Meine Argentinienreise 2007/2008 | |
Francisco Ramoneda
10:01, 3 September 2007
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Humahuaca, dieser kleine Flecken mit gerade mal 6.000 Einwohnern im äußersten Norden des Landes, ist mehr als nur ein Indiodorf hinter dem Mond. Hier lebte und arbeitete einer der interessantesten Maler Argentiniens, Francisco Ramoneda (1905-1977). Mein Reiseführer verschwieg mir die Existenz des „Museo Ramoneda“, aber Aldo vom Schülerwohnheim empfahl mir einen Besuch und vermittelte mich gleich an den Sohn des großen Malers, der den Nachlass seiners Vaters im Museum betreut. Dieser zeigte und erklärte mir ausführlich die Bilder und Skulpturen der Ausstellung. Ramoneda war einer der typischen Maler, die mehrere Schaffensphasen durchlebt haben: Realismus, Impressionismus, Surrealismus, Bildhauerei. Er ist herumgekommen in der Welt, verkehrte in den Künstlerkreisen von Buenos Aires, kannte die berühmten und wichtigen Leute seiner Zeit, aber letztendlich fand er seine künstlerische Kraft und Inspiration immer wieder weit oben im Norden des Landes, fernab der Zivilisation unter den Menschen, die seit Jahrhunderten eins sind mit ihrer Erde und die er in vielen beeindruckenden Bildern festgehalten hat. Da ich im Bilderinterpretieren noch nie gut war, verweise ich auf eine sehr beeindruckende Website mit einer Auswahl seiner Werke: http://museoramoneda.com.ar Kommentar hinterlassen { Vorherige Seite } { Seite 133 von 180 } { Nächste Seite } |
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