Nachrichten aktuell

Neueröffnung in Dinslaken

13:57, 5.04.2010

 Rund drei Monate nach dem endgültigen Aus für den Trabrennverein Dinslaken e.V. wird am Bärenkamp am Ostermontag wieder getrabt. Unter der Regie des neuen Rennveranstalters werden auf dem 800 Meter-Oval zehn Prüfungen ausgetragen, die selbstverständlich von einem bunten Familien-Programm begleitet werden.

 

Sportlicher Mittelpunkt der dritten Jahresveranstaltung in Dinslaken ist der »König-Pilsener-Pokal« für Pferde der Gewinnklasse von 10.000 bis 35.000 Euro. Sechzehn Teilnehmer konnte der Niederrheinische Trabrennverein Dinslaken e.V. für die Traditionsprüfung gewinnen, die sich in zwei Vorläufen für das mit 8.000 Euro dotierte Finale (2.100 Meter) qualifizieren müssen.

 

In beiden Durchgängen bewerben sich also acht Teilnehmer für jeweils fünf Finaltickets, wobei insbesondere der erste Vorlauf viel Spannung verspricht. Die mit drei Mönchengladbacher Erfolgen anreisende Alicia Way (Tim Schwarma) muss sich hier gegen mehrere gutklassige Konkurrenten beweisen, von denen Year of Transs R(Robbin Bot) möglicherweise am gefährlichsten ist. Aber auch Ukano Limburgia (Jan van Dooyeweerd), der Holtermann-Schützling Volero (Danny Gratzki) und Ubombo Boshoeve (Jos Oorthuijsen) können sich Hoffnungen auf den Platz ganz vorne machen. Duc Raffael (Gerrit Gommans) und Nuke it Baby (Klaus Horn) sind hingegen in erster Linie Platzgeldkandidaten.

Zwei Jahresdebütanten könnten den Sieg in der zweiten Qualifikation unter sich ausmachen. Warrior Boko(Stefan Schoonhoven) und Unexpected Well (Johannes Bot) haben am Bärenkamp mehrfach überzeugt und sind wohl etwas stärker einzuschätzen als Wico Toscana (Jan van Dooyeweerd), Hannieball (Robbin Bot) undLincolns Ass (Tim Schwarma), die aber keinesfalls zu unterschätzen sind. Aussichten auf einen Platz im Finale hat außerdem Fidelios (Andor Schute), während Simply Way (Didier Kokkes) und Murdoc (Klaus Horn) auf Ausfälle angewiesen sein dürften.

 

 

144 Trauringe in Ettenheim gestohlen

17:09, 22.03.2010

 144 Trauringe hat ein Dieb aus einem Schaukasten eines Schmuckgeschäfts in Ettenheim gestohlen. Da es sich um Imitate handelte, beträgt der Schaden nur 2600 Euro.

 

 

144 Trauringe, allerdings Imitate, hat ein Unbekannter in der Nacht von Sonntag auf Montag in Ettenheim entwendet. In der Zeit zwischen 22 und 4.30 Uhr hebelte der Täter laut Polizeiangaben mit einem großen Schraubenzieher den Schaukasten eines Optik- und Schmuckgeschäftes in der Friedrichstraße auf. Daraus entwendete er vier braune Ausstellungsschatullen, in denen sich 72 Paare vergoldete und silberne Trauringe befanden. Obwohl es sich um Imitate handelt, betrug der entstandene Schaden dennoch rund 2600 Euro. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, falls verdächtige Personen oder Fahrzeuge in diesem Zeitraum aufgefallen sind.  

Versicherungen ziehen positive Bilanz

16:57, 22.03.2010

 Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat dazu geführt, dass die Deutschen wieder mehr Versicherungen abgeschlossen haben. So verwundert es nicht, dass die Beitragseinnahmen im letzten Jahr auf 171 Milliarden Euro gestiegen sind. Das entspricht einem Plus von 4,1% gegenüber dem Vorjahr. GDV-Präsident Rolf-Peter Hoenen sieht in den aktuellen Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) einen Beweis für die Substanz und Stabilität der Versicherungen auch in außerordentlich schwierigen Zeiten wie dem letzten Jahr.

 
Über den stärksten Zuwachs konnten sich die Lebensversicherungen freuen, ihre Einnahmen stiegen um 6,6% auf 81,4 Milliarden Euro. Auch die private Krankenversicherung kann sich über ein Wachstum von 3,8% auf nunmehr 31,5 Milliarden Euro freuen. 2009 schlossen über 100.000 Personen eine neue volle private Krankenversicherung ab, hinzu kamen 730.000 Zusatzversicherungen.
 
