Memories Always Remains
Erwachen I

30.05.2007 um 13:59 in [ Gedichte ] [ Kommentare: 0 ] [ Kommentieren ]


Einsam laufe ich am Strand entlang,

sehe manchmal noch deine Fußspuren,
vom Meer fast verwischt.

Ich hatte es nur als Spiel empfunden,
als du losgrannt bist.
Erst als du uneilholbar enteilt warst,
erkannte ich,
dass es deine Art war,
Lebewohl zu sagen.



Traum VIII

30.05.2007 um 13:19 in [ Gedichte ] [ Kommentare: 0 ] [ Kommentieren ]


Wenn ich die Wahl hätte,
zwischen Sonne und Regen,
ich nähme den Regen,
den dann sieht niemand
meine Tränen.

Und vielleicht gibt es danach
einen Regenbogen,
an dessen Ende
auch ich
mein Glück finde.



Traum VI

30.05.2007 um 13:18 in [ Gedichte ] [ Kommentare: 0 ] [ Kommentieren ]


Ich sitze ich an den Gleisen,
schaue den Zügen zu,
die an mir vorbeifahren,
und träume davon,
einzusteigen und mitzufahren,
hin zu bisher unerreichten Zielen.

Plötzlich sehe ich
dein Gesicht am Fenster
ein kurzer Moment,
und ich nehme mir vor,
morgen selbst im Zug zu sitzen,
neben dir,
hin zu gemeinsamen Zielen.

Doch irgendwie weiß ich,
dass ich auch morgen
träumend
an den Gleisen sitzen werde.



Traum VII

30.05.2007 um 13:18 in [ Gedichte ] [ Kommentare: 0 ] [ Kommentieren ]


Gestern ist meine Mutter gestorben,
meine Frau hatte eine Fehlgeburt,
mein Sohn ist an Krebs erkrankt,
der III. Weltkrieg hat begonnen,

Männer weinen nicht...



Traum V

30.05.2007 um 13:17 in [ Gedichte ] [ Kommentare: 0 ] [ Kommentieren ]


Ich möchte es regnen lassen,
wenn du traurig bist,
einen Regenbogen bauen,
um dich wieder aufzuheitern,
und dann die Sonne
mit deinen Augen
um die Wette strahlen lassen.




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