| China2010 |
Wer ist Thilo ???? Melde dich nochmal mit einer Adresse zum mailen der RA aus MA??11:49 - 5.08.2010 - Kommentare {2} - Kommentieren2010-07-03.... das wars dann.....Hallo Ihr, da der Urlaub in zwei Tagen leider zu Ende ist, und auch der Blog leider irgendwie immer wieder nicht erreichbar ist und unzuverlässig Arbeitet haben wir beschlossen den Blog zu beenden. Nach einem vollen Reisetag von Ping´An über Guilin-> Flug nach Guangzhou -> Zug nach HKKG sind wir endlich in Hongkong angekommen und die Stadt macht auf den ersten Blick einen interessanten Eindruck. Das Hotel ist das Regal Kowloon Hotel in Hongkong: http://www.regalhotel.com/Regal-Hotels-International/Main/Hotel-Home.aspx Da hat China Online echt was feines ausgesucht und wir haben noch den upgrade gemacht für so einen "club" member. D.h. freies internet, Frühstück inkl. und die Fahrt zum Flughafen auch. Late check out erst um 18:00Uhr und im obersten Stock bei einem Super Ausblick kann man ab 15:00 Uhr Kaffee & Kuchen und abends Longdrnks sich bedienen ohne kosten. Das lohnt sich dann doch mal nochmal 75€ p.p. in die Hand zu nehmen wenn man so sieht was HKKG so kostet. Ach und Wäsche der Klamotten pro Tag 2 Stück ist auch dabei. Wir werden hier uns noch einiges ansehen und die Fotos werden dann so mal bei uns gezeigt... Danke für´s mitlesen ich hoffe es hat Euch so spass gemacht zu lesen wie uns das erleben.... und immer dran denken: I wish I was where I was when I wished I was where I am now und noch mal danke an das http://www.Erlebe-China.de Team mit seinen Partnern hier vor Ort. Die Organisation hat immer super geklappt, wir wurden immer pünktlich abgeholt oder es war jemand am Bahnhof, Bus oder Flughafen da, die ausgesuchten Hotels waren bis auf einer kleinen Ausnahme in Chengdu einfach klasse (das Hotel war auch toll gelegen aber die Zimmer einfach zu sehr abgewohnt) und die gewählten Touren haben auch immer Riesenspass gemacht. Also wir können es nur empfehlen dort zu buchen. Jedoch würden wir nicht mehr so viele Ziele in so kurzer Zeit nehmen denn es war teilweise doch arg nervig manchmal an einem schönen Ort nur einen Tag zu haben. Aber für einen ersten Eindruck von China war es einfach toll. Und da snächste mal wird wieder relaxter gereist mit weniger Zielen.... bis zu Hause, auf der Arbeit oder wo auch immer... Euer Lutz & Corinna 00:19 - 3.07.2010 - Kommentare {1} - Kommentieren2010-07-01 - Ping An, letzte ländl. Station unserer ReiseHallo Ihr,
hier der Bericht von Corinna zu Ping´An Der Bereich um Ping An und auch die Stadt ist Autofreie Zone. Nun ja, jeder Weg ist auch ultraschmal und besteht aus einer Unmengen von Stufen. Stufen, mal wieder, die verfolgen mich hier in China. Große, kleine, behauene, unbehauene, hohe, niedrige, rutschige Stufen. es muss in dieTausende gehen. Zuerst mussten wir jedoch eine Art Eintritt bezahlen,50 Yuan pro Person, dann durften wir durch die Schranken. Dort erwarteten uns bereits viele Gepäckträgerfrauen mit ihren Bambuskörben. Die Armen taten mir richtig leid als sie sich unser Gepäck umschnallten und losmarschierten. nach sehr kurzer Überlegu g als ich an den Stufen ankam entschied ich mich für eine Sänfte. Es ist wirklich unglaublich aber man kann in einem gepolsterten Liegestuhl, befestigt an Holzbalken, Platz nehmen und wird dann von 2. Trägern die Gamsen Stufen heraufgeschleppt.Das war ein ganz komisches Gefühl. Vor allem wenn man dann nach rechts und Links vorbei an den Stufen sieht und bemerkt dass es ein paar Meter abwärts geht. ich habe nicht gewagt mich zu beerben aus Angst ich bringe die beiden aus dem Tritt, dann wärs abwärts gegangen. Innerhalb von knappen 10 min sind die mit mir die Stufen heraufgesaust und dann warteten wir erst talauf Lutz und unser Gepäck. Die Träger fragten mich ob sie mich auch wieder abholen sollten und runter tragen aber dass habe ich abgelehnt, das kam mir doch zu dekadent vor,so im Nachhinein glaube ich aber das war ein Fehler. nun ich werde es morgen früh merken. An unserem Ankunftstag gestern haben wir nichts weiter gemacht, wir haben unseren Ausblick vom Balkon genossen.Wir können auf die Reisterassen schauen und auch den Tagestouristen zusehen wie sie sich die Stufen hochschleppen und mit einen Mordssonnenbrand wieder runter laufen. Wir hatten noch unseren Lunch hier, ich hatte eine vegetarische Lasagne.... Es kam mir vor als hätten sie die Reisnudeln zu Platten geformt,nach richtigen Nudeln schmeckte es nicht. Das Gemüse war ganz klein gehäckselt und die Tomatensosse bestand aus gewärmten Ketchup mit etwas Estragon. Immerhin Estragon..... Also nicht gerade die gehobene Küche... Am Abend trafen wir noch die Holländer wieder aus Jims Guesthouse in Dali und so verging der Abend hier im Nu. Eure corinna Bilderlink Ping´An: http://gallery.me.com/lbroemel/100502 14:28 - 1.07.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren2010-07-01 Rückblick nach Guilin....Hallo Ihr, es sind schon wieder ein paar Tage ins Land gegangen und die Zeit rast nur so. Der Urlaub nähert sich dem Ende und wir sind in der Zwischenzeit in Ping´an gelandet, einem kleinen Bergdorf (für chinesische Verhältnisse geradezu winzig). Guilin, bzw. die Gegend dort war einfach traumhaft schön Wir waren im Giggling Tree Guesthouse untergebracht (einfach mal googlen) und es war super. Auch haben wir dort ziemlich viel unternommen auch wenn das Wetter nicht immer daß beste war. Wenn Ihr die Bilder anschaut werdet ihr´s sehen. Auf dem programm standen: - Bambussflossfahrt (mann oh mann hatte ich schiss das die Kamera nass wird) - Abends den traditionellen Kormoranfischer bei der Arbeit zusehen.... - Mit dem minivan in der Gegend rumgondeln.... - Und eine Light&Musikshow besuchen die sehr beeindruckend war...haben zwar nichts vom Text verstanden, aber es war so eine Art Romeo & Julia Handlung (meinen wir jetzt mal so) die schön Bunt war und die malerische Landschaft sehr schön in Szene gesetzt hat. So das wär es in wirklich aller Kürze, corinna Schreibt gerade noch was von hier in Ping´An und das werde ich nachcher auch noch hochstellen... Bis die Tage Bilderlink Guilin Teil1: http://gallery.me.com/lbroemel/100485 Bilderlink Guilin Teil2: http://gallery.me.com/lbroemel/100492 14:06 - 1.07.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren2010-06-30... in der Nähe von Guilin....Hallo Ihr,
sind jetzt ein paar Tage in der Gegen von Guilin. Blog wird aber erst in 3 Tagen Aktualisiert da es heute in ein kleines Bergdorf inmitten der Reisfelder geht und wir da wahrscheinlich kein Internet haben werden.
