Sebastian Fitzek: Amokspiel
Ich hatte es ja schon "angedroht": ich habe meine aktuelle Lektüre unterbrochen, um mal wieder einen Thriller einzuschieben. Nach der Leseunlust letzte Woche und der mangelnden Zeit in dieser Woche brauchte ich es für mich, ein Buch zu beenden. So als eine Art Erfolgserlebnis. Und da ich Vom Winde verweht im Leben nicht an diesem Wochenende durchbekommen würde, habe ich mir dieses vom SUB geschnappt, welches von den Eulen-Rezensionen sehr vielversprechend klang und mir auch vom Umfang her passend erschien, habe es mir heute den ganzen Tag auf dem Sofa gemütlich gemacht und gelesen:
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Amokspiel
Sebastian Fitzek
Klappentext
Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet - zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem brutalen Geiseldrama in einem Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel: Bei laufender Sendung ruft er wahllos Menschen an. Melden die sich am Telefon mit einer bestimmten Parole, wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt. Doch die ist seit einem halben Jahr tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören... |
Meine Meinung
Wow. Genauso wie Die Therapie ist Amokspiel spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Auch hier wieder: kurze Kapitel, die jeweils mit einem Cliffhanger enden, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ständig nimmt die Handlung andere Wendungen und liefert neue Erkenntnisse, so dass man seine Vermutungen, wer denn jetzt auf welcher Seite steht, immer wieder über den Haufen wirft. Selbst das Ende ist noch überraschend, und schafft es außerdem noch, mir zu gefallen. :D
Außerdem macht es bei Sebastian Fitzeks Büchern sogar Spaß, die Danksagungen zu lesen, die ich sonst immer recht langweilig finde. Auch einen Besuch auf seiner Homepage fand ich lesenswert, insbesondere das, was er über sich selbst schreibt.
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