Fotografie - Mit den Augen des Adlers

Blog rund um das Thema Fotografie

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AF Optiken Kalibrieren

Ein guter, witzig geschriebener Artikel, der erklärt, wie man mit geeigneten Gehäusen (D300, D300s, D3 Serie) seine Optiken den Front oder Backfokus abgewöhnt. Das das mit Fixoptiken leichter als mit Zooms geht, sollte schon klar sein, aber ausprobeiren sollte man es auf jeden Fall.

 

Lens Calibration by Peter Gregg


[ 09:33 ] [ 24.09.2009 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Alte Nikon Manual Optiken auf digitalen Gehäusen

Mit dem günstigen Kauf des Nikon 180 2,8 ED MF über ebay begann bei mir eine Liebe zu den alten Nikon Optiken, die zu weiteren Erwerbungen führte. Eine große Hilfe war mir dabei die Seite von Bjørn Rørslett , der ein Spezialist für Nikon Optiken ist. So habe ich das 28 mm 2,8 mit Naheinstellgrenze von 20 cm, das 35 mm 2,0, das 50 mm 1,4, das 85 mm 1,4, ein 300 mm ED 4,5 und das Zoom 50-135 3,5 mit der Zeit über ebay erworben.

Nicht nur sind die meisten dieser Optiken auch auf digitalen Kameras optisch sehr gut, Sie bieten auf Grund des doppelten manuellen Einstellweges beim Scharfstellen auch ein sehr angenehmes Arbeiten bei ruhigeren Motiven. Gerade bei Porträts, wo man mit dem AF immer sehr aufpassen muß, das dieser nicht am Objekt vorbeizielt, ist mir ein manuelles Objektiv lieber. Außerdem sind die lichtstarken Fixoptiken eher Nischenanwendungen, wie Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen zb. in einem irischen Pub und werden von mir nicht dauernd eingesetzt.  Da lohnt sich eine teure Anschaffung der AF Versionen dieser Objektive (sofern es sie überhaupt gibt) nicht wirklich.

Das 28 mm f2,8 Ais 200.-€:

Optisch bei unendlich gut, wenn abgeblendet auf f8, spielt es seine Stärken vor allem im Nahbereich bis 20 cm aus, was interessante Makros ermöglicht. Ich verwende es sehr gerne auf der D300, die wie meine D3 und D3X durch ein eignes Menü die manuellen Optiken unterstützt, sodaß sogar die Exif Infos stimmen. Auch die Belichtungsmessung paßt sehr gut. Auf der D300 verhält sich das 28 mm wegen des Cropfaktors vom Bildwinkel her wie eine 42 mm Optik. Bei Spaziergängen ohne große fotografische Ambitionen ist das die einzige Optik die ich mitnehme.

35 mm f2 Ais 150.-€:

Diese Optik wird bei mir ein wenig vernachlässigt, obwohl sie auf Grund der hohen Lichtstärke bei geringem Gewicht sich auch gut für eine leichte "Spaziergangsoptik" eignen würde. Es fehlt nur dazu das passende kleine FX (Vollformat) Gehäuse, dort würde es am meisten Sinn machen. auf der D300 ist mir die 28 mm Optik lieber.

50 mm f1,4 Ais  120.-€:

Diese Optik habe ich oft mit in meinem Fotorucksack, vor allem auf Bergtouren, wo ich meist meine D3X plus das 17-35 f2,8 AF mitnehme und dann dazu noch das Sigma Makro 180mm f3,5.

Klein, leicht und ab f2,8 scharf, auf FX besser ab f4. Mit einem schmalen Zwischenring wird die 50 mm Optik zu einem guten Makro, das bei f1,4 - f2 zwar nicht sonderlich scharf ist, aber schöne weiche Hintergründe erzeugt und gerade bei Blumenmotiven eine "verträumte" Atmosphäre schaffen kann.

