Fotografie - Mit den Augen des Adlers

Blog rund um das Thema Fotografie

[ Home ] [ Profil ] [ Archiv ] [ Freunde ]

Rumänien Tag10 +11

Die Burg Bran ist wohl die bekannteste in Rumänien, sie wird heftig als Dracula Burg vermarktet, obwohl selbst Vlad Tepes (der "Pfähler") sich hier nicht aufgehalten hat, aber irgendeine Burg musste es wohl sein und da paßt Bran halt sehr gut. Bei unserem Besuch am Sonntag war scheinbar halb Rumänien zu Besuch + ein paar ausländische Touristen. Die Burg ist aber trotzdem sehenswert, mit schöner Einrichtung und  verwinkelten Gängen, schönem Innenhof und vielen Türmen und Zinnen.


Burg Bran


Innenhof mit Brunnen, Burg Bran

Nun hat uns doch der Regen erwischt, allerdings nicht an so ungünstiger Stelle, denn in Kronstadt (Brashov) läßt sich doch einiges tun, vor allem gut essen. Und auch der Campingplatz außerhalb der Stadt ist gut - auch mit gutem Restaurant, was für die Abendunterhaltung paßt. Morgen sollte laut Wetterzentrale.de das Wetter langfristig besser werden. Dann geht es in Richtung Norden zu den Moldauklöstern. Mutig planen wir dann die Weiterfahrt in das Donaudelta, worüber sich Millionen von Gelsen freuen dürften.


Hauptplatz von Brasov im Regen


Und nocheinmal der Hauptplatz

 

Weil wir leider vermehrt Verbindungsprobleme mit unserem Blog hatten, bin ich kurzfristig auf einen anderen Anbieter umgestiegen. Die weiteren Eintragungen zu unserer Reise findet ihr unter:

http://christianhandl-fotoblog.blogspot.com/


[ 20:49 ] [ 27.07.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Rumaenien Tag9

Am 9.Tag unserer Reise haben wir unser Quartier um einen Tag verlängert, da es heute Abend mit der Bärentour klappen sollte. So sind wir wieder in Richtung Königsteinmassiv gefahren, aber diesmal mit dem Auto hinauf zu dem Streudorf Magura, das ungewoehnlich fuer Rumänien eben nicht als zentrales Dorf mit umliegenden Feldern angelegt ist, sondern sich über eine grosse Fläche verteilt. Die Strassen sind hier heroben aber auch sehr rauh, sodass wir ein wenig auch zu Fuss unterwegs waren.

Vorher konnten wir trotz Samstag bei einem freundlichen Automechaniker unser Bremsenproblem klären, zum Glück war es nur ein Fehler in der Warnanzeige, die Bremsbacken sind fast wie neu und sollten noch lange halten. Für die gut 30 min Arbeit haben wir 5 Euro bezahlt und nur mit Mühe noch ein Trinkgeld angebracht. Zum Abschied gab es noch ein freundliches "Bon Voyage".



Am Abend haben wir uns um 1/2 7 Uhr mit einem Förster getroffen und sind dann mit unserem Auto noch gut 4 km auf einem rauhen Forstweg tiefer in das Tal hineingefahren. Im Gegensatz zu österr. Förstern werden die rumän. Förster nicht mit einem Geländewagen geboren, sodass unser Auto geeigneter war. Vom Umkehrplatz waren es dann noch einige 100 m zu Fuss bis wir die auf Stelzen errichtete Hütte erreichten. Schon die Eingangstür zeigte massive Kratz und Nagespuren von Bären, ein kleiner Teil des Fussbodens war weggerissen, da hatte ein Bär versucht in die Hütte zu gelangen. Andre, der Förster hatte einen Sack voll Futter mitgebracht und verteilte dies nun an bestimmten Stellen über der Lichtung. Wobei er das Futter mit Steinen und Holz abdeckte, sodass die Bären ein wenig Arbeit haben um an ihr Futter zu gelangen. Nicht umsonst schaute sich Andre immer wieder um, wie er das Futter verteilte. Denn nach nur 15 min. kam der erste Bär aus dem Wald, ein junges Männchen.



