| China2010 |
2010-06-14 – Montag..die große Mauer...
Hi Ihr, heute war es dann soweit, das erste Highlight der Reise und der erste Ausdauertest stand auf dem Programm. 10KM Wanderung auf der chinesischen Mauer. Es ging schon früh 07:40Uhr los und der Fahrer stand schon überpünktlich im Frühstücksraum. Also schenll ein paar Dumpling (Teigtaschen mit Fleischfüllung) und Nudeln runtergeschlingen und los ging es. Corinna hatte ihr obligatorisches Toastbrot mit nix und Kaffee. Wir haben noch bei einem anderen Hotel ein Pärchen Holländer abgeholt und es ging Richtung Jinshanling um den Mauerlauf zu beginnen. Doch bis dahin standen noch 5 staus und mehrere Stunden fahrt im Weg. Wie dieses Riesenland dem wachsenden Verkehrsinfarkt begegnen will bleibt mir bis jetzt ein Rätsel. Endlich angekommen hatten wir zur Abwechslung strahlend blauen Himmel und die Sonne brannte vom Himmel. Mit einer netten (corinna fand es Abenteuerlich) Gondelfahrt ging es hoch zur Mauer und wir hatten 4h zeit um in Samatai anzukommen und die 10km zu machen. Einfach faszinierend auf diesem Bauwerk von dem man immer wieder hört&liest und das so berühmt ist endlich zu laufen. Das Gefühl fand ich unbeschreiblich... Anfangs war der weg noch recht einfach da die Mauer restauriert war, aber dann kamen sehr anstrengende Abschnitte auf nicht restaurierten Teilen der Mauer und es wurde teilweise sehr Anstrengend. Leider doch etwas zu Anstrengend für Corinna. Durch die Hitze (so geschätzt 30grad im Schatten, der sehr selten war) und dadurch gefühlten „ich-koch-gleich“ graden ging es Ihr total an den Kreislauf. Da ich befürchtete das Sie gleich umkipt nahmen wir dankbar das Angebot von zwei Händlern an, ein Stück der Mauer abzukürzen und ins Tal zu gehen. Bei Turm 8 führte ein kleiner steiler Feldweg runter ins Tal und wir liefen ein paar Kilometer parallel zur Mauer im Tal enlang bis kurz vor Samatai. Das ging auch shcin erheblich besser da es wenigstens schön Schatten gab. Das Pärchen Händler half auch extrem nett den Abstieg zu bewältigen der nicht ohne war. Klar immer mit dem Hintergedanken, das wir nachher noch etwas kaufen, was wir auch taten, und trotzdem nicht mal überteuert war oder ein extremer Touristennepp war. Bei Samatai ging es wieder auf die Mauer zurück und was für eine Überraschung es kostete noch mal „Mauergebühr“. D.h. man lief so ca. 8km auf der mAuer und mittendrin war schon mal ein checkpoint der gebühren verlangte, dann bei Samatai noch mal und direkt vor dem Ende war noch eine Hängebrücke (die man gehen musste) und diese kostete dann auch noch mal. Es waren zwar nie die Riesenbeträge, aber irgendwie kam man sich bei der Politik der Eintrittsgelder doch verar**** vor. Vor allem weil es keine Alternativen gab und man zahlen musste. Umdrehen ging ja nicht da der Wagen bei Samatai wartete. Dagegen waren die fliegenden Händler auf der Mauer die Getränke anboten (und Fächer uns schnickschnack) sehr zurückhaltend mit den Preisforderungen. In Samatai angekommen ging es noch 1,3km bis zum Wagen und man hatte es endlich geschafft. Alles in allem eine nette Wanderung mit sehr anstrengenden Passagen auf der Mauer von denen wir einen Teil ausließen.
Der Rückweg verlief unspektakulär obwohl ich noch ein paar interessante überholtaktiken an Ampeln kennenlernte. Mal sehn ob man die in D. auch anwenden kann.. Z.b. am stehenden verkehr an der Ampel anpirschen, und dann wild hupend rechts an allen Fahrzeugen vorbeiziehen und wieder links einscheren ohne zu schauen ob man jemanden schneidet. Der Fahrer war echt verschärft was das anging. Immer souverän und um millimeter den crash vermeidend. Glück oder Kunst wollten wir uns lieber nicht fragen.
