Children of Men

Geschrieben von Nosferatu am 27.12.2008 um 11:42 in Filme. 2 Kommentare. Link.
An Weihnachten geben sich die Sender bekanntlich die größte Mühe, die ahnungslosen und mit Weihnachtsgans vollgestopften Zuschauer auf möglichst spektakuläre Weise zu unterhalten. Da werden Klassiker wie Titanic, Der Herr der Ringe oder Gladiator gezeigt oder lang erwartete Free TV-Premieren wie Ice Age 2 herausgeschleudert. Unter diesen Erstausstrahlungen fand sich in diesem Jahr ein - in meinen Augen - echtes Juwel: Children of Men.


Zur Handlung
Hier möchte ich zunächst das oben abgebildete Filmplakat zitieren:

Das Jahr 2027: Die Tage der Menschheit sind gezählt. Seit 18 Jahren wurde kein Kind geboren. Er muss unsere letzte Hoffnung beschützen.

Genau darum geht's. 2009 werden plötzlich alle Frauen unfruchtbar, 18 Jahre später ist die Welt bereits zur Hälfte im Chaos versunken: Die allgegenwärtige Hoffnungslosigkeit hat Korruption, Anarchie und Elend zur Folge und um den nicht endenden Strom von Migranten zu stoppen, geht Großbritannien sogar so weit, Einwanderer in KZ-ähnliche Gefangenenlager und heruntergekommene Ghettos zu verfrachten.
Doch das drohende Ende der Menschheit scheint abwendbar, denn eine terroristische Untergrundgruppierung ist im "Besitz" einer illegal immigrierten Schwangeren. Die Anführerin dieser Organisation wendet sich an ihren Ex Theo, der zwar in Trostlosigkeit und Alkoholismus zu versinken droht, als Staatsangestellter aber einige wichtige Kontakte besitzt. Mit dem Auftrag, die junge Frau zu einer geheimnisvollen Organisation und damit in Sicherheit zu bringen, beginnt für Theo eine gefährliche Odyssee durch England, deren Ende mehr als ungewiss ist...

Dystopie vom Feinsten
Regisseur Alfonso Cuarón hat mit seinem Film etwas erreicht, was nur wenigen Science Fiction-Filmen gelingen will: Ein realistisches Bild einer zukünftigen Gesellschaft zu schaffen. Indem er Aspekte der Gegenwart (Unterdrückung, Terrorismus) mit denen seiner dystopischen Zukunft (Hoffnungslosigkeit, Migrantenhass) kreuzt, kreiert er ein durch und durch intensives Gesamtbild. In jeder Szene, in jeder Einstellung ist eine alles umgebende Trostlosigkeit zu spüren und allein schon die Grundidee des Films, die Unfruchtbarkeit der Menschheit, sorgt für den nötigen Realismus. Denn so unwahrscheinlich ist dieser Gedanke angesichts unseres Fortschrittswahns gar nicht: Welche Konsequenzen könnten anhaltender Einfluss von Strahlung und genmanipuliertes Essen auf uns einmal haben? Sicher, geht man nach den klugen Köpfen, die damit Geld verdienen, ist das alles vollkommen ungefährlich, aber über die Langzeitfolgen ist keiner im Klaren. Children of Men regt also zum Nachdenken an und solche Filme sind mir die liebsten.

Nur die Verfilmung eines Buches?
Worauf mich erst Wikipedia hinwies, ist die Tatsache, dass Children of Men auf dem Roman Im Land der leeren Häuser der britischen Autorin P.D. James beruht. Inwiefern Buch und Film in diesem Fall harmonieren, kann ich leider nicht sagen, aber es steht ohne Zweifel fest, dass der Film als eigenständiges Werk funktioniert. Im Übrigen scheint die Story des Romans einen anderen Weg zu gehen, was ein Nebeneinander beider Medien ohne Frage zulässt. Ich jedenfalls werde mir den Schmöker in naher Zukunft mal vornehmen und bin gespannt, inwiefern diese meine These zutrifft.

Ein Hoch auf britische Schauspieler!

Nun, ganz so drastisch sollte ich es vielleicht nicht ausdrücken, aber das United Kingdom hat schon einige richtig talentierte Schauspieler hervorgebracht. In diesem Fall wären das Clive Owen als Theo und Altmeister Michael Caine als dessen gutmütiger Freund Jasper. Beide agieren großartig und Caine zeigt zum wiederholten Male, dass ihm wirklich jede Rolle liegt. Julianne Moore als drittes bekanntes Gesicht im Bunde bleibt in ihrer Rolle als Theos Ehemalige eher zurückhaltend, was zwar schade ist, den positiven Gesamteindruck des Films aber in keiner Weise schmälert. Nicht vergessen darf man natürlich die bis jetzt eher unbekannte Claire-Hope Ashitey, die die schwierige und zentrale Rolle der schwangeren Kee zu bewältigen hatte. Ashiteys Leistung ist anzuerkennen, allerdings ist ihre Rolle so angelegt, dass sie auf merkwürdige Weise weniger als Mensch sondern vielmehr als Objekt angesehen wird, angesichts ihrer Bedeutung im Film.