junges Männchen auf der Lichtung


Junges Männchen bei einer der Futterstellen


Weibchen geht auf Futterstelle zu


junges Männchen auf Baum


Weibchen mit zwei Jungen, im Vordergrund zwei junge Männchen


die 4 Jungen des Weibchen vom 3.Bild

Der Rueckweg war dann besonders spannend, da eines der Jungen zurückgeblieben war und von einem anderen Bären erschreckt, nicht der Mutter nach in den Wald gefolgt ist, sondern hinunter auf den Forstweg lief. Also war uns der Rückweg abgeschnitten, bis die Mutter auf das Rufen des Kleinen reagierte und mit allen ihren 4 Jungen im Wald verschwand. Nur das konnten wir eigentlich in der Finsternis nur anhand der Geräusche ahnen und hoffen. Dass auch Andre das als nicht so harmlos empfunden hat, mag man daran sehen, dass er erst als wir beim Auto angelangt waren seine Pistole sicherte.

Bei den Prombergers im Quartier wartete dann noch ein gutes verspätetes Abendessen auf uns, das für uns aufgehoben worden war. Ein toller Tag !


[ 20:42 ] [ 26.07.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Rumänien Tag6

Am 6.Tag tuckerten wir gemütlich vom Berg herunter nach Sibiu, trotz aufflackernder Bremswarnleuchte - die anzeigt, dass wohl ein oder mehrere Bremsbacken sich dem Ende zuneigen - was heißt, dass ich mir in nächster Zeit eine Werkstatt suchen sollte


In Sibiu ist die Altstadt toll renoviert, es gibt gute Restaurants und nette Cafes (Cafe Alt Wien mit Sachertorte und gutem Cafe)



Der Hauptplatz mit der katholischen Kirche


Ein schattiger Weinkeller in der Altstadt


fahrende Gesellen gibt es noch in Rumänien, vor allem in Sibiu


Wieder eine Kirche, diesmal die älteste Holzkirche im Freilichtmuseum von Sibiu


Ein netter Campinplatz in einem kleinen Dorf unweit von Sibiu - und im Dorf ein nettes Restaurant - ein guter Tag geht schön zu Ende


[ 20:32 ] [ 23.07.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Rumänien Tag 8

Wir sind nun bei Equus Silvania - einem Reiterhof geführt von den österr. Wildbiologen Barbara und Christoph Promberger. Auf den Tip hin von Barbara sind wir um 5 Uhr aufgestanden und auf den nahen Hügel gestiegen um das Wildlife zu beobachten. Leider keine Bären gesichtet, Wölfe sieht man sowieso nicht, obwohl es auch davon hier genug gibt. Die einzigen Tiere waren leider die Moskitos. Gabi hatte aber Gelegenheit ihre Hundephobie abzubauen. Mit zwei so lieben Begleitern, wie die Hunde der Familie Promberger, geht das auch sehr gut.


Endlich mal eine Bergtour, die als angenehme Tagestour paßt. Das Königssteinmassiv ist mit seinen bewaldeten und felsigen Kalkwänden sehr ähnlich unseren Berggebieten. Nur die Hütten sind halt noch deutlich rustikaler. Aber Bier, Suppe und Grillwürstel sind genug um den hungrigen Wanderer zu stärken.


erst geht es durch eine Schlucht


nach schweißtreibenden Aufstieg sieht man die Hütte am Fuße der Wände vor sich


rustikaler Hüttenbau mit toller Aussicht

Nachmittag im Quartier die Salzkruste abwaschen, Wein trinken, relaxen und Blog schreiben.


[ 19:50 ] [ 23.07.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Rumänien Tag7

An diesem Tag war es ein wenig mühsamer, als gedacht. Wir haben uns unweit von unserem Campingplatz einmal die Kirchenburg von Heltau angesehen um dann auf einer Nebenstraße eine Schleife zu weiteren Kirchenburgen zu machen. Nach einigen km Schotterpiste endete der Versuch an einem quergestellten Bagger mitten auf der Straße. Darauf alles zurück und Umweg von 40 km über Sibiu. Die nächste Kirchenburg war verschlossen, der zuständige Führer unterwegs. Die anderen konnten wir wenigstens von außen recht gut einsehen.