Also der Nächste ausführliche Eintrag kommt dann von unserer letzten Etappe in Hongkong.
Bis dahin alles gute Lutz & Corinna 00:08 - 30.06.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren2010-06-26 & 27...Dali und wieder unterwegs....Hallo Ihr, nach einer super ruhigen Nacht (kein wunder nach dem feuchtfröhlichen Abend) haben wir heute mal einen Tag für uns. D.h. kein Guide und kein Zeitdruck was wir machen wollen. Auch mal nett wieder selbstbestimmt durch die Gegend zu schlendern. Nach einem sehr guten Frühstück entscheiden wir uns auf die Green Mountains hoch zu fahren da der Ausblick dort so toll sein soll. Wir liessen und ganz dekadent von einem Taxi beim Hotel abholen und für 20Yuan zum Cable Car fahren. Cable Car kostet 220Yuan, zusammen mit dem obligatorischen Eintritt das man den Berg überhaupt betreten darf. Und dann ging es hoch..... was soll ich sagen, ich fand es einfach grandios, die Fahrt nach oben war einfach klasse und wir hatten eine super Sicht über das Umland und den See. Naja aber irgendwie fanden eben nur 50% in der Kabine die Fahrt grandios. Die anderen 50% wünschten sich in diesen Moment eher irgendwo anders aber nur nicht hier. Aber irgendwann endet die schönste/schlimmste Fahrt. Und wie sie endete....in einem TAL...arghhhhhh wir haben den falschen Cable Car genommen denn es gibt derer zwei. Diese sind mit einer ziemlich anstrengenden 12km Bergwanderung verbunden auf die wir uns irgendwie seelisch und moralisch nicht eingestellt hatten. Also schauten wir uns so noch ein wenig um und traten den supertollen/gar allzu schröcklichen (je nach Sichtweise) Rückweg an. Wie gesagt, immerhin war der Ausblick auf dem Weg sehr schön. Weiter ging es noch mal ganz gemütlich in der Altstadt rumstromern und das gerade erlebte zu verdauen. Zumindest der weibliche Teil unserer Reisegruppe musste das *grins* Noch ein wenig m Hotel abgehangen und etwas gegessen und schon war der Tag wieder rum. Kinder wie die Zeit hier rennt ist unglaublich...... morgen geht es mit dem Bus nach Kunming und mit dem Flieger weiter nach Guilin, also wieder full-time Reisetag....... 2010-06-27 wie schon geschrieben....full-time Reisetag. Der schon bescheiden damit anfing das wir totmüde aufstanden und das der Bus erstmal 1h Verspätung hatte. Die Fahrt nach Kunming ging über eine super ausgebaute Autobahn und es wäre auch relativ stressfrei gewesen wenn der Bus nicht fast vor dem Ziel beinahe den Geist aufgegeben hätte. Immer wenn es bergauf ging, verloren wir an Geschwindigkeit und mussten teilweise im ersten Gang fahren. Der Fahrer telefonierte ganz hektisch und rauchte eine nach der anderen. Da wir in der zweiten Reihe saßen haben wir das alles mitbekommen. Mhhh....super irgendwie haben wir noch nen Flieger zu kriegen dachte ich und wurde die letzen 40km auch immer nervöser. Schlussendlich kamen wir aber nach über 6h Fahrt in Kunming an und die Organisation klappte mal wieder hervorragend und unsere Fahrerin wartete schon an der Busstation um uns zum Flughafen zu bringen. Mit etwas stress eingecheckt und knapp 30minuten vor Boarding zum Gate gehetzt erwartete und die nächste Überraschung. – DELAYED – ich hasse diese Wort. Und es leuchtete dick und fett am Gate. Nach so 1h später wechselte die Abflugzeit von 17:05 auf 19:40. Warum habe ich mir im Bus so nen Kopp gemacht fragte ich mich da nur noch? Um 20:00Uhr ging es dann auch endlich los. Der Flug war auch klasse, bis zu dem Moment wo mich mein junger Sitznachbar einer anderen Reisegruppe auf das tolle Gewitter aufmerksam machte das in unmittelbarer Nähe des Flugzeugs tobte. Danke werter Kollege..... ab da war es aus mit lustig und es wurde ein wenig turbulent. Bei extrem starkem Regen setzte die Maschine in Guilin auf und wir waren erlöst..... dachten wir. Denn das Hotel war nicht in Guilin. Aber auch nicht ein wenig in der Nähe. Geschlagene 1 1/2 h Fahrt bei diesem extremen Regen dauerte die Fahrt bis wir um 23:30 todmüde und gerädert ankamen. Hoffentlich startet die Bootstour morgen nicht allzu früh...... bis zum nächsten Eintrag...euer geräderter Lutz & Corinna P.s. aber ein paar Bilder von Dali dürfen nicht fehlen: http://gallery.me.com/lbroemel#100477 00:06 - 30.06.2010 - Kommentare {1} - Kommentieren2010-06-25…von Lijang nach Dali…Hallo Ihr, heute mal wieder einen unspektakulären Reisetag verbracht. Wir wurden um 07:50 am Guesthouse abgeholt und zur Busstation gebracht. Dort gab es das übliche Prozedere, mit Gepäck Röntgen und Kontrolle dann ab in die Wartehalle. Keine 10minuten Später war auch unser Bus schon da und los ging es nach Dali. Die fahrt war klasse und Landschaftlich einfach superschön. Mit etwas Musik im Ohr gingen die 5h Fahrt auch recht fix rum und dali tauchte vor uns auf. Irgendwie hat mich das an die Schweiz erinnert. Ein Riesensee und im Hintergrund, bzw. rechts und links davon tolle Gebirgsmassive. Sehr beeindruckend. Jims Tibetan Hostel wird wie der Name schon sagt von jim & seiner Holländischen Frau geleitet. Es war noch ein holländisches Ärztepaar da die von einem Kardiologen Kongress in Bejing kamen und noch etwas rumreisten und ein Amerikanisches Pärchen bei dem sie fliessend chinesisch spricht, da sie chinesische Geschichte studiert und hier gerade promoviert. Also ein ganz netter bunter interessanter Haufen. Wir schauten uns noch kurz die doch auch wieder sehr touristische Altstadt an und abends saßen wir alle mit Jim zusammen und haben uns unterhalten. Jim erzählte von der Kulturrevolution und ein wenig über Tibet und jeder andere hatte auch so sein Geschichtchen vom Reisen zu erzählen so das der Abend sehr kurzweilig war. So gegen 01:00 löste sich dann die doch etwas feuchtfröhliche Gesellschaft auf. Morgen werden wir mal ohne Guide und ohne festem Programm ein wenig die Gegend erkunden. Mal ein paar infolinks: Dali: http://de.wikipedia.org/wiki/Dali_(Stadt) Jims Tibetan Gueshouse: http://www.china-travel.nl/english/guesthouse.htm Und unsere Bilder: bis die Tage Lutz 12:17 - 26.06.