1.10.2007
Server-Umzug
Immer wieder ist es vorgekommen, dass einfachkoestlich.com nur nach langer Ladezeit oder überhaupt nicht erreichbar war. Deshalb werde ich den Blog hier nicht weiter ausbauen und bin mit den Einträgen (ab 9/07) auf einen neuen Server umgezogen.
Das alte Rezept-Archiv bleibt erhalten, ist weiter verlinkt und auch von der neuen Seite erreichbar.

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(ab September 2007)

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Geschrieben von Franz um 14:43 | in:
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1.10.2007
www.porzellantreff.de
Geschrieben von Franz um 13:00 | in:
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1.10.2007
Äpfel und Quitten - ein goldener Oktober

Quitten sind typische Herbstfrüchte. Roh kann man sie nicht essen, und viele Leute wissen nicht, wie man diese lang vergessenen Früchte zubereitet und welche Köstlichkeiten daraus werden können.
Ein einfaches Quittengericht, das jedem auf Anhieb gelingt, ist der Quitten-Käsekuchen. Im Geschmack ist er einzigartig, herb und fruchtig. Und ihm gebührt ein Vorzugsplatz auf dem sonntäglichen Kaffeetisch.



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Quitten-Käsekuchen
Kategorien: Kuchen, Gebäck
     Menge: 1 Kuchen

Zutaten:
      1        kg  Quitten
      1     Stück  Ingwer, frisch,walnußgroß
    200     Gramm  Zucker
      1     Prise  Zimt
    250     Gramm  Mehl
      1     Prise  Salz
    100     Gramm  Ganze Mandeln, geschält
    175     Gramm  Butter, kalt
                   Und Butter für die Form
    300     Gramm  Speisequark 20 %
      2            Eigelbe
      1      Pack. Vanillepuddingpulver



Quelle:
                   -- Erfasst *RK* 28.09.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Die geschälten Mandeln in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten, etwas abkühlen lassen und mit dem Cutter fein hacken.

Die Quitten schälen, vierteln und die Kerngehäuse herausschneiden. Die Viertel in dicke Spalten schneiden. Den Ingwer schälen und fein würfeln, mit 50 g Zucker, Zimt und Quitten in einem breiten Topf zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 15 Minuten dünsten. Eventuell ein bis zwei Esslöffel Wasser zugeben.

Aus dem Mehl, den geriebenen Mandeln, 100 g Zucker und der in Würfel geschnittenen Butter mit den Fingerspitzen einen Streuselteig kneten. Drei Viertel davon in eine gebutterte Springform geben, am Boden und etwa 2-3 cm hoch am Rand leicht festdrücken.

Die Quitten abtropfen lassen. Den Sud mit dem Quark, 50 g Zucker, den Eigelben und dem Puddingpulver verrühren, in die Form füllen. Quitten darauf verteilen, übrige Streusel aufstreuen.

Auf der untersten Schiene von unten im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad C Umluft ca. 35 Minuten backen.


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Selbst sehr reife Quitten sind oft noch ziemlich holzig, schwer zu schälen und gerade mit dem Kerngehäuse tut man sich oft schwer. Da heißt es aufgepasst, dass man sich nicht verletzt.

Wenn das Fruchtfleisch leicht braun angelaufen ist, sind die Quitten gerade richtig für den Kuchen. Sie dürfen in der Pfanne mit dem Zucker ruhig dunkel karamelliesieren.

Für die obere Streuselschicht des Kuchens sollten Sie mit den Fingerspitzen den Streuselteig zu kleinen Kügelchen oder Häufchen zusammendrücken, damit eine typisch ungleichmäßige Streuseldecke entsteht.
Abdecken musste ich den Kuchen beim Backen  nicht.


Außer den Quitten gibt es bei uns jetzt wieder die wunderbar aromatischen Herbstäpfel. Daraus lässt sich ein besonders toller Quark-Käsekuchen mit Apfeldecke zaubern:



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Quark-Käsekuchen mit Apfeldecke
Kategorien: Kuchen
     Menge: 1 Springform, 26-28 cm

Zutaten:
     50     Gramm  Weichweizengries
      1      Pack. Vanillepudding
                   Salz
      1      Teel. Backpulver
      1            Zitrone, Schale und Saft
    150     Gramm  Weiche Butter
    185     Gramm  Zucker
      1      Pack. Vanillezucker
      4            Eier (M)
      1        kg  Abgetropfter Magerquark
    100     Gramm  Sultaninen
      2      groß. Feste Äpfel
     60     Gramm  Mandelsplitter



Quelle:
                   Stern 27/03 S. 142
                   -- Erfasst *RK* 28.09.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Gries mit Pudding, Salz und Backpulver mischen. Butter mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren, Eier nacheinander einarbeiten. Zitrone zugeben, dann die Griesmischung und dann den Quark. Sultaninen unterheben. Die gut gefettete Form füllen und den Teig mit den vermischten Apfelstückchen und Mandelsplittern bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen auf der untersten Schiene bei etwa 180 Grad ca. 90 min. backen, in der Form auskühlen lassen, kalt stellen.



