Da heute Freitag ist, habe ich mir zur Entspannung mal wieder einen Film bestellt. Auf Kanal 11 laufen die ganzen Direkt-Vorschauen und da mir "Ein gutes Jahr" schon letztes Wochenende in der Vorschau aufgefallen war, habe ich mir den Film frohen Mutes halt mal kommen lassen.
Witzigerweise war die "Werbung" dafür auf dem Direkt-Kanal ziemlich treffend, wurde einem dort doch alles nach dem Motto "unternehmen Sie doch eine kleinö reise in die provence"...blabla schmackhaft gemacht (natürlich mit leicht französischen Acent^^). Tatsächlich aber fühlte ich mich beim Anschauen des Films wirklich ein wenig so, als sei ich im Urlaub.

Entspannt belustigt Russel Crowe dabei zu beobachten, wie er beim Handy-Fotoshooting ins Becken plumpst, da ihn das alterschwache Sprungbrett nicht mehr trägt...und er (zunächst einmal) vergeblich versucht, aus einem riesigen Pool ohne Wasser herauszukommen und sich sein Treo (eine Art Handy, aber mehr als das......mit schicker Tastatur undso...) oben am Beckenrand fast zu Tode klingelt, weil seine Asisstentin versucht ihn zu erreichen und dann auch noch (oder Gott sei Dank, sonst wär er wahrscheinlich über kurz oder lang im Pool verhungert...) die arme Frau, die er mit seinem gemieteten SMART (ja, das war angeblich der einzige Mietwagen, den sie noch hatten - laut seiner Assistentin...*zwinker*) ohne es richtig mitzubekommen, fast überfahren hätte, zufällig vorbei kommt, das Auto sieht und natürlich sofort nach dem Rüpel-Fahrer Ausschau hält und ihn dann schließlich im Pool entdeckt....nicht ohne einen etwas süffisanten Ausdruck im Gesicht...oO
Oo
- war wirklich eine willkommene Abwechselung, im Gegensatz zu den Rollen, in denen man ihn sonst so sieht.
Den Film müsst ihr Euch - falls noch nicht geschehen - wirklich selbst mal anschauen...
am besten mit einem Glas (-guten-^^) Weins neben Euch...
Etwas anders verhielt es sich mit dem zweiten Film, den ich mir etwas später auf "Filmfest" angeschaut habe. Dachte mir, okay ein Film mit Elijah Wood kann ja nicht schlecht sein (hoffentlich^^) oder?

Allerdings hatte ich die ersten 5-10 Min. einen ganz anderen Eindruck...bis da endlich mal jemand auch nur ein Wort gesagt, hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert und als dann endlich mal eine Stimme zu hören war, hörte sich das alles irgendwie wie ein Witz an, aber naja, man sollte nie vorschnell urteilen.
Als der etwas dröge Anfang überstanden war, entwickelte sich der Film aber doch noch zu einer ziemlich amüsanten, teilweise etwas ernsteren, ab und an aber auch auch Bauchkrämpfe-vor-Lachen auslösenden Reise, auf der der jüdisch/amerik/reiche. Protagonist alias E. Wood, der sich selbst eher als Sammler, denn als Schriftsteller bezeichnet, die Urkaine auf der Suche nach einer Frau namens Augustine, die seinem Großvater im Zweiten Weltkrieg das Leben gerettet haben soll, bereist.
Zur sprachlichen Unterstützung bekommt er dabei natürlich auch einen "Dolmetscher" zur Seite gestellt. Allein schon das Bild weiter unten sollte diesbezüglich von der (unbestreitbar vorhandenen^^) Kompetenz desselben zeugen:

Mit freundlicher Empfehlung,
demonheart
(^_^)
