chaosmausis Büchertagebuch

chaosmausis Büchertagebuch

Ich lese gerade...

Geschrieben in Büchertagebuch
Weiter geht es jetzt mit Der Keim des Verderbens von Patricia Cornwell, weil ich dieses als Doppelband zusammen mit Trübe Wasser sind kalt besitze. Außerdem mag ich die Hoffnung nicht aufgeben, dass Frau Cornwell es nicht doch noch besser kann und hoffe diesmal auf ein spannendes Buch.
Der Anfang ist vielversprechend, es scheint um einen globalen Serienkiller zu gehen, dessen Opfer aufgrund massiver Verstümmelungen bisher nicht identifiziert werden konnten. Klingt ein wenig eklig, aber zumindest auch so, dass hoffentlich die Gerichtsmedizin wieder ein wenig im Vordergrund steht...

Patricia Cornwell: Trübe Wasser sind kalt

Geschrieben in Gelesen!
Trübe Wasser sind kalt
Patricia Cornwell

Kurzbeschreibung
Kay Scarpetta wird zu einem mysteriösen Fall gerufen: Die Leiche eines Reporters wurde auf einem alten Schiffsfriedhof entdeckt. Was trieb den jungen Mann dazu, zwischen ausrangierten U-Booten und Frachtern der US-Marine zu tauchen? Bei ihren Nachforschungen gerät Kay in einen Strudel des Bösen, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint.

7. Teil der Kay Scarpetta-Reihe

Meine Meinung
Das Buch beginnt zunächst mit dem Auffinden des toten Reporters recht spannend. Wer hat ihn getötet und warum? Ist er bei seinen Recherchem jemandem auf die Füße getreten? Warum scheint das Militär die offiziellen Ermittlungen behindern zu wollen? Und was hat es damit auf sich, dass an Kays Auto die Reifen zerstochen werden?
Während die Ermittlungen langsam fortschreiten, kommen immer neue Aspekte zum Vorschein. Eine böse Sekte. Radioaktivität. Ein geheimnisvoller Hacker. ... Urplötzlich fügen sich alle diese Bestandteile zu einem Gesamtbild zusammen, nachdem Kay alles schon fast im Alleingang, lediglich unterstützt von Captain Marino und ihrer Nichte Lucy, rausgefunden hatte. (Dieses Gesamtbild war für mich nicht 100 %ig logisch und nachvollziehbar.)
Kay ist in diesem Fall etwas wie eine Überheldin: kann alles, weiß alles, und hat auch am Ende fast alleine die Idee, wie die am Ende eintretende Katastrophensituation zu lösen ist.
Insgesamt war mir das alles zu viel des Guten, und bestimmt nichts, von dem ich erwarten würde, dass eine Gerichtsmedizinerin (selbst wenn sie zeitgleich dem FBI angehört) es löst. Dialoge habe ich zum Teil zweimal gelesen, und immer noch nicht so ganz verstanden, was das jetzt alles soll.
Außerdem hielt sich meiner Meinung nach der Reiz der Rahmenhandlung, die für mich ein wichtiger Bestandteil solcher Krimi-Reihen ist, sehr in Grenzen. Die schwierige Lucy ging mir auf den Keks, Kays gluckenhafte Besorgnis um Lucy auch, und auch ansonsten gibt es nichts, was sich weiterzuverfolgen lohnt.

Während ich die ersten Kay Scarpetta-Bücher alle sehr gerne gelesen habe, lassen die letzten meiner Meinung nach doch ein wenig ab. Ich hoffe, dass die folgenden Bücher etwas besser werden (auch die Amazon-Rezensionen nicht viel Anlass zur Hoffnung geben). Was von Patricia Cornwell noch auf meinem SUB liegt, bekommt wahrscheinlich eine Chance, alles weitere entscheidet die Entwicklung, die diese Bücher nehmen.

Charlotte Brontë: Jane Eyre

Geschrieben in Gelesen!
Jane Eyre
Charlotte Brontë

Kurzbeschreibung
Schottland, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die junge Waise Jane Eyre erlebt im Haus ihrer Tante eine leidvolle Kindheit. Als sie gegen die ständigen Schikanen rebelliert, schickt man sie auf ein Internat. Dort ist das Leben streng geregelt und die Mahlzeiten karg, dafür erfährt Jane zum ersten Mal Freundschaft und Verständnis. Mit achtzehn Jahren nimmt sie eine Stellung als Hauslehrerin in Thornfield Hall an, wo sie Adèle, die uneheliche Tochter des Hausherrn, betreut. Zu ihm, dem düsteren, jähzornigen Edward Rochester, fühlt sie sich bald hingezogen - ohne Hoffnung auf Erwiderung ihrer Liebe, da sie selbst weder schön noch vornehm ist. Um so glücklicher ist sie, als Rochester, beeindruckt von Janes Aufrichtigkeit, Intelligenz und Mut, ihr eines Tages einen Heiratsantrag macht. Doch kurz vor der Hochzeit enthüllt sich ihr das finstere Geheimnis von Thornfield Hall...

