What's it like to live and work in Asia

Kingdom of Cambodia

20:21, 7.09.2011 .. 0 Kommentar(e) .. Link

Seid gegrüßt ihr meine Deutschländer!

In meinen Augen ist es mal wieder Zeit einen Reisebericht abzusenden und zwar über meinen ersten Teil der Indochina Rundreise. Wie die Meisten von euch ja wohl wissen, führt mich der erste Abschnitt in das alte Khmer-Reich Kambodscha. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Bangkok und dem ersten Aufeinandertreffen der Reiseteilnehmer am 30. August ging es dann auch gleich am nächsten Morgen los und wir sind mit einem kleinen Bus auf in Richtung Grenze gemacht. Unser Tourguide Lak (ist ihr thailändischer Kosename, denn den richtigen könnten wir glaub alle nicht so wirklich aussprechen) lässt uns zum Glück viel Freiheit in unserer Tagegestaltung. Sie gibt uns immer Vorschläge, was die beliebtesten und bekanntesten Ziele sind, aber wir sind dann frei selbst auszuwählen was wir wann machen wollen. Also echt cool! So wie ich mir das vorgestellt habe. BINGO

 

 

 

 

Nach dem Grenzübergang (was so ca. eine Stunde, mit den all den Formalitäten, gedauert hat) ging es auf direktem Weg auf nach Siam Reap, dem Ausgangspunkt für unser erstes Highlight. Und zwar die Tempelanlagen um Angkor Wat. Wir haben uns alle auf einen super schönen Sonnenaufgang über Angkor Wat selbst gefreut, leider wurden wir da etwas enttäuscht. Das ist eben der Nachteil, wenn man in der Regensaision unterwegs ist. Aber wie ja immer hat alles was Nachteile hat auch seine Vorteile. Vorteil, wir fahren immer durch grüne Landschaften, die mit überfluteten Reisfeldern und vereinzelten Palmengruppen gespickt ist. Und wenn dann die Sonne sich den Weg durch die Wolken bahnt, dann sieht das Ganze echt unbeschreiblich genial aus. Sattes Grün, hier und da Wasserbüffel (ob in den Feldern oder auf den Straßen) und nat. nicht zu vergessen die Häuser die allesamt auf Stelzen gebaut sind, damit der Wohnraum auch immer schön trocken bleibt, sei der Wasserpegel noch so hoch.  Zurück zu den Tempeln. Unsere erste richtig krasse Erfahrung durften wir auch schon hinter uns bringen, als wir in der Tempelanlage von Ta Phrom (Jungeltempel) – bekannt aus dem Film Tomb Raider  - von einem derben Schauer erwischt wurden. Doch aus der Not macht man dann ja eine Tugend. D.h. Poncho anziehen, Kamera nur rausholen, wenn wirklich nötig und ab durch den kambodschanischen Regen laufen. Mal ehrlich, gerade das hat es noch viel interessanter und authentischer gemacht. Denn was wäre eine Tempelanlage in Mitten eines „Jungels“ ohne Regen??? Das geht mal gar nicht, da waren wir uns dann alle einig. Den ganzen Tag verbrachten wir dann eben damit die Tempelanlagen auf dem Gebiet um Ankor Wat zu erforschen. Es ist mal wieder erstaunlich, was ie alten Zivilisationen im Stande waren zu leisten, in architektonischer Sicht. Für Angkor Wat z.B. wurden insg. Rund 3 Mio. Tonnen Stein (Lavastein und Sandstein) verbaut!!! Ihr könnt euch ja vorstellen, dass sich klein Markus Polo Columbus Walterus wie im Paradies gefühlt hat und die Kamera dank dem Regen öfters mal zu einer Zwangspause verdonnert wurde, denn sonst hätte Überhitzungsgefahr bestanden 

 

