24.05.2007
Cicoria und Cima di Rapa
Cicoria wird bei uns in Deutschland nicht so oft zu finden sein. In Apulien war die beste Erntezeit Ende März. Aus dem Herzen der Staude (o.l.) sprießen hohle spargelähnliche Stängel, die separat als Salat oder einfach nur so roh geknabbert werden. Im Gegensatz zu den recht bitteren Blättern und Blattstielen sind die Stängel sehr mild im Geschmack.


Die Blätter und Stiele werden fein geschnitten gern zu Nudelgerichten verarbeitet, am liebsten mit den für Apulien typischen "Casarecce", die sehr gut Sauce aufnehmen.



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Cicoria
Kategorien: Gemüse, Pasta, Italien
     Menge: 4 Personen

Zutaten:
      1      Kopf  Cicoria (Blätter und Stiele, Sprossen
                   -- entfernen und als Salat anrichten)
    1/2            Rote Zwiebel
      1            Knoblauchzehe
                   Olivenöl
                   Weißwein
      2      groß. Fleischtomaten
      1  Handvoll  Scharze Oliven, entkernt
      1            Peperoni
    2-3  Scheiben  Mozzarella
                   Salz, Pfeffer
                   Muskat
                   Zucker
                   Parmesan
   400 Gramm  Pasta



Quelle:
                   frei nach DER SILBERLÖFFEL
                   -- Erfasst *RK* 24.05.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Blattstiele mit einer halben gewürfelten Zwiebel und der feingewürfelten Knoblauchzehe in Olivenöl anschmoren, mit Weißwein ablöschen. Kleingeschnittene Gemüseblätter und Tomaten, schwarze
Olivenstückchen und Peperoniwürfel dazugeben.
Mozzarella in feine Streifen schneiden und mitschmoren. Mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken, evtl. etwas zuckern. Nudeln separat al dente kochen und unter den Sugo mischen. Mit Parmesan bestreut servieren.


http://www.einfachkoestlich-online.de


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Genauso beliebt sind Pasta mit Cima di Rapa, bei uns "Stängelkohl" genannt. Das ist eine Brokkoli-Art, bei der die Röschen klein bleiben und auf langen, fleischigen Stängeln sitzen.
Man kocht Cima die Rapa mundgerecht geschnitten zusammen mit der Pasta in Salzwasser, lässt dann alles abtropfen und schmort nochmals in Olivenöl, abschmecken mit Salz, Pfeffer - fertig, so jedenfalls die Empfehlung unseres Ferienhaus-Vermieters in Ostuni. Ich finde, es schadet nicht, mit etwas Zwiebeln, Muskat, Zitronensaft und schließlich geriebenem Käse darüber nachzuhelfen. Oder man bereitet den Cima di Rapa so zu wie oben die Cicoria.


Die schönste und beste Ferienhaus-Küche während unserer Italienreise haben wir in Carpignano Salentino gefunden. Hier, etwa 20 km südlich von Lecce, haben Anke und Franco Montinaro auf der Masseria Conce für sich und ihre Kinder Anna und Antonio ihr kleines Paradies geschaffen, und wenn man Glück hat, kann man in einem der geschmackvollen Ferienappartments zu Gast sein. Ein drittes Häuschen ist zur Zeit im Bau, und ich weiß nicht, warum ich hier so einen Geheimtipp preisgebe.


Hier sind viele Leckerein entstanden, z. B. auch die Casarecce mit Cicoria auf dem Bild unten.


Geschrieben von Franz um 21:54 | in: Italienische Küche
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Kommentare:
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cicoria
hab ich bei uns auch noch nie gesehen. Cima di rapa ist dagegen gängig. lg. robert
Geschrieben von lamiacucina um 20:55, 24.05.2007 | Link | |
Cicoria
Hier gibt es den Cicoria Samen zu kaufen:
http://www.Gartenbedarfshandel.de

Viele Grüße

Corina Schütz
Geschrieben von Anonymous um 12:09, 14.02.2009 | Link | |


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