Am Ende des Ganges erreichte ich einen kleinen Raum. Es war der dunkelste Raum den ich je gesehen hatte.
Ich leuchtete mit der Taschenlampe die Wände entlang und entdeckte in einer Niesche so etwas wie Zeichnungen auf dem grauen Fels. Die Zeichnungen zeigten Schmurfs, die kleinen possierlichen Tierchen, die ich vor einiger Zeit in der Bucht entdeckte. Mit ihrem Blut klebte ich damals meine Villa zusammen.
Die Schmurfs auf dem Bild waren alle lila und schienen fröhlich umher zu springen.
Etwas weiter abseits entdeckte ich eine zweite Malerei. Ein gelber Schmurf saß auf einem winzig kleinen, roten Sessel und schaute argwöhnisch zu den anderen hinüber.
Hinter dem Schmurf stand eine Armee von kleinen, gelben, mir nicht bekannten Wesen mit laaaaangen Zähnen. Irgendwie hatten sie Ähnlichkeit mit dem Viech, was mir ins Bein biss.
Ich leuchtete mit der Taschenlampe weiter durch den Raum. Ich konnte nichts außergewöhnliches mehr entdecken.
Nach einer Weile stand ich plötzlich vor 3 Türen. Ich entschloss mich, durch die mittlere Türe zu gehen und öffnete sie.
Die Musik wurde lauter und ganz weit hinten konnte ich einen fahlen Lichtschein erkennen....
Ich stieg immer tiefer und tiefer in die Dunkelheit hinab.
Die Musik wurde immer lauter und lauter.
In einem Moment wechselte sie ihre Melodie und wurde schneller, im anderen wurde sie langsam.
Trommeln erklangen irgendwo ganz tief unten im Dunkeln.
Plötzlich merkte ich Boden unter meinen Füßen.
Ich schaute hinauf. Nur ein winzig kleiner, schwacher Lichtstrahl verriet, von wo ich her gekommen war.
Ich schob das Skelett an meiner Hüfte etwas beiseite und griff nach meiner Taschenlampe.
Ich schaltete sie an und schaute mich um.
Überall waren große graue Felsbrocken, der Boden war voll mit grünem Kies.
Nur ein Weg führte von hier aus weiter. Es wirkte so, als ob die Dunkelheit an diesem kleinen Gang noch schwärzer wurde.
Ich bewaffnete mit mit ein paar spitzen Rippen des mitgenommenen Skeletts und beschloss diesem Weg zu folgen....
Ich begann in unglaublicher Sisyphusarbeit alle Haare einzelnd von meinen Beinen zu zupfen und sie aneinander zu knoten.
Nach 3 Tagen war ich fertig. Ich hatte ein 30 Meter langes Seil geknüpft das nebenbei feuer- und reißfest war.
Warum ist die Industrie eigentlich nie auf die Idee gekommen Seile aus menschlichem Beinhaar herzustellen.
Praktisch nichts kann diese Seile zerstören.
Falls ich jemals wieder in die Zivilisation zurückfinde, werde ich mir diese Idee patentieren lassen und unglaublich reich damit werden.
So, jetzt brauchte ich nurnoch eine Lichtquelle.
Ich ging in den Supermarkt, der sich am Fuße des kleinen Hügels in der Mitte der Insel befand und kaufte eine Taschenlampe mit Ersatzbatterien.
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich meinen Gehstock aus Mammutzahn, den ich mir vor einiger Zeit schnitzte, noch brauchen würde.
Aus diesem Grund machte ich noch einen kleinen Abstecher zu meiner Villa.
Ich holte den Gehstock aus dem Keller und schwamm noch eine kleine Runde im Pool bevor ich mich wieder auf den Weg zurück zum Loch machte.
Wieder am Loch angekommen knotete ich ein Ende meines Seils um eine stabil wirkende Kokospalme. Ich verstaute Taschenlampe sowie Ersatzbatterien gut in meinen Hosentaschen.
Bevor ich mich abseilte entdeckte ich einen Fallschrim, der um ein Skelett gewickelt, hoch an einer Bananenstaude hing.
Ich kletterte hinauf und wicklete Skelett sowie Fallschirm um meine Hüfte.
Dann kletterte ich wieder nach unten und begann mich abzuseilen.