Kirchenburg von Dealu Frumos


Kirchenburg von Cincsor

Die Kirchenburgen sind so im 12. oder 13.Jh von den Sachsen gegründet worden. Nach dem Ende des Kommunismus sind ganze Dörfer nach Deutschland ausgewandert (wo sie sofort die Staatsbürgerschaft bekamen). Dementsprechend schwierig ist der Erhalt, da kaum mehr Menschen der evangelischen Gemeinde in den Dörfern verblieben sind.

 


[ 18:35 ] [ 23.07.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Rumänien Tag5

Nach dem Kloster Hurez (Unesco Weltkulturerbe) mit seinen tollen Fresken, haben wir uns noch zwei besondere alte Häuser angesehen, die von adeligen Familien im 16.Jh. nicht ganz zufällig wie Trutzburgen gebaut worden waren.

Freilichtmuseum bei Hurez

 

Überraschend in Curtea de Arges war nicht nur, das es viele Restaurants gab (manche Orte sind gastronomisch gesehen "Wüste"), sondern das ich gegen geringe Gebühr in der Fürstenkirche fotografieren durfte. Die nächsten drei Bilder zeigen hoffentlich, das diese Kirche absolut sehenswert ist.


 


 



Nach so viel Kultur ging es wieder hinauf in die Berge, diesmal über das Fagaras Gebirge.

Bergstraße über das Fagaras Gebirge

Leider war auf dieser Strecke erstmalig das Klischee vom "dreckigen Rumänien", vor allem entlang des Stausees im Tal, traurige Realität. Was an den vielen Tagesausflüglern lag, die ihren Müll  einfach liegen ließen. Schade, denn eigentlich ist uns Rumänien bis jetzt in Sachen Sauberkeit sehr positiv aufgefallen. Auch die Berghütte am Paß hat uns nicht gefallen, waren eher drei Hütten plus eine Seilbahnstation und 20 Verkaufsbuden. Zu viel Trubel für unseren Geschmack. Einige km weiter guten Stellplatz neben dem Wildbach gefunden. Herrlich kühl in der Nacht, so um die 12 Grad ( auf 1400 m).


[ 18:02 ] [ 23.07.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Rumänien Tag4

Am 4. Tag geht es in die Berge. Der Straßenzustand der "Transalpina"  ist nicht wirklich vorher abzuklären, angeblich ist die Straße seit 10 Tagen offen. Der erste Teil ist sehr gut und wunderschön. Vom Paß hinunter ist über 15 km Baustelle, was in Rumänien ziemlich üble Bedingungen sind, aber unser Mercedes 307 D kämpft sich wacker durch.

entlang der Strecke auf guter Straße

zutraulicher Schmetterling bei einem Stopp, der litt auch schon an einem Salzmangel wegen der Hitze.

Lac Oasá - erinnert irgendwie an Kanada

Mittagsstop bei einer Berghütte an der Straße, Gabi hat von mir die Erlaubnis zur Weiterfahrt bekommen, das heißt für Sie Wasser als Erfrischungsgetränk, da 0,0 Promille in Rumänien Vorschrift sind.

Leider müssen wir einen Umweg fahren, da der 2.Teil der Bergstraße, der auf 2145 m führt, noch immer gesperrt ist. Am Weg besichtigen wir noch eine orthodoxe Kirche.

Eine ruppige, steile Straße führt uns zum Kloster Arnota hinauf in die Berge. Dort bleiben wir am Parkplatz über Nacht - angenehm kühl und ruhig.


[ 17:45 ] [ 23.07.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Rumänien Tag2

Die Auffahrt zu der auf 1200 m gelegenen Daker Festung Sarmizegetusa Regia war eigentlich nicht so wild, nur 18 km Schotterpiste mit ein bis zwei Stellen, wo auch ein Geländewagen Ok gewesen wäre. Aber unser braver Mercedes 307D hat das auch geschafft - bis ganz hinauf, zur Verwunderung von einigen Rumänen.

