnte man in ein Affengehege gehen. Dort waren ‚Onkel Nielson’-Affen (von Pipi Langstrumpf) die, eventuell wenn man Glück hat auf einen springen. Und wir hatten Glück, es sind tatsächlich einige Äffchen auf uns rum geklettert. Einer der Äffchen ist auf meine Hand gesprungen und hat sich erstmal erleichtert, in dem er runter pinkelte, zum Glück bin ich nicht getroffen worden.

Dann konnten wir wieder in den Bus rein springen und weiter fahren. Hier sind wir noch an vielen wunderschönen Orten vorbei gefahren und am Strand wieder ausgestiegen. Wir sind direkt in der Bonzengegend gelandet. Dort am schön weißen Strand bei ca 28 Grad genossen wir unser Lunch (Wrap und Sandwich).

Als der nächste Bus kam sind wir zu Sea Point gefahren und von dort aus ein bisschen am Strand entlang gelaufen und ein paar Muscheln gesammelt. Wir sind ca 30min dort entlang gelaufen, bis wir den nächsten Busstop fanden. Das letzte Stück mit dem Bus ging am Green Point Stadion vorbei Richtung Waterfront. Dort haben wir uns zum Abschluss von einem gelungenen Tag noch ein leckeres Eis schmecken lassen.

 



Sonntag 31.10.2010

10:39, 31.10.2010 .. 0 Kommentare .. Link

 

 

Gestern am Samstag waren Patricia, Lukas, Robert, Oli, Moni und ich in Nyanga. Das ist auch ein Township, ca 20 min weg von Observatory. Wir wurden von einem Bekannten von jemand abgeholt. So einer Art Minibus, Die Sitze waren allerdings gewöhnungsbedürftig. Die letzte Reihe wurde von den dahinter liegenden Reifen gestützt. Der Fahrersitz war in sich selbst verdreht und der Beifahrer musste schon fast liegen.

 

In Nyanga an der Community Hall angekommen sollte die Zeremonie anfangen (also so gegen 10Uhr). Naja das tat sie nicht. Letztendlich hat das ganze um 12 Uhr begonnen. IN der Halle waren lauter Stühle gestanden. Wir (weißen) wurden gleich mal in die erste Reihe gesetzt, was uns nicht ganz recht war. Wir haben uns lieber in die zweite Reihe verdrückt.

 

Ursprünglich sollte dies eine Art Gottesdienst oder so ähnlich sein. Allerdings wurde es irgendwie zu einer 5-stündigen Vortrag/Disksssion hinaus gezögert. Leider konnten wir nichts verstehen, da es alles in Xhosa gesprochen wurde. Drei mal wurde in Englisch gesprochen.

Zwischen den Sprechern kamen immer neue Chor- oder Tanzeinlagen. Was sehr unterhaltsam und bunt war, aber auch sehr laut.

Nach dem wir 3 Stunden uns den Spaß gegeben hatten sind wir vor die Community Hall gegangen. Unser Busfahrer hatte angeboten wenn wir uns das Township anschauen wollen könnten wir ihn anrufen. Dies taten wir dann auch. Er hat uns dann über eine Stunde warten lassen und uns dann abgeholt. Leider konnten wir nicht wirklich viel sehen, da wir eigentlich nur ums Eck in eine Art Kneipe sind. Dort konnten wir aufs Dach und von oben uns das Township anschauen. Er fragte dann was wir trinken wollten. Er kam dann mit unseren Getränken und zwei Bier für sich zurück. Die er dann in einem Tempo runter kippte was schon fast beeindruckend war.

Danach sind wir wieder zurück zu der Community Hall gegangen. Dort angekommen war kurz drauf die Veranstaltung auch schon zu ende. Der König und sein Gefolge kamen heraus. Dieser König ist von New London/ Eastern Cape oder so ähnlich. Der Onkel von dem König kam dann mal zu uns und hat sich vorgestellt und uns eingeladen übers Wochenende zu sich nach Estern Cape zu kommen. Also 1,5 Stunden Flug – ganz ‚kurzer’ Flug. Was ja auch ganz nett ist. Dann hat er so ein bisschen erzählt was wir dann machen könnten wenn wir dort sind. ER meinte dann auch er besorgt für die Jungs Mädels und sie sollen dann auch ein paar weiße Mädels für ihn mit bringen. Er fragte dann Reih um ob wir vergeben sind. Auch mich. Ich hab nicht nach gedacht und gemeint ‚NO’ und im selben Moment war mir der Fehler bewusst. ER meinte gleich so, ja ob er (Mitte 40 Jahre alt, dicker Bauch….nicht hübsch) nicht mein Freund sein könnte. Ich meinte nur ‚ehm NO, I don’t think so’. Das wollte er dann noch genauer wissen und konnte es nicht so stehen lassen. Lukas und Robert haben versucht ihm dann zu erklären, dass das in Deutschland nicht so läuft. Wir wollten ihm dann sagen das man sich erst 2 Monate Datet und dann vielleicht sich darauf ergibt.