Immer tiefer in die Dunkelheit....
Es grollte in der Ferne.
Ich lenkte meinen Blick von dem Loch weg und schaute mich um.
Ich überlegte, was ich nun als nächstes machen sollte.
Das immer näher kommende Grollen riss mich aus meinen Überlegungen.
Ich konnte gerade noch dem riesigen rosa Elefanten mit den plüschigen blauen Flügeln ausweichen, der mit unglaublicher Geschwindigkeit auf ich zu rolte, bevor er mich überollte.
Der Luftzug der entstand warf mich zu Boden.
Mist, wo kamen diese Viecher bloß her? Erst dieser Elch... dann diese Affen und nun der riesiege ca. 25 Meter hohe Elefant.
Man sollte annehmen, dass diese riesigen Tiere auf einer Insel, die ich innerhalb von 15 Minuten umrunden konnte und die nur ca. 100 Palmen beherbergte, schon vorher aufgefallen wären...
Der Gedanke ließ mich nicht los, dass alles was mir bis jetzt auf dieser Insel wiederfahren war, mit diesem wirklich musikalischen, unglaublich tiefen, dunklen Loch zusammenhängen mussten.
Ich beschloss der Sache "auf den Grund" zu gehen.
Ich schaute an mir herunter auf meine Füße...und sah...Haare....
Ich kuschelte mich gaaaaaanz fest an meinen schon sooooo lange vermissten Angus.
Endlich war ich wieder zuhause, wie lange hatte ich auf diesen Moment gewartet??
In diesem Augenblick erschien es mir so, als ob ich ewig weg gewesen wär.
Glücklich schloss ich die Augen. Angus hielt ich fest in den Armen.
Die Musik spielte leise vor sich her.
Moment mal... Musik...?!
Ich öffnete voller Schreck die Augen.
Vor mir war dieses unendlich tiefe Loch. Nur, dass es jetzt etwa einen Durchmesser von ca. 10 Metern hatte.
Ich ließ den harten, kantigen Stein los an den ich mich klammerte. Mein Kopf schmerzte.
Neben mir lag ein ein Meter großes Schokoeis im Hörnchen. Die Explosion musste es mir an den Kopf geschleudert haben...
Ich aß es bevor ich mich traurig neben das Loch setzte und in die Tiefe starrte.
Warum musste das alles ein Traum gewesen sein? Warum könnte ich nicht einfach zuhause aufwachen und alles würde wieder in Ordnung sein??
Nach über einem Jahr in dem ich darüber nachgegrübelt habe was für tiefsinnige, ernsthafte Dinge ich in meinem Blog schreiben könnte, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass mir wahrscheinlich auch in 10 Jahren nichts "richtiges" einfallen wird.
Daher werde ich da anfangen, wo ich aufgehört habe, denn ernste Dinge gibt es im Leben ja ohnehin schon genug.
Für ernsthafte Memoiren und Pointen aus dem "wahren Leben" schaut in Hr. YujiNaka`s Blog, der hat das voll drauf ^-^ und es reicht ja wenn einer in diesem Haus ein relativ normales brain hat.
*yujiknuddel*
Ich hatte mir ja wirklich vorgenommen mal was "richtiges" hier rein zu schreiben.
ABER; mir fällt einfach GARNIX ein...
Ein paar Leute hatten sich ja gewünscht mal etwas tiefsinniges von mir zu lesen.
ABER; ich glaube, ich kann nichts ernsthaftes schreiben, mein kleines Hirn ist viel zu voll mit kranken Gedanken von rosa Ponys, fliegenden riesen Diamanten und dem Kampf um die Weltherrschaft...
Sorry, ich habs echt versucht Leute ;)
Eine Explosion, ein lauter Knall und viel Feuer waren das, was als nächstes passierte.
Durch die Wucht der Explosion wurde ich zurück nach Hause geschleudert, wo, zu meinerm Erstaunen, Angus auf mich wartete.
Nun war alles wieder gut und meine Eltern hatten auch vergessen warum sie mich rauswarfen..sie hatten noch nicht mal bemerkt, dass ich weg war.
To be continued?...
Ich rannte und rannte ... fast ein ganzes Jahr lang ... (siehe Datum ^^').
Komisch, es kam mir garnicht so lange vor...