Fesselnd
Ständig passiert etwas und wenn grad nichts passiert, dann hat man das Gefühl, es könnte im nächsten Moment passieren. Genau das ist der Grund, warum Children of Men so unglaublich zu fesseln vermag - eine gewisse Spannung ist allgegenwärtig und die Taten der verzweifelten Menschen gehen einem auf ungewöhnliche Weise nahe. Das Dargestellte ist deshalb ohne Zweifel brutal, allerdings weniger durch Rambo-artige Massengemetzel, sondern vielmehr durch die schonungslosen Kamerafahrten. Denn der Zuschauer ist immer mittendrin im Geschehen, beinahe dokumentarisch werden die Straßenschlachten im letzten Teil des Films mit wackeliger Kamera aufgefangen und über Minuten zerstört kein einziger (sichtbarer) Schnitt dieses Erlebnis - mich zumindest hat das wirklich beeindruckt!

Fazit
Children of Men erschreckt, berührt, stimmt nachdenklich und macht somit rein gar nichts falsch - für mich ein kleines Meisterwerk, das man einfach gesehen haben muss!


Der Rezension lag die am 25. Dezember 2008 von RTL gezeigte Version des Filmes zugrunde.

Der Tag, an dem die Erde stillstand (2008)

Geschrieben von Nosferatu am 21.12.2008 um 22:06 in Filme. 0 Kommentare. Link.
Da ist er ja, der alljährliche Blockbuster zu Weihnachten! Der Tag, an dem die Erde stillstand heißt er also und ist ein opulent inszeniertes Remake des gleichnamigen Science Fiction-Klassikers von 1951. Doch was macht er her? Seelenlose Aneinanderreihung modernster Computertricks oder doch tiefgründiges Meisterwerk mit Starbesetzung...?



Kleine grüne Männchen... nicht!
Der Film beginnt damit, dass eine gigantische Kugel im New Yorker Central Park landet, aus der ein unbekanntes Wesen steigt. Von den angerückten Militärs angeschossen, wird es in eine Forschungseinrichtung verfrachtet und entpuppt sich wenig später als Mensch - so zumindest scheint es. Jedoch ist Klaatu, so der Name des Außerirdischen, ein Abgesandter einer Zahl außerirdischer Rassen, die es auf die Menschheit abgesehen haben, um die Erde zu retten. Das klingt zunächst paradox, hat aber - ohne hier großartig spoilern zu wollen - einen tieferen Sinn, der im Laufe des Filmes klar wird. Wie auch immer, Klaatu gelingt die Flucht aus dem Forschungstrakt und ist drauf und dran seine vorbereitenden Pläne durchzuführen, bis er der Astrobiologin Helen wiederbegegnet, die ihm bereits aus seiner Gefangenschaft bekannt ist. Natürlich setzt diese alles daran, Klaatu von seiner Überzeugung, die Menschheit zu vernichten, abzubringen und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die zerstörerische Macht der außerirdischen Besucher ist bereits entfesselt...

Krieg der Welten?
Zuerst möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich das Original aus dern Fünfzigern nicht kenne, ein Vergleich zwischen beiden für mich also nicht möglich ist. Deshalb soll in dieser Rezension ausschließlich das Remake im Mittelpunkt stehen.

Fangen wir mit einigen kritischen Worten zur Story an. Die macht an und für sich ganz schön was her, hat aber doch mit einigen Längen zu kämpfen: Nach dem spannenden Anfang und der Flucht Klaatus scheint der Film nämlich ein wenig auf der Stelle zu treten. Das könnte man als Atempause zwischen den gelungenen Actionsequenzen deuten oder aber als dröges Füllwerk zwischen ebendiesen. Gegen Ende nimmt der Streifen dann wieder ordentlich an Fahrt auf und gipfelt schließlich in einem mitreißenden Finale. Allerdings gestaltet sich die Lösung des Konfliktes Außerirdische contra Menschheit reichlich unglaubwürdig, da hätte etwas mehr Erklärungsarbeit nicht schaden können.
Insgesamt hält sich der Tag an das Strickmuster des modernen Popcorn-Films und das ist auch überhaupt nicht schlimm, denn etwas anderes will er gar nicht sein.