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren2010-06-24...kleine Altstadt aber Riesiggross....Hallo ihr, Wir sind gut in lijang angekommen und haben ein supernetttes Hotel am Randbezirk der historischen Altstadt bezogen. Schaut euch die Fotos an, es ist einfach eine Wucht. Und das es am Rand liegt hat den Vorteil das man den riesenrummel der in der Altstadt herrscht eben nicht voll mitbekommt. Es ist ein Nachbau eines klassischen chinesichen Hauses mit einem netten Innenhof und tollen Zimmern. Und abends wunderschön beleuchtet und einladend noch ein wenig zu sitzen. Die Altstadt des historischen Stadtkerns ist immens verschachtelt und verwinkelt. Und wer meint das am Titisee oder in Heidelberg viele souvenirshops und schnickschnackschnuck läden sind, der hat sich aber gewaltig geirrt. Das hier foppt alles. Da aber doch recht wenige Chinesen englisch sprechen wird man fast nie angequatscht und hat so seine Ruhe und kann gemütlich rumschlendern. Unser Guide holte uns beim Guesthouse ab und wir gingen in Richtung Black Dragon Pool Park. Dabei kamen wir aus dem alten triel lijangs raus und sahen ein sehr modernes lijang. Und natürlich wurden wir mal wieder über Größenverhältnisse informiert, denn lijang ist ja nur eine kleine Stadt mit nur 800 000 Einwohnern. Der park war sehr nett gemacht und wir trieben uns da eine Weile rum. Dann ging es zurück in die Altstadt wo wir eine Tänzergruppe sahen die einheimische Tänze aufführten. Klasse da nehme ich einmal das 70-200´er nicht mit und dann sowas. Ich versuchte trotzdem nicht ganz so auffällig wie so manch anderer Tourist meine Schanppschüsse zu machen. Gelang aber leider nicht immer. Wie wir später erfuhren werden die alten Leute von der Regierung bezahlt um aufzutreten als Touristenattraktion von daher weiß ich nicht wie das ganze zu werten ist. Einerseits schön zu sehen, andererseits weiß man eben niicht wieviel und ob “zwang” dahinter ist. Abends sind wir dann nochmals losgezogen und da steppte dann echt der Bär. Livemusik und Dorfdisco machten sich Gegenseitig Konkurrenz um die Kundschaft. Vom Hunger getrieben aber keine Lust auf ein Restaurant sah ich an einer sehr belebten Ecke auf einmal einen Dönerstand. Ich fass es nicht.... Es gab mal wieder Verständigungsprobleme beim bestellen aber der Inhaber stand zum Glück in der Nähe. Und man glaubt es kaum, es war ein Deutscher aus Baden-Baden mit chinesischer Freundin der hier die irre Idee hatte den Laden aufzumachen. Und es scheint zu laufen. Wie das alles so geht mit Lizenzen etc, dazu meinte er nur lächelnd "mit ein wenig Kleingeld an der richtigen Stelle geht viel". Ein hoch auf die Korruption kann man da nur sagen.... Leider haben wir nur diesen einen Tag in Lijang und morgen früh geht es wieder um 07:50 weiter mit dem Bus nach Dali. Hätten wir das gewußt, hätten wir das anderst gebucht. Spät abends ankommen und nur einen tag irgendwo haben ist doch etwas wenig. Lijang ist definitiv mehr Zeit wert, vor allem weil sich das Umland auch für schöne Ausflüge eignet. So geht es leider weiter, und ich kann mit unter Dali recht wenig vorstellen. Mal sehen was uns da erwartet....... Bis dahin Euer Lutz Achso und der obligatorische Bilderlink: http://gallery.me.com/lbroemel/100461 P.s. und einen großen Glückwunsch an K.B aus T-N für Ihr bestandenes Abi :-) 02:00 - 26.06.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren2010-06-23..... im Umland von ChengdouHallo Ihr, von Cn..: An unserem 2. Tag in Chengdou holte uns unsere Reisefuehrerin am Hotel ab. Wir checkten aus und hatten unser gesamtes Gepaeck dabei, denn abends sollte es mit dem Flieger weiter nach Lijang gehen. Wir wollten uns das ländliche Umland von Chengdou anschauen und bei einer chinesischen Bauersfamilie zu Mittag essen.
Zuerst einmal fuhren wir fast 45 min durch Chengdou bis wir die Stadtmitte hinter uns hatten. Dann ging es weiter an einem großen Industriegebiet vorbei wo ca. 2 Mio Einwohner leben. Den ganzen Tag über hatten wir einen bedeckten Himmel was von den vielen Abgasen herzurühren scheint obwohl die Mopeds und viele Autos gasbetrieben sind. Wir rumpelten und holperten weiter die Strasse entlang, Bogen mal nach Links und nach rechts ab und waren irgendwann vorbei an der Grossstadt und hatten nur noch Felder um uns rum. Reisfelder, Mais, Lotus, Wasserlilien und vieles mehr an Grünzeug. irgendwann bogen wir wieder in ein Straeschen ein das dann immer schmaler wurde . Links und rechts des kleinen Feldwegs waren Wasserkanaele und wir sahen einen See, zum Fischen wie uns unsere Reisefuehrerin erzählte. Tatsächlich sahen wir auch einen Fischer, der sah aus wie ein Chinese aus den alten Filmen. Er stand mit einem Netz bewaffnet im Wasser und trug einen blauen Anzug und hatte einen großen Hut auf dem Kopf der oben spitz zulief. Wir fuhren weiter und weiter und hielten schließlich bei einem Haus. Das war das Bauernhaus der Familie die wir besuchten. Tatsächlich gab es nur noch die Grosseltern und Seen und die 16jährige Enkeltochter, die Eltern waren zum Arbeiten in der Stadt. Der Grossvater empfing uns am Eingang des Hofes und führte uns in das "Wohnzimmer"Das ganze Haus hat die Familie selbst gebaut und so war das Wohnzimmer ein betonierter Raum ohne Teppiche oder sonstigen Wohlfuehlschnickschnack den wir so haben. An zwei Wänden waren je eine Couch, zu der einen Couch war ein Tisch gestellt und an der dritten Wand war ein kleines Sideboard mit einem uralten Radio. Darüber hing ein großes Bild von einem Chin. Gebäude. Durch die Feuchtigkeit hatte sich in den Ecken des Raumes bereits Schimmel gebildet. Die Küche selbst bestand aus einem Feuerherd in deren Mitte eine große Schüssel war und darin wurde gekocht. Die Kochstelle war blitzsauber. Die Toilette war im ehemaligen Schweinestall untergebracht, direkt neben der Schweinebox. Es war wieder das obligatorische rechteckige Loch aber diesmal mit einer Art Stöpsel so dass auch nichts roch wenn man diesen wieder nach Benutzung drauflegte. mittlerweile können mich Toiletten nicht mehr schocken. Wir bekamen eine große Schussel mit selbstgezogenem und frisch geerntetem Obst hingestellt und erfuhren beim Essen dass die Chinesen alles an Obst schälen, Pfirsiche, Äpfel und sogar Weintrauben. Für unsere Reiseführerin war es unverständlich dass wir die Schale mitessen.