Meine Meinung
Zunächst einmal ist uns in der Leserunde aufgefallen, dass diese Ausgabe nur etwas halb so viele Seiten umfasst wie andere deutsche Ausgaben von Jane Eyre. Es steht zwar eindeutig "ungekürzte Ausgabe" drin, da das Buch aber weder überdimensional groß noch in Mikroschrift geschrieben ist, kann das nicht so ganz hinkommen.

Dennoch, wo ich schon dabei war, habe ich es auch zu Ende gelesen, und ich muss sagen, dass mir das Buch ausgesprochen gut gefallen hat.

Es ist die Lebens- und Liebesgeschichte eines Waisenkinds, das an verschiedenen Stationen seinen Platz im Leben sucht. Jane Eyre entwickelt sich für die damalige Zeit in eine sehr moderne und emanzipierte junge Frau. Sehr angenehm überrascht war ich von der Sprache, die wenig alt anmutet und deshalb sehr leicht zu lesen war. Außerdem empfand ich das Buch durchweg spannend, es gab einige Geheimnisse aufzudecken und auch die Kapitel endeten häufig so, dass man immer wissen wollte, wie es weitergeht. Wieviel davon an der Übersetzung bzw. an meiner angeblich ungekürzten aber
offensichtlich doch weniger umfangreichen Ausgabe lag, kann ich nicht einschätzen, gefehlt hat mir irgendwie nichts.

Insgesamt war es ein sehr schönes Buch, gut zu lesen und auch spannend, mit einem schönen Ende. Einschließlich Klassiker-Bildungs-Bonus ist mir das die Bestnote wert.


Und noch ein Buch...

Geschrieben in Büchertagebuch
Ich war heute in der Stadt und habe mir den neuesten Teil von Eve Dallas Im Tod vereint im Club besorgt.
Es dauert aber noch ein wenig, bis ich dazu komme, ihn zu lesen, denn im Moment ist gerade Jane Eyre dran, und dann habe ich noch einen angebrochenen Kay Scarpetta-Band in Arbeit.

So viele schöne Bücher und so wenig Zeit... *seufz*

SUB-Nachschub und aktueller Lesestoff

Geschrieben in Büchertagebuch
Mein SUB ist schon wieder gewachsen...
Heute habe ich ein Buchpaket vom Lübbe Verlag erhalten, welches ich im Lesejury-Gewinnspiel gewonnen habe. *freu* Drin waren drei tolle Thriller:
  • Claus Cornelius Fischer: Und vergib uns unsere Schuld
  • Glenn Meade: Der Jünger des Teufels
  • Richard Montanari: Mefisto
Alle drei klingen sehr vielversprechend vom Klappentext her, so dass ich mich schon auf ein paar spannende Lesestunden freue.

Dann ist heute noch
  • Jane Austen: Emma
angekommen, welches ich letzte Woche bei buchticket ertauscht habe.

Noch nicht gestanden habe ich bisher den Kauf von
  • Matt Ruff: Ich und die anderen
Was kann ich denn dafür, dass die Schutzhülle für meinen iPod unter 20 € kostet und ich deshalb bei amazon noch was mitbestellen muss, damit ich keine Versandkosten zu zahlen brauche...



Zur Zeit lese ich gerade Trübe Wasser sind kalt von Patricia Cornwell, das ist der 7. Band der Kay Scarpetta-Reihe. Bisher gefällt es mir ganz gut. Da es ein Doppelband mit dem nächsten zusammen ist, werde ich den nächsten Teil anschließend auch relativ bald angehen.
Und am 15.06. geht dann auch schon wieder eine Leserunde los, diesmal zu Charlotte Brontës Jane Eyre.

Bernhard Hoëcker: Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers

Geschrieben in Gelesen!
Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers.
Mit Geocaching zurück zur Natur

Bernhard Hoëcker

Klappentext
Geocaching ist die moderne Schnitzeljagd. Caches sind wasserdichte Tupperdosen - als Schätze in Wäldern verscharrt, in Seen versenkt oder unter Parkbänke geklebt. Jede freie Minute begibt sich Bernhard Hoëcker auf Schatzsuche: Ausgerüstet mit dem GPS-Empfänger knackt er querfeldein die verschlüsselten Koordinaten. Mit viel Humor erzählt er von seinen außergewöhnlichen Abenteuern und erklärt alles, was man über Geocaching wissen muss.