 

Irgendwann kamen wir dann auf ein anderes Thema, zum Glück. Aber als er dann wieder an mir vorbei lief, hängt er mir eine wirklich schöne Kette um. Diese war vom Königlichen Familienklan oder so. Blaue kleine Perlen, ganz viele einzelne Ketten zusammen gebunden. Ich hätte sie gerne behalten aber er meinte dann, dass ich so eine ähnliche dann bekomm wenn wir uns wieder sehen. Und dann hat er sie mir wieder weg genommen…. Sehr schade, diese hätte ich sehr gerne behalten. Naja aber vielleicht das er sie wieder mit genommen hat.

Wir haben dann noch Essen bekommen und wollten dann eigentlich auch schon wieder fahren. Aber wir mussten dann noch mal eine Stunde auf unseren Fahrer warten. Als er dann endlich da war (mit einem besseren Auto) konnten wir los.

Als hätte ich da noch nicht genug erlebt bin ich abends noch zu einem Braai gegangen von Bekannten von meiner WG. Dort war es auch sehr schön, aber es war sehr viel Eindrücke schon über den Tag verteilt das ich recht schnell wieder heim gefahren wurde.

Heute sind 2 deutsche Mädels aus der WG ausgezogen und 2 Afrikaner eingezogen. Auch sind Nachts Nicola und Jana wieder zurück gekommen. Sie waren mit ihrem Projekt (Dance for all) unterwegs. Ich hab jetzt auch kein Zimmer mehr alleine, Nico wohnt jetzt mit in meinem Zimmer.

Gegen 11Uhr heute morgen wurde ich von Wendy und Siegfried abgeholt. Dies sind zwei Bekannt von meiner Cousine. Siegfried ist ein Deutscher und wohnt schon seit 40 Jahren in Kapstadt. Sie haben mich dann Bluebork mit genommen. Das ist auf der anderen Seite von Kapstadt, so das man den Tafelberg von der anderen Seite sehen kann.

Und hier am Meer hab ich mir meinen ersten Sonnenbrand geholt. Dadurch das dies direkt am Meer war und ständig ein Wind war merkte man nicht wie starkt die Sonne wirklich war. Aber es war sehr schön am Meer. Die zwei haben schon ganz viel Pläne was sie mir zeigen wollen. Cape Point und ihr Zuhause…

 



29 Oktober 2010 Seit ueber einer Woche in Suedafrika

10:02, 29.10.2010 .. 0 Kommentare .. Link

 

Jetzt bin ich schon über ein Woche in Südafrika und hab die erste Woche in meinem Projekt mit erlebt.

 

Sonntag war ich mit Lukas und Zack in Captown – Waterfront. Ich wollte auch mal Downtown gewesen sein.

 

Wir sind mit dem Minibus hin gefahren. Minibusse sind etwas größere Vans die mit Sitzreihen darin. Die ‚normalen’ Minibusse sind auch noch ausgestattet mit einigen Lautsprechern woraus auch sehr laut Musik dröhnt. Um an einen Minibus zu gelangen braucht man eigentlich nix groß machen. Diese fahren (meist sehr viele hinter einander) auf der Straße. Der Fahrer hupt und meistens hängt einer aus dem Fenster und schreit die Richtung in die sie fahren und ob du mit fahren möchtest. Dann nickst du kurz oder hebst die Hand und während du einsteigst sagst du noch den Ort an dem du wieder raus willst. Dann kannst du entweder den genauen Ort sagen wo du raus willst oder du klopfst kurz an das Dach oder sagst ‚Driver’ dann fährt dieser auch sofort links ran. Irgendwann während du allerdings noch drin sitzt musst du das Geld bezahlen.

Also Sonntag waren wir wie gesagt an der Waterfront. Hier kann man einen Teil vom Green Point Stadion sehen und natürlich das Meer. Wir sind dann noch ein bisschen dort herum gelaufen und haben einige Bilder gemacht. Dann sind wir noch einen Teil der Long Street (die Party Straße) entlang gelaufen und wieder zurück in die WG gefahren.

