12.09.2007
Linsen-Bulgur-Plätzchen mit Ziegenfrischkäse
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Heute kommen die kleinen leckeren Linsentaler besonders elegant daher:
als Fingerfood für die Damen und Herren des Linsen-Koch-Events im Gärtnerblog.

Aus verschiedenen Rezepten von Puffern und Salaten zusammengestellt sind die Linsenpuffer mein Beitrag zum Event. Bulgur ist übrigens eine Art vorgekochte Grütze aus Hartweizen, ähnlich dem Couscous.  Man bekommt ihn in jedem türkischen Lebensmittelgeschäft.


==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Linsen-Bulgur-Plätzchen mit Ziegenfrischkäse
Kategorien: Vegetarisch
     Menge: 60-70 Stück

Zutaten:
    140     Gramm  Rote Linsen
    150        ml  Orangensaft
    350        ml  Wasser
      2            Lorbeerblätter
     90     Gramm  Bulgur
     80        ml  Olivenöl
      1            Zwiebel
      1      Teel. Zucker
      4            Eier
    6-8            Pimentkörner, zerrieben
                   Chilipulver
    2-3      Teel. Salz
                   Schwarzer Pfeffer
      1      Essl. Mehl
                   Ziegenfrischkäse
                   Flüssiger Honig
                   Rote Chilischoten
                   Minzeblättchen



Quelle:
                   eigenes Rezept
                   -- Erfasst *RK* 12.09.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Linsen mit Lorbeerblättern, Wasser und Orangensaft zum Kochen bringen und 15 min. sanft köcheln. Zwiebel fein würfeln und in Olivenöl mit 1 TL Zucker und 1 EL Wasser glasig dünsten.
Mit dem Bulgur unter die Linsen rühren und 1 1/2 Std. quellen lassen.

Eier mit dem Mehl verquirlen und unterrühren. Pikant würzen mit Pfeffer, Chili- und Pimentpulver. Die Masse teilen, die erste Hälfte gut salzen und Küchlein von jeweils 1 TL Teigmenge nebeneinander in einer Pfanne in heißem Olivenöl von beiden Seiten je ca. 2 min. braten. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Danach die zweite Teighälfte genauso verarbeiten.

Ziegenfrischkäse mit etwas Honig verrühren und auf die erkalteten Linsenplätzchen tupfen, mit Chiliwürfelchen und Minzeblättchen ausdekorieren.


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Salzen und verarbeiten Sie den Teig in zwei Partien nacheinander: sonst würde das Salz den Teig immer mehr verflüssigen.

Alle möglichen Cremes eignen sich als Topping. Besonders delikat finde ich die Kombination der Linsen mit Minze. Aber auch ein bisschen Curry kann in den Teig oder frisch gehackte Petersilie.


Wie man sieht habe ich ein bisschen experimentiert.

Eine Variante funktioniert mit braunen Linsen genauso. Daraus backt man größere Puffer aus je einem Esslöffel Teig. Das sind dann so etwa 30 Stück. Gewürzt wird dann mit Knoblauch, Kreuzkümmel und Koriander. Und viel frischgehackte Minze kommt in den Teig.

Sehr gut schmecken diese deftigen Linsenpuffer mit einer türkischen Joghurtsauce:

2 Knoblauchzehen in 250 g Joghurt quetschen, etwas Salz dazu, 2 EL feingeschnittenen Dill und eine kleine, feingewürfelte Salatgurke.


Geschrieben von Franz um 09:20 | in: feine Gästeküche
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8.07.2007
Tarte Tatin von Tomaten und Schalotten zu Hähnchenfilet mit Lakritzsauce
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Tarte Tatin mit Tomaten und Schalotten ist eine leckere und hübsche Beilage zu Geflügelfilet, aber auch zu Lammkoteletts oder Lammrücken. Und in beiden Fällen passt auch die Lakritzsauce zum Fleisch.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Tarte Tatin mit Tomaten und Schalotten
Kategorien: Gebäck, Beilage
     Menge: 6 Personen