Meine Meinung
Zunächst einmal sollte ich klarstellen, dass meine Meinung wohl nicht ganz objektiv ist, weil ich auch zu denen gehöre, die gelegentlich auf der Suche nach Tupperdosen durch Wälder und über Wiesen stolpert. Von daher war dieses Buch für mich ein absolutes Muss.
Bernhard Hoëcker weiß wovon er schreibt. Geocaching ist sein Hobby, von daher bekommt man einen sehr guten Einblick in diese Art der Freizeitgestaltung. Wie zu erwarten, beschreibt er dieses natürlich etwas überzogen und hat das eine oder andere Detail mit Sicherheit dazuerfunden.
Insgesamt werden jedoch alles Aspekte des Geocachens angesprochen, und ich denke, um einen unterhaltsamen Einblick zu bekommen, ist dieses Buch sicherlich gut geeignet. Es lässt sich gut lesen, der Schreibstil erhebt erwartungsgemäß keinen Anspruch auf literarische Höherwertigkeit sondern ist eher so, wie dem Hoecker der Schnabel gewachsen ist. Das Buch ist gespickt mit unzähligen, eher unwichtigen Fußnoten - weil der Autor das für lustig befand. (Man kann sie ja auch auslassen ;)

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, beschreibt er doch die vielen Situationen, in die man als Cacher so geraten kann, immer mit viel Witz, so dass ich schon diverse Mal lachen musste.
Einziges Manko: die vielen Anglizismen. Gut, die größte Geocaching-Internetplattform ist nun mal auschließlich englischsprachig, wodurch sich viele Anglizismen in den allgemeinen Cachersprachgebrauch einschleichen. Alles zu übersetzen wäre sicherlich blödsinnig, aber wenn man statt "Owner" "Besitzer" und statt "Trade" "Tausch" geschrieben hätte, hätten es sicherlich trotzdem alle verstanden. Aber das ist die einzige mit störende Kleinigkeit.

Wer neugierig ist, wie das mit dem Geocachen wohl so ist, hat hiermit eine amüsante Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren, und ich würde es auch weiterempfehlen.
Wer ganz allgemein mehr über Geocaching erfahren will, kann sich zum Beispiel unter www.geocaching.de informieren.

Gehört!

Geschrieben in Gehört!
Es ist ja nicht so, dass ich nicht bislang schon über technische Geräte verfügt hätte, die mir das Hören von Hörbüchern ermöglich haben. Aber mit meinem neuen iPod geht das viel besser und macht auch viel mehr Spaß!
So habe ich in den letzten beiden Wochen mal so ein paar Sachen gehört, die mir so in die Finger gefallen sind. Beim Hören kann man ja auch prima stricken ;) Und um den Überblick zu behalten, habe ich mir gleich eine neue bookcook-Datei angelegt, mit der ich die Hörbücher und Hörspiele verwalte.

Donna Leon: Endstation Venedig. Commissario Brunettis zweiter Fall
Als richtiges Buch habe ich dieses ja vor ein paar Wochen abgebrochen, weil es mir nicht gefallen hat. Jetzt hatte ich es als kurzes Hörspiel in den Fingern, da dachte ich mir, dass ich das doch eben mal schnell hören kann, damit ich weiß, wie die Geschichte ausgeht.
Ähm, ja... Ich bin froh, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe. Vielleicht lag es an der gekürzten Fassung, aber ich hatte das Gefühl, der "Erfolg" am Ende war nicht gerade ein Brunettis Ermittlungen zu verdanken, sondern ein Zufall, dass sich dann doch noch alles aufgelöst hat. Hat mich, ehrlich gesagt, enttäuscht.
Lesen werde ich Donna Leon wohl wirklich nicht mehr, aber als zweistündiges Hörspiel kann man sich die Krimis gelegentlich mal anhören.


Nicholas Sparks: Weg der Träume

Kurzbeschreibung: Abgesehen von seinem kleinen Sohn gibt es wenig Licht im Leben von Miles Ryan. Seine Frau ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, seit zwei Jahren nun ist er auf der Suche nach dem unfallflüchtigen Fahrer. Doch denjenigen zu finden, der die Schuld an seinem tiefen Schmerz trägt, scheint aussichtslos - ebenso wie die Hoffnung auf ein neues Glück.
Doch das Schicksal belehrt Miles eines Besseren, als er sich Hals über Kopf in Sarah verliebt. Mit ihr erlebt er eine wunderschöne Zeit - bis eines Tages eine schreckliche Wahrheit ans Licht kommt...

Dies war eine richtig nette Geschichte zum Zuhören. Die Stimme des Sprechers ist angenehm, die Geschichte ein bißchen was für's Herz und auch ein wenig spannend. Genau richtig für ein paar Abende auf dem Sofa.


Gabriel Burns 01: Der Flüsterer
Diese Hörspielreihe, von der es bereits über 20 Folgen gibt, war mind. 3 x Gold-Gewinner der Hörspiel-Awards. Kann man zumindest bei Amazon nachlesen. Außerdem wohnt die Hauptfigur in Vancouver, ein Grund mehr für mich, neugierig zu werden. Da die erste Folge beim Amazon für 1 € zu haben ist, habe ich bei der letzten Bestellung, die über 20 € war, zugegriffen.