Unendliche Weiten...
Doch halt! Als Filmkenner erinnere ich mich, dass das Original seinen Kultstatus der Tatsache zu verdanken hat, dass er eine Botschaft des Friedens zu vermitteln versuchte und Außerirdische erstmals nicht als stumpfe Aggressoren darstellte. Hier kommen wir also tatsächlich nicht um einen kurzen Vergleich herum. In der Tat hat auch die Neuverfilmung eine kritische Botschaft zu bieten, allerdings tritt sie zugunsten der visuellen Effektepracht deutlich in den Hintergrund. Und die Aliens sind eigentlich gar nicht so friedlich, sondern haben im Grunde ganz schön egoistische Absichten...
Summa Summarum passt man sich auch hier dem kurzweiligen Entertainment-Kino an und ummantelt den durchaus anspruchsvollen Kern mit einer dicken Schicht explosiver Action. Aber sei's drum, wer Anspruch sucht, sollte ein Buch lesen... ;)

Klaatu nach Hause telefonieren...
Durchwachsen gestaltet sich die schauspielerische Leistung des prominenten Star-Ensembles rund um Keanu Reeves als Klaatu. Reeves verkörpert den außerirdischen Gesandten zwar durchaus passend mit einer gewissen Kühle und Emotionsarmut, wirkt aber an einigen Stellen etwas unterfordert und merkwürdig seelenlos. Jennifer Connelly als Wissenschaftlerin Helen kann man hingegen wenig vorwerfen, souverän umschifft sie die undichten Stellen im Drehbuch und beweist damit nicht zum ersten Mal ihr schauspielerisches Können. Und dann hätten wir da noch den Sohn von Will Smith, Jaden Smith, der Helens Stiefsohn spielt und mich persönlich nicht wirklich überzeugen konnte. Meine Meinung zur Schauspielleistung von Kinder habe ich bereits in meiner Rezension zu Die Chroniken von Narnia dargestellt und hier fühle ich mich ein weiteres Mal bestätigt...

Die Macht ist stark in dir, junges Remake!
Letztlich stellt sich die Frage, ob sich der Kinobesuch überhaupt lohnt, angesichts der vielen Schnitzer. Die Antwort ist ein klares Jein. Die Action ist gut inszeniert, die Effekte lassen nichts zu wünschen übrig und ein bisschen wird man ja doch zum Nachdenken angeregt, angesichts der Aussage, die der Film zu vermitteln versucht. Ob er aber eine Vollpreis-Kinokarte wert ist, sei mal dahin gestellt....

Zum Abschluss noch eine Sache, die mich persönlich wirklich gestört hat, nämlich das übertriebene Product Placement. Man ist es ja inzwischen schon gewohnt, dass einem in Filmen ständig und überall Markennamen und -logos ins Auge springen. Aber wie extrem hier geworben wird, ist schon fast unverschämt: Natürlich muss Klaatu unbedingt zu McDonald's, das Pioneer-Radio des Truckers noch einmal in der Großaufnahme dargestellt werden und ausgerechnet Microsofts futuristischer Surface-Computer intensiv zum Präsentieren der neusten Forschungserkenntnisse genutzt werden...

Fazit
Der Tag, an dem die Erde stillstand unterhält - nicht mehr, nicht weniger. Ohne Zweifel sorgt er für kurzweilige Unterhaltung, bleibt aber viel zu oberflächlich und ist aus diesem Grunde auch im Nu wieder vergessen. Schade - hier blieb viel Potential ungenutzt!


Der Rezension lag die in Deutschland gezeigte Kinofassung des Films zugrunde.

Die Uhrwerk-Orange

Geschrieben von Nosferatu am 2.12.2008 um 17:46 in Bücher. 0 Kommentare. Link.
Wenn mir in meinem Leben eines bewusst geworden ist, dann ist es, dass Verfilmungen von Büchern meist eine Enttäuschung sind. Entweder wird die Handlung bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt oder die Darsteller sind derartig fehlbesetzt, dass es beim Zusehen schmerzt. Sicher, es gibt einige Ausnahmen (Der Herr der Ringe zum Beispiel), aber im Großen und Ganzen kann man hier schon verallgemeinern. Ein besonderes Erlebnis ist es auch immer wieder, zuerst die Verfilmung zu sehen und erst dann die Vorlage zu lesen. Und in genau dieser Reihenfolge bin ich an folgendes Meisterwerk herangegangen: Anthony Burgess' Die Uhrwerk-Orange bzw. Uhrwerk Orange bzw. Clockwork Orange!


Worum es geht
Auf den rund 200 Seiten des Buches wird das Schicksal des jungen Alex beschrieben - sein Fall, sein Aufstieg, sein Fall und zuletzt wieder sein Aufstieg. In einer Gesellschaft der nahen Zukunft lebend ist Alex das Musterbeispiel eines kaltblütigen und brutalen Teenagers, der zusammen mit seinen Kumpanen Abend für Abend auf der Suche nach einer Beschäftigung ist, das heißt nach Sex und Blut. Von seinen Freunden während eines Einbruchs verraten, steckt man ihn in ein überfülltes Gefängnis. Hier wird er schließlich für eine neuartige Methode der Gehirnwäsche ausgewählt, die Straftäter zu guten Menschen machen soll. Zu Gewalttaten und damit zur Gegenwehr unfähig, entlässt man ihn in die Freiheit, wo er den Opfern seiner früheren Taten wiederbegegnet...