Zutaten:
                   Teig:
    200     Gramm  Mehl
    100     Gramm  Kalte Butter
      1            Ei (M)
    3-5      Essl. Milch
      1      Teel. Zucker (gestrichen)
      1      Teel. Salz (gestrichen)
                   Belag:
    250     Gramm  Kleine Flaschentomaten
    200     Gramm  Kleine Schalotten
    100     Gramm  Ziegenfrischkäse
    1/2      Bund  Basilikum
     50     Gramm  Puderzucker
                   Salz, Pfeffer
                   Olivenöl



Quelle:
                   essen & trinken 10/1999
                   -- Erfasst *RK* 08.07.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Butter in kleine Stücke schneiden. Alle Teigzutaten rasch zu einem glatten Teig kneten, in Folie gepackt mindestens 30 min. im Kühlschrank ruhen lassen. Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach unten auf Küchenpapier legen. Schalotten schälen, halbieren und in Olivenöl auf der Schnittfläche zuerst beidseitig anbraten. Puderzucker in einer Pfanne oder Auflaufform (Durchmesser ca. 24 cm) karamelisieren lassen. Vom Feuer nehmen und möglichst gleichmäßig verteilen. Tomaten- und Schalottenhälften mit der Schnittfläche nach unten in den Karamell legen. Salzen, Pfeffern, kleingeschnittenes Basilikum darüberstreuen und Frischkäse in Flocken darauf verteilen. Teig ausrollen, dass er gerade den Pfannenrand bedeckt und in die Pfanne legen. Rand nach unten schieben. Den Teig mit einer Gabel einstechen und die Pfanne für 40 min. in den auf 170 Grad C Umluft vorgeheizten Backofen geben. Wenn der Teig sehr hell bleibt, den Grill zum Bräunen am Ende der Garzeit zuschalten. Herausnehmen, 5 min. kühlen lassen und auf eine Platte stürzen. Tomaten- und Schalottenteile, die am Pfannenboden haften bleiben auf die Tarte zurücklegen und servieren.

Man kann die Tarte auch vorbacken. Dann sollte man sie noch im warmen Zustand in Stücke teilen und etwa 30 min. vor dem Servieren bei 90 Grad C im Ofen aufwärmen.


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Sieht komplizierter aus, als es ist. Nur Mut.



Ein Hähnchenbrustfilet brät sich ganz einfach so:
reichlich Olivenöl und Butterschmalz gemischt in einer Pfanne heiß werden lassen, geputzte Filets darin auf einer Seite etwa 3 min. braten bis sie leicht braun werden, umdrehen und wieder ca. 3 min. braten. Die bereits gebratene Seite währenddessen salzen und pfeffern. Wenn die zweite Seite auch hellbraun ist, herausnehemen, die 2. Seite würzen, alles locker in Alufolie einwickeln und im vorgeheizten Ofen bei 80 Grad C Umluft etwa 15 min. nachziehen lassen.
Ein Filet zu Prüfung anschneiden - wahrscheinlich wird es gerade gar, zart und saftig sein.

Die Lakritzsauce
sollte man äußerst sparsam verwenden, da sie feine Aromen leicht erschlägt. Sie ist eine hocharomatische Leckerei zu Fleisch (vielleicht auch zu Fisch ?) und kein modischer Firlefanz. Wer mag, streut darüber noch goldbraun geröstete Knoblauchscheibchen ...


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Titel: Lakritzsauce
Kategorien: Sauce
     Menge: 1 Rezept

Zutaten:
    0,7       Ltr. Rotwein
      4            Lakritzschnecken
      3     klein. Rote Zwiebeln
      2      Teel. Geraspeltes Süßholz
    250     Gramm  Steinpilzbrühe
    100        ml  Jus brun (oder Fleischbrühe)
      2      Teel. Zucker
      1      Teel. Hühnerbrühe Instant
            Etwas  Cayenne
                   Olivenöl



Quelle:
                   frei nach Damien Klein
                   -- Erfasst *RK* 08.07.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Zwiebeln achteln, in etwas Olivenöl mit dem Zucker glasieren.
Mit Rotwein ablöschen, alle übrigen Zutaten zugeben und langsam dickflüssig einkochen ( auf ca. 150 ml), abseihen.


