1.10.2007
Äpfel und Quitten - ein goldener Oktober

Quitten sind typische Herbstfrüchte. Roh kann man sie nicht essen, und viele Leute wissen nicht, wie man diese lang vergessenen Früchte zubereitet und welche Köstlichkeiten daraus werden können.
Ein einfaches Quittengericht, das jedem auf Anhieb gelingt, ist der Quitten-Käsekuchen. Im Geschmack ist er einzigartig, herb und fruchtig. Und ihm gebührt ein Vorzugsplatz auf dem sonntäglichen Kaffeetisch.



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Quitten-Käsekuchen
Kategorien: Kuchen, Gebäck
     Menge: 1 Kuchen

Zutaten:
      1        kg  Quitten
      1     Stück  Ingwer, frisch,walnußgroß
    200     Gramm  Zucker
      1     Prise  Zimt
    250     Gramm  Mehl
      1     Prise  Salz
    100     Gramm  Ganze Mandeln, geschält
    175     Gramm  Butter, kalt
                   Und Butter für die Form
    300     Gramm  Speisequark 20 %
      2            Eigelbe
      1      Pack. Vanillepuddingpulver



Quelle:
                   -- Erfasst *RK* 28.09.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Die geschälten Mandeln in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten, etwas abkühlen lassen und mit dem Cutter fein hacken.

Die Quitten schälen, vierteln und die Kerngehäuse herausschneiden. Die Viertel in dicke Spalten schneiden. Den Ingwer schälen und fein würfeln, mit 50 g Zucker, Zimt und Quitten in einem breiten Topf zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 15 Minuten dünsten. Eventuell ein bis zwei Esslöffel Wasser zugeben.

Aus dem Mehl, den geriebenen Mandeln, 100 g Zucker und der in Würfel geschnittenen Butter mit den Fingerspitzen einen Streuselteig kneten. Drei Viertel davon in eine gebutterte Springform geben, am Boden und etwa 2-3 cm hoch am Rand leicht festdrücken.

Die Quitten abtropfen lassen. Den Sud mit dem Quark, 50 g Zucker, den Eigelben und dem Puddingpulver verrühren, in die Form füllen. Quitten darauf verteilen, übrige Streusel aufstreuen.

Auf der untersten Schiene von unten im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad C Umluft ca. 35 Minuten backen.


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Selbst sehr reife Quitten sind oft noch ziemlich holzig, schwer zu schälen und gerade mit dem Kerngehäuse tut man sich oft schwer. Da heißt es aufgepasst, dass man sich nicht verletzt.

Wenn das Fruchtfleisch leicht braun angelaufen ist, sind die Quitten gerade richtig für den Kuchen. Sie dürfen in der Pfanne mit dem Zucker ruhig dunkel karamelliesieren.

Für die obere Streuselschicht des Kuchens sollten Sie mit den Fingerspitzen den Streuselteig zu kleinen Kügelchen oder Häufchen zusammendrücken, damit eine typisch ungleichmäßige Streuseldecke entsteht.
Abdecken musste ich den Kuchen beim Backen  nicht.


Außer den Quitten gibt es bei uns jetzt wieder die wunderbar aromatischen Herbstäpfel. Daraus lässt sich ein besonders toller Quark-Käsekuchen mit Apfeldecke zaubern:



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Quark-Käsekuchen mit Apfeldecke
Kategorien: Kuchen
     Menge: 1 Springform, 26-28 cm

Zutaten:
     50     Gramm  Weichweizengries
      1      Pack. Vanillepudding
                   Salz
      1      Teel. Backpulver
      1            Zitrone, Schale und Saft
    150     Gramm  Weiche Butter
    185     Gramm  Zucker
      1      Pack. Vanillezucker
      4            Eier (M)
      1        kg  Abgetropfter Magerquark
    100     Gramm  Sultaninen
      2      groß. Feste Äpfel
     60     Gramm  Mandelsplitter



Quelle:
                   Stern 27/03 S. 142
                   -- Erfasst *RK* 28.09.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Gries mit Pudding, Salz und Backpulver mischen. Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren, Eier nacheinander einarbeiten. Zitrone zugeben, dann die Griesmischung und dann den Quark. Sultaninen unterheben. Die gut gefettete Form füllen und den Teig mit den vermischten Apfelstückchen und Mandelsplittern bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene bei etwa 180 Grad ca. 90 min. backen, in der Form auskühlen lassen, kalt stellen.