Vor dem Essen machten wir einen Spaziergang durch die Obst und Gemüsefelder, Reisfelder und am Fischsee vorbei. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit war alles etwas rutschig und dann regnete es auch noch. So dauerte es nicht lange bis ich mich neben ein Lotusfeld lang legte, mitten hinein in den Schlamm. Zum Glück war unser gesamtes Gepäck dabei, so konnte ich mich im Auto umziehen. Als wir zurück kamen war auch das Mittagessen fertig. Es gab gebratenes Schweinefleisch, ultrafett da auch die Speckschicht mit gebraten wird aber nicht kross sondern labberig. Weiter gab es verschiedene Gemüsesorten, einmal klein geschnitten und scharf, ein anderes Gericht war dann grob geschnittenes Gemüse mild aber würzig. Es gab noch Bohnen auf zweierlei Arten zubereitet, gebratene Zwiebeln und Rühreier mit Spinat der wie Bärlauch geschmeckt hat. Das Essen war sehr lecker, zu Trinken gab es grünen Tee. nach dem Essen haben wir noch ein paar Bilder aus Deutschland von zuhause gezeigt und welche mit Schnee. Das fanden alle total interessant. Am meisten hat sie der blaue Himmel fasziniert, das kennen sie von Chengdou nicht. Gegen Mittag fuhren wir weiter in eine kleine Stadt, für mich war es eine kleine Stadt, fuer die Chinesen war es wohl eher eine FastGeisterstadt weil sie nicht so groß war. Green unsere Begleiterin erklärte uns bei den verschiedenen Garküchen die unterschiedlichen Speisen, Hirschkäfer und Seidenraupen waren bereits gebraten aber die Fische und Schildkröten waren noch lebendig. Das Städtchen hatte einen wunderschönen alten Stadtkern und viele "Chin. spielhallen" Das heißt wir sahen sehr viele Gruppen von Chinesen Mahjongg spielen. Das ist ein faszinierendes Spiel und hat mit dem Computermahjongg nicht viel gemeinsam. Hier geht es darum aus Bloecken die große Mauer zu bilden und dann mit den Steinen Dreiergruppen oder gar mehr zu bilden. Es machte viel Spass zuzuschauen. Viele Chinesen mögen es sich zu kostümieren und so sahen wir einige Kostümshops bei denen man ein Kostüm leihen und damit durch die Stadt spazieren konnte. Lutz machte von den Mädels natürlich gleich Bilder. Der Tag verging Ruck zuck und um 17 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Bilderlink: http://gallery.me.com/lbroemel/100453 Bis in Lijang, Corinna 15:38 - 24.06.2010 - Kommentare {1} - Kommentieren2010-06-22…von Kuschelbaeren und Stundenhotels...Hallo Ihr, mal wieder ein lieber Eintrag von Corinna.... Unser Hotel war von außen sehr schoen, auch die Zimmer waren schoen, leider war das Bad unter aller Sau. das lag aber daran dass die Innenwaende der Duschkabine auch tapeziert waren und somit das Bad allmählich vor sich hin schimmelte. Die Toilette funktionierte aber der Wassertank leckte jedesmal wenn man spuelte so dass das gesamte Bad unter Wasser stand was natürlich super fuer die Schimmelbildung war. in jeder Dusche gab es einen gefüllten Seifen und Shampoospender. Die Zimmer konnten auch stundenweise angemietet werden. Das war auch notwendig, denn in der Jin Li Street hat es ein Riesen großes Areal mit vielen Bars, Restaurants, kleinen Seen, Public Viewing Point für Fussball und viele viele sehr hübsche Mädchen und ganz viele Touristen, hauptsächlich chinesische. Es machte unheimlich viel Spass dort entlang zu schlendern, die kleinen Shops zu besichtigen, bei den Garkuechen zu überlegen was das fuer Essen ist und bei einem warmen Bier (die Alternative wären Eiswürfel gewesen) die Leute zu beobachten. Am nächsten Morgen wurden wir bereits um 7.30 Uhr von unserer Reisefuehrerin erwartet. Wir holten noch aus einem anderen Hotel ein belgisches Pärchen ab und dann ging es zu meinem persönlichen Highlight, dEm Panda Breeding and Research Center. Dieses Center wurde von den Vereinten Nationen ausgezeichnet. Dort leben mittlerweile mehr als 80 Pandabaeren und rote Baeren . Man erforscht sie, züchtet, verteilt sie zu anderen Zoos überall auf der Welt und ein Teil wird auch wieder ausgewildert. Es gab Pandabaeren ab 6 Monate bis 15 Jahren zu sehen. Es war schoen sie beim Essen zu beobachten, die 18 Monate alten beim Balgen und Spielen, die Kleinen beim Schlafen und die Älteren auch einfach nur beim gaaaaaaaanz gemütlichen Laufen zum Wasser. Das ganze Center ist parkähnlich angelegt mit einem großen See mit vielen Kois und schwarzen Schwaenen. Die roten Bären gehören zu der Waschbaerfamilie und waren ganz schoen aggressiv. Wir bekamen noch mit wie sich drei gestritten haben und zwei hatten üble Bissverletzungen. aber die Pfleger haben sich gleich darauf um sie gekümmert. Wir blieben da den gesamten Vormittag und dann ging es gemeinsam zu einem Hostel wo es sehr leckeres Essen gab. In Chengdou habe ich aber gelernt dass die Relationen der Groessen in Europa und China total unterschiedlich sind. Unsere Reisefuehrerin fragte ob man bei uns zuhause seinen Nachbarn kennt, als wir bejahten lachte sie und meinte dass sei in China nicht der Fall. auf den Kommentar des Belgiers hin dass sein Land ungefähr so viele Einwohner hat wie Chengdou fiel ihr vor Lachen beinahe der Sonnenschirm aus der Hand. Die Belgier haben uns erzählt dass deren Hotel auch stundenweise zu mieten war und sie hatten auch Kondome auf dem Nachttisch. Die gabs bei uns nicht, dafür waren die Flaschen mit dem Wasser gratis und auch das Fruehstueck. das war aber nicht so prickelnd, es kam pro Person in einem suessen Bambuskorb aufs Zimmergebracht und enthielt einen kleinen Tetrapack mit Milch, ein Ei, einen Viertel Maiskolben und eine Suesskartoffel... Bilderlink: http://gallery.me.com/lbroemel/100445 bis dann Eure Corinna..... 