 

Rekonstruktion eines Heiligtums

 

Die Reste der kreisförmigen, mit vier Eingängen versehenen Wehrmauer

Danach haben wir einen super Campingplatz unten an der E68 nach Orastie gefunden, ruhig 2 km abseits der Straße in dem Dorf Aurel Vlaicu idyllisch zwischen Wiesen und Felder, mit Swimmingpool, Wireless Lan und kühlem Bier - wir sind gleich zwei Nächte geblieben.

 

 

 


[ 20:00 ] [ 19.07.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Rumänien Tag3

Diesmal für uns ungewohnt eine Rundfahrt, um den schönen Campingplatz nocheinmal nutzen zu können.

Die Rosa Berge (Rapa Rosie) bei Sebes sind zwar überall erwähnt, aber per Straße nicht zu erreichen. Auch einen Ausgangspunkt für eine Wanderung dorthin konnten wir nicht finden. Haben viel Zeit für das Suchen einer Zufahrt vertan, sodaß wir zu der historischen Wachablöse auf der Burg von Alab Julia gerade um 5 min zu spät gekommen sind. Trotzdem, der Komplex innerhalb der sternförmigen Bastion ist sehr sehenswert, da zum größten Teil schon frisch renoviert und perfekt aufbereitet.

Fahrt übers Land nach Alba Julia

 

Die orthodoxe Kirche in Alba Julia

Teil der Wehrmauer und des renovierten Geländes

Ein Restaurant im "mediaval style" - angenehm kühl, wir haben trotzdem lieber auf der schattigen Außenterrasse Platz genommen

 

Alle "Wachposten" sind in historischen Kostümen unterwegs


[ 12:20 ] [ 19.07.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Rumänien Tag1

Nach 4 Uhr läutete der Wecker, bis wir unser trautes Heim Reisefertig gemacht hatten war es dann 5:30. Die Fahrt nach Temeswar in Rumänien war problermlos, praktisch alles Autobahn. Nur vor Budapest war der Verkehr etwas heftig. Die Plätze in Temeswar sind schon teilweise renoviert und können mit guten Lokalen aufwarten. Das beste Haus am Platz ist wohl das Lloyds. Innen hohe kühle Hallen, außen schattige Terrasse, was bei Temperaturen jenseits der 30 Grad auch nötig ist.

 

Restaurant Lloyds, Temeswar

Piata Unirii in Temeswar

Der Stadtcampingplatz von Temeswar ist zwar sehr nett in einem kleinen Wald gelegen und sauber, aber leider von der Hauptstraße und der Eisenbahn umzingelt. Ich kann zum Glück mit Ohrenstoppseln schlafen. Gabi hatte eher eine unruhige Nacht. Aber das kleine Restaurant am Platz hat uns ja mit gutem Essen (Krautroladen) und den passenden "Schlummertrunk" versorgt.

 

 


[ 12:30 ] [ 18.07.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Keltenfest Schwarzenbach


In Schwarzenbach/Bucklige Welt/Niederösterreich fand heuer wieder das populäre Keltenfest statt.

 



Gabi und Ich waren zum ersten Mal dabei und waren positiv überrascht, wie viel es bei den Ständen, im Museumsdorf und allgemein auf dem Festivalgelände zu sehen gab. Die Musikgruppen, das Wildschwein vom Spieß und das Keltenbier (Honigbier) taten das Übrige um uns lange bis spät in den Abend zu beschäftigen. Zum Fotografieren gab es mehr als genug, ich habe meine D3 verwendet und zb. bei den keltischen Highland Games auch die schnelle Bildfolge von 8 Bildern/sec ausgiebig genutzt. So waren es dann 2500 Fotos, von denen nach Durchsicht ca 950 übriggeblieben sind. Was wieder einmal zeigt das der Unterschied zwischen einem Profi und Amateur Fotografen vor allem im besser gefüllten Papierkorb liegt. Ein negativer Wetterbericht, der viel Regen vorhergesagt hatte, war für den Veranstalter ärgerlich, für uns aber ein Vorteil, denn zum Glück blieb der Regen aus, aber eben auch ein Teil der vielen tausend Besucher, was uns natürlich viel mehr Bewegungsfreiheit gab.