Um 20uhr im Hotel zurück ging es noch in unser lokal um die Ecke wo sie uns zumindest soweit kannten als das wir die einzigen Europäer waren und Corinna auch gleich eine Gabel zum Essen dazugelegt bekam. Bilder der Mauer: http://gallery.me.com/lbroemel/100356 bs zum nächsten Eintrag (der schon fast fertig ist) Lutz 14:21 - 16.06.2010 - Kommentare {1} - Kommentierennochmal umzug....Hallo, da der eine Provider gesperrt ist in China und der andere Provider so unzuverlässig in der Darstellung des Blogs ist, hoffe ich das ich nun endgültig umgezogen bin . Blogs folgen bald... gruß 10:56 - 15.06.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren2010-06-13- ..von Drachen und Tempeln....Hallo Ihr..... nach einer sehr ruhigen aber etwas kurzen Nacht gab es heutemorgen ein leckeres Frühstück im Hotel. Je nach Wunsch entweder Western Styleoder Chinesisch. Ich hatte mich für da Chinesisch entschieden, Corinnabevorzugte einen Mix aus beiden. Lecker gebratener Reis und Gemüse etc...einfach klasse. Das Hotel ist wirklich sehr ruhig und man denkt gar nicht, das man mitten in Peking ist. Um 08:00 kam Fey unsere Führerin und wir machten uns mit demWagen auf den Weg zu den ersten Highlights des Peking Programms. Als erstesstand der Lama Tempel auf dem Programm und wir waren sogar noch etwas vor derToröffnung da. Das hätte die Kirche bei uns wohl auch gern, das sich dieGläubigen schon vorher an den Toren drängeln. Denn es waren nicht nur Touris dortum irgend etwas anzuschauen, sondern 90% waren eher gläubige gemischten altersdie in den Tempel wollten. Wie schon öfters beobachtet ist es auch hier inchina, so das der glaube und die Tradition trotz Industrialisierung undTechnikwahn hochgehalten wird. Einfach faszinierend. Wir gingen noch eine Runde vor dem Tempel Spazieren und umpunkt 09:00 wurden die Scharen eingelassen. Der Eintritt hielt sich mit 25yuanin Grenzen und es gibt sogar eine Hotline bei der man sich über den Preisbeschweren kann. Habe ich auch bisher nicht gesehen. Der Yonghe-Tempel (auch: Lamatempel) in Peking, eigentlichPalast des Friedens und der Harmonie, ist eine Residenz, welche 1744 unterKaiser Qianlong zu einem lamaistischen Tempel umgebaut wurde. (QuelleWikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Lamatempel) Für alle die weiterlesen wollen Nach dem Lamatempel ging es mit dem Wagen quer durch Pekingund den kategorischen Morgenstau, ich glaube egal ob Sonntag oder Wochenende,stau ist immer irgendwie, irgendwo, zum Himmelstempel. Auch hier sei aufWikipedia verwiesen, die können besser den Erklärbären machen als ich.. Diese Genauigkeit wie die ganzen Gebäude und das gesamteStadtbild (das alte) auf die Himmelsrichtungen ausgerichtet war ist einfachfaszinierend. Es waren aber auch hier schon massen an Menschen unterwegs undhier waren es wirklich fast nur Touristen die unterwegs waren. Chinesische Reisegruppen mit Reiseführern die am Gürtel Lautsprechertragen und headset anhabend wild rote gelbe oder grüne Fähnchen schwenkend ihreTouristengruppe durch die Gegend lotsen und auch Westler mit ihren eigenenFührern so wie wir. Ich weiß nicht wer störender und lärmender war, aber sorichtig Ruhe die Eindrücke zu genießen kam irgendwie nicht auf. Fey unsereFührerin hatte wenigstens weder Fähnchen noch Lautsprecher dabei so das wirwohl noch am wenigsten auffielen. Außer das ich halt an jeder ecke anhaltenmusste um ein Foto zu machen oder das Objektiv zu wechseln *grins* Aberdas gehört dazu und Corinna kennt das ja schon. Wettertechnsich war den ganzen tag extrem komisch mit Nebel(Corinna und ich hielten es ja die ganze zeit für smog aber es wurde andauerndbeteuert das es nur „diesig“ sei) und einen grauschleierigen Himmel der dasFotografieren echt schwierig machte. Dazu irgendwie schwül mit ab und zu dochwieder einem Kühlen wind. Also echt merkwürdig.... So ging es durch den Hmmelstempel der in den Ausmaßen docheigentlich ein ganzer Tagespunkt sein kann wenn man will und am Ende durcheinen Park mit öffentlichen Tanz zu einem Tee Haus. Ganz klar eine Tourifalleaber sehr nett gemacht und guter Erklärung über die Teezeremonie und reichlichTesttrinken. Das Tanzen im Park hatte seinen ganz eigenen Charme, eswurden alte weisen und moderne Musik gespielt und alte wie junge (undjunggebliebene) paare Tanzen in aller öffentlichkeit als ob sie im Ballsaalwären. Ich hätte da stundenlang zusehen & hören können aber leider musstenwir ja weiter. Sowas kann man sich in Deutschland schlecht vorstellen. Das ist der kleine Nachteil wenn