What's it like to live and work in Asia

HuaShan (Heiliger Berg)

20:28, 17.07.2011 .. 0 Kommentar(e) .. Link

Ni hao seit längerer Zeit wieder einmal.

Keine Ahnung was mit dem Blog-Server los war, aber so musstet ihr erstmal ne Zeit lang ohne Nachricht von mir ausharren. Aber es hat sich ja zum Glück wieder geändert und ich kann fleißig weiter posten. Also dann legen wir doch auch gleich mal los…es kommen etwas zeitversetzt nat. gleich zwei Berichte, da ich die vergangen zwei Wochenenden nat. nicht untätig gewesen bin.

Als Erstes fehlt noch das We, an dem ich mit vier anderen Gleichgesinnten auf den Hua Shan getreppelt bin. Könnt also schon allein von dem Wort schließen, wie sich das so gestaltet hat, aber eins nach dem anderen.

Um zum Berg zu gelangen ging es mal wieder mit dem Nachtzug nach Xi’an. Dort dann gegen Vormittag angekommen, sich irgendwie auf dem Busbahnhof zurechtfinden, wo denn die zwei  stündige Busfahrt losgeht. Zum Glück hatten wir Johannes dabei, er kann echt gut Chinesisch und somit gestaltete sich das Aufsuchen des Busses viel leichter. Mussten erstmal anstehen um uns die Tickets zu kaufen, dann kam die erste Warteschlange und schließlich die endgültige, bei der man dann auch in den Bus einsteigen durfte (typisch chinesisch). Im Dorf am Fuße des Hua Shan angekommen hieß es dann den Bus verlassen und zu Fuß weiter.  Nur damit ihr eine Vorstellung hab, wir haben in Endeffekt innerhalb von sechs Stunden 1700 Höhenmeter hinter uns gelassen, bis wir am Übernachtungsort auf dem Berg angekommen sind. Am Anfang war der Aufstieg wirklich kein Problem, denn es ging immer schön gleichmäßig rampenförmig bergauf. Doch dann ab einer gewissen Stelle fingen die Stufen an und wollten dann auch, ums Verrecken, nicht wirklich aufhören. Ich bin in meinem Leben noch nie so viele Stufen an einem Tag gelaufen. So nach und nach hat es dann auch in den Schenkeln gebrannt und die Dämmerung setzte ein, doch leider war noch nichts von unserer Übernachtungsmöglichkeit zu sehen. Auf meine Taschenlampe konnte ich auch nicht mehr setzen, da mir die wohl im Bus abhanden gekommen sein muss. Toll! Wir sind dann also immer weiter in die Dunkelheit marschiert und haben es dann auch wirklich noch geschafft kurz bevor es komplett drohte schwarz zu werden in unserer Bleibe, auf dem Westgipfel, anzukommen. Das ist eigentlich ein Tempel gewesen oder ist es immer noch und dort sind ein paar einfache Betten (einfach nur ein Gestell mit ner Spanholzplatte als Matratze).  Wir dachten schon wir müssten auf ein Abendessen verzichten, aber als wir dann die Küche und die appetitlich anmutenden Lagermöglichkeiten sahen, wurden wir Feuer und Flamme und haben den Koch nochmal das Messer und die Woks schwingen lassen. Man glaubt gar nicht wie die Chinesen aus nicht so wirklich lecker aussehenden Dingen ein echt klasse und leckeres Abendessen zaubern können. Mein Respekt! Nach dem Essen, ca. 21:30 Uhr sind wir dann in die Hartholzkäfige um uns für den nächsten Tag fit zu schlafen. Denn da hieß es dann auch gleich wieder um halb fünf raus, um den Sonnenaufgang vom Gipfel aus zu sehen. Wir kamen alle ohne große Beschwerden aus den Federn. Nun noch schnell Sachen packen, auf Hygiene geschissen, da eh kein fließend Wasser vorhanden (das bedeutete auch, dass man am Vorabend nat. nicht geduscht hat, obwohl man ja 6 Stunden bei 30 Grad, 1700 Höhenmeter und unzählige Stufen überwunden hat). Wie dem auch sei von uns hat keiner die Dusche vermisst, denn am Folgetag hieß es ja wieder Berg runter und rein in Zuch der uns nach Hause bringt (wir waren der Ansicht, dass keiner von uns auch in geringster Weise nur nach Schweiß roch...haben es alle wohl eh nicht mehr wahrnehmen können ). Doch weiter beim Sonnenaufgang…Den haben wir uns dann unweit unserer Herberge angesehen, auch wenn dieser leider nicht so toll ausgefallen ist, wie erhofft. Aber cool war es trotzdem. Danach hieß es den Abstieg in Angriff zu nehmen. Vier von uns Fünfen sind dann auf mein Geheiß den „Soldiers Trail“ runter gelaufen. Dort sollten die „gefährlcihen“ Abschnitte mit 90° Treppen uns so kommen. Die kamen auch, durfte man aber leider nicht alle benutzen…von daher wurden wir eher etwas enttäuscht. Und warum er Soldiers Trail heißt ist uns auch irgendwie nicht ganz klar geworden...Denke mal, wie das Ganze noch nicht so touristisch erschlossen war, war der wohl etwas herausfordernder und hat deshalb den Namen aufgesetzt bekommen.

Nach gut 11/2 Stunden Abstieg sind wir dann nach einer Busfahrt wieder in Xi'an angekommen und da noch Zeit war sind wir nochmal etwas durch die Stadt geschlendert, haben uns ja schon ausgekannt, vom letzten Besuch dort. Diesmal haben wir die Zeit richtig eingeplant und somit ist uns auch die Eile und Hektik am Bahnhof erspart geblieben (vgl. Eintrag Xi'an). Somit konnten wir entspannt in unseren Night-Sleeper Zug steigen und die Heimreise antreten. Wir haben alle sofort die Augen zugemacht, da wir total platt waren. War ein super schöner Ausflug in die Natur und mit den Leuten hat es richtig Fun gemacht!

So das war Eintrag Nummer 1 und der zweite über das aktuell vergangene Wochenende folgt dann im Laufe der Woche...bis dahin! (Bilder von HuaShan sind nat. auch unter dem Link zu finden)

Mal wieder Grüße an die Heimatfront! Ich hoffe ihr haltet tapfer durch!



Kommentar schreiben

{ Vorherige Seite } { Seite 9 von 31 } { Nächste Seite }

About Me

Home
Profil
Archiv
Freunde
Fotoalbum

Links

Meine Praktikumsfirma
Facetten Suzhou's
Lion Forest Garden (Suzhou)
Humble Administrator's Garden (Suzhou)
Hangzhou Trip
Shanghai - Die Erste
Unforgetable Beijing
TongLi Wasserdorf
Panmen Park (Suzhou)
People I met, Friends and ME
Shanghai - Die Zweite
Nanjing Trip
Weißwurst,Shanghai und Dragonboat Festival
Xi'an/Terrakotta Armee
Tiger Hill und Mudu
HuaShan
ShengShi Island
Chinesisches Paradies - GuiLin's Umgebung
Huang Shan
Hong Kong (NEU)
Macau (NEU)

Categories


Recent Entries

Laos - Jewel of the Mekong
Goooood Mooooorning Vietnam!
Kingdom of Cambodia
Hong Kong und Macau
Der Abschied rückt näher...

Friends