85 mm 1,4 Ais  430.-€:

Das teuerste Objektiv in meiner "Sammlung". Ist vor allem gedacht als Porträoptik und da wiederum um bei schlechtem Licht noch zu brauchbaren Fotos zu kommen (ohne Blitz). Mit einem mittleren Zwischenring ergeben sich bei offener Blende aber ähnlich dem 50 mm Objektiv interessante Überstrahlungen und eine sehr weiche Bilddarstellung, die bei Blumenaufnahmen sehr schöne Effekte hervorbringt. Allerdings bin ich mir nicht sicher ob die performance bei F1,4 bis 2,8 so in Ordnung ist, oder die Optik doch nachjustiert gehört. Das ist natürlich ein Risiko bei einem Gebrauchtkauf, das doch nicht alles perfekt paßt.

180 mm f2,8 ED Ais 250.-€

Hervorragende Schärfe auch schon bei offener Blende, selbst auf der 24 MP D3X ohne Einschränkungen zu verwenden. Meine Lieblingsoptik für Porträt.

300 mm ED f4,5 Ais 200.- €

Mit Zwischenringen auch interessant für Makro im mittleren Bereich um den Hintergrund einförmig zu bekommen, ansonsten gute Schärfe und wegen der guten Lichtstärke interessant für Porträt. Klein und leicht.

50-135 f3,5  Ais 150.-€

Bei dem Preis konnte ich nicht wiederstehen, da diese Optik einen sehr guten Ruf hat. Einsatzgebiet auch wieder Porträt, da der Zoombereich sehr universell ist.

 


[ 11:49 ] [ 19.09.2009 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Faule Nikon Programmierer ?

Und wieder scheint es so wie wenn bei Nikon die Software Programmierer schlafen, oder das Managment, je nachdem.

Wer seinen Nikon Scanner wie den Coolscan 9000 unter Windows Vista 64 bit nutzen möchte, hat einmal keine Chance - da es keinen digital signierten Treiber gibt funktioniert der Scanner nicht. Nun hat dankenswerter Weise Steel Chn sich aus einem Vuescan Treiber und dem Nikon Treiber einen passenden Zusammengebastelt, der auch bei mir problemlos funktioniert.

http://photo.net/digital-darkroom-forum/00Ryck

Bei Nikon ist man wohl der Meinung, das Scanner eh keiner mehr kauft, also wozu dann noch Treiber für neue Betriebssysteme basteln. Das es aber Menschen gibt, die so hervorragende Geräte wie den Coolscan 9000 noch weiter viele Jahre nutzen wollen und das nicht auf einem Betriebssystem von vorgestern, das keine 8GB Ram unterstützt, scheint bei Nikon noch nicht angekommen zu sein. Und bei Windows 7 schmeißen wir dann unsere schönen Scanner überhaupt auf den Müll ?


[ 13:36 ] [ 26.08.2009 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Traumoptik Nikon AF-S VR 200-400 f4

Greifvogelschau Rosenburg      Nikon D3 mit AF-S VR 200-400 f4 bei 400 mm  1/1500s f4 800 Iso

 

Schon im Jahr 2008, vor unserer Reise nach Namibia, hatte mir Otto Gugler, seines Zeichens verantwortlich bei Nikon Wien für die NPS Fotografen, das Nikon VR 200-400 zum Ausprobieren angetragen. Ich hatte abgelehnt, da mir der Preis von gut 5500.-€ einfach zu viel war. Aber wie so oft im nicht nur fotografischen Leben, ist es auf lange Sicht ja so: "Wer billig einkauft, kauft teuer ein". Einfach deshalb, weil man auf längere Zeit mit einem billigen Kauf nicht so recht zufrieden ist. Es wäre ja auch zu schön gewesen, das das Sigma 120-300 f2,8, das immerhin auch gut 2000.-€ kostet, in Verbindung mit den 1,4 und 2x Sigma AF Konvertern mit dem Nikon Objektiv zumindest optisch mithalten kann. Mit meinen Namibia Tierbildern  war ich nur bedingt zufrieden. Und zwar  weil meine Bilder, die meist in Kombination mit dem 2x Konverter bei eff. 600 mm aufgenommen wurden, um nichts schärfer waren als jene, die die meine Frau mit der Olympus 510 und der 70-300 Optik gemacht hat (die Optik wiegt gerade mal 500 gr und kostet so 370.-€). So habe ich mir dann doch die 200-400 er Optik ausgeborgt und war natürlich wenig erfreut über den Unterschied zu meiner Sigma 120-300. Mit den Konvertern war es sowieso kein Vergleich, aber auch ohne Konverter konnte die Sigma Optik nicht mithalten, sowohl optisch bei der Schärfe, vor allem bei offener Blende, als auch bei AF, der deutlich langsamer ist. Und VR ist bei einem Tele bis 400 mm natürlich auch kein Nachteil. Nachdem durch den Yen Wechselkurs ein Preisanstieg angesagt war, habe ich mir diese Optik im Frühjahr gekauft. Ich kann nur sagen, ein unglaublich gutes Teil !  Durchgängig Blende 4 und Abblenden unnötig, denn die Optik ist bei offener Blende perfekt scharf. Im Gegensatz zur Sigma Optik ist aber die Nikon auch mit dem 1,4x Konverter von Nikon sehr sehr gut und uneingeschränkt zu verwenden. In dieser Kombi sind auch Aufnahmen von Schmetterlingen oder Blumen möglich, dank der guten Naheinstellgrenze von 2m. Ein universelle Traumobjektiv für den Natur, aber auch Sportfotografen. Sofern man nicht bei dem derzeitigen Preis von 5900.-€ mit seinem Kontostand Probleme bekommt.

