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23.03.2007
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Frostig
Meine kleiner Schwester und ich waren Schlittenfahren. Wir waren Kinder und fuhren die gewagtesten Strecken. Eine davon führte durch einen Tunnel und dort um eine Rechtskurve. Die Fläche war vereist und die Kurve eng, zudem war der Rand zur Linken nicht abgesichert und es ging dort weit weit nach unten einen Steilabhang herab.
Natürlich wurden wir herausgeschleudert und landeten im weichen Puderschnee. Da kam eine Teufelsgestalt zu uns und bot uns ihre Hilfe an. Ich lehnte strikt ab. Er ging mit einer Verbeugung, nicht jedoch, ohne uns ein Kraut/Gewürz zu hinterlassen. Aus der Ferne sahen wir ein kleines Dorf, winzige Fachwerkhüttchen mitten im Schnee. Darin wohnten Gnome oder sowas ähnliches, jedenfalls sehr häßliche, kleine, kaum noch menschenähnliche Gestalten. Sie wollten, dass wir ihnen ein bestimmtes Gebräu herstellen. Mithilfe der Teufelskräuter gelang es uns auch. Dann wurden sie sehr freundlich und wiesen uns weiter.
Wir folgten dem von ihnen gezeigten Weg und wieder trat uns der Teufel entgegen. Diesmal überreichte er uns eine Art Marmeladenglas mit etwas schwarzem, zähflüssigen drin. Die nächste Prüfung bestand d arin, Madonna davon abzuhalten, jemanden abzustechen. Madonna trug wirklich häßliche weiße Klamotten und einen silberglänzenden Gürtel, weiße Stöckelschuhe, weiße Handtasche und natürlich eine Riesensonnenbrille. Die nahm sie jedoch ab, um den armen Mann abzustechen. Ich war geschockt, dass Madonna so etwas tatsächlich tut und bekam Panik. Meine Schwester und ich versuchten, sie von dem Mann wegzuzerren, doch sie war wie eine Furie und hatte diesen irren Blick in ihren Augen... Dann warf ich das Teufelsglas auf den Boden, es zersprang in viele Stücke und das schwarze Zeug entpuppte sich als dieses schwarze Alien-Öl aus Akte X, die einem unter die Haut kriechen können. Das taten sie auch bei Madonna, welche daraufhin erstarrte. Der junge Mann bedankte sich bei uns und schloß sich uns an, weil er auch wieder raus wollte.
Der Teufel kam und gab uns etwas für unsere letzte Prüfung. Jeder bekam eine Art wahnsinnig lecker aussehendes Speiseeis mit je einer Kugel Vanille, Erdbeer und Pistazie, reich verziert mit Schokolade und Sahne... Das jedoch mit dem Kommentar, wir dürften es nicht essen, da es für ein Ritual benötigt werde. Ich bekam Angst, denn meine SChwester starrte das Eis schon total hungrig an, als ob sie es jeden Moment anleckt.
Wir fanden den Ort des Rituals ziemlich schnell, ein 
großer Raum, mit Bambus ausgekleidet, von Fackeln beleuchtet. Überall brannten diese Buschfackeln und am Ende war sogar eine Art Kochstelleon mit einem großen Lagerfeuer. Vor diesem Feuer befand sich eine Bühne, welche an den Ecken und in der Mitte besondere, rote Markierungen aufwies, während der Hintergrund Bodens von gräulicher Farbe war. Einige Voodoo-Priester kamen und beschworen ein Vieh, dass so ähnlich aussah wie Jabba von StarWars, nur ein bißchen mehr in der Form eines Menschen. Also in etwa eine Mischung aus Jabba, dem Glöckner von Notre Dame und dem Hulk.
In diesem Moment warfen wir die Eisbecher in die Mitte und das Vieh verschlang sie, woraufhin es sich kreischend aufzulösen begann. Dann klingelte aber der Wecker und ich werde wohl nie erfahren, wie es dann weitergegangen wäre :) |
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