steif wurden die Menschen
und erfroren wie die Gewässer der Meere.
Tränen der Freude fielen nicht mehr vom Himmel,
die Tage ähnelten stehengebliebenen Uhren
und ihre Bestimmung verloren die
zur Fruchbarkeit erkorenen Becken.
Da wehte vom Osten her ein Wind...
er wirbelte und fächelte und tanzte um uns herum...
Oh, Du Jasminblüte und deine erdhafte Harmonie -
deine Hüfte kreisen und es vibrieren
deine Schultern und deine Hände erinnern an die
Flügel der Vögel -
Die erfrorenen Sterne umringen dich
um deine Bewegungen zu bewundern.
Tanze un drehe dich - von einem Stern zum andern -
bei jeder Drehung fliegen Blütenblätter ins All
und verwandeln sich in Kinder,
deren jauchzende Schreie den Himmel erfüllen.
In deinen Hüften wiegen sich die Sterne der Welt,
der Mond lacht und tanz auf den Bergen.
Das Herz der Welt beginnt wieder zu schlagen,
tanze, oh tanze, du Unvergängliche, du ewig junge Frau,
denn dem Licht der Nacht gleichen deine Augen
und in den Haaren spielt der Wind des Ostens.
Die Früchte des Himmels pflücken
deine hocherhobenen Arme.
Aus deinem Bauch wurde ich geboren
und meine Seele erwachte,
um wiedergeboren zu werden!
Gedicht eines unbekannten arabischen Dichters