Ich konnte grade noch sehen wie das possierliche Tierchen in einem riesiegen Loch im Boden verschwand.
Ich ging zu dem Loch. Es hatte ca. 2m Durchmesser und schien unglaublich tief zu sein, denn die Sonnenstrahlen drangen nicht bis zum Boden durch.
Ich ging näher heran. An den oberen Wänden des Loches sah ich viele dieser leuchtenden, gelben Viehcher umher krabbeln.
Ich warf einen Stein in das Loch um zu hören wie tief es war...ich wartete vergeblich auf ein Geräusch.
Nach ein paar weiteren Minuten, in denen ich fassungslos in die Dunkelheit des Loches guckte, setzte ich mich hin.
Alle der Tiere, die an den Wänden krabbelten, waren plötzlich verschwunden und von ganz tief unten hörte ich etwas....etwas das sich so anhorte.....wie...Musik?!
Die letzten Tage verbrachte ich damit mir einen Gehstock aus dem Mammutzahn zu schnitzen.
Ich verzierte den Griff mit vielen kleinen, aufwendig geschnitzten Mustern.
Als ich fertig war hielt ich die Gehhilfe ins Licht. Sie strahlte hell und schien die Sonnenstrahlen zu reflektieren.
Als ich gerade von meinem Wanderstock gebrauch machen wollte, musste ich feststellen das mein Bein im Laufe der vergangenen Tage, in denen ich wie besessen an meiner Krücke arbeitete, verheilt war.
Ich brachte den Stock in den Keller meiner Villa.
Da sah ich eines dieser komischen gelb leuchtenden Tierchen, ähnlich wie das was mich einmal gebissen hatte.
Es guckte mich an. Ich guckte es an. Dann fing es an zu rennen. Ich hinterher....
Der riesige, 8 Meter goße, haarige, grüne Affe mit den großen braunen Augen, dem Diadem auf dem Kopf und einem Eis in der linken Hand, griff mit seiner Rechten in seine Hosentasche, holte ein blaues Erdbeereis hervor und reichte es mir hinüber.
Ich nahm es dankend an.
Sonnenstrahlen schienen auf mein Gesicht. Ich öffnete langsam die Augen.
Ich lag in meinem Gemüsegarten, eine Kartoffel steckte in meiner Nase. Um mich herum lagen Schmurfteile und Bananenblätter.
Als ich versuchte aufzustehen, bemerte ich wieder den stechenden Schmerz an meinem Bein, mein Arm war auch noch ganz schön lediert.
Das Bananenblatt das ich um mein Bein geklebt hatte löste sich und ich konnte mir die Wunde genauer anschauen. Es war fast verheilt, wie lange lag ich schon hier?!
Ich nahm die Kartoffel aus meiner Nase und richtete mich auf. Ich hatte noch kleine Schwierigkeiten mit dem Laufen, also beschloss ich mir aus einem übrig gebliebenen Mammutzahn, den ich im Keller meiner Villa verstaut hatte, eine Krücke zu schnitzen. Aber erstmal musste ich was essen...
Affen!! Affen!! Überall AFFEN!!!!!!!!
Als ich morgens die Augen öffnete und feststellen musste, dass ich mich ganz fest an einen wirklich sehr kantigen Stein klammerte, sah ich sie. Affen! Rote, grüne, weiße, schwarze, von 10cm bis 20 Meter größe.
Die Affen brüllten. Das war ein Lärm. Als ich den Arm hob um mir die Ohren zu zuhalten merkte ich das sich eine Spitze des kantigen Steins in meinen Ellbogen gebohrt hatte. Naja wenigstens lenkte der Schmerz von dem in meinem Bein ab. ^^'
Ich rappelte mich auf und rannte so schnell es ging aus der Höhle raus.
Draussen traf mich fast der Schlag. 1000de von Affen in sämtlichen Farben, Größen und Formen hüpften und kreischten vor mir herum.
Ich schrie vor entsetzen. Wo kamen die alle her? Bis vor 2 Tagen war meine Insel noch unbewohnt... dachte ich...
Die Affen kreischten noch lauter. Plötzlich entdeckte ich IHN wieder. Diesen fast 8 Meter großen, grünen, haarigen Affen mit den großen braunen Augen und dem Diadem auf dem Kopf. Er schaute mich an. Ich schaute zurück. Plötzlich war er verschwunden.