13:50 - 24.06.2010 - Kommentare {1} - Kommentieren2010-06-21….unterweg mal wieder…Reisetag….Hallo Ihr, Eigentlich gibt es nicht viel zu berichten, wir sind ohne besonderen Zwischenfälle die 6h mit dem Auto von Xiahe nach Langhzou Flughafen gefahren Dort lagen auch unsere Tickets gleich bereit und wir flogen um 18:50 in 1h weiter nach Chengdu. Am Flughafen wurden wir auch gleich abgeholt und sind dann zu unserem Hotel in der Touristenmeile Jin li Street gefahren. Hier ein paar Bilder der Fahrt vom anfang des tibetanischen Hochlands runter in die Ebene- Bilder von Chengdu kommen im nächsten Eintrag. Bilderlink: http://gallery.me.com/lbroemel/100435 Bs dann Lutz 13:34 - 24.06.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren2010-06-20.... Ausflug ins Ganjia GrasslandHallo Ihr, So heute ging es mit unserem guide David ab ins Ganjia Grassland. Wir haben uns schon in Peking gewundert warum die guides immer so nette Namen haben, aber das ist nur um uns Touris nicht in Verlegenheit zu bringen, denn die lokalen Namen sind teilweise einfach zu unaussprechlich und so geben sich die meisten Asiaten nett klingende Western-names. Wir sind um 10 aufgebrochen und die Fahrt dauerte ca. 1h bis wir in die Anfänge des Grasslands kamen. Es war wieder unbeschreiblich. Der Ausblick war super, die Luft war klar und die ersten Ausläufer des Himalaya Gebirges waren toll. Wir sind dann zu einem sehr alten Dorf gefahren, die Stadtmauer wird so auf knapp 2000 Jahre geschätzt und konnten da ein wenig rumlaufen. David hatte natürlich eine Familie zur Hand bei der wir einkehren sollten. Gesagt getan und es war auch ein Erlebnis der besonderen Art. Wir wurden sehr herzlich empfangen und es handelte sich wirklich nicht um irgend eine "vorzeigefamilie" sondern so leben die Menschen hier im Hochland wirklich. Uns wurde dann Gebäck kredenzt und auf einmal kam geriebener Yak-hartkäse (vorstellbar wir Parmesan nur noch härter), Yak-Butter und Zucker auf den Tisch. Dazu noch ein Riesenpott "barley", ich glaube das ist Weizen oder so ganz dunkles Mehl war es auf alle fälle. Wir wunderten uns natürlich was das sollte und David fragte uns ob wir traditionelle Nomad Küche versuchen wollten. Klar wollten wir. Und das ging folgendermaßen: Man nehme Heisswasser und eine große Handvoll Yak-Butter, diese löse man in dem heiswasser auf und lässt es abkühlen. In die Yak-Butter heisswasser Mischung gibt man reichlich Zucker und darauf das/den Barley. Das ganze wird mit den fingern dann verrührt und zu Kügelchen geformt und gegessen. Schmeckte überraschenderweise wirklich sehr gut. Gar nicht fettig oder so. Ok eine Portion hat wahrscheinlich 5000kalorien ;-) aber man gönnt sich ja sonst nichts. Dies ist das Standard Frühstück und Abendessen bei Nomaden. Es war einfach sehr nett bei der Familie und wir blieben ziemlich lange und quetschten durch unseren guide auch viele Informationen über das leben hier draussen aus. Irgendwann ging es aber dann doch weiter und wir sind noch zu einem netten kleinen Kloster in der Nähe gefahren. Dort hing dann sogar ein Bild des Dalai Lama. Wahrscheinlich ist das Kloster einfach zu weit ab vom Schuss um immer widre kontrolliert zu werden. Dann ging es auch schon wieder nach Xiahe und wir liefen noch einmal die kompletten 3-4km um das Kloster entlang, vorbei an den über 1000 Gebetsmühlen, welche die gläubigen immer drehen beim vorbeilaufen. Noch kurz ins Nomad Restaurant und schon war der tag Wieder rum und morgen geht es leider in einer 6h Autofahrt zum Flughafen von Langzhou. Wir würden gerne noch ein paar Tage länger hier oben bleiben auch weil man sich sogar nach 2 tagen schon ein wenig besser an die Höhe gewöhnt hatte. Klar ging das ganze spazierengehen langsamer als im Flachland, aber man war schon lange nicht mehr so kurzatmig wie ganz am Anfang wenn man drei Stockwerke gestiegen war. Bilderlink: http://gallery.me.com/lbroemel/100428 Bis die Tage Euer Lutz 12:57 - 24.06.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren2010-06-22.... es geht weiter....Hallo Ihr, wie Ihr unten lesen könnt, haben wir mal wieder was posten können. Wir sind in chengdhu und das Starbucks hier hat ne schnelle Leitung.... Wir wollten noch nen Bericht über das Ganja Grassland und die Reise nach Chengdu hochladen aber uns reicht die Zeit vor lauter Unternehmungen nicht... Also schaut mal wieder rein, sobald wieder ne schnelle Leitung zur Verfügung steht gehts weiter.... Kann aber auch ein paar Tage dauern also nicht ungeduldig werden gruß Lutz & Corinna P.s. und danke für die Kommentare..man freut sich 15:02 - 22.06.2010 - Kommentare {1} - Kommentieren2010-06-19...von Kiffenden Mönchen und Anstrengenden Höhen.....Hallo Ihr, nach 8h Zugfahrt kamen wir etwas müde, aber nicht ganz so schlimm gerädert in Langhzou an. Die Betten des Zuges waren etwas besser gepolstert und so bekamen wir doch noch eine nette Mütze schlaf ab. Und ich lasse mir die Ohrstöpsel noch vergolden die ich dabei habe.... ohne die wäre es doch etwas hart geworden. Die Dinger sind echt ihr Geld wert. Hier ein paar Gedanken von Corinna zum Hardsleeper und Chinesichen Bahnhöfen: Hardsleeper und andere Kurositäten (von CN) Auf dieser Rundreise hatten wir zwei Zugfahrten bei Nacht die wir mittlerweile erfolgreich hinter uns gebracht haben. Die erste Tour im Nachtzug dem sog. Hardsleeper teilten wir uns unser „Abteil“ mit vier weiteren Chinesen. Das erste was uns auffiel war dass kein Abteil Türen hatte, d.h. man bekam auf seiner Liege alles mit was im Flur durchlief und gesprochen wurde. Von dem Duft der Nudelsuppe bis zur Zigarette. Um 22.00 Uhr lief der Schaffner durch und zog sämtliche Vorhänge zu. Gegen halb elf kam er noch einmal und machte eine für uns unverständliche Ansage, im nächsten Moment ging auch im gesamten Zug das Licht aus. Witzigerweise erstarben auch tatsächlich sämtliche Gespräche und die vorher eifrige Geschäftigkeit auf dem Flur hörte schlagartig auf. Die Liegen waren wie Betten bezogen aber extrem hart. An den Innenseiten der Abteile am Eingang waren kleine klappbare Metallplatten befestigt. Das waren die Treppen für die Leute die im 2. oder gar dritten Bett schliefen. Ich war froh