What's it like to live and work in Asia

ShengSi Island (Firmenausflug)

23:01, 18.07.2011 .. 0 Kommentar(e) .. Link

Wie schon angekündigt kommt jetzt auch gleich der zweite Wochenendbericht. Lieber früh als nie…oder wie das heißt...

Vergangenes Wochenende hat es mich auf eine, zu Shanghai vorgelagerte Insel verschlagen. Das lustige daran ist, dass der Ort nie auf meiner Reiseplanung stand. Wie bin ich nun dazu gekommen…ganz einfach, dieses We lief unter dem Motto Firmenausflug und wir sind am Freitagfrüh um 7.00 Uhr mit dem Bus incl. fast kompletter Belegschaft aufgemacht, um die Insel zu stürmen. Cool auch, dass sich die Organisatoren, genau das We im Juli rausgesucht haben, an dem ich noch frei war…Denn sonst waren/sind schon alle verplant. Mal wieder Glück gehabt oder einfach nur Schicksal keine Ahnung. Nun aber zum Bericht.

Wie schon erwähnt ging es ziemlich zeitig los, da es erst per Bus ca. 2 ½ h an den Shanghaier Hochseehafen (der größte in Asien vll. auf der Welt???) ging. Und das ist der Hammer...zunächst fährt man auf ner 30 km langen Brücke zum Hafen, der eben so weit außerhalb liegt, denn um Shanghai direkt ist das Meer einfach zu flach für die riesen Containerschiffe. Kaum dort angekommen sieht man sich einer rot-weißen Hafenkranfront gegenüber. Ich habe diese nicht alles gezählt, aber es sind um die 50 und mehr. In Verbindung mit den Ozeanriesen gibt das Ganze dann doch schon ein beeindruckendes Bild ab und man wird sich erst mal wieder klar darüber, dass der Mensch keine Kosten und Mühen scheut um solche Prestigeprojekte hochzuziehen. Aber weiter im Text…dann stand die Fährüberfahrt an, nochmal gut 1 h bis zur Insel. Die Insel ist bekannt für Seafood, Seafood und lasst mich nachdenken…ach ja genau, hätt ich doch beinahe vergessen SEAFOOD. Früher lebte die komplette Insel allein vom Fischfang, mittlerweile dürfte sich das auch zu Gunsten des Toursimous verschoben haben, denn wenn ihr euch die Bilder anschaut, dann glaube ich wird auch klar, dass da nicht mehr all zu viel zu holen ist mit Fischfang. Die ganzen Kutter liegen vertäut im Hafen, rosten und fristen ihr Dasein. Glaube nicht, dass da noch viel zu holen ist. Wie auch immer das Wochenende stand dann unter dem Motto…rrrrrichtig Frischfleisch aus dem Meer und wir haben jedesmal auf Firmenkosten Wassertiere essen können. Und das selbst zum Frühstück…aber da bin ich ausgestiegen. Sowieso wenn man dann mal mit 45 Chinesen für 3 Tage unterwegs ist, hat man bezüglich der Esskultur erstmal genug, das könnt ihr mir glauben. Es geht halt schon bei der Zubereitung der Speisen los (kompletter Kalmar liegt auf der Platte incl. Innereien und das ganze gegart, kompletter Fisch, von dem man eben sich ein Teil „abzupft“ so gut es eben mit Chopsticks geht) und hört bei den chin. Gepflogenheiten auf, wie man denn so ein Schlachtfeld am Tisch hinterlassen kann.

Jetzt aber erstmal genug gelästert…gehen wir zum angenehmen Teil des Ausflugs über. Wir waren immer alle zusammen unterwegs und hatten unser Programm, bin ja normalerweise nicht so der Freund davon, aber für die Chinesen gehört das eben dazu, immer der Flagge hinterher zu wuseln und dem Guide aus dem Megafon zuzuhören. Am Freitag ging es auf den höchsten Berg der Insel um einen Rundblick der Gegend zu erhaschen. Das lief echt gemütlich ab und wir haben coole Bilder machen können (wie das ges. We, da das Wetter einfach top war). Die Abende verliefen sehr ruhig, da die Chinesen jetzt nicht unbedingt fürs Barleben bekannt sind. Egal, da konnte ich endlich wieder etwas Schlaf nachholen. War voll ok! Am Sa.vormittag sind wir an einigen Klippen der Insel gewandert und haben den Ausblick auf das Meer genossen. Nachmittags ging es dann an den Strand wo unzählige Chinesen waren. War halt eben wieder eine Touristenattraktion. Wasser war nat. immer noch „kack“-braun, aber scheiß drauf…es war einfach zu warm um nicht ins kühle Nass zu springen. Dann bin ich noch mit ein paar Kollegen auf Krabbenfang gegangen. Das war so cool…wir haben immer gewartet bis die Kleinen mit der Brandung angespült wurden. Dann hat man gesehen, wo se sich grad einbuddeln wollen, Hand nehmen, den Sandbatzen ausheben und hoffen, dass man nicht gezwickt wird. So ne Krabbe hat sich mal verdammt hartnäckig in meine Hand verbissen, das ging gar nicht. Ich hab eh nicht so gut abgeschlossen, dafür aber meine Kollegen. Krass war da auch, dass ungefähr die Hälfte der Leute noch nie das Meer gesehen hatten. Haben sich nat. dann gefreut wie Schneekönige, auch wenn das Wasser ne Dreckbrühe war und weit davon entfernt blau zu sein.

Am So. hieß es das Ganze noch gemütlich ausklingen lassen, mit einer Fahrt auf eine kleine Nachbarinsel. Die Boote mit denen wir am We unterwegs waren, waren auch eine Schau schlecht hin…aber dazu einfach die Bilder gucken und ihr wisst was ich meine. Kann man froh sein, dass man wieder heil daheim gestrandet ist. Aber gerade das hat es total interessant und lustig gemacht. Abschließen kann ich nur sagen, dafür dass ich nie dahin wollte, weil ich das vorher einfach nicht gekannt habe, muss ich der Firma danken. Denn somit habe ich ein Stück des Landes gesehen, was man (zumindest ich) nie mit China in Verbindung gebracht hätte. War eben mal wieder ein Ritt in die Natur unter blauem Himmel, doch frischer Luft und Freiraum. Keine Einengung in Straßenlabyrinthen und Betonklötzen. Und somit konnte ich auch privat etwas näher mit den Kollegen in Kontakt treten. Was auch sehr interessant war und auch das Zusammenarbeiten wohl fördert. Eben nach dem Motto „Teambuilding“.

Ok, jetzt bleibt mir nur noch euch auf die Bilder hinzuweisen, damit ihr euch selbst eine Vorstellung davon machen könnt. Danke an alle, die weiterhin den Blog verfolgen und fleißig Bilder schauen.  Jetzt sind es nur noch 11 Wochen, bis wir uns wiedersehen! Bis dahin, bleibt mir anständig!


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