| Bekehrungsgeschichten |
Ruchirawan Phonphongrat aus ThailandIch habe eine Arbeit zu verrichten
Mein Vater kam ums Leben, als ich vier Jahre alt war. Er wollte einer jungen Frau helfen, die von zwei Männern angegriffen wurde. Er wurde dabei erstochen. Ich vermißte meinen Vater so sehr, daß ich immer diesen Schmerz in mir hatte. Aber als ich dreizehn Jahre alt war, lernte ich die Missionare der Kirche Jesu Christi kennen, und der Schmerz heilte, als ich die Liebe des himmlischen Vaters entdeckte, zu dem ich sprechen konnte, eines Vaters, der mir zuhört. eines Vaters, der mich tröstet. Und durch den Erlösungsplan erfuhr ich, daß ich meinen Vater eines Tages wiedersehen kann." Als Teenager kam Schwester Ruchirawan Phonphongrat aus Bangkok, Thailand, mit den Missionaren in Kontakt, als sie einen Englischkurs besuchte, den die Missionare anboten. Im Anschluß an ihre erste Stunde wurde sie zum Aktivitätenabend eingeladen. „Es war ein angenehmer Abend, und anschließend sprach ein Mitglied ein Gebet. Während der Bruder sprach, hatte ich das Gefühl, daß jemand zuhörte. Ich hatte ein warmes Gefühl in mir, als ob ich umarmt würde. Dieses Gebet und das damit einhergehende Gefühl linderten den Schmerz darüber, daß ich keinen Vater mehr hatte. Ich nahm mir vor, selbst beten zu lernen, um dieses Gefühl oft haben zu können. Deshalb fragte ich die Missionare, ob es für mich möglich sei, das Evangelium kennenzulernen und beten zu lernen. In den nächsten zwei Monaten nahmen sie mit mir die Missionarslektionen durch, dann wurde ich getauft. Ich weiß noch, wie begeistert ich darüber war, als sie mich das Beten lehrten, damit ich selber beten konnte. Ich ging an diesem Abend in mein Zimmer, schloß die Tür und betete zum himmlischen Vater, um zu erfahren, oh das, was die Missionare mir erzählt hatten, wahr sei. Der himmlische Vater hörte mich, und dadurch fand ich heraus, daß ich ihm wichtig bin. Ich war überglücklich. Früh am nächsten Morgen, auf dem Weg zur Schule, blieb ich bei dem Wohnhaus, in dem die Missionare im obersten Stockwerk wohnten, stehen. Ich rief zu ihrem Fenster hoch: ,Elders: Ich weiß, daß es einen Jesus gibt. Ich weiß, daß der himmlische Vater lebt!' Ich erzählte meiner Mutter, daß ich einen Weg gefunden hatte, wie ich meinen Vater wiedersehen könnte, und daß wir eines Tages wieder als Familie zusammen sein könnten. Meine Mutter harte meinen Vater wirklich geliebt, und sie harte nicht wieder geheiratet. Sie wußte, daß ich immer nach dem Besten strebte, sei es in der Schule oder was auch immer ich tat. Sie war zwar praktizierende Buddhistin, aber sie wußte, daß die Kirche für mich auch das Beste war.” Schwester Phonphongrat beendete die Schule und studierte dann an der Chiang-Mai-Universität in Nord-Thailand Politologie. Während ihrer Universitätsjahre lernte sie auch besser Englisch sprechen. Ihre Mutter erwartete, daß sie ihr Studium fortsetzte und den Magistertitel erwarb. „Aber ich erzählte ihr, ich wolle auf Mission gehen. Sie sagte, daß ich das nicht tun könne, ich dürfe nicht die Jahre opfern, in denen ich studieren sollte. Ich betete sehr darum, meine Mutter möge mich gehen lassen. Und dann machte ich eine sehr wichtige Erfahrung. Bei uns im Haus lebte ein junger Mann. Er war ungefähr 25 Jahre alt und für meine Mutter wie ein Adoptivsohn. Er war kränklich, und meine Mutter kümmerte sich um ihn und unterstützte ihn, als er einige Zeit als buddhistischer Mönch diente. Ich war sehr eifersüchtig auf ihn und auf die Aufmerksamkeit, die meine Mutter ihm zollte. Ich wollte nicht einmal mit ihm am selben Tischsitzen. Als ich zum himmlischen Vater betete, meine Mutter möge mich auf Mission gehen lassen, erhielt ich die Antwort, ich müsse ihr zuerst zeigen, daß ich jeden Menschen liebte, auch den jungen Mann, auf den ich so eifersüchtig war. Das war für mich sehr schwer zu akzeptieren. Aber am nächsten Morgen, als ich den jungen Mann sah, winkte ich ihm zu und sagte ,Hallo!