China2010

2010-07-01 - Ping An, letzte ländl. Station unserer Reise

Geschrieben in Unbenannt

Hallo Ihr,

 

hier der Bericht von Corinna zu Ping´An

Um Punkt 9 wurden wir im Giggling Tree abgeholt. Zuerst fuhren wir zu der Reiseagentur bei der wir letzte Instruktionen bekamen, dann ging es auf zur 3 stündigen Fahrt nach Ping An. Unterwegs hielten wir an einer Teefarm. Dort zeigte man uns die verschiedenen Teebüsche, außerdem hatte die Teefarm noch Gästezimmer und Whirl Pools mit Tee. Schade dass wir nicht so viel Zeit hatten, das hätte ich gerne ausprobiert. Aber wir machten noch einmal eine Teezeremonie mit. Das machte uns jedesmal Spass.Der dazu verwendete Tisch ist super. so einen hätte ich gerne für zuhause. In der Mitte ist ein Geschnitzter Holzeinsatz, darunter eine große Auffangschale. Über diesem Einsatz wird der Tee zubereitet, d.h. Erst einmal wird das Wasser über die Kanne gegossen so dass diese schon die richtige Temperatur hat.Erst dann wird verschwenderisch mit dem Wasser aufgegossen. Eine riesige Wassersauerei aber durch den praktischen Einsatz kein Problem. nach einer halben Stunde Teetrinken ging es dann auch weiter Ri.  Ping An. Es ging in sehr sehr vielen Kurven die Berge hoch, für meinen Geschmack viel zu viele Kurven. Vorbei an ein paar Erdrutschen. Wir hofften dass die Berge halten bis wir wieder weg sind, und irgendwann kamen wir an einer Schranke an. Von da ging es für das Auto nicht mehr weiter.

Der Bereich um Ping An und auch die Stadt ist Autofreie Zone. Nun ja, jeder Weg ist auch ultraschmal und besteht aus einer Unmengen von Stufen. Stufen, mal wieder, die verfolgen mich hier in China. Große, kleine, behauene, unbehauene, hohe, niedrige, rutschige Stufen. es muss in dieTausende gehen. Zuerst mussten wir jedoch eine Art Eintritt bezahlen,50 Yuan pro Person, dann durften wir durch die Schranken. Dort erwarteten uns bereits viele Gepäckträgerfrauen mit ihren Bambuskörben. Die Armen taten mir richtig leid als sie sich unser Gepäck umschnallten und losmarschierten. nach sehr kurzer Überlegu g als ich an den Stufen ankam entschied ich mich für eine Sänfte.

Es ist wirklich unglaublich aber man kann in einem gepolsterten Liegestuhl, befestigt an Holzbalken, Platz nehmen und wird dann von 2. Trägern die Gamsen Stufen heraufgeschleppt.Das war ein ganz komisches Gefühl. Vor allem wenn man dann nach rechts und Links vorbei an den Stufen sieht und bemerkt dass es ein paar Meter abwärts geht. ich habe nicht gewagt mich zu beerben aus Angst ich bringe die beiden aus dem Tritt, dann wärs abwärts gegangen. Innerhalb von knappen 10 min sind die mit mir die Stufen heraufgesaust und dann warteten wir erst talauf Lutz und unser Gepäck. Die Träger fragten mich ob sie mich auch wieder abholen sollten und runter tragen aber dass habe ich abgelehnt, das kam mir doch zu dekadent vor,so im Nachhinein glaube ich aber das war ein Fehler. nun ich werde es morgen früh merken.  

An unserem Ankunftstag gestern haben wir nichts weiter gemacht, wir haben unseren Ausblick vom Balkon genossen.Wir können auf die Reisterassen schauen und auch den Tagestouristen zusehen wie sie sich die Stufen hochschleppen und mit einen Mordssonnenbrand wieder runter laufen. Wir hatten noch unseren Lunch hier, ich hatte eine vegetarische Lasagne.... Es kam mir vor als hätten sie die Reisnudeln zu Platten geformt,nach richtigen Nudeln schmeckte es nicht. Das Gemüse war ganz klein gehäckselt und die Tomatensosse bestand aus gewärmten Ketchup mit etwas Estragon. Immerhin Estragon..... Also nicht gerade die gehobene Küche... Am Abend trafen wir noch die Holländer wieder aus Jims Guesthouse in Dali und so verging der Abend hier im Nu.
Heute morgen stand die Ganztageswanderung durch die Reisterassen an. Dummerweise muss ich mir was eingefangen haben und es ging mir nicht gerade gut. Mir war es dauernd übel und schwindelig. Wir sind hier nur 800 m hoch, deswegen denke ich nicht dass es von der Höhe kommt. da hier die Sonne aber ziemlich knallt und es in den Reisterassen nicht ein schattiges Plätzchen gibt, entschieden wir uns nur eine kleine Tour zu machen. zuerst hab ich mir aber einen Sonnenschirm geholt den ich zusätzlich zu Sonnencreme LSF 50 nutzen kann. In Guilin hatte ich nur die Sonnencreme LSF 50 verwendet und ging ca.30 min spazieren und war schon rot an den Armen. das wollte ich hier nicht wiederholen.
Ich kann nur jedem raten einen hohen Lichtschutzfaktor zu nehmen und sogar noch eine langärmlige Bluse anzuziehen. Die Sonne knallt hier unbarmherzig. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist auch das wasserfesteste Sonnenschutzmittel nicht so zuverlässig. Unser Tourguide erwartete uns bereits und nach dem wir erklärten was wir machen wollten ging es auch schon los. natürlich über Stufen, hoch und runter Kreuz und quer, zwischendurch schmale Wege und irgendwann standen wir in den Reisterassen. Weiter und immer weiter ging es den Berg hinauf, immer in der prallen Sonne mit den schönen Stufen und Gegenverkehr. irgendwann war mir so schwindelig dass ich aufpassen musste nicht in die Reisfelder zu fallen. nach zwei Stunden beendeten wir deswegen unsere Wanderung und gingen zurück zum Hotel, die ganzen Stufen wieder zurück... Für dieses Jahr reicht es mir an Treppen und Stufen. bei den nächsten Reisezielen werde ich mich vorher schlau machen wie die einzelnen Attraktionen zu erreichen sind... Unterwegs gingen wir durch das kleine Dorf zurück und sahen dass auch eine Schlangenshow angeboten wird. In den Reisfeldern gibt es auch Giftschlangen. Wir haben jedoch keine gesehen. den Rest des Tages haben wir in aller Ruhe verbracht. Morgen geht es Ann weiter zu unserer letzten Etappe nach Hongkong.
Die Reisterassen hier sind ein wunderschöner Anblick den wir sicherlich nicht vergessen werden.
Bis bald in Hongkong 

Eure corinna

Bilderlink Ping´An: http://gallery.me.com/lbroemel/100502

14:28 - 1.07.2010 - Kommentieren


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