Tags darauf sind wir zu einem Floating Village an den Tonle Sap Lake gefahren um die traditionelle Lebensweise etwas kennen zu lernen. Dies hieß einen Besuch einer Krokodilfarm und einer Bootsfahrt teil zu wohnen. So kam ich auch in den Genuss mal eine Schlange um meinen Hals haben zu dürfen. War ein netter Python mit dem ich mich recht gut verstanden habe  Auf der Busfahrt in die Hauptstadt         hielten wir dann an einem Straßenstand an und ich konnte abermals einen lang ersehnten Wunsch in die Realität umsetzen…der auf kulinarischer Ebene stattfand. Ihr wisst ja dass Insekten nicht nur da sind um ihr Dasein zu fristen…also hieß es ein Beutelchen gerösteter Insekten (kl. Heuschrecken, Käfer und andere Fleuch- und Kriechtiere) kaufen und beherzt zu beißen. Waren schön kross und fettig. Ganz ehrlich, wenn mal Chips ausgehen…perfekter Ersatz   Nach dem wir dann relativ spät in Phnom Penh angekommen waren, ging es auch gleich auf zum Abendesse Am nächsten Morgen stand dann S-21 und die Killing Fields auf dem Programm. Im ersteren (einer umgebauten ehem. Universität) wurden zur Zeit der Roten Khmer Regierung die „Staatsfeinde“ inhaftierte und gefoltert, bevor sie dann endgültig weiter verfrahtet wurden, um auf den Killing Fields den Tod ins Auge zu sehen (wobei das mit verbundenen Augen wohl auch schwer machbar ist). Dabei war es egals ob Männer, Frauen, Kinder oder Babies auf der Todesliste standen. Während diesem Bürgerkrieg fanden insg. 2 Mio. Kambodschaner den Tod und die Bevölkerung wurde auf eine Minium von ca. 3 -4 Mio. Leute dezimiert. Unser Guide, der ehemals im National Museum arbeitete konnte uns viele Details über die jüngste Vergangenheit des Landes nahe bringen.  Zum Abendessen ging es dann zu einem lokalen Tourguide in sein Privathaus. Dort wurden wir echt richtig lecker bekocht und konnten in den Genuss kommen Tarantula-Schnapps, Tarantula selbst und noch Entenembryo und den zugehörigen Rest zu probieren. Wir wurden total herzlich von der gesamten Familie empfangen und alle waren erstaunt, dass wir so beherzt bei den „Leckereien“ zu gegriffen haben. Was Gruppendynamik alles ausmachen kann   Nach dem Dinner ging es dann noch in die FCC Bar auf zwei Cocktails und dann auf einer lustigen Tuk Tuk Fahrt ins Hotel, damit der nächste Reisetag wieder mehr oder weniger ausgeschlafen angegangen werden konnte.

Erneut hieß es früh aufstehen, um den öffentlichen Bus in Richtung Sihanoukville zu bekommen. Die Stadt ist direkt an der Küste vom Golf von Thailand gelegen und somit konnte man sich schon auf der Busfahrt auf ein Badevergnügen und Relaxation einstellen. Was aber nach den ersten Tagen Sightseeing und Informationsfluss auch nötig war. Dort angekommen, haben wir dann noch den halben Tag im Meer verbracht und uns schon mal den ersten Cocktail schmecken lassen. Abends ging es dann in ein Restaurant mit Bar direkt am Strand und es wurde Party gemacht. Was auch nicht schwer fällt, wenn man einen Bucket voll Whiskey Cola für 2$ !!! bekommt. Und da in einem solchen Eimerchen nun mal nicht weniger als 1l an Flüssigkeit zu finden ist, das Salzwasser das man tagsüber im Meer geschluckt hat ja auch wieder irgendwie „wegaromatisiert“ werden muss…naja dann kippt man sich schon mal den ein oder anderen Eimer hinter die Binde   Wir haben dann ordentlich mit den einheimischen Kindern, die ihre Armbändchen und was weiß ich feil boten, getanzt und hatten ne ausgelassene Stimmung. Nach dem obligatorischen Nachtschwimmgang hieß es dann ab in die Falle um am nächsten Tag wieder fit für die Island-Tour zu sein. Da lag auch schon das Problem. Ich fit…nach ein paar Liter Alkohol…ihr kennt mich ja…das schließt sich von vornerein gleich schon mal aus. So hieß es dann für mich bei Wellengang und flauem Magen gute Mine zum bösen Spiel zu machen. Ist mir nicht immer so gelungen…aber die Fische haben sich über ne Abwechslung auf dem Speiseplan freuen können  Ihr versteht also… Alles in allem hab ich mich aber doch noch recht gut geschlagen, denn wir hatten viel Spaß und jeder von uns hat sich nen Sonnenbrand eingefangen. Abends ging es dann wieder in die gleiche Lokalität, diesmal aber „nur“ für einen Eimer und eben ein Abendessen. Denn Abends bin ich ja dann immer wieder zurechnungsfähig.

Morgens darauf hieß es dann Abschied nehmen von Kambodscha und auf in Richtung vietnamesische Grenze zu fahren. Soweit kann ich nur sagen, dass Kambodscha ein guter Start für die Reise war und mir das Land sehr gut gefallen hat und zwar ohne Ausnahme. Landschaft, Leute, Kultur und Lebensweise sind echt mal interessant zu erleben. Auch wenn es sich wirklich komplett von unserer westlichen Lebensweise unterscheidet. 

 

Die Abende verbrachten wir dann (meist) zusammen als Gruppe in einem Restaurant mit lokalem Essen und hin und wieder einer kleinen tarditionellen Show. So nach und nach wird alles für den Tourismus ausgebaut und die Einheimischen versuchen wo immer es geht davon Profit zu machen. Sei es mit Tuk Tuk Fahrten, Märkten und „Tourguides“ für die Hot Spots. Wann immer es geht versuchen wir die Locals zu unterstützen und in kleinen Shops Getränke zu kaufen und nicht in 7eleven Shops oder so…Manche Restaurants arbeiten auch mit Waisenhäusern oder Einrichtugnen zusammen, die sich um Kinder kümmern zusammen.


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