 


 

Ein Krieger der "Noriker"




Eier Weitwurf mit Katapult. Einen Punkt gewinnt jene Manschaft die das rohe Ei unversehrt fängt. Wie man sieht ist dieser Versuch fehlgeschlagen und beide Mannschaften wurden nur mit gratis Eierspeis "belohnt".




Zum Sonnwendfeuer gab es auch noch eine tolle Feuershow. Hier wurde ich von den gewaltigen Flammen überrascht, wodurch meine Bilder zu hell wurden. Gabi hatte eine bessere Einstellung, die die action sehr gut wiedergibt.

Nikon D300, 24-85 AF-s


[ 13:46 ] [ 28.06.2010 ] [ 1 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Seltenes Handwerk

Bei uns im Triestingtal war die Pecherei früher stark verbreitet, heute ist dieses Handwerk aber fast ausgestorben. Bei Hernstein im Triestingtal werden die Schwarzföhren noch aktiv zur Pechgewinnung angezapft und aus dem so gewonnenen Pech werden verschiedene Produkte wie Kolophonium gewonnen, die im Pecherhof bei Hernstein verkauft werden. Ein Pecherlehrpfad und eine Pecherkapelle sind lohnende Ziele, um sich mit diesem alten Handwerk auseinanderzusetzen.

 

 

Nikon D3x, Stativ, Nikon 85mm PCe Tilt/Shift Objektiv, 1/4 sec, f 10, 100 ISO

Pechbäume bei Hernstein - Hier sieht man sehr gut die Wirkung von einem Tilt Objektiv, das durch die Verschwenkung der optischen Achse eine Kontrolle der Schärfenebene erlaubt.


[ 10:57 ] [ 17.06.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Greifvogelschau - Burg Landskron

Auch als Berufsfotograf kann es sinnvoll, aber vor allem interessant sein, bei einem Fotoverein dabei zu sein, vor allem dann, wenn er einen so hohen Standard hat wie der VTNÖ - der "Verein für Tier und Naturfotografie Österreichs".

Neben der alljährlichen Generalversammlung auf Schloß Röthelstein bei Admont, gibt es immer wieder Regionaltreffen, die von Mitgliedern veranstaltet werden.

So auch im Frühjahr in Kärnten. Heinz Hudelist hat sich hier die Arbeit gemacht, ein tolles Programm zusammenzustellen, dessen Kernpunkt ein Tag auf der Ruine Landskron war. Hier gab es eine tolle private Flugvorführung durch den Falkner Franz Schüttelkopf. Das hatte den Vorteil, das wir auch Wünsche äußern konnten und einen Steinadler sogar im Wald fotografieren durften. Raubvögel im Flug zu fotografieren ist ein schwieriges Unterfangen, da die Vögel unglaublich schnell sind, naja mit Ausnahme der etwas gemütlichen Gänsegeier vielleicht. Da merkt man schnell, das man seine Kamera, speziell die AF Einstellungen, nicht wirklich im Griff hat. Oder sollten die Werbeversprechungen vom "Blitzschnellen Autofokus" doch ein wenig übertrieben sein ?

 

 

Junger Seeadler

Nikon D3,  AF-S Nikkor 200-400 f4G Ed-VR bei 400 mm, 1/4000 sec, f 5, 400 ISO

 

 

Kolkrabe

Nikon D3x, 70-200 mm / 2,8 Af-s ED VR II bei 170 mm, 1/800 sec, f 5,6, 100 ISO

 

 

Junger Seeadler

Nikon D3, AF-S Nikkor 200-400 f4G Ed-VR+ TC 20 E III Telekonverter bei 800 mm eff, 1/500 sec, f 9, 800 ISO

Man kann den neuen und wirklich optisch hervorragenden 2x Telekonverter auch am 200-400 mm f4 verwenden, allerdings funktioniert der Autofokus nicht mehr zuverlässig (und schnell ist er auch nicht mehr). Bei diesem Motiv konnte ich jedoch vorfokusieren und ein optisch sehr gutes Bild erzielen.