Ich fing an zu rennen und rennen....
Als ich nach 10 Minuten am anderen Ende der Insel angekommen war, blieb ich sehen und guckte über meine Schulter zurück.
Was musste ich da hinter mir sehen?! Da stand doch tatsächlich wieder dieser penetrante riesige, 8 Meter goße, haarige, grüne Affe mit den großen braunen Augen, dem Diadem auf dem Kopf und einem Eis in der Hand.
Er guckte mich an. Ich guckte zurück....und er stand immernoch da.....
Habe riesige Schmerzen in meinem Bein. Ich glaube die Wunde hat sich entzündet.
Bekomme das Bananenblatt nichtmehr von meinem Bein runter, es klebt einfach zu fest an.
Mir ist so unendlich heiss....ich glaube ich habe Fieber....
Ich schleppte mich mit allen Kräften die ich noch mobilisieren konnte aus meiner Villa und in den Palmenwald zu einer Süßwasserquelle.
Dort stand ER, ein riesiger Affe. Er guckte mich an. - Ich guckte zurück.
Plötzlich war er verschwunden.
Ich hörte ein Geräusch hinter mir. Ich drehte mich um. Da war ER wieder...dieser fast 8 Meter große Affe. Er guckte mich an. - Ich guckte zurück. -Plötzlich war er verschwunden.
Ich schleppte mich weiter zu einer kleinen Höhle, am Rande des Berges, ganz in der nähe der Quelle.
Ich betrat die Höhle. Da stand ER, der riesiege 8 Meter große haarige grüne Affe.Er guckte mich an. - Ich guckte zurück. Plötzlich war er verschwunden.
Ich legte ein paar Bananenblätter in eine Niesche der Höhle und just in dem Moment in dem ich mich auf mein Lager werfen wollte sah ich IHN. Den riesiegen 8 Meter großen haarigen grünen Affe, mit seinen großen braunen Augen. Er guckte mich an. - Ich guckte zurück.
Ich legte mich neben ihn und kuschelte mich an.......den Stein.
Habe die Nacht von Angus geträumt. Sie hatten ihn in einem 3. klassigen Gebrauchtspieleladen fur einen Spottpreis ausgestellt. Sein Metall glänzte nichtmehr und war sehr Matt.
Er schien sehr traurig zu sein.
Ein beissender Schmerz riss mich aus meinem Schlaf.
Etwas hatte mich ins Bein gebissen. Ich sah nurnoch wie ein kleines, gelb leuchtendes Tier mein Schlafzimmer verließ...
Verdammt!! Die Wunde blutete stark und ich klebte mir erstmal ein mit Schmurfblut bestrichenes Bananenblatt ums Bein. Das würde die Wunde zunächst sauber halten bis ich nach geeignetem Verbandsmaterial suchen konnte, wenn es hell würde...
Langsam konnte ich diese Insel nicht mehr sehen.
Die letzten paar Tage verbrachte ich damit nach weiteren Schmurfs zu suchen. - Ohne Erfolg.
Bei meinem morgendlichen Spaziergang durch den Palmenwald fand ich ein Skelett. Es schien von einen Mammut zu stammen.
Ich packte es einfach mal in meinen Rucksack. Aus den Rippen konnte man sich sicher ein Boot basteln....
Also verbrachte ich den Nachmittag damit, die Knochen des Mammut mit Schmurfblut so aneinander zu kleben das sie aussahen wie ein kleines Boot. Die Stoßzähne konnte ich als Ruder benutzen.
Ich schob mein Knochenboot in die Bucht, warf ein paar Kokosnüsse und Bananen an Bord und sprang auf.
Die See hatte mich nun endlich wieder...jetzt würde ich es endlich schaffen nach Japan zu rudern...ich war mir da ganz sicher.
.......ich hätte daran denken sollen das Knochen nicht auf dem Wasser schwimmen. Ca. 2 Minuten später fand ich mich am Strand wieder. Ich sammelte die Bananen und Kokosnüsse, die von den Wellen wieder angeschwemmt wurden ein und lief gefrustet zurück in meine Villa mit Pool.