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1 1/2 Stunden Backzeit sind ziemlich lang, die braucht der Kuchen aber um abzubinden. Die Mandeln auf der Oberfläche können ruhig viel Farbe nehmen. Bevor sie aber verbrennen, decken Sie sie lieber beizeiten ab.

Selbst nach der langen Backzeit werden Sie meinen, der Kuchen sei in der Mitte noch zu flüssig. Das verliert sich, wenn er abgekühlt ist.

Sie sehen, der Herbst ist eine goldene Zeit für Genießer. Und da sind ja auch noch die Walnüsse ... Aber dazu später mehr.



Geschrieben von Franz um 12:25 | in: Brot, Gebäck
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15.09.2007
Mürbe gemacht und beinahe verzweifelt ...

Seit Tagen schleiche ich abends in der Küche herum ... Jetzt weiß ich, was ich gesucht habe: Gebäck, Plätzchen, Naschkram!
Und zu den leckersten Plätzchen, die ich kenne, gehört Shortbread, ganz egal ob nur mit Butter, ob mit Kaffearoma oder als Schoko-bread, der leicht salzige Geschmack hat es mir angetan.


==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Shortbread fingers (3 Sorten)
Kategorien: Gebäck
     Menge: 2-3 Bleche

Zutaten:
    300     Gramm  Weiche Butter
    150     Gramm  Zucker
    375     Gramm  Weizenmehl (Typ 405)
    125     Gramm  Reismehl
    1/2      Teel. Salz
      1      Teel. Backpulver
      1      Teel. Kristallzucker (nicht zu fein)
      1    Beutel  Vanillezucker
     10     Gramm  Feinst gemahlener Kaffee
      2      Essl. Kakao



Quelle:
                   frei nach Froidl/Hellermann, Heyne 1975
                   -- Erfasst *RK* 15.09.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Die weiche Butter und den Zucker mit dem Handmixer so lange rühren, bis sie cremig und weiß ist. Das Weizenmehl, Reismehl, Salz und Backpulver vermischen und auf eine Arbeitsfläche geben. Die Buttercreme mit den Fingern gleichmäßig in das Mehl rasch einarbeiten, nicht kneten. Teigmenge dritteln. Das erste Drittel Teig mit einem Teelöffel grobem Zucker vermengen. Das zweite Teigdrittel mit dem Vanillezucker und dem fein gemahlenen Kaffee vemengen. Das dritte Teigdrittel mit dem Kakao vermischen. Darauf achten, dass keine Partikel der Teigsorten in die andere geraten. Teige zu Kugeln formen und in Klarsichtfolie eingeschlagen für 1 bis 2 Std. in den Kühlschrank legen.
Teigkugeln aus dem Kühlschrank nehmen und etwa 20 min. anwärmen lassen.
Teigkugeln nacheinander mit Hilfe von Brettchen zu rechteckigen Blöcken von 2-3 cm Höhe und 10-12 cm Breite formen. Mit einem sehr scharfen, dünnen Messer Scheiben von knapp 1 cm Dicke abschneiden. Die etwa 11 cm langen Streifen in der Mitte halbieren, sodass sich jeweils 2 "fingers" von etwa 2,5 x 5,5 cm daraus ergeben. Plätzchen mit wenig Abstand auf Backbleche mit Backpapier legen. Die einzelnen Plätzchen mehrfach mit einer dickeren Nadel oder dünnen Gabel einstechen.
Im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad C mit Umluft etwa 25 min. ausbacken. Die hellen "natur"- Shortbreads dürfen kaum Farbe genommen haben. Bleche aus dem Ofen nehmen und die Plätzchen auskühlen lassen, sie werden dann etwas fester.

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Fast schmelzen auf der Zunge müssen die buttrigen fingers dieses ur-schottischen Gebäcks. Mürber als ein Mürbeteig ist der Teig für Shortbread. Deshalb lässt sich der Teig nicht ausrollen, ohne dass er bricht. Das geht auch zwischen Folien nicht.