 

Montag bin ich und Lukas mit dem Minibus nach Athlon gefahren. Lukas arbeitet dort in einem Workshop mit Geistigbehinderten Erwachsenen. Neben dran ist das Special Care Center. Das ist auch eine Schule für behinderte Kinder und Jugendliche. Sie ist sehr schön eingerichtet und jede Gruppe hat ein eigenes Programm das auch gut strukturiert ist. Genau wie die Materialien die diese Schule hat. Es ist eine Art Partnerschule zu der Schule in der ich arbeite. Von hier aus werde ich vom Schulbus abgeholt und nach Guguleto (Township) gefahren. Ja meine Zeit, in der ich anfange ist noch etwas chaotisch… noch nicht so richtig fest. Mal werde ich gegen 9 abgeholt mal gegen 10 Uhr. Also sehr Afrikanisch hier.

 

Wir fahren dann noch etwa 10 min mit dem Schulbus und kommen dann mitten im Township in der Schule an. Es sind 2 Container in denen die Schule ist. Ein Raum ist für Kinder im Alter von 6-16 Jahre, einer für über 18 Jährige und einer für Kleinkinder.

 

Wenn man die Tür rein geht steht man schon direkt in der ersten Gruppe (Kindergruppe). Wenn man zu den anderen Räumen möchte muss man durch das ‚ Bad’ (besteht aus 3 Toiletten und einer Waschmaschine).

 

Der erste Eindruck war, sehr unorganisiert, nicht kindgerecht, farblos und komplett anders als in Deutschland. An den ersten Tagen hab ich mich noch sehr zurück gehalten. Einfach erst mal schauen wie das alles läuft und wo ich helfen kann. Aber schnell hab ich gemerkt, dass das alles irgendwie keine Struktur hat und auch nicht wirklich organisiert läuft. Um 11 Uhr trinkt einer der Erzieherinnen ihren Tee und da macht sie auch NICHTS anderes. Auch wurde ich gefragt was sie den jetzt noch machen können, weil sie jetzt nichts weiß was die Kinder machen können.

 

Eigentlich haben sie einen festen Tagesplan, der an der Wand hängt, aber niemand hält sich daran. Auch sind hier sehr wenig Materialien, es gibt noch nicht mal einen Ball zum Spielen. Allerdings haben sie einen Snozzle-Raum der allerdings nur einmal (in dieser Woche) benutzt wurde.

 

Montags/Mittwoch/Freitag ist Massage Tag: die Kinder sitzen um zwei Tische rum. Auf dem Tisch liegt eine Decke ein Kind liegt darauf, Bauch und Rücken wird von den Erziehern eingeölt. Alle anderen Kinder können drum rum zuschauen oder rum rennen. Stört hier niemand.

 

Dienstag/Donnerstag ist Wasser/Sand-Therapie: es gibt zwei Bottiche, einer mit Sand (der total nach Fisch stinkt) der andere mit warmen (manchmal auch heißem) Wasser gefüllt. Dann dürfen alle Kinder die mindestens eine Hand in den Bottich bekommen mim Sand spielen oder ihn halb auf den Boden kippen und dann die Hände im Wasserbottich waschen.

 

Gegen 12 Uhr wird Lunch gegessen. Jeder das was er von zuhause aus mit bringt. Also teilweise echt nicht so lecker aussehende Sachen. Es gibt zwei Kinder die gefüttert werden müssen.

 

Aus wie viel Kindern die Gruppe besteht kann ich nicht sagen. Da jeden Tag nicht alle da sind und auch öfters mal welche zuhause bleiben.
Zwei Mädels sitzen im Rollstuhl und zwei Jungs werden am Stuhl befestigt (aus welchen Gründen auch immer)

 

Gestern war Bernadin da, sie ist die Chefin der Special Care Centern. Sie hat mir mal erzählt was den meine Aufgabe sein wird. Ich soll nicht wie meine Vorgänger die Räume gestalten. Nein ich bin einer Art Supervisor der schaut ob auch wirklich das Programm gemacht wird was gemacht werden soll in allen Gruppen. Auch soll ich den Erziehern Tipps geben was gemacht werden kann oder wie was anders gemacht werden sollte sowie neue Ideen einbringen. Dafür hab ich bis Dezember Zeit.

 

Einen Teil habe ich schon geändert. Ich bestehe jeden Tag auf Lauftherapie mit den Kindern, auch das die zwei Mädels (im Rolli) in einen Stehtrainer gestellt werden. Auch helfen seit Mittwoch alle Kids (freiwillig/unfreiwillig) mit bei der Massagetherapie. Ab nächster Woche müssen endlich mal Befunde von den Kindern erstellt werden. Wie weit sie auf dem Stand der Motorik, Sprache und so weiter sind.