Greifvogelschau Rosenburg      Nikon D3 mit AF-S VR 200-400 f4 bei 400 mm  1/3000s f4,8 800 Iso


[ 14:45 ] [ 21.08.2009 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

3 Junge Schneeleoparden im Zoo Salzburg

Nach unserem Fotoshooting im NP Bayrischen Wald sind wir weiter nach Salzburg gefahren um auch die jungen Schneeleoparden zu besuchen. Es war ein sehr heißer Sommertag und die Schneeleoparden haben sich ins äußerste Eck bei den Felsen in den Schatten verkrochen. Also haben Wir uns einmal zum nah gelegenen Campingplatz begeben und sind am späten Nachmittag zurückgekommen. Da sind dann die jungen Schneeleoparden doch noch munter geworden und habe uns ein paar nette Fotos beschert. Fotografieren ist im Zoo Hellbrunn oft sehr schwierig, da die grobmaschigen Gitter scharfe Fotos unmöglich machen. Bei den Schneeleoparden kann man aber in der Mitte an das Gitter heran und die Maschenweite ist ausreichend groß um ein Feld als Sichtfenster zu nehmen. Nicht optimal, aber OK.

Nikon D3 mit 20-400 AF-S VR  bei 400 mm    1/250s f4 1600 Iso


[ 14:30 ] [ 18.08.2009 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Junge Luchse im NP Bayrischer Wald

Im Sommer haben wir eine kleine Runde vom Waldviertel über Krumlov in den Bayrischen Wald und weiter nach Salzburg und ins Kaisergebirge gemacht. Zu unserer Freude erfuhren wir, das im neuen Gehege des NP bei Ludwigsthal 2 junge Luchse zu sehen sind. So haben wir uns schon um 7 Uhr früh beim frei zugänglichen Gehege eingefunden und nach einiger Zeit konnten wir auch die ersten Luchsfotos machen. Wirklich toll ist es dann geworden als die zwei Jungen gemeinsam mit Ihrer Mutter auf dem Baumstamm, der gut einsehbar ist, herumtollten und uns schöne Fotos ermöglichten.

Nikon D3X mit AF-S VR 200-400 f4  bei 280 mm  1/180 s f4  800 Iso


[ 13:34 ] [ 17.08.2009 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Notebook Turbo

Manchmal ist es schon erstaunlich, wenn man nach einiger Zeit draufkommt, das das super tolle Notebook mit besten Leistungsdaten doch so seine Schwachpunkte hat. Mein Acer 5920G ist ja mit einer dezidierten 256 MB Grafikkarte eigentlich ein sehr gutes Notebook. Zufällig bin ich in einem Forum auf den Hinweis gestoßen, das eine 4200 upm Festplatte eingebaut sei, was auch stimmte und so habe ich mir schleunigst um ca 55.-€ eine 320 GB 2,5 " seagate momentus Festplatte besorgt - mit 7200 Umdrehungen. Der Leistungsgewinn ist deutlich merkbar.


