| Bekehrungsgeschichten |
Banyan Dadson hat in Ghana das Evangelium gefundenMenschen wie Banyan Dadson trifft man in dem kleinen afrikanischen Land Ghana nur selten. Er ist nicht nur sehr gebildet, sondern auch Heiliger der Letzten Tage, und das in einem Land, in dem die Kirche noch nicht lange besteht. Bruder Dadson war ursprünglich Chemieprofessor und ist jetzt Vizepräsident der Universität Cape Coast in Ghana.
Bruder Dadson ist seit sechs Jahren Mitglied der Kirche; er träumt von dem Tag, an dem am zentralafrikanischen Horizont die Turmspitzen von Tempeln zu sehen sein werden und an dem seine Landsleute sich in Scharen der Kirche anschließen werden. Es gibt in Ghana bereits über 2000 Mitglieder der Kirche, und jede Woche finden fünfzig Taufen statt. „Die Kirche ist genau das, was mein Volk braucht”, erklärt er schlicht. Als Junge hat Banyan Dadson im methodistischen Gottesdienst so gut aufgepaßt, daß er oft ganze Predigten aufsagen konnte; die anderen Kinder nannten ihn deshalb bald den „Priester”. Da aber viele seiner Fragen unbeantwortet blieben, stieß er bald aus Unzufriedenheit zu einer informellen christlichen Vereinigung, konnte aber ihre Lehre von der Errettung durch Gnade allein nicht so ganz akzeptieren. Glaube ohne Werke war eine Lehre, die ihn in tiefe Konflikte stürzte. „Jeder Christ muß beweisen, daß er an den Herrn glaubt”, sagt Bruder Dadson. Mit zweiundzwanzig trennte er sich von der Gruppe und schloß sich einer anderen religiösen Bruderschaft an. Sie gab ihm den spirituellen Rückhalt, den er in den darauffolgenden acht Jahren brauchte, während er seinen Abschluß an der Universität und dann seinen Doktor in organischer Chemie machte. „Die Bruderschaft verbot Alkohol, Tabak und Unkeuschheit und hatte sogar eine ähnliche Geschichte wie das Erlebnis von Joseph Smith”, erzählt Bruder Dadson. Er kehrte nach Ghana zurück, nachdem er an der Universität Cambridge in England seinen Doktor gemacht hatte, und nahm an der Universität Cape Coast eine Stelle als Chemieprofessor an. Die nächsten zehn Jahre verbrachte er mit wissenschaftlicher Forschung, er heiratete, wurde Vater und war keiner Religionsgemeinschaft angeschlossen. In dieser Zeit lernte er „Pastor” Billy Johnson kennen, der das Buch Mormon besaß und ohne offizielle Vollmacht eine Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage gegründet hatte. Banyan Dadson besuchte eine Versammlung der Kirche, konnte aber die Stammestrommeln und das Tanzen, das Teil des Gottesdienstes war, nicht akzeptieren. Acht Jahre später gab Billy Johnson Bruder Dadson ein Buch Mormon, ein Buch ,Lehre und Bündnisse', die Köstliche Perle und das Buch Grundbegriffe des Evangeliums; außerdem erzählte er ihm, daß offizielle Missionare der Kirche im Land waren und die Priestertumsvollmacht mitgebracht hatten. Bruder Johnson hatte sich taufen lassen und war als erster Distriktspräsident berufen worden. Banyan Dadson beschloß, es noch einmal mit der neuen Religion zu versuchen. Diesmal besuchte er eine reguläre Abendmahlsversammlung der Kirche, in der die Kirchenlieder auf Kassette abgespielt wurden. Er erfuhr mehr über das Evangelium und erkannte bald, daß er endlich die Kirche gefunden hatte, nach der er so lange gesucht hatte. Er ließ sich bald taufen. Nach ihm ließen sich auch die vier ältesten seiner sechs Kinder taufen und ein paar Wochen später seine Frau Henrietta. Bruder Dadson begann, mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen; unter anderem standen sie jetzt alle gemeinsam um fünf Uhr morgens zum Beten und zum Schriftstudium auf. Die Auswirkungen auf seine Kinder waren bemerkenswert. „Die Leute erzählten mir, wie positiv sich meine Kinder ihrer Meinung nach verändert hätten”, erzählt Bruder Dadson. Auch seinem Bruder und seiner Schwester fiel das auf, und bald schlossen auch sie sich der Kirche an. Kwamena Dadson ist jetzt Präsident des Zweiges Cape Coast, und seine Schwester Elizabeth Kwaw ist FHV-Leiterin. Bruder Dadson wurde ein paar Monate nach seiner Taufe der erste Ältestenkollegiumspräsident seines Zweigs, und im Frühjahr 1982 wurde er als Zweiter Ratgeber im Distrikt Ghana berufen. Bruder Dadson meint, er verdanke seinen beruflichen Erfolg der Kirche. 