13.12.2011 - Projektarbeit und Spendenaktion an der IGS Busecker Tal
Die Kinder in den Hungergebieten in Ostafrika brauchen bis weit in das kommende Jahr Unterstützung. Trotz massiver internationaler Hilfe herrscht in drei Regionen Somalias weiter offiziell eine Hungersnot. Mehr als jedes dritte Kind dort ist in akuter Gefahr. In den Krisenregionen in Kenia, Somalia, Äthiopien und Dschibuti sind immer noch schätzungsweise 320.000 Kinder so stark mangelernährt, dass sie die kommenden Monate ohne Hilfe von außen nicht überstehen können.
Diese Situation haben Fulya Özogul, Stacie Agyekum, Maria Maier und Isabelle Sauer, allesamt Schülerinnen der Klasse 8b an der IGS Busecker Tal, zum Anlass genommen ihrer Projektarbeit im Rahmen des freien Projektunterrichts diesem Thema zu widmen. Um mehr Informationen und Hintergrundmaterial aus erster Hand zu erhalten, haben sich die Schülerinnen an das Büro der UNICEF Arbeitsgruppe Gießen gewandt. Dort hat Ihnen der Leiter, Herr Martin Mockenhaupt Antworten auf ihre Fragen gegeben, sie mit Zahlen und Fakten sowie Bildern aus der Krisenregion versorgt. Noch im Laufe dieses Gesprächs reifte bei den Vier die Idee „wir helfen!“ und nutzen unser Projektthema für eine Spendenaktion.
Am Tag der offenen Tür, der am 18. November 2011 an der IGS stattfand, verkauften Fulya, Stacie, Maria und Isabelle selbst gebackenen Kuchen und sammelten Spenden für die UNICEF Nothilfe Ostafrika. Dieses Engagement hat sich dann auch gelohnt! Die Summe von 300,00 € überraschte auch Frau Sylvia Cordes, die Klassenlehrerin. „Ich bin richtig stolz auf die Mädchen“ sagte sie, als am Nikolaustag die Spende an Herrn Mockenhaupt übergeben wurde. Mit der Spendensumme können z. B. mangelernährte Kinder mit rund 320 Packungen hoch proteinhaltiger Kekse bzw. über 810 Stück nahrhafter Erdnusspaste versorgt oder 320 Kinder gegen lebensbedrohliche Krankheiten geimpft werden. Herr Mockenhaupt dankte den vier Schülerinnen für ihr vorbildliches Zeichen der Solidarität.
Auch ein Erfolg war im Übrigen das Ergebnis der Projektarbeit von Fulya, Stacie, Maria und Isabelle. Deren Präsentation berichtete fundiert über die Dürrekatastrophe und kam gut an. Fast alle Fragen konnten sie kompetent beantworten. Der Lohn: eine glatte "Eins"!

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