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Ein herzliches Willkommen auf unserem Australienblog. Hier können alle, die ein wenig Geduld aufbringen, immer mal wieder nachlesen was wir am anderen Ende der Welt so alles erleben... Viel Spaß

Arana Hills und Albany Creek (Brisbane)

Und täglich grüßt das Murmeltier...In den letzten zweieinhalb Monaten haben wir fleißig Kaffees aufgegossen, leckere Kuchen und Muffins und Toasts verkauft um unsere Reisekasse ein wenig aufzustocken. Der typische Tagesablauf sah dann folgender Maßen aus... Mitten in der Nacht klingelte einer unserer Wecker. Schwerfällig quälte sich einer von uns beiden früh um 5 Uhr aus dem Bett um pünktlich sechs Uhr hinter der Kaffeetheke in Albany Creek zu stehen und arbeitswütigen Leuten den Morgen zu versüssen ... oder auch Menschen, die ein nasses zu Hause haben. Denn ihr magt es kaum glauben, aber auch Sonntag früh um 7 stehen zitternde Kaffeesüchtige mit drei Dollar und fünfundsiebzig Cent am Counter und verlangen nach einem "tall skinny chino". Was nichts weiter ist als ein großer Cappuchino mit fettarmer Milch. Das war schon ziemlich lustig die erste Zeit. Denn so bestimmte Bezeichnungen hat man vorher einfach noch nie gehört. Mit der Zeit hat man sich aber dran gewöhnt und bei einer Handvoll Stammkunden wissen wir sogar jetzt schon wie sie ihren Kaffee am liebsten mögen.  Nach drei, vier oder fünf Stunden und einem letzten Check des dinning rooms war die Schicht dann aber auch schon wieder vorbei.

Den Rest des Tages haben wir dann in Arana Hills unserer Übergangsheimat verbracht. Ihr erinnert euch an Frank!? Er ist und war wirklich die ganze Zeit so lieb zu uns. Ich glaub, ich hab mein ganzes Leben noch nie so viele Filme gesehen wie in den letzten zwei Monaten. Er hat uns sein Telefon zur Verfügung gestellt, hat uns gestern erst leckere Schokomuffins mitgebracht, hat uns den Kill Bill Soundtrack geschenkt ....

 

 

 

Brisbane

Jetzt sind wir schon seit über sechs Wochen in Australien und gut 4 Wochen in Brisbane. Langsam fühlen wir uns hier auch heimisch. Nur ist jetzt langsam schluss mit lustig. Die erste Woche in Brisbane haben wir im Hostel verbracht. Dort haben wir Kath kennengelernt, eine furchtbar liebe Engländern mit australischen Wurzeln. Sie hat uns verschiedene Internetadressen zur Wohnungs- und Jobsuche gegeben. Die uns auch sofort geholfen haben ... Ein paar Tage später sind wir bei Frank eingezogen. Das ist ebenfalls ein Australier, der in seinem Haus zwei Zimmer vermietet. Wir haben uns entschieden in ein Zimmer zu ziehen um ein wenig Geld zu sparen. Frank ist wirklich sehr lieb...er hilft uns bei der Jobsuche, schaut mit uns DVD's, erklärt uns die Rugbyregeln und, und, und ...

Am Montag haben wir endlich unseren Regenwaldausflug gemacht. Das war wirklich exciting. Ganz dunkel und weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Glücklicherweise sind uns keine größeren Tiere über den Weg gelaufen. Allerdings war der versprochene Wasserfall am Ende trocken, weil es so lange nicht geregnet hat.

Byron Bay, Surfers Paradies und Brisbane

Ganz alleine haben wir uns dann auf den Weg nach Byron Bay gemacht. Das ist ein kleines gemütliches Städtchen an der Ostküste Australiens.

Fest entschossen endlich mal eine Nacht in unserem Auto zu schlafen, haben wir den nächsten Zeltplatz angesteuert. Da es schon ordentlich dämmerte, mussten wir uns beim Auto umräumen und ausräumen beeilen. In Australien wird es zur Zeit schon um sechs dunkel. Deshalb haben wir dann auch schon geschlafen und beschlossen die nächste Nacht wieder im Hostel zu verbringen. Obwohl es was hatte, die ganze Nacht von Mücken gepisackt zu werden und früh morgens vom Vogelgezwitscher zu erwachen.

Den Tag in Byron Bay haben wir mit shoppen verbracht. Abends haben wir dann am Strand den Sonnenuntergang beobachtet.

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Brisbane. Auf dem Weg dorthin haben wir uns überlegt einen kurzen Abstecher nach Surfers Paradies zu machen. Dort hatten wir einen kleinen Snack am Strand, haben noch ein paar Bilder geknipst und sind weiter gefahren...