[ 13:52 ] [ 1.08.2009 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Sigma 180 mm f3,5 Makro

Auf einer Fototour in der Mala Fatra hatte ich Gelegenheit von einem Kollegen das Mikro Nikkor AF 200 mm f4 auszuprobieren. Diese Optik hat mir sehr gut gefallen, vor allem bei Schmetterlingen und Insekten ist der große Abstand zwischen Frontlinse und Objekt ein Vorteil. Zu Hause mußte ich zu meiner Verwunderung feststellen, das diese Optik nicht lieferbar ist. Daraufhin habe ich mich nach Alternativen umgesehen und das Sigma 180 mm f3,5 gekauft. Ich hatte mit Sigma schon sehr durchwachsenen Erfahrungen, von sehr gut bis schlecht. Diese Optik jedoch ist wirklich empfehlenswert. Auch der AF ist im Gegensatz zu manchen Testberichten meiner Meinung nach recht gut, wiewohl nicht vergleichbar mit AF-S Objektiven von Nikon. Optisch hervorragend und der "Bokeh", also die unscharfe Darstellung des Hintergrundes ist weich und angenehm. Der Preis ist auch angenehm, mit 750.-€ weit billiger als das Nikon mit 1330.-€

Sigma 180 mm f3,5 Makro     1/500 s f9 Iso 320


[ 11:23 ] [ 10.07.2009 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Microstock Agenturen

Seit vor vielen Jahren mit istock eine neue Art der Agentur im Internet aufgetaucht ist und viele Nachahmer gefunden hat, sehe ich mit Verwunderung, das manche diese Agenturen mit geradezu religiösen Eifer verteidigen und so tun wie wenn das die neue und beste Geschäftsidee sei.
Microstock Agenturen kennzeichnet vor allem der extrem niedrige Preis von 1 $ pro Bild - das ist was der Kunde Zahlt, bei klassischer 50:50 Aufteilung zwischen Agentur und Fotograf bleiben also 0,5 $ pro Verkauf für den Fotografen über. Zuerst für niedrigauflösende Webbilder gedacht und um auch zb. Studenten die Möglichkeit zu geben für Doktorarbeiten oder was immer billig an Bilder heranzukommen, ist das Angebot durch den rasanten Fortschritt in der Digitalkamertechnik mittlerweile auch bei hoch und höchstauflösenden Bildern gelandet. Während die billig-niedrigauflösend Schiene einen neuen Markt geöffnet hat, was ja nichts schlechtes ist, führen die hochauflösenden Bilder zum Spottpreis natürlich dazu, das klassische Agenturen unter Druck kommen. Der Fehler liegt insofern bei den Fotografen, als diese oft keinen Unterschied machen zwischen Microstock tauglichen Bildern, die von ihrem Motivinhalt her sich viele hundert mal verkaufen können und so auch Einkommen generieren und Bildern, die vom Aufwand her und dem Kundenkreis für Microstock eigentlich ungeeignet sind. Dadurch machen sie nicht nur den Hochpreis Markt für ander Fotografen kaputt, sondern bringen sich auch selbst um eine weiter gute Einnahmequelle. Themen wie Reise, Natur, Architektur, Kultur sind eben keine Massenware. Den Microstock Agenturen kann das natürlich egal sein, solange genug Gewinn für die Besitzer herausschaut. Eine Interessantes Gedankenexperiment eines Fotografen hat mir auch zu denken gegeben: Er meint das die 1 $ einfach ohne viel Nachdenken passiert sind, denn würde man 10 $ pro Bild verlangen, könnte man 9 von 10 Kunden verlieren und würde trotzdem den selben Umsatz machen. Außerdem ist 1 $ kaufmännisch ungeschickt, wenn dann schon 99 cent oder 1,99. Ja, ein alter Hut, aber er funktionert noch immer verläßlich wenn es um niedrige um den "niedrigsten" Preis geht.

Mir ist jedenfalls eine Abrechnung wie ich Sie von Imagebroker bekommen habe weit lieber und tut auch meinem Selbstbewußtsein sehr gut. Die 1800.-€ sind mein Anteil, der Kunde hat für das Bild 3600.- € bezahlt. Das solch hohe Honorare auch die Ausnahme sind ist klar, aber zwischen 10.- und 100.-€ ist normal, also das 20 bis 200 fache als bei Microstock Agenturen.




