Rezi "Der Tote am Steinkreuz" von Peter Tremayne
2.05.2007
Auch im 5. Band hat Fidelma mich wieder begeistert!

Die Bücher von Peter Tremayne werden mit zunehmender Zahl nicht schlechter oder wiederholen sich, im Gegenteil, ich finde die Geschichte wird von Buch zu Buch besser!

Hier konnte man sich im Gegensatz zu den vorherigen Bänden superschnell in der Geschichte zurechtfinden, wahrscheinlich durch die hier eher begrenzte Zahl der Charaktere. Besonders interessant finde ich die irischen Gesetze, sowie die Kirche, die sich doch wesentlich von der römischen unterscheidet. All diese Gegebenheiten hat Peter Tremayne immer wieder verständlich eingeflochten, ohne dass man auf einen Fremdwortglossar zurückgreifen musste.

Durch den gesamten Band bleibt die Spannung erhalten, und gipfelt in immer neuen Rätseln und weiteren Morden. Doch finde ich, dass Peter Tremayne hier zu viele sehr eindeutige Hinweise gab, die es mir leicht machten, noch vor Fidelmas furiosem Schlussplädoyer den wahren Mörder zu erraten.

– Aber sicher war ich mir doch nie!
Geschrieben von Tara um 09:29 AM | in: Rezi
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Rezi "Die Herrin von Llyn" von Jane Watt
10.03.2007
Das Buch lies sich wirklich schnell und flüssig lesen. Die Liebesgeschichte von Elen und Rhys an sich war mit all ihren Rückschlägen eine schöne Story. Aber leider kam für mich der Geschichtsteil zu kurz. Teilweise waren die politischen Verwicklungen sehr detailliert beschrieben, aber durchgeblickt hab ich da nicht. Andere Teile waren mir zu kurz abgerissen. Ein bisschen ausgewogener wär gut gewesen.
Und dafür, dass es ein Zeitreiseroman ist, kam mir auch der Zeitreisefaktor ein bisschen zu kurz.

Geschrieben von Tara um 11:03 AM | in: Rezi
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Rezi "Die Stadt der träumenden Bücher"
13.02.2007
Anfangs ging ich ja etwas skeptisch an das Buch heran. Den Herrn der Ringe mit seinen vielfältigen Figuren lieb ich ja und bin bei anderen Autoren umso skeptischer, ob sie wie Tolkien ebenfalls eine in sich stimmige Welt erschaffen können. Denn oft nehmen die Fantasie-Elemente überhand und wirken unwirklich und unrealistisch und nerven damit mit der Zeit. Hier ist das Gegenteil der Fall! Die Fantasy bewegt sich immer im Rahmen des Fantasy-Möglichen und nehmen trotz allem nie überhand. Wenn ihr versteht was ich meine ;)
Der Autor beweist auch einen unglaublichen Wortwitz und eine wunderbare Selbstironie, die so überraschend kommt, dass sie einem stutzen lässt – die Stelle wiederholt lesen lässt - um danach laut herauszulachen!
Hildegunst von Mythenmetz müsste gar nicht nach dem Autor des mysteriösen Manuskripts suchen - Walter Moers hats geschrieben!
Geschrieben von Tara um 10:53 AM | in: Rezi
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Rezi "Das Pesttuch"
29.01.2007
Mir gefiel das Buch wirklich gut! Es war so melancholisch, leise, schlimm und hoffnungsvoll zugleich. Wunderbar! Es zeigt genau die Verzweiflung der Menschen der damaligen Zeit, aber auch wie sie es schafften in all der Misere Hoffnung zu schöpfen.
Man kann sich genau in die Protagonisten eindenken und fühlen. Auch die Nebencharaktere sind toll in ihrer Verzweiflung dargestellt.
Allerdings sollte das Buch meiner Meinung nach früher enden, denn den Prolog fand ich wirklich überflüssig.
Geschrieben von Tara um 01:08 AM | in: Rezi
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Rezi "Das Vermächtnis der Wanderhure"
14.01.2007
Iny Lorentz - Das Vermächtnis der Wanderhure

Meine Meinung:

Der 3. Band der Wanderhure-Triologie ist ein würdiger Nachfolger der beiden anderen Bände. Man lebt und leidet mit Marie, teilt ihre Befürchtungen und kämpft mit ihr.

Sicher hat das Buch ein paar Ähnlichkeiten mit den Vorgänger-Bänden, doch es ist wirklich eine eigenständige Geschichte, deren Spannung sich bis zum Schluss aufbaut.

Die Geschichte ist super recherchiert und zeigt ein genaues gutes Bild der damaligen Verhältnisse. Schade, dass es keine weiteren Bände mehr geben wird, doch die gute Marie hat endlich ein glückliches Leben verdient!

Geschrieben von Tara um 07:16 AM | in: Rezi
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Romain Sardou - Das dreizehnte Dorf
18.07.2006
Inhalt:

Grausige Morde im Winter des Jahres 1284 rufen in der Diözese Draguan im Südosten Frankreichs ein lange vergessenes Dorf in Erinnerung. Während der junge Priester Henno Guiden den rätselhaften Ort erkundet, rührt ein Mönch in Paris an den Geheimnissen einer beispiellosen Verschwörung.

Meine kurze Meinung:

Ein unglaublich spannendes Buch! Die Geschichte läuft in drei Erzählsträngen, in die man sich ganz einfach einlesen kann. Diese Geschichten steigern die Spannung, da man die Zusammenhänge erst am furiosen Schluss des Buches erfährt. Ein paar Dinge bleiben zwar mysteriös, aber das ist auch gut so.
Die Machenschaften des Klerus wurden so überzeugt dargestellt, dass man sich fragt, ob es nicht wirklich so gewesen sein könnte?
Geschrieben von Tara um 09:23 AM | in: Rezi
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