Bei der ersten Partie, den "Natur"-fingers bin ich fast verzweifelt. Mühsam, mühsam habe ich ein paar Stückchen zusammengeschoben und geschnitten.


Bei der zweiten Teigkugel war ich schon schlauer und habe eine dickere Teigplatte grob  zusammengedrückt. Und beim letzten, dem Schokoteig, hatte ich endlich begriffen und mit ein paar Brettchen das Problem gelöst.


Ich bin nicht sicher, ob man die Plätzchen unbedingt einstechen muss, schließlich blähen sie sich beim Backen kaum auf. Ich bin die Einstiche aber von den gekauften Shortbreads gewohnt, irgendwie gehören sie also dazu. Die Gabel zum Einstechen sollte schmale Zinken haben, oder man nimmt wie hier einen Kartoffelpikser.


Und jetzt geht's ans Genießen. Aber aufgepasst: die buttrigen Finger machen mächtig was her ...


Geschrieben von Franz um 19:44 | in: Brot, Gebäck
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21.08.2007
Kartoffelbrot


Dies ist ein Brotrezept, das vor einiger Zeit im Chili & Ciabatta – Blog veröffentlich wurde. Ich möchte es hier trotzdem posten, weil ich dieses tolle Rezept in meiner Netz-Sammlung haben möchte wenn ich z. B. irgendwo im Urlaub das Brot backen will. So werden in nächster Zeit noch weitere Brotrezepte hier erneut veröffentlicht werden. Und die meisten werden wohl von Chili & Ciabatta sein, denn Petra, die die Seite macht, kann man als „Brotback-Königin“ der deutschen net-foodies bezeichnen.


==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Kartoffelbrot
Kategorien: Brot, Gemüse
     Menge: 1 Brot

Zutaten:
    120     Gramm  Festkochende Kartoffeln
    300     Gramm  Weizenmehl Type 550
    100     Gramm  Roggenmehl Type 1150
    100     Gramm  Flüssiger Weizensauerteig
      7     Gramm  Frischhefe
     10     Gramm  Salz
    200        ml  Wasser



Quelle:
                   variiert FS
                   -- Erfasst *RK* 05.06.2007 von
                   -- Petra Holzapfel


Zubereitung:
Die Kartoffeln in leicht gesalzenem Wasser gerade eben gar kochen.
Schälen und sofort durch die Kartoffelpresse drücken, ausdämpfen lassen.

Die beiden Mehlsorten in die Schüssel der Küchenmaschine geben. Den Sauerteig und die im Wasser aufgelöste Hefe sowie die Kartoffeln zugeben. Alles auf Stufe 1 etwa 5 Minuten kneten, dann das Salz einrieseln lassen und weitere 5 Minuten auf Stufe 2-3. Der Teig ist sehr weich und klebrig, löst sich aber vom Schüsselrand.
Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben, mit Klarsichtfolie abdecken und etwa 1 Stunde aufgehen lassen.
Eine Kastenformen von etwa 30 cm Länge ölen und mit Paniermehl ausstreuen.
Den Teig gleichmäßig in die Formen drücken, mit Mehl bestäuben und gehen lassen, bis der Rand deutlich überschritten ist.

Den Backofen auf 220°C Umluft vorheizen. und die Formen auf den unteren Rost in den Ofen schieben. 1 Tasse Wasser in den Ofen schütten.
Nach 30 Minuten das Brot aus der Formen stürzen, die Temperatur auf 190°C reduzieren und weitere 15 Minuten freistehend backen. Gesamtbackzeit 45 Minuten.
Brot auf einem Rost auskühlen lassen.

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Das Rezept für den Weizensauerteig gibt es hier.
Geschrieben von Franz um 08:16 | in: Brot, Gebäck
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4.08.2007
An die Waffeln - Fertig - Knabber!

Tuiles sind nicht nur äußerst köstlich, sondern machen auch eine Menge her. Ihr filigranes Geflecht, die knusprig knackige Konsistenz und der nussig-delikate Geschmack sind das Tüpfelchen auf einem feinen Dessert.