Laut CD handelt es sich um einen Mystery Thriller, ich würde es eher gruselig bis Horror nennen. Da ich es tagsüber gehört habe, war es aber kein Problem. Das Hörspiel war, soweit ich das beurteilen kann, wirklich gut gemacht, was die Sprecher aber auch die Musik und Hintergrundgeräusche angeht. Die Story - na ja - ist nicht ganz so mein Ding, die Jagd auf übersinnliche Monster. Wenn mir bei Gelegenheit weitere Teil davon in die Finger fallen, werde ich mir wahrscheinlich noch mal ein paar anhören, haben müssen tue ich sie aber nicht. Aber ich meine, bei Buchticket findet man sie auch gelegentlich...

Falls jemand weitere Gabriel Burns-Folgen kennt: Sollte man sie in der richtigen Reihenfolge hören oder kann man sie beliebig hören, wie man sie gerade in die Finger bekommt?


Donna Leon: Venezianische Scharade. Commissario Brunettis dritter Fall.
Ich habe mir dann auch gleich noch den dritten Brunetti angetan.
Auch bei diesem hat mich der Ausgang enttäuscht. Ich hatte mal wieder das Gefühl, dass Brunetti die Ermittlungen aufgeben wollte, weil der Gegner einfach zu groß war - und dann hilft Kommissar Zufall doch noch bei der Aufklärung. Und ruckzuck war der Fall gelöst. Vielleicht liegt es an meiner mittlerweile etwas negativen Grundeinstellung gegenüber den Brunetti-Fällen, aber irgendwas stört mich immer gewaltig.
Ich bleibe dabei: die auf 2 Stunden gekürzten Hörspiele höre ich mir bei Gelegenheit an, ansonsten lasse ich lieber die Finger davon.

Lesung: Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers - Bernhard Hoëcker

Geschrieben in Büchertagebuch
Bernhard Hoëcker hat letzten Donnerstag in Darmstadt aus seinem Buch "Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers. Mit Geocaching zurück zur Natur" gelesen, und da mein Mann und ich gelegentlich auch diesem Hobby fröhnen, mussten wir natürlich hin.

Geocaching ist eine Art moderne Schnitzeljagd mit GPS-Unterstützung. Prinzip: Ein wasserdichter Behälter wird versteckt - meist an einem öffentlich zugänglichen, aber etwas abgelegenen Ort. (Klassisch ist z. B. irgendwo im Wald, 50 m abseits vom Weg). Der Cache beinhaltet üblicherweise ein Logbuch und diverse andere mehr oder eher weniger wertvolle Kleinigkeiten. Die Koordinaten des Verstecks werden auf einer der Geocaching-Internetplattformen veröffentlicht, z. B. opencaching.de oder geocaching.com. Dort kann man sich also die Beschreibung ansehen, das Ort des Verstecks aufsuchen und versuchen, den Cache zu finden. Wenn man den Cache gefunden hat, trägt man sich in das Logbuch ein, darf etwas von den enthalteten Kleinigkeiten mitnehmen, muss dafür aber wieder etwas Gleichwertiges hineinlegen und versteckt den Cache anschließend wieder dort, wo man ihn gefunden hat, damit der nächste Cacher ihn ebenfalls suchen kann. Anschließend logt man seinen Fund (oder aber auch seinen Mißerfolg) im Internet.
Um die Koordinaten zu ermitteln bzw. zu dem Cache anhand der Koordinaten hinzufinden braucht man einen GPS-Empfänger. Einfache Geräte ähneln einem Handy und kosten ab ca. 100 €. (Und wie Bernhard so schön sagte: meistens findet man sie heutzutage mit eingebauten Straßenkarten, Routenplanung und einem Auto drumherum, dann heißen sie Navigationssystem.)
Wer jetzt denkt, für die Suche nach Plastikmüll im Wald braucht man kein Internet und kein GPS, sondern nur Augen, hat sicherlich irgendwo recht, aber: viele Caches sind an irgendwie reizvollen Stellen versteckt, wo man von alleine nicht auf die Idee kommt, überhaupt mal spazieren zu gehen; man kommt an die frische Luft, hat ein Ziel und hoffentlich am Ende des Tages auch ein Erfolgerlebnis. Häufig sind die Caches auch mit Zwischenstationen versehen, die man zunächst finden muss, dort Aufgaben oder Rätsel lösen bis man an das Ziel kommt. Und dann kommt noch erschwerend hinzu, dass man die GPS-Empfänger meist nur eine Genauigkeit von max. 3 m haben, und 15 m sind nicht ungewöhnlich, so dass man doch ein wenig suchen muss, bis man das gewünschte gefunden hat. Kurz gesagt: Geocaching macht Spaß! :)

