3 June 2008
Ahawa –Oder Die Erste Berührung Auf Dem Freitagsbazar
Wahnsinnig in der Nacht befahl ich meinen Gedanken deine Augen zu bereisen
Wahnsinnig durchkämmte ich mit meinem Herzen die Weiden und den Strand,
Um den Geheimnissen des Grases zuzuhören und der rehbraunen Färbung des Sandes bei Nacht,
Der brennt und lodert wie deine Blicke
Und deine Wimpern sind sanfte Schauer eines Regens…dunkel und seidengleich,
In denen ich baden möchten…und singen…und mich selbst vergessen

Schwelgend in der Nacht…und sehnsüchtig träume ich mich in die Länder deiner Augen
In die Momente, die du verbringst und deine Inspiration in der Dämmerung
Und ich komme, um dich in deinen Abendstimmungen zu besuchen
Ich grase in den Gärten Jerusalems…in der Wärme der Moscheen und Dome und Tempel
Ich rufe dich meinen Liedern zuzuhören und dem Zittern der Saiten meines Herzens
Ich rufe dich zu mir zu kommen,
Sich mit mir auf dem Konzert der Mitternacht und fruchtigen Sphären zu vergnügen,
Das Flüstern der Sterne zu genießen
Und wie der Mond sich schminkt, um uns zu erfreuen

Komm zu mir und gib dich mir hin…so wie ich es tue…sogar in Einsamkeit
Komm zu mir und offenbare dich mir
Und signiere die Verkündigung meines Schicksals
Ich widme mich dir
Rufe die Herrschaft deiner abendroten Augen über mich aus
Ich stimme zu…und ich bin treu und lieblich

Schwelgend in der Nacht dürstet mein Herz danach die Glut deiner Seele einzuatmen,
Und die Fieber…und die Fieber, die du besitzt,
Die Feuer deiner Augen,
Die samtigen Tücher deiner Hände
Das blumige Bett deiner Brust,
Und die Machtlosigkeit, die du in meinen Adern und Knien verursachst,
Sodass ich taumle und falle und auf deinen Schoß niedersinke
Und ich richte meine Seufzer an den Saum deines Hemdes
Besänftige mich also…besänftige mich mit einer Berührung, einem Lächeln, einem Lied
Besänftige mich also

Seit dem Tag unserer Trennung wuchs mein Schmerz
Er wuchs und reicht nun bis in die Ewigkeit
Seit dem Tag unserer Trennung – seit der ersten Berührung auf dem Freitagsbazar –
Schwor ich mein Leben deinen Augen zu widmen
Oh diese goldenen Funken eines Feuers und einer nächtlich sonnengebräunten Wüste
Ich schwor mein Leben deinen Augen zu widmen


Schwelgend in der Nacht hoffe ich auf deine Verehrung und deine Zuneigung
Und ich komme, um dich in deinen Abendstimmungen zu besuchen
Ich grase in den Gärten Jerusalems…in der Wärme der Moscheen und Dome und Tempel
Ich rufe dich meinen Liedern zuzuhören und dem Zittern der Saiten meines Herzens
Ich rufe dich zu mir zu kommen,
Mit mir Poesie in das Rauschen der Nacht zu schreiben
Und ins Licht der Straßenlaternen
Komm zu mir und gib dich mir hin…so wie ich es tue…sogar in Einsamkeit
Komm zu mir und offenbare dich mir
Und signiere die Verkündigung meines Schicksals
Ich widme mich dir
Rufe die Herrschaft deiner abendroten Augen über mich aus
Oh diese goldenen Funken eines Feuers und einer nächtlich sonnengebräunten Wüste
Ich stimme zu…und ich bin treu und lieblich


Quelle: Jawharah




Geschrieben von Rubinherz um 12:41 | in: Wortperlen
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