das untere Bett zu haben. Jedes mal wenn ich auf die Toilette muss wie ein kleiner Affe zu klettern ist nicht so mein Ding. Die Toiletten sind übrigens wie fast überall Steh bzw. Hocketoiletten. Unpraktisch finde ich. Die Nacht in diesem Hardsleeper war eine Tortur, ich hab kaum ein Auge zugemacht. Witzigerweise fanden sogar die Chinesen die Liegen zu hart. Unsere zweite Tour im Hardsleeper war angenehmer. Vielleicht weil wir dieses mal wussten was auf uns zukam. Allerdings sind die Bahnhöfe in China auch anders als bei uns. In den Bahnhof selbst kommt man nur mit gültigem Ticket rein. Dies wird auch schärfstens kontrolliert. Es herrscht ein wahnsinniges Gedränge, Gerempel und Geschiebe. Von Anstellen und warten bis man an der Reihe ist hält hier keiner was. Es heisst also mitrempeln und Drängeln oder man wartet bis man schwarz wird. Das Gepäck wird wie beim Flughafen durchleuchtet und schliesslich hat man es geschafft und darf in seine Wartehalle gehen. Mit etwas Glück findet man sogar einen Sitzplatz. Wir hatten jedes Mal Glück. Stühle gab es reichlich. In Xian musste ich mal wieder auf die Toilette und diese war total abgefahren. Es war ein Riesenraum. Auf jeder Seite waren ca. 10 Toiletten, also Löcher im Boden. Zwischen jedem Loch war eine bauchhohe Mauer so dass man bei Eintritt sofort sehen konnte welches Loch besetzt war und welches nicht. Es gab sogar gleich am Anfang eine westl. Toilette, aber auf die wollte keiner. Super, da musste ich nicht anstehen. Durch die niedrige Mauer konnte man mit seinen Nachbarn und Gegenüber ein Schwätzchen halten und beim Verlassen wurde freundlich nach Rechts und Links gewunken. Die Liegen in diesem Zug waren dieses mal besser, nicht ganz so hart. Und für die Leute im 2. und 3. Bett gab es sogar außen an der nicht vorhandenen Tür eine kleine Leiter. Also viel komfortabler. Dieses mal habe ich wesentlich besser geschlafen. Das Abteil teilten wir uns mit zwei Frauen und dem kleinen Sohn der einen sowie einem weiteren Chinesen. Ansonsten herrschte das gleiche Prozedere, Licht aus und schlafen. Die Zeit ging relativ schnell rum und am nächsten morgen hatte ich dann noch eine Fotosession mit den beiden Chinesinnen und Kind. Erst wurde ich mit der einen fotografiert, dann mit der anderen. Dann wurde das Kind neben mich platziert, danach Mutter und Kind und am Schluss alle drei. Die Chinesen sind witzig und Hardsleeper ein Erlebnis das man auf jeden Fall mal gemacht haben sollte. Weiter mit unserer Reise....... Am Bahnhof angekommen wurden wir auch schon von unserem Fahrer erwartet und ab ging der wilde Ritt auf den Straßen Chinas Richtung Xiahe. Und das mit dem wilden Ritt kann man schon wörtlich nehmen. Die Straße sah zwar immer gut aus, hatte aber ganz fies versteckte Bodenwellen und Schlaglöcher so das es sehr holprige 6h Auto fahrt wurden. Entschädigt wurden wir von wunderschönen Ausblicken auf die Bergwelt und Panoramen die einfach Atemberaubend sind. Und das ist ja noch nicht mal das Himalaygebirge oder so. Wie grandios muss es erst da sein? Also der Entschluss steht schon mal, fest, da muss man auch mal hin. Angekommen in Xiahe, nach 6stunden fahrt und einer Abenteuerlichen Toilettenrast am Strassenrand, checkten wir ins Tibetan Overseas Hotel ein. Sehr nettes Hotel direkt an der „Grenze“ zum Mönchsbezirk. Die Zimmer sind klasse, es gibt Heisswasser morgens und abends von 07:00-09:00 und Strom haben wir auch. Herz was willst Du mehr....naja nen Internetzugang wäre nett gewesen aber mann kann nicht alles haben J Das einzige Anstrengende an der ganzen Sache war dann das wir im 3´tern Stock waren und wir die Höhe von 3000m doch schon merkten. Wir waren etwas kurzatmig als wir oben ankamen. Doch ich habe auch gleich das passende Mittel gegen Höhenkrankheit gesehen, wir jedoch hielten uns an die Devise: Viel Wasser trinken.... Wir wollten dann noch um 15:15uhr die zwei mal tägliche Klosterbesichtigung mitmachen (10:15 & 15:15) und gingen runter zur Lobby. Auf dem Weg dahin kam mir ein Kiffender Mönch entgegen. Selig und vergeistigt Lächelnd hielt er eine glimmende Tüte mit Gras in der Hand die ich so bisher seltenst gesehen habe. Halleluja der musste aber ne Erleuchtung haben mit so nem Joint. Und von Höhenkrankheit war bei dem auch nichts zu merken. Also merke: Je größer die Höhe, umso größer die Portion Gras zum Rauchen. Haben wir dann aber doch lieber nicht ausprobiert. Nach einem Fußmarsch von 15minuten (man erinnere sich an die Höhe) am Kloster angekommen, kauften wir noch schnell unsere Tickets für 40Yuan p.p. und es kam auch schon der Mönch, welcher uns als Führer zugeteilt war. Das Kloster wird im Moment von ca. 1500 Mönchen bewohnt, welche auch frei Ihren glauben ausüben können. Nur Bilder des Dalai Lama dürfen nicht aufgehängt werden. Das Kloster ist das größte nach den Klöstern in Lhasa in Tibet. Die Führung war ziemlich interessant und zum Schluss kamen wir noch in einen Raum der extrem nach Yakbutter roch, in dem waren Heiligenbilder aus Yakbutter geformt und angemalt, die eine bestimmte Zeit aufbewahrt werden und dann vor dem nächsten gr0ßen Fest zerstört werden. Sehr beeindruckend. Abends ging es noch ins Nomad Restaurant und ich trank meinen ersten Tee mit Yakbutter. Und ich muss sagen es war sehr lecker. Ein bisschen vom Geschmack zwischen Kuhmilch und Ziege. Aber eben nicht so streng wie Ziege. Wir sind dann anschliessend wie die Toten ins Bett gefallen und haben durchgeschlafen. Morgen geht es ins Ganjia Grassland (nein nichts zum rauchen) und ein wenig die Ödnis besichtigen. Sind schon sehr gespannt. Bilderlink (auch vom Hardsleeper): http://gallery.me.com/lbroemel/100420 Bis die Tage Lutz & Corinna P.s. noch mal, nicht das es untergeht...das Zimmer/Guesthouse ist wirklich klasse! Und das mit dem Heisswasser ist zwar so, aber man gewöhnt sich daran. Nicht das jemand meint es wäre ironisch gemeint gewesen.