Aber eigentlich wollte ich ja von der Lesung erzählen: Bernhard Hoëcker war erwartungsgemäß gut drauf. Er hat erstmal so ein wenig erzählt, insbesondere auch eine Einführung gegeben, was Geocaching ist und das Ganze mit einer (sein Original-Wortlaut) "3D-PowerPoint-Präsentation" demonstriert. (= Playmobilfiguren) ;)
Er war sehr spontan (nicht umsonst hat er ja auch schon Improvisationstheater gemacht), musste häufig auch über seine eigenen Witze lachen, und kam sehr sympatisch rüber. Gelesen hat er zwei kurze Ausschnitte - sicherlich nicht sehr professionell, dafür aber umso natürlicher, anschließend noch viele Fragen zum Geocachen im Allgemeinen und im Besonderen beantwortet.
Einer der gelesenen Abschnitte ging über einen Cache, den wir selber auch schon gesucht hatten (wir konnte uns das also prima vorstellen), und das witzigste war, die, die diesen Cache ausgelegt hatten, waren auch dort, und das Hallo war groß, als Bernhard das mitbekommen hat (er wusste es vorher nicht).

Insgesamt war es ein sehr lustiger Abend, wir haben viel gelacht, und selbstverständlich besitze ich jetzt auch ein signiertes Exemplar von dem Buch. Zum Lesen bin ich aber leider, leider noch gar nicht gekommen, werde es aber sehr bald tun und dann mehr davon erzählen.


Ich hänge...

Geschrieben in Büchertagebuch
Ich hänge gerade ein wenig hinterher mit dem Bloggen, weil ich letztes Wochenende und auch die letzten Tage nicht so recht viel Zeit hatte. Ich hoffe, die wichtigsten Einträge in den nächsten Tagen nachzuholen...

Lesen tue ich gerade Glennkill - ein Re-Read für mich und das auch noch in einer Leserunde. Diesmal achte ich verstärkt auf die Schafe, die für mich den Reiz des Buchs ausmachen. Den Krimi-Anteil als solches finde ich nicht so toll und auch mit dem groben Wissen, wie es ungefähr ausgeht, fällt es mir schwer, alles logisch ineinander zu fügen. Das Lesen macht aber trotzdem Spaß, die Schafe sind einfach zu goldig!

Mai 2007

Geschrieben in SUB und Statistik
Gelesen
  • Matt Beaumont: E-Mail an alle
  • Margaret Mitchell: Vom Winde verweht
  • Joan Aiken: Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung
  • William Goldman: Die Brautprinzessin
  • Andreas Eschbach: Der Nobelpreis
  • Shari Low: Märchenprinz auf Abruf
  • Linda Barnes: Carlotta steigt ein
  • Stephenie Meyer: Biss zum Morgengrauen
  • Helene Hanff: 84, Charing Cross Road
  • Michelle Raven: Abgründe des Verlangens
10 Bücher, 3.394 Seiten.

Ok, hier puscht natürlich VwV die Statistik ganz schön nach oben, obwohl ich das meiste von diesem Buch in den zwei Monaten davor gelesen habe. Trotzdem verwundert mich die Gesamtzahl der gelesenen Bücher: das ist im Moment der Jahresrekord, und das, obwohl ich verhältnismäßig viel gestrickt habe und subjektiv ein kleines Lesetief hatte.



Neue Bücher: *tiefLufthol* jetzt wird es hart... Also, neue Bücher: 15  
  • 1 ertauscht
  • 7 Remittende
  • 3 geschenkt
  • 3 neu gekauft
  • 1 gebraucht gekauft
Die geliehenen Bücher aus der Bibliothek habe ich lieber mal nicht mitgezählt. Entweder habe ich sie schon gelesen oder sie gehen jetzt ungelesen zurück. Da geht der ganze gute Willen im Laufe eines Monats den Bach runter... Na ja, jetzt ist zu spät, nächster Monat muss wieder besser werden.


Wochenbeichte

Geschrieben in Büchertagebuch
Ich konnte mich diese Woche schon wieder nicht beherrschen... ;)

Da lag doch in der Wühlkiste im Supermarkt
  • Die Dämonen ruhen nicht von Patricia Cornwell
in der Wühlkiste. Und den hatte ich noch nicht. (Man muss ja rechtzeitig dafür sorgen, dass die Reihen, die man mag, mehr oder weniger vollständig zum Lesen bereitstehen. Auch wenn man noch lange nicht so weit ist.)

Dann waren wir gester in der Stadt. Für den Club hatte ich noch einen 2 € Gutschein, das kann man doch prima mit dem Quartalskauf verbinden. Mitgenommen habe ich
  • Abgründe des Verlangens von Michelle Raven
(Der Titel klingt zwar nach Nackenbeißer, das Cover sieht aber nicht so aus. Es müsste eigentlich ein schöner Romantic Thriller sein. Das werde ich übrigens als nächstes Lesen.)

In der Stadt hatten die beim Wohlthat doch tatsächlich immer noch Remittenden für 1 €. Musste das sein? So ist
  • Der kleine Freund von Donna Tartt
auch noch bis nach Hause mitgekommen.