Schade das ein gut gehender Geschäftszweig in der Fotografie so unter Druck kommt und das zum Schaden aller.
Istock wurde übrigens an Getty images verkauft zu einem kolportierten Preis von 50 Millionen $. So weit mir bekannt ist, haben von dem Deal die Fotografen nichts abbekommen.

[ 17:15 ] [ 27.06.2009 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Gladiatorenspiele in Carnuntum

Nach drei Jahren hatten ich und meine Frau endlich wieder Gelegenheit die Gladiatorenspiele in Carnuntum zu besuchen. Hier wird versucht, aufbauend auf die wissenschaftlichen Forschungen von Dr. Marcus Junkelmann ein realistisches Bild der Gladiatoren zu vermitteln und auch die Kämpfe laufen so ab, wie das im römischen Reich üblich war, wobei die Kämpfer entweder mit Holzwaffen (Schwerter) kämpfen oder bei Lanzen und Dreizacken die Spitzen gepolstert haben um schwere Verletzungen zu vermeiden. Das hat den Vorteil, dass die Kämpfe nicht abgesprochen sein müssen und dementsprechend authentisch wirken. Übrigens war es auch im alten Rom üblich mit Holzwaffen zu trainieren, aber auch Einleitungskämpfe in der Arena wurden oft mit den Holzwaffen ausgeführt. Gladiatoren waren wertvoll, wurden oft von den Massen als Idole verehrt und wurden nicht zu Massenabschlachtungen in die Arena getrieben, wie das mancher Film glauben machen will. Manche Gladiatoren hatten sogar Familie und Grabsteine zeugen davon, das bei weitem nicht alle im Kampf starben, viele wurden nach ihrer aktiven Laufbahn Trainer oder Ausbildner beim Militär.


Ein Retiarius (mit dem Netz) kämpft gegen einen Scissor

Fotografiert habe ich vor allem mit der Nikon D3 und dem 200-400 Vr, da dies eine sehr schnelle Kombination ist. Trotzdem ist es nicht leicht immer scharfe Bilder zu bekommen, der permanente, schnelle Positionswechsel der Kämpfer kann auch bei 3D tracking mit 51 AF Sensoren zu Fehlern führen, vor allem wenn sich diese auseinanderbewegen und der AF in der Mitte hindurchfährt und auf den Hintergrund scharfstellt. Mit der D3X und dem Sigma 120-300/2,8 habe ich auch fotografiert. Obwohl das Sigma HSM hat, ist der AF merklich langsamer. Hier hat sich oft manuelles Scharfstellen bewährt.

Wer Zeit hat, sollte sich die Gladiatorentruppe von Dr.Marcus Junkelmann live ansehen

Nächste Termine in Carnuntum:

Sa 18. Juli 2009
So 19. Juli 2009
Sa 22. August 2009
So 23. August 2009

Es gibt viele Bücher zu diesem Thema von Dr.Marcus Junkelmann, in der Serie Was ist Was ist Bd. 82 den Gladiatoren gewidmet, das Titelbild stammt von mir.

[ 16:58 ] [ 22.06.2009 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Der Heilige Nikon

Im Mai war ich für eine Woche auf der schönen griechischen Insel Rhodos um zu fotografieren. Die besten Bilder gehen wie von allen meinen Reisen zu der Agentur "Imagebroker". Urlaub im klassischen Sinn ist das keiner. Aber mir macht das Entdecken neuer Fotomotive auch viel mehr Spaß als in der Hitze an irgendeinem Strand vor mich hin zu braten. Ich hatte für die ganze Woche ein Mietauto und konnte so kreuz und quer auf der Insel herumfahren, was sich wirklich gelohnt hat. Die Erwähnung einer kleinen Kirche in einem abgelegenen Dorf, die dem St. Nikon geweiht sei, hat mich natürlich interessiert und nach einigem Suchen habe ich diese Kirche auch gefunden. Für jeden Nikon Fotografen natürlich ein Pflichtprogramm.

