Brüllaffen freihalten

Afrika sollte Strom produzieren

16:48, 29.03.2010 .. 0 Kommentar(e) .. Link

Dass der afrikanische Kontinent wegen seines günstigen Klimas hervorragende Voraussetzungen für die Erzeugung erneuerbarer Energien besitzt, ist wohl bereits seit dem Desertec-Projekt bekannt. Dass man im Norden des Kontinents große Windräder und Solarkraftwerke bauen möchte und die so produzierte Energie danach zu uns exportieren will ebenfalls. Aber bei den erneuerbaren Energien tut sich dort in Wirklichkeit nicht viel, dies geht hervor aus einer vom Umweltprogramm der UNO initiierten Studie. Diese Untersuchung analysiert wie viele CDM-Projekte es auf dem Kontinent gibt. CDM heißt Clean Development Mechanism und das wiederum indiziert Industrienationen, wie und wo sie in Projekte zu erneuerbaren Energien in Entwicklungsländern investieren können um ihre eigene CO² Bilanz zu stabilisieren zu können. Insgesamt gibt es weltweit 4890 dieser CDM Projekte, leider sind die wenigsten davon in Afrika. Die meisten stehen in den wohlhabenderen Staaten wie beispielsweise Kenia, Uganda oder Südafrika. In den ärmeren Ländern mit viel Korruption wie in Äquatorialguinea], das durch seinen Ölreichtum eigentlich wohlhabender sein sollte, gibt es keine CDM-Projekte. Nach Aussage von UNEP Chef Steiner, sind die Gründe politischer Natur, durch die es möglich wird, dass man dort den erneuerbaren Energien eine Chance gibt. So hat z. B. Südafrika inzwischen, wie in Deutschland, eine Einspeisevergütung. 
 


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