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Fire and sword 7.01.2008
Mit Feuer und Schwert bin ich dem ungebetenen Gast in unseren Gemächern heute zu Leibe gerückt und hoffe ihn vertrieben zu haben. Wenn nicht, werde ich richtig sauer. Au Backe!
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Klassische Dichtkunst 6.01.2008
Am Anfang ist nichts
In der Mitte ist Feuer
Am Ende ist Schluss

Ein Haiku - 575 Silben
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Benutze die Kunst um frei zu kommen 6.01.2008
Ich sitze im verschimmelten Wohnzimmer, trinke Sekt und spiele Gitarre. Schimmelsporen können mir gerade nichts anhaben. Vermurkste Beziehung auch nicht. Bekomme den Kopf frei - volle Dröhnung.
Wenn die Flasche leer ist hau ich mich in die Badewanne und wasche die Scheisse von mir ab. Mollakkorde gefallen mir gerade am besten. Habe ich keinen Mut mehr - nee ich fasse gerade neuen!
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Der Aschenbecher ist voll 6.01.2008
Ich habe Dreck unter den Fingernägeln und stinke aus dem Mund und aus den AxelAchselhöhlen. Ich bin betrunken, habe keinerlei Anstand und bin generell widerwärtig. Pfui! Wer mich leiden kann ist selber schuld! Doppelpfui!!
Das Bett einer Hure ist besser als das Bett allein. Leute!!! Lasst die Finger von mir, ich bin ein Scheusal!
Geschrieben, ohne es besser zu wissen.
Keine Ahnung!
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Hochziehen und ausspucken 6.01.2008
Von "Mit dir will ich alt werden" zu "Ich will dich heiraten (01.05.06)" zu "ich kann mit ihm nicht mehr schlafen", natürlich nicht mir ins Gesicht gesagt in nur  etwa 803 Tagen - das muss erstmal eine hinkriegen!
Was tun? Schnauben, toben, schimpfen?
Stolz erhobenes Hauptes rauslaufen, das isses.
Jämmerliche Stimme: "Aber ich liebe sie doch"
Ja und?
Unerwiederte Liebe ist gar keine, also!
Stolz erhobenen Hauptes.....

Habe 20 Zigaretten geraucht um mir diese Zeilen auszudenken.

Was mir die Hacken hochkraucht, ist wahrscheinlich nicht der Frust, sondern zwei beidseitige Raucherbeine.
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Stein und Pforte 4.01.2008
Den schweren Stein vor der Eingangstüre wegzuräumen war überhaupt nicht schwer gewesen. Er wurde für ihn beiseite geräumt. Er hatte es nur damals nicht richtig gemerkt. In der Höhle hatte er sich anfangs garnicht fürchterlich wohl gefühlt. Das hatte wohl etwas mit seiner unterbewussten Angst vor Dunkelheit oder so zu tun. Aber schnell fand er gefallen an der Situation, wollte quasi garnicht mehr raus. Nur das der Weg zum Tor nach einer Weile jeden Tag ein wenig steiler wurde. Auch das merkte er anfangs nicht, aber nach noch einer Weile war's nicht mehr von der Hand zu weisen. Irgendwann kam er nicht mehr ran, das Tor war unerreichbar. Nun sass er unten, stützte den Kopf in die Hände und wusste nicht was er tun sollte. Er brüllte und tobte, aber mit jedem Brüllen rollte der Stein ein Stück weiter vors Tor. In seiner Verzweiflung weinte er bitterlich, aber alles was passierte war, das ein paar spöttische Kiesel den Berg runtergekullert kamen. Gibt es noch Hoffnung für unseren wackeren, wenn auch ein bischen begriffstutzigen, Jünglig? Wer weiss!
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Neue Spielwiese 2.01.2008
Nachdem ich mich aus Gründen privater Art aus dem Berlinclan verabschiedet habe blogge ich hier nun ganz allein. Vor allem Kurzgeschichten, wenig privates, viel Gemecker über offensichtlich und öffentliches. Ich hoffe ein paar Leser rüberretten zu können und natürlich auch auf ein paar neue.
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