What's it like to live and work in Asia

Nanjing

23:32, 31.05.2011 .. 0 Kommentar(e) .. Link

Und mal wieder ein Hallo an meine Leute zu Hause!

Es gibt mal wieder einiges zu berichten, drum fackl ich auch nicht lang rum und werde mal los legen. Nachdem sich meine allergische Reaktion wieder total zurück gezogen hat und ich somit wieder ein sorgenfreies Leben führen kann, hieß es am Fr.abend erstmal wieder auf den allwöchentichen Stammtisch zu gehen. Wir haben die leckere Sichuan-Küche genossen (scharfe Zutaten) und sind danach noch in die Barstraße hier in Suzhou gegangen. Michael und ich wollten nicht so lange bleiben, das es am Sa.früh auf nach Nanjing ging. Naja immerhin Einer hat sich an den Plan gehalten und das war ausnahmsweise mal ich. Michael ist dann noch mit ein paar anderen Boschlern ins Inpub, der Partyclub schelcht hin hier in Suzhou. Ende vom Lied war dass er am Sa. dann nicht mit nach Nanjing gefahren, wobei das auch zu 50 % auf meine Kappe geht, da ich ihn über Nacht ausgesperrt habe Er hat dann zwei Stunden im Flug gepennt, bis ihn der Security aufgeweckt hat und ihn schon fast abfuehren wollte. Aber das im Detail zu erklären würde zu lange dauern. Ich bin dann mit den beiden Anderen (Daniel und Hans) zum Bahnhof und Michael hat sich dann in die Kiste verzogen.

In Nanjing angekommen sind wir gleich Richtung Motel (da alle Hostels ausgebucht waren), haben die Sachen abgelgt und dann ging es zum Zijin Mountain mit den dortigen Grünanlagen. Zunächst ging es zum Sun Yatsen Mausoleum, dem Vater des modernen Chinas und danach noch etwas durch die Parks. Und dort haben wir den Grundstein für unsere Abendgestaltung gelegt. An einem See, haben wir viele junge Leute gesehen, die für irgend ein Event trainiert haben. Daniel und ich wollten erst gar nicht hin und fragen, was da so Sache ist, da es hier ja mit Englisch nicht gerade so gut bestellt ist. Doch Hans (ein Neuankömmling) hat noch den nötigen Elan und hat nachgefragt. Es kam dann raus, dass es alles Studenten sind, die für eine Veranstalgung am Abend proben. Wir wurden dann prompt eingeladen mit ihnen zu feiern und das haben wir uns nat. nicht zweimal sagen lassen. Am Abend als wir so gegen halb acht, nach einem Abendessen in der Stadt, wieder im Park ankamen wurden wir dann von ca. 600 Studenten aus über 20 lokalen Unis empfangen. Das war nat. DIE Gelgenheit ein Stück modernen und junges China hautnahe mitzuerleben. Das Rahmenprogramm war auch recht lustig und interessant anzusehen. Das lustige war, dass man sich zwischenzeitlich wie ein Märchenerzähler vorkam, denn es gab Zeiten in denen ca. 15 Chinesen im Halbkreis um Einen saßen und sich wie kleine Kinder drängten und aufeinadner abstützten um ja jedes Wort zu hören. Dann durften auch Daniel und Ich einen spontanen Auftritt hinlegen, der nat. nicht geplant war, wie auch! Wir haben dann ein Lied performt und die Chinesen sind schier durchgedreht. Ich kann nur soviel sagen: den Abend werde ich sicher nie vergessen, denn er war sehr aufschlussreich und ungewohnt fuer China. Zumal wir wirklich Glück hatten, denn das war die erste Aktion in dieser Art, die es bisher gab und sie wird es wohl auch nur alle drei bis vier Jahre geben. ihr seht also, Glück braucht der Mensch. Ich habe auf jeden Fall meinen Teil zur Völkerverständigung beitragen können. Deutschland steht jetzt hoch im Kurs bei einigen der 600 Chinesen und ich habe das Bild des seriösen und ernsten Westler ohne Probleme wandeln können.

Als krönender Abschluss haben wir dann noch Bekanntschaft mit der chin. Polizei machen können. Aber keine Angst...das war total die lustige Aktion. Da der Berg doch etwas außerhalb der Stadt liegt und somit nachts um 24 Uhr, als die Party zu Ende war,kein Taxi mehr in Reichweite war, hatte der Veranstalter (ein echt lässiger und cooler Typ) nichts besseres zu tun, als uns ein Privattaxi zu organisieren. Kurzerhand zum Handy gegriffen, die Polizei anrufen, eine Geschichte auftischen, von wegen Touristen haben sich verlaufen etc. und schon bekommt man in dem Land eine kostenlose Fahrt mit Blaulicht. Wir haben uns sowas von weggeschmissen...Weis nicht, ob das in einem anderen Land möglich wäre, aber eines wird mir hier immer mehr bewusst: es versucht wirklich jeder einem Ausländer zu helfen, egal wie ob mit Händen oder Füßen oder Polizeiautos Davon könnten wir uns glaub mal ne Scheibe abschneiden. Denn ich Deutschland bin ich der Meinung, ist es der Mehrheit schon egal, wenn ein Ausländer in der Klemme steckt, da wird eher weggeschaut, anstatt mal über seinen Schatten zu springen und ihm zu helfen. Aber das lieg wohl allg. an der Kultur und Lebenseinstellung der verschiedenen Nationen.

Am Sonntag haben wir uns dann noch die alte Stadtmauer von Nanjing und das Massaker Denkmal von 1937 angesehen. Das war wirklich gut gemacht, auch wenn es sich um ein so trauriges Ereignis handelt. Innerhalb von 6 Wochen haben damals 300000 Chinesen den Tod, durch die Hand der japanischen Besatzer, gefunden. Auch deshalb ist das Verhältnis zwischen China und Japan noch immer etwas angespannt. Zwischendurch wurde es Einem da schon anders, da wirklcih die Orginalskelette zu sehen sind und man schon ins Grübeln kommt.

Somit ging dann auch wieder ein verdammt facettenreiches Wochenende zu Ende und wir alle sind wieder um einige Erfahrungen reicher. Hier an der Stelle möchte ich noch Eines loswerden. Ich weis nicht genau wem ich danken kann/soll/muss, dass ich diese Chance bekommen habe. Ich denke jeder von euch zu Hause hat seinen Teil dazu beigetragen, denn ihr habt mich in gewisser Weise zu dem gemacht was ich bin (Lebenseinstellung, Sichtweisen, etc.), von daher möchte ich behaupten seid ihr nicht ganz unschuldig daran. Wie auch immer ich hoffe durch den Blog kann ich euch ein einigermaßen authentisches Bild von "meinem" China rüberbringen und euch an dieser Erfahrung teilhaben lassen.

Macht es gut, bis zum nächsten Eintrag dann wieder! Natürlich gibt es wie immer in der Linkliste neue Bilder zum Wochenende. Es grüßt euch der fränkische Chinese!

 


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