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Geschrieben von Franz um 20:40 | in: feine Gästeküche
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6.07.2007
Kraut zum Knabbern: Kräutersticks
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Eine tolle Idee: wunderschöne, knackige Kräutesticks habe ich bei Lucy's Kitchen Notebook  gefunden und das Rezept natürlich sofort ausprobiert.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Kräutersticks
Kategorien: Gebäck, Snacks
     Menge: 1 Rezept

Zutaten:
                   Filoteigblätter, TK, sehr dünn
                   Butter
                   Weißwein
                   Kräuter, Gewürze

Quelle:
                   frei nach "Lucy's Kitchen Notebook"
                   -- Erfasst *RK* 06.07.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Flüssige Butter und Weißwein im Verhältnis 1:1 mit dem Stabmixer emulgieren. Die hauchdünnen Teigblätter in Rechtecke teilen von ca. 23 cm Höhe x 17 cm Breite. Eine Hälfte des Teigblatts mit der Butteremulsion einpinseln. Am äußeren Rand kleine Kräuterblättchen oder Gewürze auflegen. Etwas Salz auf den Teig streuen. Die trockene Teighälfte über die feuchte decken und fest andrücken. Dann 1/3 der Teigfläche erneut einpinseln und umschlagen. Jetzt die halbe Teigfläche wieder einpinseln und umschlagen. Gut flach drücken und die Seite, unter der die Kräuter durchscheinen wieder mit der Emulsion einpinseln. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad C Umluft ca. 3-4 min.auf jeder Seite backen. Dabei anfangs mit der Kräuterseite nach unten auf das Blech legen. Wenn die Stangen schön gebräunt sind herausnehmen und überschüssiges Fett vorsichtig mit einem Küchenpapier abtupfen.

Für hauchzarte Kräutersticks die Teigblätter auf ca. 23 x 8 cm zuschneiden und die erste Faltung weglassen.

Auch mit Reispapier aus dem Asia-Laden lassen sich schöne Sticks herstellen. Man muß sie nach dem Backen allerdings sofort servieren, da sie bald sehr fest werden. Sticks aus Filoteig bleiben länger zart und können Stunden vor dem Servieren gebacken werden.

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Es war nicht ganz einfach, die richtigen Filo-Teigblätter zu bekommen. Sie müssen hauchzart, fast durchsichtig sein. Die meisten Filoteigblätter sind viel zu dick. Mit einem Tiefkühl-Filoteig habe ich dann den richtigen gefunden.


Außer Kräuterblättchen kann man natürlich auch getrocknete Kräuter, Paprikapulver, Curry, Kümmel usw. in die Sticks packen. Vielleicht auch noch ein bisschen geriebenen Käse dazu? Oder geriebene Salami, wenn die Wurst schon ziemlich hart geworden ist? Ein paar Fasern Thunfisch, natürlich gut ausgedrückt? Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.


So funktioniert die Faltung für etwas dickere Filosticks. Für dünnere Sticks den ersten Schritt links einfach weglassen.


Wichtig ist, den Teig auf der Kräuterseite auch außen mit der Butteremulsion einzupinseln. So wird der Teig durchsichtiger.
Statt der Butter/Wein-Emulsion kann man auch nur flüssige Butter nehmen. Das macht die Sticks etwas üppiger und der nussige Buttergeschmack ist sehr delikat.


So stellt man die Reis-Sticks her: die zugeschnittenen Reisplatten werden zunächst mit einem nassen Tuch angeweicht und dann wie oben auf einer feuchten Unterlage weiterverarbeitet.


Nur so zum Knabbern aber auch als Knusperbeilage, z. B. zu einer Suppe, sind die Kräutersticks ein absoluter Hit.


Geschrieben von Franz um 17:28 | in: feine Gästeküche
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16.06.2007
Torta di cioccolato


Sehr, sehr schön als zweites Dessert in einem festlichen Menü. Wer hier zu Kuvertüre greift, ist selber schuld. Nur beste Schokalde mit mindestens 70% Kakaoanteil sollte gut genug sein.
Und gerade denke ich über Chili oder grob gemörserten Roten Pfeffer nach ...