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Kirche des St.Nikon im Dorf Arnithea, Latitude:36.058254999722216, Longitude:27.809928333611111

[ 16:42 ] [ 27.05.2009 ] [ 1 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Nikon software NX2.2.1 - Bug

Die Nikon NX2.2.1 Software zum Bearbeiten von Raw Dateien (Tiff geht natürlich auch), ist auf Grund der U-point Technologie eine geniale Sache. Seither kann ich gezielt Farben anpassen, so wird ein zu blasser Himmel mit nur wenigen klicks wieder schön blau ohne unnatürlich zu wirken. Natürlich könnte ich solche Korrekturen auch im Photoshop CS4 machen, aber da dauert das normalerweise länger. Außerdem speichert Nx2 die Korrekturen in das Raw file, sodaß bei einem Backup auf DVD oder Raid System diese Bearbeitungen mitgespeichert werden und jederzeit verändert werden können. Nachteil ist das das Raw file verändert wird (öffnen mit Cs4 geht aber ohne Probleme, wenn auch die Bearbeitungen natürlich dort nicht aufscheinen) und dadurch bis zu 30 % größer wird ! Was bei einem file der D3x schon was aussmacht.
Das die Software kostenpflichtig ist, muß auch noch erwähnt bleiben und sie benötigt einen möglichst schnellen Rechner. Bei mir ist das ein Quad mit 2,66 GHz (getaktet auf 3 GHz) und mit 8 GB RAM. Leider ist Nx schon seit seiner Einführung nicht das stabilste Programm gewesen, Systemabstürze kamen immer wieder vor - auf verschiedenen Plattformen. Das gipfelte in dem 2.2 update, das kurz nach seiner Einführung wegen bugs vom Server genommen wurde. Bei dem update 2.2.1 dachte ich, sollte es ja wohl passen. Für mich leider ein Trugschluß. Bei D3x files bekomme ich je nachdem wie der Computer aufgelegt ist nach 2-10 files die Meldung, das nicht genug Arbeitsspeicher vorhanden sei. Ein sogenannter Memory overflow Fehler, der nur durch schließen des Programms und neuerlichen Öffnen zu beheben ist. Auf meine supportanfrage bei Nikon bekam ich nur die Antwort: "Wir unterstützen keine 64 bit Systeme", was eine ziemlich lahme Ausrede ist, da win Vista 64 bit natürlich auch 32 bit Programme unterstützt.
Fazit: ein tolles Programm, aber die schlampige Programmierung ist ärgerlich.

Update: auch die Version 2.2.2 funktioniert nicht richtig auf meinem PC, zum Glück unterstützt die Version 2.1.1 schon meine D3X, diese Funktion läuft ohne gröbere Probleme.


[ 13:14 ] [ 5.04.2009 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]

Winterdienst Gloggnitzerhütte

Meine Frau Gabi und Ich hatten wieder wie fast jedes Jahr freiwilligen Hüttendienst auf der Rax zu abolvieren. Dieses Jahr waren die Schneemengen mehr als reichlich, sodaß der Dienst eine Woche früher wegen Lawinengefahr abgesagt werden mußte. Wir haben es geschafft in drei Stunden mit den Tourenschi über den Kesselgraben auf der Hütte zu sein.

Gabi beim mühsamen Aufstieg durch das "Gatterl"

Diese mußten wir dann noch ausgraben, um an den Eingang und an die Fenster heranzukommen. Danke an Franz der uns begleitet und geholfen hat ! An diesem Wochende blieb der Wind stürmisch, aber der Sonntag brachte wenigstens viel Sonne und viele Gäste, sodaß uns nicht langweilig wurde. Fotografiert habe ich nur mit meiner Lumix LX-3, da der Platz im Rucksack für die Lebensmittel reserviert war. Mit der Bildqualität bin ich aber sehr zufrieden, nur für Agenturen ist die Detailauflösung nicht ausreichend. Das ist aber bei einer Tour die ich immer wieder mache auch nicht nötig. Aus dieser Region habe ich schon schöne Aufnahmen und der Sinn der Tour ist ja der Hüttendienst, da bleibt sowieso nicht soviel Zeit fürs fotografieren.

Gloggnitzerhütte, rechts von der Schifahrerin mit der roten Hose ist unter dem Schnee der Eingang, nur der 1.Stock schaut aus dem Schnee heraus.

Unser nächster Hüttendienst ist am 5./6. September 2009

Homepage Gloggnitzerhütte

[ 17:18 ] [ 15.03.2009 ] [ 0 Kommentare ] [ Kommentar hinterlassen ] [ Link ]