1981 wurde er zum Dekan seines Fachbereichs ernannt, im Mai 1985 zum Vizepräsidenten der Universität. „Die Kirche hat aus mir einen besseren Lehrer und Führer gemacht”, erklärt er. Durch sie habe er gelernt, sich seine Zeit einzuteilen, seine Talente und seine Energie besser zu nutzen und mit seinen Mitmenschen besser auszukommen. „Im Umgang mit meinen Mitarbeitern bin ich durch das Gesetz Christi verpflichtet, Liebe zu zeigen.” Das Evangelium hat sich aber nicht nur auf seine Arbeit und seine Familie ausgewirkt, sondern ihm noch einen weiteren Nutzen gebracht. „Früher war ich von Ängsten geplagt, aber jetzt sind sie verschwunden. Ich bin voll Zuversicht und fühle mich im Herrn geborgen.” Im Sommer 1983 hat Bruder Dadson zwei Monate als Gastprofessor für Chemie an der Brigham-Young-Universität verbracht. Er hatte zwar vorher schon als Fulbright-Stipendiat und als Gast des US-Außenministeriums an verschiedenen Universitäten des Landes gelehrt, aber dies war seine erste Reise nach Utah. Seine Familie war zwar in Ghana geblieben, aber er benutzte die zwei Monate dazu, in Provo in den Tempel zu gehen und sein Endowment zu empfangen. Seitdem haben ihn zwar wirtschaftliche Einschränkungen davon abgehalten, mit seiner Familie in den Tempel zu gehen, aber er sagt: „Ich werde nicht ruhen, bis ich mit meiner Frau und meinen Kindern in den Tempel gehe, damit wir uns siegeln lassen können.” Die Dadsons und ihre sechs Kinder, die zwischen zehn und einundzwanzig Jahren alt sind, nehmen gern an den typischen Aktivitäten ihres Zweiges teil: Laienspiel, Volkstanz, Fußball und Arbeit auf der Wohlfahrtsfarm, wo Mais, Bohnen und anderes Gemüse angebaut werden. Bruder Dadson liegen die Bedürfnisse seiner Landsleute an Lebensmitteln und anderem am Herzen, und er ist einer der Treuhänder der Freunde Westafrikas (Ghanas), einer überkonfessionellen Organisation, die sich darum bemüht, für Krankenhäuser, Ambulanzen und Dörfer kostenloses medizinisches Material zu beschaffen und es zu verteilen. Die Dadsons haben vor, in Ghana zu bleiben und dort die Kirche aufzubauen, und hoffen, daß ihre Kinder das gleiche tun werden. Laurie Williams Sowby, August 1986 20:28 - 2.11.2008 - Kommentieren
|
Beschreibung Hier poste ich Bekehrungsgeschichten aus alten Kirchenzeitschriften "Der Stern" Home Profil Archiv Freunde Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Mormonwiki FairWiki FAIR Woran Mormonen glauben Jesus Das Buch Mormon überzeugt mehr zum Buch Mormon besondere Erlebnisse Das Evangelium in aller Welt Berichte der Pioniere Abenteuer der Mormonen Propheten Joseph Smith Offenbarungen Letzte Einträge - Ich werde Jocey niemals vergessen - Ein zitternder Schritt nach dem anderen - Das Heilmittel für meinen Geist - HUNG WO LOI -- Wahrheitssuche an der chinesischen Grenze - Er hat mir zugewunken - „Es hätte nicht dazu kommen brauchen” - Vorwärts Christi Jünger - Es begann in Far West - Die Aufnahmeprüfung - Julia Mavimbela - Florence Chuwurah -- eine wunderbare Wandlung - József, Sohn des József - Wenn du bereit bist - „Warum hast du sie nur eingeladen?” - Unbenannt - Aus dem Leben von Domingos Liao - Ich werde Geistlicher - Meine Stärke ist der Herr - So lernte Martha Posten die Kirche kennen - IMMER WIEDER EIN NEUER ANFANG - Nächstenliebe auf Hawaiianisch - MARGARET LAWSON -- Einziges Mitglied in Kununurra - Daniel Webster Jones - Walter Spät und de erste Pfahl in Südamerka - Wie wunderbar! Wie wunderbar! Wie wunderbar! - Banyan Dadson hat in Ghana das Evangelium gefunden - Zeig mir deine Freunde.... - Der beste Platz - Bernard Lefrandt -- ein holländisch-indonesischser Offizier - Der Traum einer Mutter - Die Zeitschsrift ließ mich nicht in Ruhe - O Kin Yan Cante - „Ich habe einen Propheten gefunden!” - Ein alter Freund - Das Opfer - Stolz auf mein Erbgut - Ein Gebet im Ghetto - Ruchirawan Phonphongrat aus Thailand - Der Junge aus der Bronx - Der Junge mit dem Seetank - Meine Geschichte - Erinnerungen aus Tagebüchern - Nach meiner Prüfung kamen die Segnungen - Stolz und Vorurteil |