Gegen Nachmittag (02.05.2007) sind wir in Brisbane angekommen. Hier wollen wir auch für die nächsten sechs bis acht Wochen bleiben, um die Reisekasse etwas aufzustocken.

Zuerst haben wir ein paar bekannte Gesichter aus Sydney wieder getroffen. Mit Anne, Melanie und Mirta haben wir dann auch ein paar sehr witzige Tage und vorallem Abende verbracht.

 

Hier haben wir es auch nach gut zwei Wochen endlich mal geschafft in einen Koalapark zu kommen. Einfach unglaublich diese süßen Kuschelbärchen ... sooooooooooooo cute. Natürlich mussten wir auch alle, gegen ein kleines Entgelt, ein Koala auf den Arm nehmen. Als wär das nicht schon aufregend genug gewesen, haben wir später auch noch Känguruhs gefüttert. Ganz schön frech waren diese Hüpfer ... einen Moment nicht aufgepasst und schon haben sie die ganze Tüte angesackt und alle gemacht. Zwischen den ganzen Känguruhs haben wir dann versucht inne zuhalten und diese Eindrücke zu verarbeiten ... aber keine Chance. Einfach unbelievable...

Coff's Habour

Nach einer sehr lustigen Autofahrt mit den Jungs sind wir am Samstagabend (28.04.2007) in Coff's Habour angekommen. Hier haben wir uns für zwei Nächte in einem kleinen gemütlichen Hostel niedergelassen. Das erinnerte fast ein wenig an eine deutsche Jugendherberge. Alles sauber, sogar die Küche. In den anderen Hostels ging es in der Küche immer ziemlich drunter und drüber. Ach und am vorletzten Abend in Sydney ist eine Kakerlake durch unser Zimmer geflitzt ... igitt.

In Coff's Habour war jedenfalls alles sauber. Dort gab es auch einen total schönen Innenhof mit Pool, Barbecue und Feuerstelle. Kaum angekommen, haben wir den Billardtisch und die Dartscheibe unsicher gemacht. Nachdem jeder mal gegen jeden gespielt hat, haben wir uns zu den Australiern ans Lagerfeuer gesetzt. ... Ehe wir uns versahen standen wir mitten in der Nacht am Strand unter einem unbeschreiblich schönen Sternenhimmel ...

Diesen Strand mussten wir nochmal im Hellen betrachten und natürlich ins Wasser planschen gehen. Das Wasser war super warm und die Wellen riesig. Ein Australier hat uns in die Kunst des Bodysurfens eingewiesen. Sozusagen eine Vorstufe vom Surfen, bei der man sich nur mit seinem Körper von der Welle tragen lässt ... was'n Gaudi. 

Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen. Nicht nur von Coff's Habour sondern auch von Jan, Matze und Tobi. Die mussten schon bei Zeiten los um rechtzeitig in Bundaberg anzukommen. Dort wartete eine Farm auf neue Fruitpicker.

Ankunft in Sydney

Nach einem scheinbar endlosen Flug sind wir am 18.04.2007 um 5.10Uhr (australische Zeit) in Sydney gelandet. Dann haben wir über eine Stunde am "Working Holiday Visa" - Schalter gestanden, um uns einen Visumaufkleber in den Reisepass kleben zu lassen. Glücklicherweise hat uns ein Bus vom Flughafen zum Hostel geshuttlet. So mussten wir uns erstmal um nichts weiter kümmern. Die ersten drei Nächte waren auch schon gebucht ... Nun hieß es für uns nur den blöden Jetlag abhängen. Also sind wir den ganzen ersten Tag völlig ziel- und planlos durch Sydney gesteuert.

Die anfängliche Orientierungslosigkeit hat sich aber schnell gegeben und wir haben in den nächsten Tagen alle möglichen Ecken von Sydney zu Fuß erforscht. Sogar zum Bondi Beach sind wir gelaufen ... Sollte angeblich nur eine Stunde dauern. Wir haben viereinhalb gebraucht. ;) Ist aber auch in einer Stunde nicht schaffbar. Sind ca. 10km...

Die Mädels mit denen wir hier angekommen sind (Denise, Sabrina, Doreen und Anika) sind dann auch nach fünf Tagen schon aus Sydney geflohen. Sydney ist eine sehr schöne Stadt, aber auch sehr bissy.

Sabby und ich haben uns dann auch überlegt nicht mehr allzu viel Zeit in Sydney zu verbringen. Also Haben wir uns mit Tobi, Jan und Matze ein paar liebe Reisebegleiter gesucht... schnell noch ein Auto gekauft und dann haben wir uns auch auf den Weg Richtung Norden gemacht.

Unser Auto ist ein zwanzig Jahre alter Nissan Skyline mit allem notwendigen Schnickschnack um Australein zu erkunden. Nagut ins Outback wollen wir damit nicht unbedingt, aber eine Umrundung ist schon drin ;)