==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Schokoladenkuchen (Torta di cioccolato)
Kategorien: Kuchen, Dessert
     Menge: 1 Kuchen

Zutaten:
    250     Gramm  Bitterschokolade
    125     Gramm  Butter
      6            Eier
      1     Prise  Salz
      2      Essl. Puderzucker
                   Butter für die Form



Quelle:
                   La nonna, la cucina, la vita ISBN 3-8067-2560-8
                   -- Erfasst *RK* 15.06.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Schokolade mit der Butter im Wasserbad schmelzen lassen. Eier trennen, aus den Eiweiß mit etwas Salz und Zucker einen festen Schnee rühren. Eigelb mit Puderzucker verrühren, bis es weiß und cremig ist. Dann die geschmolzene Butter/Schokoladenmischung gut unterrühren. Schließlich 1/3 des Eischnees einrühren, dann Rest unterheben. Alles in eine gut gebutterte Springform (ca. 26 cm, Boden mit Backpapier belegt) einfüllen und im auf 140 Grad C vorgeheizten Ofen ca. 35 min. backen. Herausnehmen, auskühlen lassen, stürzen und mit Puderzucker bestäuben.

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Sieht mächtig aus, ist es auch. Aber für jeden gibt es nur ein ganz schmales Stück. Denkbar wäre noch eine Grand-Marnier-Sahne dazu. Mehr aber nicht.

Beim Schmelzen mache ich es mir einfacher und stelle die klein geschnittene Schokolade in einer Schüssel in den gerade eben eingeschalteten Ofen (der macht bei mir dann etwa 65 Grad C).

Perfektionisten nehmen Nussbutter: ca. 160 g Butter erhitzen, bis sie aufschäumt, die Molke ausflockt, bräunt und zum Topfboden absinkt. Dann die braunen Partikel vorsichtig abseihen, die geklärte Butter abkühlen lassen und wie oben weiterverwenden.

Und wie man sieht, habe ich mich inzwischen für roten Pfeffer entschieden. Und zwar oben drauf gestreut.



Geschrieben von Franz um 14:01 | in: feine Gästeküche
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29.05.2007
Marinierte Geflügelfilets mit Karottenstreifen und Olivenpasta
Die Schwiegermutter ist zu Besuch. Und weil sie eine liebe Schwiegermutter ist, bekoche ich sie gern mit besonderen Leckereien. Da gibt es z.B. marinierte Hühnerbrustfilets. Die Marinade ist ein Rezept von Michel Roux. Später lässt sich daraus eine prima Sauce zaubern.



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Marinierte Hühnerfilets mit Karottenstreifen
Kategorien: Geflügel
     Menge: 4 Portionen

Zutaten:
      2            Hühnerbrüste (Doppelfilets)
                   Marinade:
      2            Zitronen, Saft und abgeriebene Schale
      4      Essl. Honig
      2      Essl. Sojasauce
      8      Essl. Olivenöl
            Etwas  Cayenne
      6            Karotten
                   Hühnerbrühe
                   Ingwerpulver
      1            Zwiebel
      2            Knoblauchzehen
                   Butterschmalz
                   Salz, Pfeffer
    200        ml  Sahne
                   Cointreau