 

 

 

Steinadler auf Ansitz

Nikon D3x, AF-S Nikkor 200-400 f4G Ed-VR bei 400 mm, 1/320 sec, f 5, 400 ISO


[ 10:07 ] [ 17.06.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Knappe Landung

Die Schönauer Fischteiche sind für mich ein guter Platz um meiner Leidenschaft, der Tierfotografie, auch hier im dicht besiedelten Triestingtal, nachzugehen. Diese Pfeifente  (Anas penelope) war bei der Landung knapp daran, der anderen Ente ein paar Federn abzurasieren. Eine ziemliche Kamikaze Ente also.

 

Nikon D3x, 200-400 AFS - VR, 1/500 sec, f 5,6, 200 ISO


[ 20:45 ] [ 15.06.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Die besten Fotos macht man ....

... dort, wo man immer wieder hingeht und das zu verschiedenen Jahreszeiten und wechselnden Lichtstimmungen.  Der Peilstein ist ein beliebter Kletterfelsen im Triestingtal, meiner Wahl-Heimat. Mit dem Auto bin ich in 15 min beim Parkplatz in Schwarzensee, dann sind es noch ca 30 min Aufstieg über einen Wanderweg bis zur Abbruchkante der Peilsteinwände. Da ich immer wieder gerne hier herauf komme, zum Rodeln im Winter und oder auf ein Bier bei Peter dem "Airbag" Wirt im Peilsteinhaus, gelingen mir so auch immer wieder tolle Bilder. Beharrlichkeit führt zu tollen Fotos, mit größerer Wahrscheinlichkeit als eine tolle Reise.

 

Peilsteinwände mit Felsnadel "Cimone"

Nikon D3x, Stativ, 14-24 mm bei 16 mm, 1/40 sec, f9, 100ISO

 

Blick zur Wallfahrtskirche am Hafnerberg

Nikon D3x, Stativ, 70-200/2,8 VersionII bei 85 mm, 1/40 sec, f 8, 100 ISO


[ 20:30 ] [ 15.06.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Singh Ray Vario-Nd Duo, sauteurer Filter-aber er wirkt

Dieser Filter bietet nicht nur einen stufenlosen Neutralgrau Filter, der bei max Stellung mehr als 5 Blenden Abdunkelung schafft, sondern ist auch noch mit einem Polfilter kombiniert, deswegen der Name "Duo". Selbst bei Sonnenschein sind so Zeiten von bis zu 1 sec bei Blende 16 möglich, was fantastische Effekte bei Wasser ermöglicht.

Mit 340 $ + Versand und Zollspesen ist der Filter aber wahrlich kein Schnäppchen !

Aufnahme ohne Filter


Aufnahme mit Singh Ray Filter, Stativ, Nikon D3x, 24mm PCe, 1/2 sec f11 100 ISO


[ 20:16 ] [ 15.06.2010 ] [ 2 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Ostern in Kroatien

Zum zweiten Mal haben Gabi und ich Kroatien mit unserem Campingbus bereist. Da wir den Schwerpunkt auf Kultur gelegt haben, paßt Ostern sehr gut. Zwar sind noch viele Campingplätze geschlossen, aber deswegen wird es auch toleriert, wenn man sich hin und wieder ein ruhiges Plätzchen in der Landschaft sucht (wild Campen ist in Kroatien verboten).

 

 

Das Wetter war recht gut, viel Sonne aber noch kühl mit so max 16 Grad. Das ist uns aber lieber für einen Stadtbummel als sommerliche Hitze. Wir haben schon so bei der Stadtmauerumrundung in Dubrovnik genug geschwitzt, kaum auszudenken wie man das dann bei 30 Grad aushalten kann. Außerdem ist im Sommer halb Österreich und 1/4 der Deutschen Nachbarn zu Besuch in Kroatien, wenn man den Erzählungen glaubt, also zu viel Trubel für unseren Geschmack.

