Brüllaffen freihalten

Klappfahrrad bei der Bahn kostenlos

14:03, 14.10.2010 .. 0 Kommentar(e) .. Link

Vielen Menschen, die an ein Klappfahrrad denken, fallen sofort die charmanten und doch sehr unpraktischen Modelle der 1970er ein. Aber damit haben die neuen Klappfahrräder wenig gemeinsam. Denn heute sind die Zweiräder zum zusammenklappen, effektiv, technisch ausgereift und passen in eine Sporttasche - und sie heissen nicht mehr Klapprad, sondern Faltrad.
Dieser Ansicht ist auch Gregor Ziorewicz, der jeden Morgen mit seinem Klappfahrrad (tschuldigung*) von seiner Wohnung zum Oppenheimer Bahnhof und dann mit dem Zug nach Mainz fährt. Da er in der evangelischen Kirche für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist muss er aus Berufswegen öfters mit der Bahn durch die Region reisen. Praktisch dabei ist, dass das Klappfahrrad (oops*) als Handgebäck gilt und so, anders als bei einem klassischen Zweirad, kostenlos mitgenommen werden kann. Das beweist, dass es auch ohne Auto geht. So besitzt die Familie Ziorkewicz keinen Zweitwagen. Natürlich gäbe es auch Termine die er nicht ohne Auto wahrnehmen könnenn, aber trotzdem würde er nicht mehr auf sein handlichen Klappfahrrad (sorry*) verzichten wollen.

Ich persönlich finde das wirklich cool: Auto stehen lassen und Bahn fahren und damit CO2 sparen. Aber trotz all dieser Euphorie gebe ich hier zu bedenken: Die Bahn ist Deutschlands Stromverbraucher Nummer 1 und wer glabt, dass die ihren Strom aus erneuerbaren Energien beziehen, soll bitte mal die Hand heben! Keiner? Genau so habe ich mir das auch gedacht. Ich gehe sogar noch weiter und glaube, die verwenden den billigsten und dreckigsten Strom, der verfügbar ist.

*) Ich finde den Begriff Klapprad einfach besser...


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