In der darauf folgenden Woche bastelte ich mir aus den Überresten meines Bootes und diversen Palmenstückchen Möbel für meine Villa. Aus Kokosnüssen knüpfte ich mir eine Hängematte und aus Bananenschalen knotete ich mir eine Decke, denn die Nächte waren kühl.
Für meinen Pool im eingezeunten Gemüsegarten werkelte ich mir einen 5 Meter Turm mit Sprungbrett. Schade das ich das alles mit niemandem teilen konnte. Ich vermisste Angus. Wie war es ihm bloss in der ganzen Zeit ergangen. Wo war er? Ging es ihm gut?
Nicht einmal meine Voodoo Künste konnten mir Erkenntnis bringen. -Ich war sehr niedergeschlagen.
Ich entschloss mich dazu einen Spaziergang zu machen. Als ich am der kleinen Bucht vorbei kam sah ich sie. Schmurfs. Es waren bestimmt 200. Sie schwammen im seichten Wasser lustig durcheinander und ab und zu schauten einige neugierig zu mir herüber.
Sie schienen keine Angst zu haben, kein Wunder, denn, wie ich später heraus fand, haben Schmurfs keine natürlichen Feinde auf dieser Insel.
Dann geschah etwas seltsames. Einer der Schmurfs, ein ganz besonders großes, noch viel lilanderes Exemplar hüpfte unglaublich hoch (es waren bestimmt 15 Meter, eine beachtliche Leistung für ein 20cm großes Wassertier) und landete auf einem Stein der aus dem Wasser ragte.
Der große Schmurf streckte sein Hinterteil in die Höhe und klapperte mit seinen Zangen die sich dort befanden. In diesem Moment verharrten alle Schmurfs so wie sie gerade waren und begannen sich in einer Reihe aufzustellen.
Dann gab der große dicke Schmurf einen Ton von sich, der sich wie ein trompeten anhörte, hüpfte 3 mal kurz in die Höhe und sprang mit dem Kopf zuerst gegen die dickste Kokospalme am Strand.
Die anderen Schmurfs folgten.
Nach ca. 2 Minuten war alles vorbei. Ich ging zur großen Palme und sammelte die vielen kleinen leblosen Schmurfs ein, Kleber konnte man ja immer gebrauchen und weiss Gott wofür man sie noch verwenden konnte.
Einige die in ihren letzen Atemzügen zuckend im Sand lagen wurden gnadenlos von Möwen attackiert, die sich die Schnäbel verklebten. Was bewegte diese kleinen Lemminge der Südsee bloss zu so einer Tat? Waren es die einzigen ihrer Art gewesen und ich war nun Zeugin des Untergangs einer bisher noch unbekannten Art oder gab es irgendwo auf der Welt noch mehr von ihnen?
Ich musste es herausfinden, ich wusste zwar nicht wieso, aber ich wusste das es wichtig war....
Nach vielen Sonnenbad Stunden dachte ich mir doch, dass es besser sei irgendetwas zu unternehmen.
Ich ging ein stückchen landeinwärts und sammelte ein paar Palmblätter. Man könnte diese ohne weiteres als Papier benutzen.
Ich begann die Memos,von meinem mitlerweile vollgekriggeltem Rücken, auf die Blätter abzuschreiben. Das gestaltete sich als recht schwierig ohne Spiegel, aber nach einiger Zeit gings.
Diese Palmblätter schienen auch für andere Zwecke recht brauchbar und ich beschloss, mir eine neue Hütte zu bauen, da ich hier ja jetzt wohl oder übel etwas länger fest saß.
Ich ging zu meinem Lieblingsplatz in der Nähe des Strandes und fing an die einzelnen Palmblätter
aneinander zu stecken und sie mit dem Blut eines nicht identifizerbaren Tieres zu kleben.
Gegen Mitternacht wr sie fertig, meine 3 Stöckige Villa mit Pool im Garten.
Ein paar einrichtungsgegenstände wären jetzt noch nicht schlecht. Aber das könnte ich ja auchnoch morgen machen...
Als ich so am Strand entlang lief, schaute ich mich einmal genauer um. Es war eine kleine Insel mit ca 100 Bananen und Kokospalmen.
In der Mitte der Insel erstreckte sich ein kleiner Berg.
Ich lief einmal um die ganze Insel, das waren wohl die langweiligsten 15 Minuten meines Lebens ^^'.