Quelle:
                   frei nach Michel Roux - nur das Beste
                   -- Erfasst *RK* 29.05.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Marinade rühren aus dem Zitronensaft, dem Zitronenabrieb, Honig, Sojasauce und Olivenöl. Leicht schärfen mit Cayenne. Die Hühnerbrüste in Hälften schneiden und putzen. In einem großen
Gefrierbeutel die Marinade in die Hühnerbrüste einmassieren. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen, einmal wenden.
Backofen auf 80 - 90 Grad C vorheizen. Filets aus dem Beutel nehmen, abtropfen lassen. Die Marinade dabei auffangen.
Zwiebel in Spalten schneiden und in etwas Butterschmalz mit Salz und Zucker anrösten, herausnehmen und auf Papier abtropfen lassen. Knoblauch in dünne Scheiben hobeln und ebenfalls hellbraun rösten, abtropfen lassen.
Jetzt die Hühnerfilets salzen, pfeffern und im Butterschmalz beidseitig sanft braten, bis sie leicht gebräunt sind. Filets haerausnehmen, in Alufolie einpacken und im warmen Ofen langsam ca. 20 min. garziehen lassen.
Fett aus der Pfanne abgießen und den Bratensatz mit der Marinade ablöschen. Erhitzen, etwas Hühnerbrühe, Sahne und Cointreau einrühren, einkochen lassen, mit Salz und Pfeffer, sowie Cayenne pikant abschmecken.
In der Zwischenzeit die geputzten Karotten mit dem Sparschäler in lange Streifen schneiden und in Butterschmalz und wenig Hühnerbrühe weichdünsten, mit Ingwerpulver und etwas Salz abschmecken.
Zum Anrichten die Hühnerfilets schräg aufschneiden, mit Sauce nappieren. Karotten wie Nudeln auf einer Gabel aufdrehen und neben das Fleisch plazieren. Geröstete Zwiebeln und Knoblauch
darüberstreuen und evtl. mit Kräutern ausdekorieren.

Anmerkung - die Sauce wird so lecker sein, dass ich vorsichtshalber die doppelte Menge in der Zutatenliste berücksichtigt habe.
Dazu gibt es Olivennudeln (separates Rezept).

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Aus dem gleichen Buch von Michel Roux stammt sein Rezept für Olivennudeln. Er warnt selbst vor deren Suchtpotential und ich kann nur bestätigen: es wird nicht eine einzige Nudel zurückbleiben, egal welche Menge man auch hergestellt hat.


==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Olivenpasta
Kategorien: Nudeln
     Menge: 4 Personen

    200     Gramm  Mehl (am besten Manitoba-Mehl Tipo 00)
      3            Eigelb
     70     Gramm  Entsteinte grüne Oliven
    1/2      Teel. Salz
      2      Teel. Olivenöl
            Etwas  Wasser

============================== QUELLE ==============================
                   frei nach Michel Roux - nur das Beste
                   -- Erfasst *RK* 29.05.2007 von
                   -- Franz Schumacher

Oliven sehr fein hacken, am besten im Cutter gemeinsam mit dem Olivenöl. Alle Zutaten zusammen gut kneten. Soviel Wasser zugeben ( 2 EL ?), dass ein homogener Teig entsteht. In Frischhaltefolie hüllen und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Dann portionsweise hauchdünn ausrollen und schneiden oder mit der Nudelmaschine zu Tagliatelle verarbeiten. Zum Antrocknen aufhängen. Dann in Salzwasser (20 g / Liter) etwa 3 min. kochen, abgießen und sofort mit Butter/Olivenöl oder Sauce oder Gemüsestreifen vermengen.



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Wie schön, dass ich eine Bezugsquelle für preiswertes Manitoba-Mehl (Tipo 00) gefunden habe. Die Pasta war unvergleichlich lecker und ließ sich mühelos hauchdünn verarbeiten.

Nudelartige Gemüsestreifen, wie hier mit dem Sparschäler aus Karotten geschnitten, lassen sich auch z.B. aus Zucchini oder Lauch herstellen. Das macht immer einiges her und schmeckt köstlich.

In einer Rezeptabwandlung hatte ich schon einmal Hühnchenfilet mit Morchelrahm gekocht. In einem mehrgängigen  Menü braucht man dazu außer den Gemüsestreifen keine weitere Beilage.


Meinen Morchelrahm bereite ich "aus der Lameng" auf der Basis der Bratrückstände der Hühnerfilets mit etwas Hühnerbrühe und weniger Sahne als im unten stehenden Rezept.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Morchelrahmsauce
Kategorien: Sauce, Pilze
     Menge: 4 Personen

Zutaten:
     20     Gramm  Getrocknete Morcheln
    2-3     klein. Becher Sahne
                   Zitrone
                   Cognac
                   Pfeffer, Salz
                   Butter



Quelle:
                   Kochpiraten
                   -- Erfasst *RK* 30.05.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
1. Die Morcheln in lauwarmem Wasser mindestens eine Stunde einweichen. Das Wasser sollte die Morcheln gerade bedecken. Dann das Einweichwasser von den Morcheln abseien - am besten durch einen herkömmlichen Papier-Kaffee-Filter - und die Flüssigkeit auffangen.
Im Einweichwasser steckt das meiste Morchel-Aroma!