man nicht alleine unterwegsist. Die Zeiteinteilung übernimmt ein anderer, andererseits bekamen wir soInfos die in keinem Reiseführer stehen. Mal ein großes Lob an Fey die wirklichsuper erzählt & erklärt hat. Nach dem Himmelstempel ging es weiter zum Platz des HimmlischenFriedens der ja anderweitig traurige Berühmtheit erlangt hat. Waaahnsinnn.... der platz ist einfach riesig. Im fernsehensieht man nur immer kleine Teile aber der Platz ist riesig. Lasst die Bilderauf Euch wirken. Und beachtet mal die riesen Fernsehleinwände die da nochstehen. Was drauf lief entzog sich unserer Kenntnis aber die Leinwände waren riesig. Wahnsinnig ist aberauch das Sicherheitsaufgebot. An jedem Eingang stehen Sicherheitsscanner wie amFlughafen und überall Militär oder Polizei. Manche Laternen sind mit Überwachungskamerasgeschmückt wir Christbäume (siehe Bilder). Trotzdem war das alles sehrbeeindruckend. Über den Platz ging es weiter in die verbotene Stadt diewieder vollgestopft mit Touristen war. Also rein ins Gewühl. Wer mehr wissenwill > wikipedia hilft weiter... Nach Riesengroßen Plätzen, massig Tempel- bzw. Thron- undAudienzhallen waren wir auch hier fertig. Und zwar fix und fertig. Fey war dann noch so nett und hat uns noch Taxi zum Hotelbesorgt das dann doch geschlagene 1euro gekostet hat. *Grins* Am Abend sind wir dann noch Peking ente gegessen aber aswird ein neuer Eintrag denn es war ein Erlebnis der besonderen Art..... Bilderlink: http://gallery.me.com/lbroemel/100348 Bis die Tage man liest sich.... Lutz 07:17 - 13.06.2010 - Kommentare {0} - Kommentieren2010-06-12 - Samstag- Ankunft Peking2010-06-12 - Samstag Der Eintrag wurde von Corinna verfasst: Wir wurden bereits von unserer Pekinger Reisebegleitung erwartet, die zu meiner Freude sehr gut deutsch kann. Unser Auto wartete auchbereits so dass wir gleich, pünktlich zu Beginn der Rush Hour in gefühlten 2Stunden zu unserem Hotel fahren konnten. Unser Hotel liegt mitten in einem Hutong Viertel, das sind alteViertel in denen noch das usprüngl. Chinesische Leben in der Stadt abläuft.Enge (sehr sehr sehr enge) Strassen. Kleine Geschäfte, Duft von Garküchen und Latrine wechseln sich ab. Tolles Flair eben noch ursprünglich, so wie ich esmir vorgestellt habe. Unser Hotel ist total schnuckelig mit vielen roten Laternen, mehreren Innenhöfen, ein Gang hierhin, eine Stufe hoch, ein anderer Gang da hin ein Innenhof, eine weitere Stufe dieses mal nach unten, ein nächster Gang.... putzig. Der Page empfahl uns ein kleines chinesisches Restaurant ganz in der Nähe und lief auch sicherheitshalber die ersten Strassen im Hutong mit. Aber dank Aufmalens der Zeichen des Namens und Fragen eines Chinesen ob die Zeichen auf dem Zettel mit den Zeichen am Restaurant übereinstimmen haben wir es gleich gefunden. Wir waren die einzigsten Nichtchinesen. Ein Restaurant in China vollgestopft mit Chinesen dann kann das Essen eigentlich nur gut sein. Die Bedienung brachte uns auch die Bestellkarte, chinesische Zeichen und Zahlen laminiert und ein abwischbarer Sift... Toll was mach ich damit????? Wir bekamen auch gleich die Speisekarte mit den Bildern und tata in englisch. Einige Gerichte waren absolut nicht mein Ding wie z.B. Hühnermägen oder Quallenköpfe BÄH. Wir entschieden uns für Nudeln mit Rindfleisch (grosse Portion) Kichererbsensalat(normal) Meatballs (normal) und Gebratene Bohnen mit Chili und Knoblauch. Die Bedienung notierte alles auf der laminierten Karte und brachte uns dann die Porzellanlöffel und Stäbchen. Auf meine Frage hin nacheiner Gabel durfte ich im gesamten Besteckkasten wühlen, fand aber keine. ZumGlück hatten sie einen Burschen der ein wenig engl. verstand und sogar eine Gabel auftrieb. Als die Nudeln mir Rindfleisch kamen haben wir doch dumm geschaut, Es war eine ca. 3l fassende Suppe mit Nudeln Tofu Gemüse und Rindfleisch. Die Nudeln waren ellenlang aber lecker. Ich hab versucht sie mirauf einen Teller zu schöpfen (ein fast hoffnungsloses Unterfangen) Die anderen Gerichte waren auch superlecker. Am besten fand ich den Kichererbsensalat. Dazu haben wir chin. Bier getrunken, bezahlt haben wir ca. 10 USD (74Yuan) Nachtrag Lutz: Ich habe gleich noch versucht Bilder online zu stellen und es scheint zu klappen. Es sind nur ein paar Bilder vom Hotel und dem Restaurant wo wir abends waren. Das Essen war echt einfach ein genuss....... Bilderlink: http://gallery.me.com/lbroemel#100340
man liest sich... 07:15 - 12.06.2010 - Kommentare {1} - Kommentieren
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