Eigentlich sind die dünnen Waffeln aus Zucker, Butter, Mehl, Nüssen und manchmal auch Eiweiß gar nicht so schwierig herzustellen. Das steht jedenfalls in den Rezepten, von denen es wahrscheinlich Hunderte gibt. In der Praxis habe ich jedoch andere Erfahrungen gemacht. Viele Varianten habe ich ausprobiert, zu verändern und zu verbessern versucht, aber letztlich sind es nur zwei Rezepte, die ich zum Nachbacken empfehlen kann.

Das eine ist von Michel Roux, eifrigen Lesern meines Blogs ist er von anderen guten Rezepten her ein alter Bekannter. Seine Orangenwaffeln sind die köstliche Krönung jeden Desserts. Und wenn ich einmal ein paar Waffeln mehr gebacken habe, knabbern wir sie auch einfach so.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Orangenwaffeln
Kategorien: Gebäck, Dessert
     Menge: 1 Rezept, etwa 20 Stück

Zutaten:
    125     Gramm  Zucker, extrafein
     40     Gramm  Mehl
     65     Gramm  Mandelblättchen
     50     Gramm  Butter, zimmerwarm
      1            Orange, die unbehandelte Schale
     50        ml  Orangensaft

Quelle:
                   Michel Roux "nur das beste"
                   -- Erfasst *RK* 04.08.2007 von
                   -- Franz Schumacher

Zubereitung:
Den Ofen auf 150 Grad C Heißluft vorheizen. Den Zucker, das Mehl, die Butter und die Orangenschale in einer Schüssel gründlich verschlagen. Dann den Orangensaft unterrühren. Schließlich die Mandeln unterheben.

Einen Esslöffel der Mischung auf ein antihaftbeschichtetes oder leicht mit Butter gefettetes Backblech setzen. Weitere Häufchen in ausreichendem Abstand daneben setzen, sodass sich die Masse noch ausbreiten lässt. Auf diese Weise die Hälfte der Masse verarbeiten.
Eine Gabel in kaltes Wasser tauchen und die Teighäufchen mit dem Rücken flach drücken und grob zu Kreisen formen. Je flacher die Kreise, umso zarter das Gebäck, aber umso schwieriger auch, es nach dem Backen zu formen.

Die Orangen-Waffeln im Ofen ca. 13 Minuten backen, bis sie eine gleichmäßige, goldbraune Oberfläche bekommen haben. Aus dem Ofen nehmen und 1 Minute auf dem Blech ruhen lassen. Anschließend die Waffeln mit einem Palettmesser auf ein Wellholz oder einen anderen geeigneten runden Gegenstand legen und in eine gewölbte Form bringen.

Nachdem Sie einige Waffeln geformt haben, sind die auf dem Blech verbliebenen etwas fest geworden. Zum Erweichen das Blech weitere 30- 60 Sekunden in den Ofen schieben. So werden die Waffeln wieder weich und formbar. Die restliche Teigmasse auf gleiche Weise backen und
formen.

Die fertigen Orangen-Waffeln bis zum Servieren in einem luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahren.


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Durch die Kombination der angerösteten Mandeln mit dem Orangensaft und den Orangenzesten entwickeln diese Tuiles ihr außergewöhnliches Aroma, ein besonderer, nicht alltäglicher Genuss.

Ebenfalls außergewöhnlich und gut schmecken die Himbeertuiles, die Bea entwickelt hat. Auf ihrer Website zeigt sie wunderbar zartes Gebäck. Es muss an meinen mangelnden Fähigkeiten als Konditor liegen, aber so fein und knusprig habe ich ihre Tuiles nicht hingekriegt. Auch mit ihrem Rezept habe ich hin und her experimentiert, meine Tuiles waren aber immer entweder zu grob oder zu zerbrechlich. Und meistens sahen sie eher wie alte Salamischeiben aus.



Als ich bei Michel Rouxs tadellos funktionierendem Rezept den Orangensaft durch Himbeersaft ersetzte, bekamen die Waffeln zwar einen anderen wunderbaren Geschmack, wollten aber nicht knusprig fest werden, sondern blieben gummiartig weich. Erst als ich die bereits fertig gebackenen Himbeerwaffeln nachträglich mehrere Stunden im Backofen bei 50 Grad C getrocknet hatte, wurden sie fest und waren dann auch sehr, sehr lecker. Nach ein paar Stunden wurden sie allerdings wieder lappich weich. Irgendwie scheint der Himbeersaft Luftfeuchtigkeit anzuziehen.