Heute waren wir dann noch ein wenig auf dem Flohmarkt bummeln. Dort habe ich
  • Morgen, Kinder, wird's was geben von James Patterson
gefunden. Zwar keine schöne Ausgabe, dafür für nur 0,30 €. Das hat mich doch sehr gefreut, weil dieser erste Teil der Alex Cross-Reihe zur Zeit nur gebraucht erhältlich ist und entsprechend für gebrauchte Taschenbücher recht teuer.

Dann habe ich noch "Zwanzig Lachgeschichten in Schreibschrift" von Ursula Wölfel mitgenommen. Das hatte ich nämlich mal als Kind (zumindest eines mit diese Geschichten), und insbesondere an die Illustration kann ich mich zum Teil noch erinnern. Das ist aber gar nicht erst auf meinen SUB gewandert, das habe vorhin innerhalb von 20 Minuten durchgelesen.

Und dann habe ich noch Vom Winde verweht auf DVD gekauft, um eine weitere Bildungslücke zu schließen. Ich habe den Film ehrlich noch nie gesehen! Dafür aber das Buch gelesen. (Vor einem Monat.) :D


Mit einem erschreckten Blick auf meinen SUB habe ich beschlossen, von den fünf Büchern, die ich letztens aus der Bücherei ausgeliehen habe, drei wieder ungelesen zurückzugeben. Es sind zwar interessant klingende Bücher, aber keines, was man irgendwie gelesen haben müsste sondern eher austauschbar, auch nichts akutelles, um irgendwo mitreden zu können, weglaufen tun sie also auch nicht. Dadurch steht mein SUB jetzt wieder bei 235 Büchern.

Helene Hanff: 84, Charing Cross Road

Geschrieben in Gelesen!
84, Charing Cross Road
Helene Hanff

Klappentext
Durch Zufall stößt die Bühnenschriftstellerin Helen Hanff Ende der vierziger Jahre auf die Adresse der Buchhandlung Marks & Co. Eine neue Quelle für schwer aufzutreibende Bücher? Die Autorin greift zur Feder, ohne zu ahnen, dass ihre Zeilen der Beginn einer jahrzentelangen Brieffreundschaft sind. Zunächst ist die Korrespondenz zwischen ihr und dem Londoner Buchhändler allein von der gemeinsamen Leidenschaft für Bücher geprägt. Doch mit der Zeit werden die Briefe persönlicher, und schließlich erreichen sie eine Vertrautheit, wie man sie sonst nur zwischen wirklich guten Freunden findet.

Meine Meinung
Diese kleine Büchlein ist einfach wunderschön...

Es ist eine Auswahl aus dem Briefverkehr von Helene Hanff mit der Buchhandlung Marks &
Co in der 84, Charing Cross Road in London. Was zunächst als rein geschäftliche Briefe
beginnt (Helene Hanff ist auf der Suche nach schönen aber auch günstigen antiquarischen
Ausgaben bestimmter Bücher, die sie sich nach New York schicken lässt), entwickelt sich zu
einem freundschaftlichen, aber auch persönlichen Briefwechsel, in dem sie sich immer
wieder über Bücher, ihre Arbeit aber auch Familie und sonstige Alltagsdinge auslässt. Die
Briefe sind humorvoll und liebenswert und das Büchlein ist schnell - leider viel zu
schnell - durchgelesen.
 
Normalerweise lese ich ja selten solche biographischen Sachen, dieses ist aber eindeutig
lesenswert!


Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen

Geschrieben in Gelesen!
Bis(s) zum Morgengrauen
Stephenie Meyer

Klappentext
"Es gab drei Dinge, deren ich mir absolut sicher war:
Erstens, Edward war ein Vampir.
Zweitens, ein Teil von ihm - und ich wusste nicht, wie mächtig dieser Teil war - dürstete nach meinem Blut.
Und drittens, ich war bedingungslos und unwiderruflich in ihn verliebt."

Mit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Isabelle Swan ihren Umzug in die langweilige, verregnete Kleinstadt Forks kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den undurchschaubaren und uniderstehlichen Edward kennen lernt. Mit aller Macht fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Und riskiert dabei mehr als ihr Leben...

Meine Meinung
Zum Glück für Edward ist nur eine Romanfigur, ansonsten wäre der Ärmste vermutlich genauso von kreischenden, weiblichen Teenagern umringt wie der Sänger von Tokio Hotel, wenn ich mir den Hype um dieses Buch in Internetforen so ansehe. Ich wollte mir meine eigene Meinung dazu bilden und habe das Buch jetzt selber gelesen.