14:56 - 22.06.2010 - Kommentare {1} - Kommentieren2010-06-18...mal weniger Abenteuer.........Hallo, Wir sind dann um 18uhr ausgecheckt und haben uns in das Hoteleigene Kaffee gehockt. So um 19uhr fragte ich dann wie das mit dem Taxi aussieht und bekam auf einmal nur zu hören wie schwierig e denn sei um diese Uhrzeit ein Taxi zu bekommen und wir sollten doch lieber mit dem Bus fahren. Naja da ist mir dann doch ein wenigder Kamm geschwollen und ich habe freundlich aber deutlich zu verstehen gegeben das mir zugesichert wurde das ein Taxi da sein werde und da sich die Rezeption in der Verantwortung sehen würde uns doch endlich ein Taxi zu organisieren. Mit Hinweis auf das Morgengespräch setzte bei denen dann auch hektische Telefonieren ein, und während wir noch beim Kaffee saßen kam der Page auch mit stolzgeschellter Brust und sagte er hätte in Taxi für 50Yuan für uns. Das ist wahrscheinlich das mehrfache des regulären Taxameter Preises, aber da wir froh waren doch eins bekommen zu haben, waren wir bereit den Preis zu zahlen. Am Bahnhof mussten wir uns durch die schon langsam gewohnten Menschenmassen durchdrängeln bis wir wieder in unserer Wartehalle saßen und darauf warteten das Zug K119 nach Langhzou aufgerufen wurde. Der zug war wie erwartet und ab ging die Fahrt durch die Nacht Richtung Langhzou um dann weiter ins tibetanische Hochland abgeholt zu werden..... bis die Tage Lutz 09:00 - 22.06.2010 - Kommentare {1} - Kommentieren2010-06-22.... Internet ist langsamHallo ihr, ich hoffe ich komme noch dazu mal nen längeren post zu verfassen. Dasinternet im Hotel in Chengdu ist Ar***lahm und von daher nicht zu gebrauchen um was zu schreiben oder Bildr hichzuladen, Wir sind gerade im Starbucks aber da wollte ich nicht zu lange sitzen.
bis demnächst...es gibt viel zu berichten.... 08:50 - 22.06.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren2010-06-17... Terrakotta ArmeeHallo Ihr, mist das neue Blogg hat irgendwie keine Statistik... so weiß ich nicht mal ob hier noch jemand mitliest...naja von ein paar weiß ich es natürlich...aber Ihr dürft auch gerne mal feedback geben was so an Reiseinfos fehlt oder noch gewünscht wird..... Heute stand mal wieder ein Highlight einer jeden China Reise auf dem Programm. Es ging zur Terrakotta Armee des ersten Kaisers. Vertiefende Informationen dazu auf wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Mausoleum_Qin_Shihuangdis Durch den Stadtverkehr von Xi´an, der bei weitem nicht so schlimm ist wie in Bejing, ging es raus aufs land Richtung Grabanlage. Zuerst musste aber noch stopp gemacht werden bei einem typischen Touriladen bei dem man in 3minuten den Brennvorgang der Terrakotta Krieger erklärt kriegt und dann durch ein Labyrinth eines Riesengeschäftes geschleppt wird wo es Terrakottakrieger, Terrakottapferde und was weiß ich nicht noch alles terrakottamäßige verkauft wird. Außerdem noch lacktische und Schränke und anderer Krimskrams. Ich frag mich echt ob das sein muß das man da hin geschleppt wird. Vor allem weil man nicht gefragt wird ob man überhaupt will. Ich zumindest war da ziemlich angenervt danach. Es ging dann aber ohne weitere Unterbrechungen, zum Glück, direkt zur Grabanlage bzw. zur 2km entfernten Ausgrabungsstätte der Krieger. Beim Parkplatz des Vans wartete auch schon direkt unsere Führerin, ohne die man die Anlage gar nicht erst betreten darf. Sie sprach aber super englisch und es stellte sich heraus das es echt gut war sie dabei zu haben da sie wirklich viel wissen verfügte und das auch gut rüberbrachte. (Kosten 100yuan =12€ für 4 personen) Dann ging es per Elektrokarren (5yuan p.p.) zum Eingang. Den Karren sollte man nehmen da es so „weit“ wäre. Was sich aber als quatsch herausstellte. Denn zurück sind wir fast den gleichen Weg durch ein künstliches Souvenirdorf gelaufen und das dauerte keine 10min. Eintritt für die gesamte Anlage war dann 90yuan p.p. Die Anlage ist riesig und sehr aufwändig gestaltet. Echt sehr sehr sehenswert und auch wenn man dann erstmal vor den Kriegern steht kriegt man Gänsehaut. Also mir ging es zumindest so. Es ist wirklich mehr als beeindruckend. Wir haben dann die ganzen Grabanlagen gemacht (3 Gruben) und es wird immer wieder noch gegraben und auch viel gefunden. In den nächsten Jahren wird da noch viel kommen. In Grab 2 sind nicht mal alle Krieger ausgegraben um die Farben der Figuren zu erhalten und weil es extrem viel Aufwand bedeutet. Klar sind überall auf dem Gelände die obligatorischen Souvenirgeschäfte und in einem war auch der Bauer der das ganze entdeckte und gab Autogramme für ein neues Buch über neu gefundene Gräber direkt bei dem Herrschergrab. Nach knapp 3h waren wir dann durch mit allem und es ging zurück zum Auto. Wir schafften es unsere Führerin dann aber noch früher los zu werden und haben uns in ein Subways gesetzt um uns auszuruhen. Eigentlich müssen/sollen die Führer bei den Touristen bleiben bis man wieder im Bus sitzt. So wurde es uns gesagt, aber wir wimmelten Sie ab, da sie weg wollte und wir noch ein wenig unsere Ruhe und vor allem unser eigenes Tempo machen wollten. Zurück am Wagen ging es wieder nach Xi´an. En wenig im Hotel ausgeruht und abends haben wir uns mit den Holländern noch mal zum Kaffe und später Abendessen getroffen. Anschliessend ging es Richtung Muslimisches Viertel auf einen netten Nachtmarkt und wenn man die Bilder des Tempels (Trommeltempel) betrachtet sieht man richtig lange Drachenschnüre in den Himmel steigen. Sah sehr nett aus. Morgen geht’s etwas ruhiger u, da wir noch mal nen Hardsleeper (oh graus) vor uns haben Richtung Lanzhou und dann noch mal 6h Autofahrt in die Hochebene auf ca. 3000m. Da ich nicht weiß wie es mit den Netzzugang weiter geht bis dahin erstmal..... Bilderlink: http://gallery.me.com/lbroemel#100412 Alles Gute... Lutz & Corinna 14:07 - 17.06.2010 - Kommentare {3} - Kommentieren2010-06-16...eine Zugfahrt die ist.... einfach nur Anstrengend Wir sind mit dem Hardsleeper von Bejing nach Xi´an gefahren. Dauer 12h. Belegung des Zuges (wohl auch wegen des Drachenfest