Aron Goes Thailand
Nun bin ich also fort... Damit ihr aber trotzdem auf dem Laufenden bleiben könnt, stelle ich hier regelmäßig neue Artikel und Bilder rein. Somit wisst ihr also immer was ich so mache, welche Abenteuer ich erlebt habe und wie es mir geht... Komentare und Kritiken sind strengstens erwünscht und/oder auch als Forum anzusehen.

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ThaiHorseFarm

Angekommen

Gleich 2 Tage nach dem ich gut ankam und herzlich in Empfang genommen wurde, bin ich gleich voll in den Alltag hineingestürzt. 

 

Zwei Gäste aus Deutschland hatten sich für eine Viertagestour angemeldet und sie galt es nun aus Chiang Mai abzuholen. Wir also hin zum Flughafen und ganz so wie man’s schon oft gesehen hat mit nem kleinen Schildchen, „Thai Horse Farm“ drauf stehend, die Leute abgeholt (sprich: 100km hin und genauso viel wieder zurück – is klar).

 

Abends noch lange gequatscht, als nett und sympathisch eingestuft und so dann am nächsten Morgen nach ausgiebigen deutschen Frühstück los.

 

Einen Tag nach dem die Gäste wieder weg sein wollten hatte mein Großvater Geburtstag, den 70. und deshalb musste mein Vater noch jede Menge vorbereiten. Sprich er hatte kaum Zeit und ich habe die Tour weitestgehend alleine geleitet. Lediglich abends und einen Tag, als wir ausnahmsweise auf unseren eigenen Füßen durch den Busch liefen, war er dabei. Nicht nur weil er die Leute viel besser zu unterhalten weiß (schließlich kann er ja doch einiges mehr über dies und das hier erzählen als ich bis jetzt), sondern auch weil er als ehemals gelernter Koch, mir in Verköstigungsfragen weit voraus ist.

Ich also der Reitführer gewesen, endlich wieder aufm Pferd gesessen und die atemberaubende Berg- und Dschungellandschaft in mich aufgenommen…

 

auf dem Weg

 

Übernachtet haben wir am ersten Tag im so genannten „Camp 1“, eine Stelle mitten im Nirgendwo, jedoch nicht allzu weit entfernt vom Ausgangsort Phrao (etwa 4h). Vor vielen Jahren war dort ein Lager für Arbeitselefanten und der Platz ist somit relativ eben. Außerdem liegt das Camp direkt am Fluss und nur 5 Fußminuten von einem Wasserfall, welcher sich ideal zum Duschen und Entspannen eignet. Zwei Zelte, davor eine große Sitzfläche und eine Feuerstelle, mit einer riesigen Plane überspannt - Abendessen unter freiem Himmel, Dschungelrestaurant mit auf jeden Fall mehr als 5 Sternen…

 

Camp 1

 

Früh aufgestanden, sollte uns ein 8-Stunden-Ritt durch dichte Vegetation (teilweise nur mit der Machete zu durchdringen), durch Flüsse, durch Täler und über Berge zur Dschungel-Farm bringen. Diese gehört einem älteren Mann, der dort mit seiner Frau und seinen Töchtern lebt. Absolut abgeschieden von jeglicher Zivilisation ist die Farm nur über einen teils extremen Offroad-Weg zu erreichen, der nur mit Allrad und Ketten zu bewältigen ist oder eben mit Pferden. Ohne Strom und nur mit, dank einer nahe liegenden Quelle, kaltem, fließendem Wasser, baut die Familie alles was sie braucht selbst an: Reis, Mais, Tee, Ingwer, Soja, jede Menge anderes Gewächs, Hühner, Schweine und auch Rinder. Den Rest liefert ihnen der Wald, in dem alles Mögliche essbare Zeug wächst, was einfach nur eingesammelt werden muss.

 

 

Genau dort haben wir eine Hütte gebaut (schon vor 3 Jahren), zum Übernachten mit Gästen und als Ausgangspunkt weiterer Ausflüge z.B. zu den Feldern oder nicht allzu weit entfernten ursprünglichen Bergstammdörfern.

 

Bergdorf

 

Na ja, 2 Nächte also dort gewesen und die besagten Ausflüge unternommen, bis es dann wieder in einem Tagesritt „nach Hause“ ging, wo wir nach den Tagen Reisessen mit deftigem Gulasch, Bayrischkraut und Kartoffeln empfangen wurden.

 

– Feedback der Gäste: „Einfach einzigartig atemberaubend und nicht zu vergessen!“ –

  


Geschrieben: 12:29 , 9.10.2006
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