Warum die ersten Seiten eine Qual sind
Selten hat es mich solche Überwindung gekostet, dier ersten Seiten eines Buches zu lesen; immer wieder wollte ich das Buch einfach wieder weglegen. Schuld ist die höchst anstrengende Sprache Alex' und seiner Gefährten, denn Burgess hat hier keine halben Sachen machen wollen: Die Sprache der Jugend entwickelt sich rasant und so haben die Jugendlichen dieser von ihm entworfenen Zukunft auch einen eigenen Jargon, der für uns "Außenstehende", die wir in dieser Hinsicht nun mal sind, zunächst einmal nur abschreckend wirkt. Da ist von rotem, rotem Kroffi die Rede, von tollschocken, Petiezen, horrorshow und Tschai - all diese Kunstwörter, verschmolzen zumeist aus englischen und russischen Begriffen - stürmen zu Beginn auf den nichtsahnenden Leser ein und überfordern ihn. Aber - und das hat mich selbst überrascht - schon nach einer Weile gelingt das Lesen besser und besser. Alles nur eine Sache der Gewöhnung!

Wer Alex ist
Sowohl der Film als auch das Buch leben von der Intensität der Darstellung bzw. des Geschilderten. Im Film wird dies - ganz klar - durch eine kompromislose Gewaltdarstellung und das schockierend überzeugende Spiel Malcom McDowells als Alex erreicht, im Buch ist es hingegen der unverblümte Schreibstil des Protagonisten, der einen nachdenklich werden lässt. Das Ganze hört sich wie ein Bericht oder ein Tagebucheintrag an, immer wieder bezeichnet Alex den Leser als Bruder oder einzigen Freund und immer wieder schreibt er auch von seinen krankhaften Fantasien und was in seinem Kopf vorgeht. Die irrwitzige Redeweise, durchmischt von allerlei Neologismen, lässt dabei eine gewisse Distanz entstehen, was angesichts der unverfälschten Offenheit Alex' ganz gut so ist.
Natürlich wird dieser kurze Abriss dem komplexen Charakter des jungen Mannes nicht mal annährend gerecht, hier wäre eine ausführliche Charakterisierung angebracht, die den Rahmen dieses Blogs allerdings sprengen und mich klar überfordern würde... ;)

Warum das Buch ein moderner Klassiker ist
Anstrengender Schreibstil, mieser Protagonist - warum sollte man das Buch denn also nun überhaupt lesen? Ganz einfach, weil man eine solche Mischung aus Gesellschaftskritik und Dystopie nur selten in derart kompakter Form vorgesetzt bekommt. Und die Thematik bleibt sowieso zeitlos: Kann man als Mensch nur mit einer guten Seele leben? Hinzu kommt, dass Burgess selbst nicht wertet, sondern dem Leser durchaus Freiraum für eigene Überlegungen zugesteht - gerade das Ende (des Buches wohlgemerkt, denn hier unterscheiden sich Film und Vorlage) macht das deutlich, wenn sich nämlich zeigt, dass es auch neben Gefängnis und Gehirnwäsche einen Weg zur Besserung gibt.

Warum bei der Verfilmung mal nicht gepfuscht wurde
Zuletzt noch ein paar abschließende Worte zum Thema Film contra Buch. Wie bereits oben erwähnt, wurde ich mit beiden in eher ungewöhnlicher Reihenfolge konfrontiert. Das macht aber in diesem Fall gar nichts, weil wir hier einen der seltenen Fälle vor uns haben, in dem sich beide ebenbürtig sind, sich zudem noch ergänzen. Soll heißen, beim Lesen hatte ich stets McDowell als Alex vor Augen und seine schnodderige Redeweise aus dem Film in den Ohren - ein Zeichen, wie gut Buch und Film ineinander passen.

Fazit
Man kann Die Uhrwerk-Orange nicht wie jedes andere Buch empfehlen, dafür ist es eindeutig zu speziell. Wer den Film schon abartig fand, wird vom Buch nichts anderes halten; wer den Film nicht kennt, kann mit dem Kauf aber im Grunde nichts verkehrt machen, zumal bei dem vergleichsweise geringen Neupreis von knapp sechs Euro.
Das Geheimnis ist dabei schließlich nur, sich auf Burgess' Stil einzulassen, dann klappt das schon!


Der Rezension lag die Ausgabe der Süddeutschen Zeitung Bibliothek (siehe Bild) zugrunde.


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