 

Das einzig wirklich schwierige ist im Moment noch die Sprachbarriere. Nicht mein Englisch sondern das Xhosa das die Kinder nur sprechen. Dies macht es für mich sehr schwierig mich mit den Kindern auseinander zu setzten.

Die nächsten Wochen werden somit eine Herausforderung an mich und die Einrichtung sein. Aber die Erzieher sind eigentlich sehr offen und waren von Anfang an bereit etwas Neues zu lernen. Somit denk und hoffe ich, dass sie sich für neues und vielleicht etwas anderes nicht quer stellen.



Sonntag 24 Oktober 2010

21:53, 24.10.2010 .. 0 Kommentare .. Link

 Jetzt bin ich schon ein paar Tage hier in Capetown und kann ein bisschen mehr berichten also vor 2 Tagen.

 

Ich wohne in einer 10er WG im Stadtteil Observatory (kurz Obz). Dieser Stadtteil ist einer der sichersten in ganz Capetown. Hier gibt es viele Security, die tagsüber und auch nachts herum laufen.

Wenn man nachts nicht allein (was man eh nicht sollte, da es sehr gefährlich ist alleine im Dunkeln unterwegs zu sein, auch wenn es nur 3 Türen weiter ist) kann man den Security anrufen die laufen oder fahren dich dann heim.

Es ist auch schon fast ein Erlebnis wie man in unser Haus rein kommt. Es gibt für jeden 4 verschiedene Schlüssel. Als erste muss man das Tor auf schließen zum Vorgarten und natürlich auch wieder hinter sich zu ziehen. Dann das Tor vor der Haustür, dann die Haustür und für jeden einzelnen Raum gibt es auch noch mal einen Schlüssel. Diese sollten am besten immer abschlossen sein wenn man das Haus verlässt.
Das soweit zur Sicherheit…

Jetzt unseren kleinen Mitbewohner… Kackalaken und Flöhe. Meine erste tote Kackalake hab ich vorgestern neben dem Abwaschbecken gesehen und die erste lebende zum glück nur aus dem Augenwinkel. Sie ist ganz schnell von unterhalb des Tisches hinter unsere Essensschränke gerannt. Leider konnten wir sie nicht mehr hervor bekommen und sie lebt jetzt erstmal da hinten dran.

Als ich mich gestern Bett fertig gemacht habe schau ich auf meinen Bauch, oh lauter kleine Flohbisse um meinen Bauchnabel herum… Ich musste erstmal die anderen fragen ob das wirklich Flohbisse sind. ‚Ja, leider schon, Herzlich Willkommen in Afrika’ war dann die Antwort. Ich hab dann erstmal die Bettdecke ausgetauscht und mir Heilendem Zeug auf den Bauch geschmiert. Heute sieht man fast nichts mehr und es sind auch noch keine neuen Bisse dazu gekommen, zum Glück.

Kite Festival 23/24 Oktober am Muizenberg in Capetown

Das Kite Festival ist ein Internationales riesiges Ereignis das nur einmal im Jahr statt findet. Dort kommen Drachenflieger/-figuren aus aller Welt.

Ein Teil von uns Freiwilligen hat auch als Volunteers helfen müssen. Anfangs habe ich geglaubt das es ganz bestimmt mehr Volunteers währen als Besucher kommen. Es waren wirklich sehr sehr viele die als Volunteers halfen. Lukas meinte dann nur, ja das ist ganz normal für Südafrika. Da werden auch vier Personen gebraucht um vier Hüttchen auf der Straße auf zu stellen weil dahinter eine Baustelle ist. Und in der Baustelle stehen dann auch mehr als 20 Personen, die sich dann noch weniger bewegen können….

Ich habe in dem Fotoalbum auch einige Fotos von den riesigen Kites. Das war wirklich ein richtig tolles Erlebnis dort helfen zu können und dies mit zu erleben.

In der Pause sind wir an das 5min entferntes Meer gelaufen. Leider war es sehr windig und wir konnten keine Wale sehen. Den normalerweise kommen sie so nah, dass man sie vom Strand aus sehen kann.

Da es den ganzen Tag so windig war (gut für die Kites, schlecht für mich unwissende) hab ich die starke Sonne nicht gemerkt und mir dann gleich mal einen Sonnenbrand im Gesicht geholt. Leider hab ich vergessen die Bilder zu bearbeiten, so das ich nicht alle hochladen kann. es werden weitere Bilder folgen

 



Freitag 22.Oktober 2010

10:59, 23.10.2010 .. 0 Kommentare .. Link

 

Nach einem langen Flug bin ich gestern am 21. in Capetown gelandet.