Ähnliches passierte mir auch immer wieder, wenn Eiweiß in den Rezepten enthalten war.



Das zweite, gut funktionierende Tuile-Rezept wurde kürzlich von Steffi Kerber in einer deutschen Kochshow (Kerner) vorgestellt.

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Titel: Krokanthippen
Kategorien: Gebäck, Dessert
Menge: 1 Rezept

Zutaten:
     70     Gramm  Butter
     60     Gramm  Mehl
    120     Gramm  Puderzucker
     60     Gramm  Honig

Quelle:
                   Steffi Kerber, Kerner,zdf
                   -- Erfasst *RK* 04.08.2007 von
                   -- Franz Schumacher

Zubereitung:
Ofen vorheizen auf 180 Grad. Mehl, Butter, Honig und Puderzucker vermengen. Kurz in den Kühlschrank geben. Anschließend fünf Zentimeter lange Stäbe formen und bei 180 Grad backen.


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Diese Tuiles ( auf dem Foto unten rechts) sind hauchzart und trotzdem stabil. Sie lassen sich auch problemlos auf Vorrat herstellen. Geschmacklich können sie mit dem ersten Rezept oben aber nicht konkurrieren, es ist halt nichts als Zucker und ein bisschen Honig darin. Dennoch: praktikabel und hübsch anzusehen.


Ich habe einen
cremig festen Honig verwendet und hatte nicht wie fool for food das Gefühl, dass die Masse zu weich ist. Ich konnte sogar eine kleine Rolle daraus formen und so gleichmäßige Teigtaler abschneiden, die sich im Ofen dann zu Waffelkreisen vergrößerten.

Ich finde, es sieht zwar ganz nett aus, wenn die Waffeln halbrund geformt sind, es muß aber nicht unbedingt sein. Wichtig ist dagegen, Butterreste, die nach dem Backen auf den Waffeln stehen, vorsichtig mit Küchenpapier zu entfernen. Bei den zarten, halbrunden Waffeln kann das ein Problem sein.


Am besten ließen sich die Hippen auf einer glatten Silikonunterlage backen. Meine habe ich irgendwann mal bei Tchibo gekauft.


Vielleicht kann man ja auch auf der Geschmackseite noch ein bisschen mit den Krokanthippen experimentieren. Und wenn jemandem eine gute Variante gelingen sollte, bitte ich, mir einen Link oder eine e-mail dazu zu schicken. Dankbar bin ich auch für weitere Rezepte, die wirklich funktionieren.

Geschrieben von Franz um 11:00 | in: Brot, Gebäck
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30.07.2007
Frittierte Teigkreise (Torta Frota)


Auf arte -TV laufen im August wieder einige Folgen der Serie "Zu Tisch in ...". Die Reihe gehört zu meinen Lieblings-Kochsendungen, denn es werden immer typische und meist auf sehr einfache Weise zubereitete lokale Spezialitäten vorgestellt.
In der Folge über einen argentinischen Rinderzüchter kam das Rezept eines Schmalzgebäcks vor, auf das ich beim Zuschauen sofort Appetit bekam. Im Originalrezept bestand der Teig aus 1 kg Mehl, 250 g Schweineschmalz, einem Ei und einem EL Salz. Ausgebacken wurde das ganze in ca. 1,5 kg Schweineschmalz. Nun ja, ich habe für meine Teigkreise einen Hefeteig genommen und Pflanzenöl zum Ausbacken.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Frittierte Teigkreise (Torta Frota)
Kategorien: Gebäck
     Menge: 1 Rezept

Zutaten:
    300     Gramm  Mehl
     12     Gramm  Frische Hefe
      1            Ei
    120        ml  Lauwarmes Wasser
      1     Prise  Zucker
      1     Prise  Salz
                   Öl zum Ausbacken
                   Zucker zum Bestreuen



Quelle:
                   -- Erfasst *RK* 30.07.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Hefe mit der Prise Zucker im Wasser auflösen und zum Mehl geben. Zusammen mit dem Ei und der Prise Salz zu einem glatten, weichen Teig kneten. Je nach Größe des Eis muss man noch etwas Wasser oder etwas Mehl zugeben. Teig abdecken und verdoppeln lassen (ca. 2 Std.).
Kleine Teigkugeln abstechen und zu dünnen Kreisen ausrollen. Mit den Fingern in der Mitte ein Loch reißen und in ca. 180 Grad C heißem Öl schwimmend auf beiden Seiten hellbraun ausbacken. Herausnehmen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Zucker bestreuen.