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1 1/2 Stunden Backzeit sind ziemlich lang, die braucht der Kuchen aber um abzubinden. Die Mandeln auf der Oberfläche können ruhig viel Farbe nehmen. Bevor sie aber verbrennen, decken Sie sie lieber beizeiten ab.

Selbst nach der langen Backzeit werden Sie meinen, der Kuchen sei in der Mitte noch zu flüssig. Das verliert sich, wenn er abgekühlt ist.

Sie sehen, der Herbst ist eine goldene Zeit für Genießer. Und da sind ja auch noch die Walnüsse ... Aber dazu später mehr.



Geschrieben von Franz um 12:25 | in: Brot, Gebäck
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27.09.2007
Nicht einfach - aber köstlich.
recipe in English   
 





Pünktlich zum 15th Apple Day ist hier mein Beitrag zum Event:
Apfel-Mandel-Pudding mit Calvados, Karamelsauce und Rosmarinkrokant


Nicht einfach - aber köstlich? - Die Mandeln können beim Rösten anbrennen, der Karamell zischt beim Ablöschen teuflisch, die Äpfel können matschig werden und und und. Man bereitet dieses Dessert nicht mal eben nebenbei zu.
Aber man kann es vorbereiten, es macht "viel her", scheckt umwerfend köstlich und ist krönender Abschluss für ein festliches Menü. Zum Beispiel zur Hochzeitsfeier unseres Sohnes, da habe ich es vor ein paar Tagen so serviert



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Apfel-Mandel-Pudding mit Calvados
Kategorien: Dessert
     Menge: 12 Portionen

Zutaten:
                   Mandelpudding:
    200     Gramm  Gehäutete Mandeln
    500     Gramm  Schlagsahne
    250        ml  Milch
     50     Gramm  Zucker
      5   Blätter  Weiße Gelatine
    2-3      Essl. Ahornsirup
                   Apfelsülze:
      6   Blätter  Weiße Gelatine
      1            Vanilleschote
    200        ml  Cidre
     50        ml  Apfelsaft
      1     klein. Zimtstange
     60     Gramm  Zucker
    500     Gramm  Äpfel
    2-3      Essl. Calvados



Quelle:
                   essen & trinken 9/2000
                   -- Erfasst *RK* 26.09.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Mandeln in einer trockenen Pfanne goldbraun rösten, abkühlen lassen und im Cutter fein zerhacken. Dann mit der Milch, der Sahne und dem Zucker aufkochen und mindestens 2 Std. ziehen lassen. Die Mandelmilch durch ein sehr feines Sieb abgießen. Gelatine in kaltem
Wasser einweichen, ausdrücken und in etwas warmer Mandelmilch auflösen, dann mit dem Ahornsirup in die Mandelmilch gießen und gut verrühren. Eine Terrinenform von etwa 1,2 l Inhalt mit Frischhaltefolie auslegen, dabei etwa 10 cm an jeder Seite überstehen lassen. Mandelmilch einfüllen und kalt stellen bis der Pudding erstarrt ist.

Für die Apfelsülze den Cidre, Apfelsaft, Zimtstange, Vanillemark und Zucker aufkochen. Die Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden. Im Cidresud etwa 10 min. leicht kochen, damit sie weich werden, aber nicht zerfallen. Leicht abkühlen lassen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, leicht ausdrücken und in etwas Apfelflüssigkeit auflösen, mit dem Calvados zu den Äpfeln geben und vorsichtig unterrühren. Wenn die abkühlende Apfelmischung zu gelieren beginnt, auf die Mandelpuddingschicht in die Terrine verteilen und mit der Flüssigkeit aufgießen. Über Nacht im Kühlschrank gelieren lassen.

Zum Servieren die Terrine auf ein Brett stürzen und an den Seiten an der Folie ziehen, damit sich die Terrine aus der Form löst. Dann in Scheiben schneiden und mit Karamellsauce und Rosmarinkrokant servieren.

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Die Apfelschicht darf erst eingefüllt werden, wenn der Mandelpudding fest ist. Die Äpfel sollten auch nicht mehr heiß sein.

Damit man die Terrine aus der Form lösen kann, zieht man an der überstehenden Folie und zieht auch die Seiten etwas nach innen, damit Luft zwischen Folie und Rand gelangen kann.