Die Einblicke in das Leben von Edward und seiner Familie war faszinierend und auch die Beziehung von Bella zu Edward hatte anfangs ihre reizvollen Seiten. In der Mitte jedoch fand ich das Buch etwas langatmig, da es kaum noch um was anderes ging, und ich habe mich gefragt, was wohl noch passieren soll. Gegen Seite 400 wird das Buch urplötzlich zum Thriller - sehr spannend, das war der Teil, wo ich das Buch kaum aus den Händen gelegt habe. Den Ausgang dieses Teils fand ich vorhersehbar, aber dennoch aufregend. Die letzten 50 Seiten ähneltem dann leider wieder dem Mittelteil...

Dennoch, ich kann die Begeisterung der (hauptsächlich) jungen Mädchen über dieses Buch verstehen. Die erste große Liebe, die auch noch perfekt ist... mit 17 hätte ich das Buch sicherlich auch so sehr gemocht. Und ich würde es auch an meine Nichten verschenken, die in ungefähr diesem Alter sind - sofern sie es noch nicht haben.


*megafreu*

Geschrieben in OffTopic
Der gehört seit heute mir:



Ein funkelnigelnagelneuer iPod nano 2 GB, den ich bei lovelybooks.de gewonnen habe!

So einen richtigen iPod habe ich mir schon lange gewünscht, aber mir nie gegönnt, weil mein Mann immer gemeint hat, das sei rausgeschmissenes Geld... Jetzt kann er erzählen, was er will, ich habe jetzt einen :D

Ich kann's auch ;)

Geschrieben in OffTopic
Da hier doch gelegentlich die eine oder andere Strickliesel reinschaut (lesen und Socken stricken scheint eine häufige Kombination zu sein), will ich doch auch mal mein Werk präsentieren:


Mein sechstes Paar selbstgestrickte Socken überhaupt, und das erste mit gestrickten Muster *einBißchenStolzAufMichBin*.

Bei meinen ein bis zwei Paar Socken pro Jahr brauche ich aber keinen Strickblog aufmachen :D

Linda Barnes: Carlotta steigt ein

Geschrieben in Gelesen!
Carlotta steigt ein
Linda Barnes

Klappentext
Eine nette alte Dame schneit eines Tages in Carlotta Carlyles unaufgeräumte Wohnung: Die Privatdetektivin soll ihren Bruder wiederfinden, der seit zehn Tagen verschwunden ist. Ehe es sich die rohaarige Expolizistin versieht, blättert ihr die Frau schon zehn Hunderter als Vorschuss auf den Tisch. Carlotta kann eine Auffrischung ihres Haushaltsgelds gut gebrauchen, also tut sie der harmlosen Person den Gefallen. Wenn sie gewusst hätte, mit was für einer Bande unverbesserlicher irischer Patrioten sie es zu tun bekommt, hätte sie es sch garantiert anders überlegt.

Meine Meinung
Diesen Krimi wollte ich hauptsächlich deshalb lesen, weil Carlotta das gleiche sportliche Hobby hat wie ich: Volleyball. Tatsächlich erwähnt sie es mehrfach, genauere Schilderungen fehlen aber. (Ist wahrscheinlich auch gut so, das würde Nicht-Volleyballer vermutlich eher langweilen.) Für dieses Buch hätte sie genauso gut auch Basketball oder Synchronschwimmen machen können (vielleicht wird es in späteren Bänden mal anders), dennoch: die Sympatie für eine Gleichgesinnte bleibt ;)
Auch ansonsten ist Carlotta sympatisch, und Linda Barnes Schreibstil ist angenehm witzig. Das war's dann aber hauptsächlich schon. Die Geschichte hat mich jetzt nicht umgehauen, auch die Randthematik hat mich nicht unbedingt interessiert und manche Ermittlungserkenntnisse konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen. Gelangweilt hat es mich dennoch nicht.
Die weiteren Carlotta-Bücher werde ich im Hinterkopf behalten und bei Gelegenheit mal zugreifen und lesen, haben müssen tue ich sie jetzt aber nicht unbedingt.

Ich bin schon wieder schwach geworden...

Geschrieben in Büchertagebuch
Eigentlich wollte ich ja gar nicht nach Büchern schauen. Aber da wir schon mal in der Stadt waren, muss man ja auch mal beim Buchclub vorbei, vielleicht gibt es ja ein günstiges Angebot, mit dem man den Quartalskauf erschlagen kann. Und vom Club zum Wohlthat ist es nicht weit, da kann man ja gefahrlos schauen, die letzten Wochen habe ich da ja auch nicht gefunden. Denkste. Die haben doch tatsächlich Remittenden für 1 € verkauft, und in einer Ecke habe ich ein paar interessante Bücher gefunden. Für den Preis konnte ich die nicht liegen lassen...
  • Patricia Cornwell: Die Insel der Rebellen
  • James Patterson: Der 1. Mord
  • Ian Rankin: Die Sünden der Väter
Und dann waren wir auf dem Rückweg noch mal schnell bei der Kaufhof-Bücher-Sonderaktion schauen. Dort konnte ich mich weitgehend zurückhalten, aber eines musste dann doch noch mit:
  • Peter Dempf: Die Herrin der Wörter
Das war nämlich das letzte, mir noch fehlende Buch aus der Reihe 'Die Legenden von Phantásien' in der von mir gesuchten Droemer-HC-Ausgabe. *freu*, jetzt habe ich alle sechs Bücher zusammen!
(Aber meinem SUB hat das nicht so gut getan. Und wenn ich dran denke, dass demnächst noch ein gewonnenes Bücherpaket eintreffen müsste... Aber dazu mehr, wenn es da ist!)