Feiertages) proppevoll. Und es ist auch nicht wie in Deutschland das man am Bahnsteig wartet, sondern das es eine Wartehalle gibt, die abgetrennt vom Bahnsteig ist. Doret warten massen an Menschen und die Züge die als nächstes Fahren da darf man dann auf den Bahnsteig. Als wir dran waren drängten sich die massen zu dem Tor und es einfach nur noch ein riesengroßes Gedränge und Geschubse. Endlich im Zug stellten wir fest das hardsleeper wirklich hardsleeper bedeuted. Die Betten sind bretthart. Wir trafen noch zwei Chinesen aus Xi´an die perfekt deutsch sprachen und es stellte sich heraus das es ein Deutschprofessor und seine Studentin war. Dadurch haben wir eine sehr Begleitung gehabt und viele infos über China und Xi´an bekommen. Nach einer kurzen Ankündigung auf chinesisch wurde schlag 22:00uhr die Lichter im Zug abgeschaltet. Die Nacht war kurz und hart. Mit einer kleiner Verspätung kamen wir in Xi´an an, und wurden auch perfekt am Bahnhof abgeholt. Das Hotel ist recht nett und liegt mitten in der Stadt. Wir haben dann noch ein wenig Sightseeing gemacht, aber viel war mit uns nicht mehr anzufangen. Die größte Überraschung waren die ganzen Shoppingmalls. Ich weiß nicht was ich in China erwartete, aber irgendwie so etwas nicht. Riesenmalls mit allem was an sich vorstellen kann, und direkt neben dem Hotel eine edel-Mall mit BMX X6, Porsche Cayenne, Bentley und anderen Edelkarosssen davor. Innen nur Armani etc.... das feinste halt. Als wir so die Strassen entlang liefen kamen wir an einem Fotostudio vorbei, bei dem ein recht nett gemachten Model vor dem Studio sehr schön geschminkt zurecht gemacht saß. Da habe ich natürlich gleich fragen müssen ob man Fotos machen darf und sie war sehr erfreut darüber. Ich traute mich nur nicht ein paar Anweisungen zu geben denn sie sah immer sehr ernst aus und auch de Armhaltung z.b. fand ich unglücklich. Aber die Bilder sind trotzdem ganz nett geworden. Bilderlink: http://gallery.me.com/lbroemel/100404 Morgen geht’s zur Terrakotta Armee auf die ich mich schon riesig freue..... Man liest sich.. Lutz 07:42 - 17.06.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren2010-06-16 Essen in China - Corinnas KommentarHi Ihr, ich möchte Euch Corinnas Kommentar zu essen in China nicht vorenthalten. Unten gibt es dannein paar Bilder zu unserem Essen der Pekingente in Peking Essen in China - Gedanken von C.N. Irgendetwas war fast immer dabei. Lutz nahm einfach das komplette Gericht des engl. Sprechenden Tuerken (auch Tourist) vom Nachbartisch und mir half eine amerikanische Chinesin bei meiner Auswahl. Ich hatte dann Pilze mit Erdnuessen, da waren ganz viele von diesen Schwabbelpilzen dabei,najaaaaaa....... Essbar.... Und ich hatte noch Sellerie mit Walnuessen. Das war zwar besser weil keine Schwabbelpilze dabei waren aber bei gekochtem Sellerie in Oel mit einigen Walnuessen erfolgt keine Geschmacksexplosion, sondern es war ziemlich fade.....nunja, ich wollte es ja. Mit 400 Yuan war das Essen ein teures und schales Vergnuegen, im Gegensatz zahlten wir in dem einfachen Chin. Restaurant mit dem leckeren Essen mal gerade 99 Yuan (100 Juan sind 12 Eur ) Aber Lutz hatte dafuer seine Pekingente mit einem halben Kopf und Hirn und Zunge und ich gesunden Sellerie. Am naechsten Abend waren wir wieder in dem kleinen Chin. Restaurant. Ich bin gespannt was es sonst noch zu essen gibt fuer mich. Bilder: http://gallery.me.com/lbroemel#100396 17:27 - 16.06.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren2010-06-15 – Dienstag; ...Ruhetag – mit Sommerpalast....Hallo Ihr heute haben wir erstmal ausgeschlafen und sind erst um 08:30 zum Frühstück gegangen. anschliessend haben wir noch ein bisschen rumgetrielt, die Bilder gemacht, sich wieder geärgert das der Blogg wieder down war und um 11 waren wir dann endlich fertig um uns noch ein wenig etwas anzuschauen. Geplant war eigentlich er Sommerpalast und das „Vogelnest“, ein Stadion der olympischen Spiele das Architektonisch besonders interessant ist. Mit dem Fahrzeug des Hotel ging es raus zum Sommerpalast was schon durch die schiere Größe Pekings wieder mal 40minuten dauerte. (Kosten 100Yuan, 12€). Dort angekommen wurde uns klar was es heißt das ein Feiertag, das Drachenfest, bevorsteht. Es stapelten sich die Busse mit chinesischen Touristengruppen. Am Eingang war noch relativ wenig los, aber als wir weiter vordrangen wurde es proppevoll. Und vor allem waren wir von der Größe der Anlage erschlagen. Schlösser oder Parkanlagen von Europäischen Herrschern sind ja schon groß, man denke an Sans-Souci in Berlin oder auch das Barockschloss in Schwetzingen. Aber verglichen mit dem Sommerpalast des chinesischen Kaisers sind das bessere Schrebergärten. Das Gebiet ist riesig mit einem See und einer Insel in der Mitte, einem Berg auf dem noch mal ein ganzer Gebäudekomplex stand und an den wunderschön angelegten Wegen standen auch noch mal kleine „mini-Anwesen“ mit überdacht verbundenen Gebäuden die zum Vergnügen des Kaisers dienten. Allein durch die schiere Größe war es klar das wir nicht alles anschauen konnten und das auch das Vogelnest bis zum nächsten mal China warten muss. Wir genossen so also die Zeit am Sommerpalast, trotz der Menschenmengen, wurden von anderen chinesen als Attraktion selber fotografiert und machten noch eine Bootsfahrt. Alle sind allem einfach wunderschön und ein "must see" meines Erachtens, für das man aber auch locker einen ganzen Tag einplanen sollte um es wirklich ausführlich zu geniessen. Die Taxisuche ging recht einfach vor sich und der Fahrer fand auch fast auf anhieb die Strasse zu unserem Hotel. Diese war ihm dann aber doch zu eng und so lies er uns vor dem Hutong raus. Um 19:30 kam dann unser Fahrer der uns durch den Abendstauverkehr zum Westbahnhof brachte wo wir uns den Nachtzug nach Xian schnappten. Mehr von da wenn wir den Zug im Hardsleeper "überleben" Bilderlink: http://gallery.me.com/lbroemel/100381 bis dann.. Lutz 16:04 - 16.06.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren
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