Für das aktuelle Jahr erwartet Hoenen weiterhin “stabile, wenn nicht sogar leicht wachsende Beitragseinnahmen” in der Versicherungsbranche, erklärte er in Berlin.
 
source:
www.versicherungen-blog.net/2010/03/19/versicherungen-ziehen-positive-bilanz/

Banken sollen für Risiken selbst zahlen

16:51, 22.03.2010

Die Bundesregierung will die Banken zwingen, für die Risiken künftiger Finanzkrisen selbst vorzusorgen. Partei- und Fraktionschefs von Union und FDP einigten sich bei ihrem Spitzentreffen im Kanzleramt auf die Einführung einer Bankenabgabe. Das Kabinett soll die Eckpunkte dazu bereits in der kommenden Woche beschließen.

 
Im Kern laufen die Pläne darauf hinaus, dass die Kreditinstitute in einen gemeinsamen Notfallfonds einzahlen, der ähnlich einer Versicherung Banken im Falle eines drohenden Zusammenbruchs retten soll. Wie viel die verschiedenen Geldinstitute als Risikovorsorge zahlen sollen, ist noch offen. Die Höhe der Abgabe soll sich jedoch an der jeweiligen Bilanzsumme orientieren sowie auch an den Risiken, die das jeweilige Geldhaus mit dem eigenen Geschäftsmodell eingeht.
 
"Nicht auf dem Rücken der Steuerzahler austragen"
Banken dürften "künftig nicht auf Kosten des Steuerzahlers zocken", sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Die Höhe der Abgabe bezifferte er nur ungenau als einen Milliardenbetrag. FDP-Chef Guido Westerwelle betonte, die Verursacher der Finanzkrise müssten für die Folgen einstehen. "Das kann nicht alles auf dem Rücken der Steuerzahler ausgetragen werden", sagte er. Auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble rechtfertigte die Pläne als notwendige Lehren aus der Finanzkrise. Die Abgabe dürfe die Banken aber nicht überfordern, sondern müsse "zumutbar"sein, sagte er im SWR.
 
CSU-Generalsekretär Aleander Dobrindt forderte, dass bei der Staffelung der Abgabe diejenigen Institute am stärksten zu beteiligen seien, die "maßgebliche Verantwortung" für die Finanzkrise trügen. Einzelheiten nannte er jedoch nicht. Die FDP betonte, dass nicht geplant sei, die Banken rückwirkend für die aktuelle Krise zur Kasse zu bitten. Als Grund nannte FDP-Generalsekretär Christian Lindner, dass es nicht möglich sei, nach dem Verursacherprinzip die unterschiedlichen Wirkungen zu rekapitulieren, die zu der aktuellen Situation geführt hätten.
 
Sparkassen gegen pauschale Abgabe
 
Sparkassen und Genossenschaftsbanken sehen die geplante Abgabe skeptisch. Sie wollen nicht für riskante Spekulationen privater Geldhäuser geradestehen. Der Vizepräsident des bayerischen Sparkassenverbandes, Rudolf Faltermeier, lehnte eine pauschale Abgabe ab. Es müsse unterschieden werden, welche Banken die Finanzkrise verursacht hätten. Dies seien nicht die Sparkassen gewesen. Der Präsident der bayerischen Volks- und Raiffeisenbanken, Stephan Götzl, erklärte, die Abgabe müsse sich klar auf weltweit agierende systemrelevante Finanzinstitute konzentrieren. Hingegen gebe es keinerlei Rechtfertigung dafür, Regionalbanken in solche Finanzierungsmodelle einzubeziehen.
 
SPD-Chef Sigmar Gabriel lehnte die Regierungspläne ab und plädierte stattdessen für eine Spekulationssteuer. Der Fonds laufe darauf hinaus, dass auch Sparkassen und Volksbanken belastet würden, die nichts für die Finanzkrise könnten, sagte er in Bochum. Für die Abgabe müssten letztlich Mittelständler über teurere Kredite bezahlen. "Wir werden nur mitmachen, wenn es die trifft, um die es geht: die Spekulanten in den Investmentbanken", sagte Gabriel. Die Vize-Fraktionschefin der Linkspartei, Gesine Lötzsch, sprach von einem "Köder" der Regierung vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai. Die Institute könnten die Abgabe aus der Portokasse bezahlen, sagte sie.
 
source: www.tagesschau.de/wirtschaft/bankenabgabe112.html