SUB-Nachschub *seuftz* ;)

Geschrieben in Büchertagebuch
Am Mittwoch war ich bei meiner Tante, die doch tatsächlich einem Stapel Bücher mit dem Altpapiertod gedroht hat Drei davon habe ich gerettet und ihnen ein neues Zuhause in meinem SUB gegeben:
  • Mary Higgins Clark: Das Haus am Potomac
  • Siri Hustvedt: Was ich liebte
  • Jane Waterhouse: Tödliche Briefe
Und dann ist heute noch eines angekommen, welches ich bei Buchticket angefordert habe:
  • Stephenie Meyer: Bis(s) zum Morgengrauen
Letzteres werde ich wohl als Nächstes lesen. Bin schon sehr gespannt auf dieses Buch...

Leider hat mein SUB jetzt wieder 233 Bücher, wo ich mich doch so über den Wert unter 230 gefreut hatte. Aber ich bin ja auch selbst schuld... :D

Ich lese gerade: Carlotta steigt ein von Linda Barnes

Geschrieben in Büchertagebuch
Carlotta steigt ein ist der erste Krimi der Carlotta-Reihe von Linda Barnes. Drauf aufmerksam geworden bin ich mal wieder bei den Büchereulen, und besonders interessieren tut mich die Reihe, weil Carlotta auch Volleyball spielt.
Aber auch ansonsten ist Carlotta eine sympatische Hauptfigur, und Linda Barnes hat einen humorvollen Schreibstil.

Shari Low: Märchenprinz auf Abruf

Geschrieben in Gelesen!
Märchenprinz auf Abruf
Shari Low

Klappentext
Clark Dunhill weiß, er ist der perfekte Mann: beruflich erfolgleich (ein Ass im Verkauf), extrem gut aussehend (und gesegnet mit einem enormen Selbstbewusstsein) und hochintelligent (der Lauf der Dinge wird ihn Lügen strafen). Bislang hat er aber keine Frau gefunden, die ihm in allen Belangen das Wasser reichen kann. Es gibt nur eine Lösung: Er braucht zwei Frauen - eine kluge, gebildete Karrierefrau und eine umwerfend attraktive Schönheit.
Cass ist Finanzdirektorin, allergisch gegen Partnerschaft, aber gesegnet mit einem Kinderwunsch. Köpfchen hat sie selbst, das tolle Äußere entdeckt sie bei Clark. Wäre er nicht der geeignete Samenspender?
Pollys Aussehen lässt die meisten Frauen vor Neid erblassen. Nichts wünscht sie sich sehnlicher, als eine Familie zu gründen. Sie ist überzeugt, dass der charmante Clark ihr Mann fürs Leben ist ...

Meine Meinung
Mit dem überheblichen Clark, der knallharten und kühlen Cass und der naiven Polly treffen hier ein paar sehr extreme Charaktere aufeinander - dass muss ja unweigerlich krachen. Mich hat das Buch ein wenig an die Bücher von Susan Elizabeth Phillips erinnert, allerdings weiß ich bei SEP-Büchern nach spätestens zwei Kapitel, wer am Ende mit wem zusammen sein wird, hier wusste ich es nicht. Abgesehen davon, dass der schmierige Clark unweigerlich auf die Nase fallen muss, war das Ende für mich nicht vorhersehbar. Mir erschien es zwar ein wenig unrealistisch, aber das hat mich jetzt nicht weiter gestört.
Ein wenig verwirrend waren die ewigen Zeitsprünge in dem Buch: die Autorin springt immer um einige Tage/Wochen/Monate nach vorne, um dann verschiedene Rückblicke zu geben. Und das auch noch aus Sicht verschiedener Charaktere nacheinander. Man konnte der Handlung aber dennoch folgen. Den Stil mit den eingeschobenen Anmerkungen im Klammern, wie oben in der Kurzbeschreibung, findet man teilweise auch in Buch. Zum Teil war die häufige Erwähnung von irgendwelcher Marken ein wenig nervig, gehörte aber wohl dazu, um Clark besser zu charakterisieren.
Da ich sonst eher weniger Bücher aus dem Subgenre "Freche Frauen" lesen, habe ich wenig Vergleichsmöglichkeiten, um zu sagen, ob es jetzt gut oder schlecht war. Insgesamt hat mich das Buch für ein paar Stunden gut unterhalten. Es ist sicherlich kein Buch, welches man gelesen haben muss, aber für Zwischendurch war es mal ganz nett.


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