 

 

Korcula - Urlaubsstimmung in der Vorsaison, da ist im Cafe auch noch genügend Platz frei


[ 20:59 ] [ 26.04.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Ein Besuch im Zoo

Ein Besuch im Zoo Schönbrunn/Wien mit Freunden bei eher schlechtem Wetter (stark bewölkt und kalt), war fotografisch trotzdem recht lohnend. "Nur" mit der D3, dem 35 mm Ais f 2,0 und dem 70-200 F2,8 version 2 samt Tc 1,4 ausgerüstet, war es für mich angenehm mit so leichter Ausrüstung unterwegs zu sein. Für viele Motive ist das 70-200 ideal, auch mit Telekonverter ist der AF schnell und präzise. 

Ohne großen Fotorucksack und Stativ unterwegs zu sein und trotzdem gute Bilder nach Hause zu bringen, daran könnt ich mich schon gewöhnen.

 

Katta (Lemur catta)        Nikon D3 mit AF-S 70-200 VR II + TC 14 E II  -   1/500 sec  Iso 800 f 4,8


[ 10:22 ] [ 26.04.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Frühling im Triestingtal

 

Der Frühling ist eine schöne Zeit, wenn auch ein wenig stressig. Denn ich muß schauen, das ich innerhalb der wenigen schönen Tage, wenn die Bäume blühen, möglichst viele Orte und Motive hier im Triestingtal fotografiere. Denn ein gut gefülltes Bildarchiv ist bei dem nächsten Tourismusprospekt sehr von Vorteil.

 

 

Stein/Metallskulptur im Symposium Lindabrunn

Nikon D3x, Stativ, 24 mm PCe Shift/Tilt Objektiv, 1/125 sec, f10, 100 ISO


[ 10:56 ] [ 17.04.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

San Pedro de Atacama - Chile

 

Eindrücke eines Ortes, einer Region sind sehr subjektiv. Wenn man den Artikel von Petra Woebke im "Naturfoto" März 2010 über die Atacama Wüste und den Ort San Pedro de Atacama liest, könnte man schon meinen, dort sei die Zeit stehen geblieben. Entweder war es der kurze Eindruck für eine Übernachtung, oder die Autorin war vor vielen vielen Jahren dort. Ja, die staubigen Straßen gibt es noch und nicht alle Häuser haben Strom, und in den Läden wird auch Kitsch verkauft, aber eben nicht nur sondern auch herrliche Handarbeiten, in vielen Restaurants ist Fackelbeleuchtung eher eine Stilfrage als eine Notwendigkeit und das Museum im Ort ist modern und hochinterressant, wie der ganze Ort mir als sehr gemütlich, aber nicht Rückständig in Erinnerung ist.

 

 

Bei demTierrefugium Reserva Nacional Los Flamencos waren wir am Nachmittag und die Flamingos waren zahlreich, gut zu sehen und die wenigen Touristen haben diese auch nicht verscheucht, sodaß ich tolle Fotos bis zum herrlichen Sonnenuntergang machen konnte.

 

Canon 5d mit 100-400 Zoom

Canon 40D mit 100-400 Zoom

 

Chile ist ein wunderbares Land, nicht nur für Landschaftsfotografen, sondern auch für jene, die gerne Tiere fotografieren, da oft die Fluchtdistanz gering ist. Die Erdbeben der letzten Zeit haben diesem Land leider viel Schaden zugefügt. Da die Wirtschaftleistung in Chile aber gut ist, wird sich dieses Land davon hoffentlich erholen können. Eine Reise durch Chile könnte man auch als persönlichen Beitrag sehen, um die Wirtschaft des Landes zu unterstützen, denn der Tourismus war und ist ein wichtiges Standbein, vor allem für dünn besiedelte Regionen wie die Atacama Wüste, aber auch den wilden Süden von Patagonien.

 

Canon 5d mit Sigma 15 mm Fisheye


[ 22:57 ] [ 23.03.2010 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]