Ausser weissem Strand, dem Berg und der paar Palmen schien es hier wirklich nichts zu geben...
Ich war ganz allein....zum Glück hatte ich ja mein Boot und wenn ich genug Vorräte gesammelt hatte, konnte ich weiter nach Japan gurken..wo ich den Rest meines Lebens glücklich und zufrieden Sushi essen würde.
Ich baute mir aus Bananenblättern eine Hütte am Strand, in der Nähe von meinem Boot.
Plötzlich hörte ich ein grollen..die Erde bebte.
Meine Blicke schweiften zum Berg hinüber, etwas riesiges,braunes haariges rollte den Berg hinab und direkt auf mich zu.
Ich schaffte es gerade noch mich mit einem Hechtsprung zur Seite in Sicherheit zu bringen bevor der riesige Elch über meine Hütte und mein Boot rollte und später im Meer versank.
NEIIIIIIIIIINNN!!!!!! Die Hütte konnte ich mir ja ohne weiteres wieder aufbauen..aber mein Boot!!! Es war völlig zerstört, genauso wie das Seil...verdammt und ich konnte mir auch vorerst kein neues knoten. Babyzarte Beine.
Ich war nun auf dieser dämlichen Insel irgendwo im Ozean gestrandet. Naja wenigstens hatte ich für die nächsten 500Jahre genug Bananen und Kokusnüsse.
Aus irgendeinem Grund war ich Katastrophen schon gewöhnt, zündete mir mit meinem Flammenwerfer ein Feuerchen an und legte mich erstmal in die Sonne brutzeln.
Mit den ersten Sonnenstrahlen des heranbrechenden Tages bekam ich die Gewissheit.
LAND, es war Land!!!!!
Nur wenige Meter vor mir erstreckte sich eine kleine mit Palmen bewachsene Insel.
Ich befreite die Delphine von dem Seil und zog mein Boot ans Ufer.
Einer der Delphine schmiss mir zum Abschied noch einen Fisch gegen den Kopf. Sausack!!! Wenn ich den jemanls wieder erwische....!!
Ich beschloss mich mal genauer auf dieser Insel umzuschauen.
3. Tag auf See. In den frühen Morgenstunden erreichte ich das internationale Gewässer. Hehe, jetzt werden sie mich nichtmehr kriegen!!
Seit 2 Tagen weder gegessen noch getrunken. Das Papier ist auch alle *nein,nichtdaspapier!* und ich muss mir meine Memos auf meinen Rücken schreiben. Zum Glück ist der Kulli noch in ordnung....
Während ich fast im Delirium auf meinem Bötchen durch das Meer schaukelte kam mir eine Idee; ich musste es irgendwie schaffen schneller vorran zu kommen, sonst würde ich elendig den Rest meines Lebens auf See verbringen.
Ein Segel konnte ich mir nicht machen, ich hatte nicht genug Stoff dafür.
Irgendwann als die Sonne furchtbar hoch am Himmel stand und brannte, nahm ich mir meine Pinzette, die ich immer für Notfälle bei mir trug, und begann mir damit Haare von Kopf und Beinen auszuziepen.
Die Haare Knotete ich dann an den Wurzeln zusammen. Nach ungefähr 2 Stunden hatte ich Babyzarte Beine und.... eine Glatze. Aber das Resultat war es Wert; Ich hatte mir ein Seil zusammengeknotet. Es schien sehr stabil zu sein und es überlebte sogar eine Atacke mit meinem Flammenwerfer. Wow, das jahrelange Mc Guyver gucken hatte sich doch bezahlt gemacht!
Gegen abend legte ich mich auf die Lauer. Vor meinem Boot schwamm eine Delphinschule. Im richtigen Moment warf ich mein Seil aus und fing ein paar dieser possierlichen Tierchen.
Sie zogen mich mit unglaublicher Geschwindigkeit duch den Ozean, und ab und zu warf mir einer der Delphine einen Fisch zu, den ich mit meinem Flammenwerfer flämmte. Ich war fürs erste gerettet.
Mitlerweile war es nacht geworden und die Sterne leuchteten hell am schwarzen Nachthimmel als ich plötzlich etwas merkwürdiges am Horizont entdeckte...