Nach einem tränenreichen Abschied in Frankfurt, und noch mehr Geweine von mir im Flieger, war der Flug ohne große Ereignisse. Von Frankfurt aus bin ich nach London geflogen. In diesem Flug bin ich mit meiner Jogginghose und meinem gemütlichen Pulli etwas rausgestochen. Dieser Flieger war hauptsächlich mit Anzugtragenden Männern/Frauen besetzt. Da ich mein kleines Andenken-Buch durch gelesen habe musst ich natürlich wieder anfangen zu weinen, so das mich der Steward gefragt hat wo ich den hin fliege. Er hat mir dann immer aufmunternd zugelächelt wenn er vorbei gelaufen ist

 

In London hatte ich dann nicht sehr viel Zeit zum Umsteigen. Kurz durch eine Sicherheitskontrolle und dann schnell in den Zug zum Terminal 5 wo mein Flieger stand. Als ich dort ankam wurde schon geboardet, also ich kam genau richtig, nur kurz warten und dann in den Flieger. Nach einem Spinat-Pilz-Risotto, 3 Filmen, einem etwas gewöhnungsbedürftigem Frühstück und 12,5h Flug landete ich in Capetown. Dort wurde ich von Patricia (einer anderen Freiwilligen) und Birgit (unserer Mentorin) abgeholt.

 

Ich wurde nachhause, in eine 10 Personen WG in Observatory, gebracht. Dort hab ich erstmal 2h geschlafen und war dann mit Patricia Mittagessen – Pizza aus dem Steinofen –

 

Ganz komisch fand ich, dass wir erst durch die Küche gehen mussten um an die Sitzgelegenheiten zu kommen.

 

Danach waren wir noch bei Mthunzi (auch ein Mentor), der mir einige Sachen noch erklärt hat und wichtige Nummer gegeben hat und so weiter…

 

Abend in der WG haben wir noch erzählt und noch einen Film geschaut. Danach hab ich beschlossen mich jetzt einzurichten. Da dies vorher noch nicht klar war wie und mit wem ich zusammen wohnen werde. Momentan bin ich noch immer alleine im Zimmer, da 2 andere Freiwillige noch mit ihrem Projekt unterwegs sind.

Ich werde ab Montag in meinem Projekt anfangen. Morgen ist ein großes Kite-Festival am Muizenberg wo wir helfen sollen.



Mein Projekt - CMHS

14:38, 13.07.2010 .. 0 Kommentare .. Link

                                   Projekte

Es gibt verschieden Projekte von Weltwärts – SAGE Net, mein Projekt das ich unterstützen, ist


            
Cape Mental Health Society  in Kapstadt

Ich bin in einer Schule fuer behinderte Kinder eingesetzt. Die Kids werden morgens von einem Schulbus abgeholt und gegen 13Uhr wieder heim gefahren. In der Schulzeit werde ich mit einigen Kindern Physiotherapie machen. 

 

 Naehres auf den folgenden WEBsites:

Von SAGE NET: www.sage-net.org/index.php

Homepage der Einrichtung:www.capementalhealth.co.za/

 

 

 

 



Über Mich

14:32, 13.07.2010 .. 0 Kommentare .. Link

                                              Über mich                     

 Ich heiße Anna Hargesheimer und bin geboren am 17. Oktober 1986 in Gengenbach.
Wohne eigentlich in Landau bei meinen Eltern, aber seit 21.10.2010 bin ich fuer ein Jahr in Capetown, Suedafrika.
Meine 3-jährige Ausbildung zur Physiotherapeutin habe ich im März 2010 beendet.
Das Jahr 2005 verbrachte ich als Au Pair  bei einer Familie in den USA, Illinois (Mount Prospekt bei Chicago).  

Zuvor absolvierte ich ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) in einem integrativen Kindergarten.

Durch einen Aushang in meiner Schule bin ich auf die Organisation und das Projekt aufmerksam geworden. Andere Kulturen, Menschen und Ländern finde ich sehr interessant.

 Ich bin der Meinung, dass eine Land, dessen Menschen und deren Kultur nur richtig verstanden und kennen gelernt werden kann, wenn man einige Zeit mit ihnen zusammen lebt.

 

Auch bin ich fuer Fragen, Interesse oder Spenden fuer mein Projekt am besten ueber Emails zuerreichen: 

                    [email protected]



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