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Beim Frittieren in einem Topf sollte die Ölmenge nicht höher als maximal 1/3 der Topfhöhe sein, weil das Öl aufschäumen und damit hochsteigen könnte. Das kann passieren, wenn man das Öl mehrfach zum Frittieren verwendet oder größere Mengen Frittiergut darin gebacken werden.
Die Frittiertemperatur lässt sich gut mit einem digitalen Bratenthermometer kontrollieren: mindestens 170 Grad C sollten es schon sein, aber nicht mehr als 190 Grad C. Mit eine bisschen Übung ist das kein Problem.


Damit möglichst wenig Fett auf dem Gebäck bleibt, tupfe ich es mit einem zusammengeknüllten Küchenpapier ab. Dann kommt der Zucker darüber.

Geschrieben von Franz um 18:28 | in: Brot, Gebäck
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20.07.2007
Focaccia Schnecken (GIRELLE DI FOCACCIA)
recipe in English   
 



Focaccia? - Immer wieder ein Genuss, besonders, wenn sie frisch aus dem Ofen kommt. Denn so schmeckt sie, wie alles Hefe-Gebäck, am besten. Und wenn sie dann noch pikant gewürzt ist, kann wirklich keiner mehr widerstehen.



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Focaccia Schnecken (GIRELLE DI FOCACCIA)
Kategorien: Brot, Gebäck, Italien
     Menge: 12 Stück

Zutaten:
                   Teig:
    500     Gramm  Mehl
     20     Gramm  frische Hefe
                   Natives Olivenöl
                   Salz
                   Füllung:
      2            Lauchzwiebeln
    1/2            Rote Paprika
      1            Zucchini (den grünen Teil)
     24            Oliven
                   Emmentaler
                   Olivenöl
                   Salz, Pfeffer
                   Chili (bei Bedarf)



Quelle:
                   CUCINA ITALIANA 4/2007
                   -- Erfasst *RK* 20.07.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Das Mehl mit einem Esslöffel Öl, der zerbröckelten Hefe, einer Prise Salz und 300 ml lauwarmem Wasser verkneten. Den Teig mit einem feuchten Tuch bedecken und stehen lassen, bis er zur doppelten Größe aufgegangen ist.
Füllung: Die Lauchzwiebeln, Paprika und Zucchini würfeln und einer Pfanne in etwas heißem Öl 2 Minuten anbraten. Danach salzen und abkühlen lassen. Den gegangenen Hefeteig etwa 1 cm dick ausrollen, das Gemüse, die entsteinten Oliven und 100 g geriebenen Emmentaler darauf verteilen. Dann den Teig von der langen Seite her aufrollen und in 12 Scheiben schneiden. Die Focaccia-
Schnecken auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit etwas Öl beträufeln. Weitere 30 Minuten auf dem Blech gehen lassen und dann bei 180 Grad C mit Umluft circa 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen.

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Den Teig rechteckig ausrollen und gleichäßig belegen, seitlich bis zum Rand.


Achtgeben, dass die Füllung in der Teigrolle stecken bleibt.


Nach einer weiteren Ruhezeit, in der die Schnecken gut aufgehen sollen, kommt ein guter Schuss Olivenöl auf die Focaccia. Dann sofort in den vorgeheizten Ofen damit.


Eine Tasse heißes Wasser, am Anfang des Backens direkt auf den Ofenboden gegossen, gibt der Hefe nochmals etwas Auftrieb.



Schmeckt heiß oder lauwarm am besten, als deftige Beigabe zum Beispiel bei der Weinprobe? - Wohl bekomm's.
Geschrieben von Franz um 12:29 | in: Brot, Gebäck
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