1. Tag auf See. Ich habe nun schon fast das offene Meer erreicht. Nurnoch wenige Kilometer trennen mich vom internationalem Gewässer. Meiner Freiheit. Wenn ich es bis dahin geschafft habe, werden sie mich nichtmehr verfolgen können.
Es ist heiss und meine Vorräte neigen sich dem Ende zu. Ich habe Durst..vielleicht sollte ich es einfach mal wagen ein Schlückchen vom grün-braunem Rhein Wasser zu probieren. -Das letzte mal hatte ich es ja auch überlebt... seit dem habe ich kein Gefühl mehr in meiner rechten Körperhälfte.
Hunger! Habe versucht mir aus einem Pappkarton eine Angel zu basteln, leider löste sie sich auf bevor ein Fisch anbiss.
Die alte Socke als Köder war auchnicht so der Bringer.
...ich werde mir was einfallen lassen müssen, wenn ich überleben will....
Endlich, nach langer Suche habe ich das ultimative Versteck gefunden. Es liegt ganz dicht an einem kleinen Fluss den sie "Erft" nennen.
Hier habe ich jetzt genug Ruhe um mein Boot weiter zu bauen.
Währen ich die Baumstämme mit Haaren von meinen Beinen zusammen knotete, fragte ich mich, wie es nur soweit kommen konnte.
Alles begann vor 2 Tagen als ich auf der Internetseite eines Onlineversandes auf "buy" klickte.
Endlich war es MEIN; das Metal Dance Platform Deluxe with Rail TX2000+.
Ich war überglücklich. Ich hatte nurnoch 1 Problem; meinen Vater. Wie sollte ich es ihm beichten?!
Naja alles endete ungefähr so; ich fing den Briefträger, dank meines strategisch perfekt ausgeklügelten Plans vor unserer Haustür ab und schleppte das ca. 25kg schwere Paket die Treppen hoch in mein Zimmer. Da stand ER schon, blutunterlaufende rote Augen und ein wütendes Schnauben zeugten von Missfallen.
Ich versuchte wirklich alles, betteln, schreien, weinen. Nix half. Mein geliebtes Metal Dance Platform Deluxe with Rail TX2000+ flog, gefolgt von mir, hochkannt aus meinem Zimmerfenster. Meine Eltern wechselten die Schlösser aus und ich musste fortan auf der Strasse leben. Aber ich war nicht allein, mit meinem ständigen Begleiter dem:Metal Dance Platform Deluxe with Rail TX2000+ war ich glücklich.
Ich teilte alles mit ihm und konnte ihm auch all meine Sorgen erzählen.
Gegen Abend kamen Männer zu der Brücke unter der ich meinen PAppkarton aufschlug, nahmen mir Metal Dance Platform Deluxe with Rail TX2000+, (oder wie ich es liebevoll nannte; Angus) weg, mich steckten sie in eine Gummizelle.
Ich konnte fliehen aber für Angus kam jede Hilfe zu spät. Wo hatten sie es hingebracht?! Bevor ich nach ihm suchen konnte, musste ich erstmal mich selber in Sicherheit bringen. Ich wurde verfolgt.
So, fertig, das Boot war zwar nicht schön aber es schien zu halten. Ich gab ihm einen kleinen Schubs ins Wasser und sprang drauf. YEAHA !! FREIHEIT DU HAST MICH WIEDER!
Ich höre die Sirenen in der Ferne. Wann werden sie endlich aufhören mich zu verfolgen?! Jetzt verstecke ich mich schon seit knapp einer Woche unter diesem morschen Baum mitten in der Wildnis. Ich muss aus diesem Kaff hier raus!!
Habe heute rund um mein Versteck Baumstämme gesammelt. Vielleicht hätte ich es etwas weiter weg machen sollen, denn da wo früher riesige Bäume standen ist jetzt nur kahler Boden.
Verdammt jetzt muss ich mir ein neues Versteck suchen in dem ich mir meine Baumstämme aneinander binde um mir ein Boot zu bauen.
Auf Wunsch meiner Schwester schreibe ich mal wieder weiter Blog.
Da ich das Life Journal mit der Zeit etwas doof fand, bin ich zu Free-blog.in gewechselt.
Die alten Einträge aus dem LJ werde ich noch kopieren und hier einfügen, in der Hoffnung, dass es überhaupt noch jemanden interessiert 