` Es war das erste Wort, das ich seit sieben Jahren zu ihm gesagt hatte. Als ich meine Mutter ansah, hatte sie Tränen in den Augen. Da wußte ich, daß alles in Ordnung sein würde. Ich erzählte ihr, daß ich wirklich auf Mission gehen wollte und daß ihre Unterstützung von großer Wichtigkeit war. Ich Bin wirklich dankbar für alles, was meine Mutter für mich getan hat.” Nach dem Dienst in der Thailand-Mission arbeitete Schwester Phonphongrat fünf Jahre für eine Verlagsgesellschaft. Aber dann hatte sie das Gefühl, sie wolle etwas tun, womit sie ihren Mitmenschen mehr dienen konnte. Sie bewarb sich um eine Stelle im Phanat-Nikhom-Flüchtlingslager in Cholhuri, wo Flüchtlinge aus Südostasien auf ein neues Leben vorbereitet werden. Einige dieser Flüchtlinge haben Sponsoren in den Vereinigten Staaten und müssen sich mit den amerikanischen Sirren und der Kultur vertraut machen. „Der Lagerverwalter wollte jemanden anwerben, der die englische Sprache gut kannte”, erzählt sie. „Als ich zum Vorstellungsgespräch kam, erzählte ich ihnen, mein Englisch sei nicht sehr gut, aber ich sei mit der amerikanischen Kultur vertraut. Ich wolle den Flüchtlingen vor allein vermitteln, daß ich sie liebte, daß sie sehr wichtig seien und daß sie Kinder Gottes seien. Derjenige, der das Gespräch mit mir führte, sah mich an und fragte: Was sind Sie denn, Mormonin?` Aber ich bekam die Stelle.” Flüchtlinge sind nicht die einzigen Schüler von Schwester Phonphongrat. Sie hat sowohl Seminar- als auch Institutsklassen unterrichtet. „Als Seminarteilnehmerin habe ich gelernt, wie wichtig es ist, ein Tagebuch zu führen und die heiligen Schriften zu studieren”, erzählt sie. „Ich schreibe mir immer die Schriftstellen heraus, die ich behalten möchte, und ich nutze sie als Weisung für mein tägliches Leben.” Seit ihrer Taufe hat Schwester Phonphongrat die Tempelbegabung und den Patriarchalischen Segen erhalten. Beide Erfahrungen waren für sie Quellen großer Stärke. „Sie sind etwas, worauf ich mich stützen kann, etwas, woher ich Stärke bekommen kann. Es beunruhigte mich, daß ich nicht verheiratet war, aber nun weiß ich, ich muß die Gebote halten, in der Kirche aktiv sein und nach den Evangeliumsgrundsätzen leben, so gut ich kann. Wenn ich das tue, wird alles in Ordnung sein. Ich fühle, ich habe eine Arbeit zu verrichten.” David Mitthell, Juni 1996 20:14 - 2.11.2008 - Kommentieren
|
Beschreibung Hier poste ich Bekehrungsgeschichten aus alten Kirchenzeitschriften "Der Stern" Home Profil Archiv Freunde Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Mormonwiki FairWiki FAIR Woran Mormonen glauben Jesus Das Buch Mormon überzeugt mehr zum Buch Mormon besondere Erlebnisse Das Evangelium in aller Welt Berichte der Pioniere Abenteuer der Mormonen Propheten Joseph Smith Offenbarungen Letzte Einträge - Ich werde Jocey niemals vergessen - Ein zitternder Schritt nach dem anderen - Das Heilmittel für meinen Geist - HUNG WO LOI -- Wahrheitssuche an der chinesischen Grenze - Er hat mir zugewunken - „Es hätte nicht dazu kommen brauchen” - Vorwärts Christi Jünger - Es begann in Far West - Die Aufnahmeprüfung - Julia Mavimbela - Florence Chuwurah -- eine wunderbare Wandlung - József, Sohn des József - Wenn du bereit bist - „Warum hast du sie nur eingeladen?” - Unbenannt - Aus dem Leben von Domingos Liao - Ich werde Geistlicher - Meine Stärke ist der Herr - So lernte Martha Posten die Kirche kennen - IMMER WIEDER EIN NEUER ANFANG - Nächstenliebe auf Hawaiianisch - MARGARET LAWSON -- Einziges Mitglied in Kununurra - Daniel Webster Jones - Walter Spät und de erste Pfahl in Südamerka - Wie wunderbar! Wie wunderbar! Wie wunderbar! - Banyan Dadson hat in Ghana das Evangelium gefunden - Zeig mir deine Freunde.... - Der beste Platz - Bernard Lefrandt -- ein holländisch-indonesischser Offizier - Der Traum einer Mutter - Die Zeitschsrift ließ mich nicht in Ruhe - O Kin Yan Cante - „Ich habe einen Propheten gefunden!” - Ein alter Freund - Das Opfer - Stolz auf mein Erbgut - Ein Gebet im Ghetto - Ruchirawan Phonphongrat aus Thailand - Der Junge aus der Bronx - Der Junge mit dem Seetank - Meine Geschichte - Erinnerungen aus Tagebüchern - Nach meiner Prüfung kamen die Segnungen - Stolz und Vorurteil |