2. Die Morcheln der Länge nach halbieren und unter fließendem Wasser gut reinigen (sind meistens sandig). Butter in einem schweren Topf zerlassen, die abgetropften Morcheln darin anschwitzen.

3. Jetzt beginnt eine Prozedur, die etwa eine halbe Stunde dauert: Unter ständigem Rühren bei guter Hitze abwechselnd Einweichwasser und Sahne zu den Morcheln geben und immer wieder reduzieren. Dazwischen mit Cognac, Zitronensaft, Pfeffer und Salz abschmecken.
Irgendwann ist die Soße (ohne Soßenbinder oder so Zeug) soweit und tropft sämig vom Löffel. Wieviel Sie von Zitrone, Cognac, Pfeffer und Salz nehmen, ist ganz Ihrem Geschmack überlassen, ebenso die Soßenmenge: Wenn Sie mehr Sahne und Einweichwasser nehmen, müssen Sie länger einkochen.


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Geschrieben von Franz um 12:11 | in: feine Gästeküche
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10.05.2007
Lauwarmer Spargelsalat, asiatisch

Spargel, gebraten, lauwarm als Salat serviert,  mit Ingwer und Sojasauce pikant gewürzt. Auch eine schöne Vorspeise fürs Gästemenü.



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Lauwarmer Spargelsalat
Kategorien: Spargel, Salat, Vegetarisch
     Menge: 4 Portionen

Zutaten:
    750     Gramm  Spargel (weiße Stangen, grüne Köpfe)
      2            Frühlingszwiebeln
      1     Stück  Frischer Ingwer, gerieben
      1            Knoblauchzehe, fein gewürfelt
      1            Rote Pepperoni, scharf
    1/2      Teel. Schwarze Sesamsamen
                   Salz, Pfeffer, Zucker
    1-2      Teel. Honig
      1            Zitrone, Saft und wenig Schale
      8            Cherrytomaten
                   Sojasauce
                   Sesamöl (Würzöl)
                   Rapsöl
                   Salatblätter (glatt, kraus, grün, rot)
                   Glatte Petersilie
                   Koriandergrün (nach Geschmack)



Quelle:
                   -- Erfasst *RK* 09.05.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Spargel putzen, schälen und die weißen Stngen ohne die Köpfe in 1/2
cm breite schräge Streifen schneiden, grüne Köpfe längs halbieren,
falls sie sehr dick sind. Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.
Peperoni in dünne Schrägstreifen schneiden, evtl. entkernen.
Cherrytomaten vierteln. Pro Person etwa 4 Blatt diverse Salate
kleinschneiden. 2 EL glatte Petersilie fein hacken.

Vinaigrette herstellen aus 2 EL Sesamöl, 2 EL Sojasauce,
Zitronensaft, 1 TL geriebenen Ingwer, Honig, Salz, Pfeffer.

Spargel in 2 EL Rapsöl mit Sesamsaat und einer Prise Zucker ca. 3
min braten, Köpfe etwas später zugeben, dann alles herausnehmen,
abtropfen lassen, leicht salzen. Jetzt Frühlingszwiebeln, Knoblauch,
Pepperoni und Petersilie ca. 1 min. braten, herausnehmen. Alles
miteinander vermischen, auf Teller verteilen und mit der Vinaigrette
beträufeln. Wenig abgeriebene Zitronenschale darüberstreuen, auch
etwas geschroteten Pfeffer und evtl. Korinadergrün, fein zerzupft.

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Am Schluss kommt noch etwas Olivenöl darüber, jedenfalls bei mir.
Geschrieben von Franz um 20:05 | in: feine Gästeküche
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