Mit den angegebenen Gelatinemengen wird die Terrine gut fest und lässt sich schneiden und bewegen, ohne dass sie bricht.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Karamelsauce
Kategorien: Dessert
     Menge: 12 Portionen

Zutaten:
      2            Vanilleschoten
     80     Gramm  Zucker
    250        ml  Milch
    250        ml  Schlagsahne
      6            Eigelb (M)



Quelle:
                   essen & trinken 9/2000
                   -- Erfasst *RK* 26.09.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Zucker in einem Topf hellbraun karamelisieren lassen und mit Milch und Sahne ablöschen. Vanilleschoten und herausgekratztes Mark zugeben und etwa 10 min. leicht kochen, bis der Karamel sich wieder aufgelöst hat. Eigelbe cremig schlagen und mit dem Schneebesen in
die nicht mehr heiße Karamelmilch rühren. Auf kleiner Flamme (oder über einem heißen Wasserbad) ständig rühren, bis eine dicklich cremige Sauce entstanden ist. Durch ein Sieb gießen und abkühlen lassen.

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Wenn man die Sauce mit dem Schneebesen schlägt, nimmt sie viele Luftbläschen auf und wird schaumig locker. Rührt man mit dem Holzspatel, wird die Sauce cremig und schwerer.
Auf jeden Fall gehört noch Krokant darübergestreut.


==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Rosmarin-Krokant
Kategorien: Dessert
     Menge: 12 Portionen

Zutaten:
     50     Gramm  Zucker
     50     Gramm  Mandelblätter
      2      Teel. Feingehackte Rosmarinnadeln



Quelle:
                   Rolf Zacherl
                   -- Erfasst *RK* 26.09.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Mandelblätter in einer trockenen Pfanne hellbraun rösten, herausnehmen. Zucker ohne Rühren schmelzen und hellbraun karamelisieren lassen. Mandelblätter und Rosmarin zugeben und mit
einem Holzspatel verrühren. Die Masse auf ein Blech mit Backpapier verteilen, abkühlen lassen, in einen Gefrierbeutel stecken und mit dem Nudelholz grob zerkleinern.


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Wem das nicht reicht, gibt noch einen Schlag Sahne dazu. Aber dann ist wirklich Schluss!

Geschrieben von Franz um 22:42 | in: Dessert
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26.09.2007
Mousse für Mousse ein Hochgenuss
Ein Mousse kommt selten allein - jedenfalls wenn man Glück hat.
Viel Glück hatten die Gäste einer Feier in unserer Familie. Weil sie wirklich nicht viel Mühe machen und gut vorzubereiten sind, gab's ein helles Mousse "Bayerischcreme klassisch mit roter Beerensauce" und ein dunkles "Mousse au chocolat mit Orangen" zur Wahl, wobei mancher nicht wählen wollte und lieber beides genoss. Also, immer ein bisschen mehr anrühren ...



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Bayerischcreme mit roter Beerensauce
Kategorien: Dessert
     Menge: 8 Portionen

Zutaten:
                   Bayerischcreme:
      6   Blätter  Klare Gelatine
    500        ml  Milch
      2            Vanillestangen
      6            Eidotter
    100     Gramm  Zucker
    500        ml  Schlagsahne
                   Beerensauce:
    300     Gramm  Himbeeren (Frischware oder TK)
    300     Gramm  Gemischte Beeren (Frischware oder TK)
     75     Gramm  Zucker
            Etwas  Zitronensaft



Quelle:
                   frei nach: Andreas Geitl "Feine bayerische Küche"
                   -- Erfasst *RK* 26.09.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Milch mit dem Mark der Vanillestangen aufkochen. Eidotter mit Zucker schaumig rühren. Sahne steif schlagen.

Die heiße Milch langsam unter Rühren in die Eiercreme eingießen. Auf kleiner Flamme (oder über dem heißen Wasserbad) so lange rühren, bis die Masse deutlich dicker wird. Gelatine ausdrücken, in etwas heißer Milch auflösen und unter die heiße Creme rühren, dann Creme in Eiswasser kalt rühren. Sobald die Gelatine anzieht, die geschlagene Sahne unter die Creme heben. Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Für die Beerensauce die Himbeeren mit Zitronensaft und Zucker aufkochen und durch ein feines Sieb rühren, um die Kerne zu entfernen. Kalt werden lassen und dann die gemischten Beeren unterheben.


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Ein Klassiker. An Köstlichkeit kaum zu überbieten.

Der Bayerischcreme zur Seite steht ein weiterer Klassiker, ebenfalls nicht zu überbieten: Mousse au chocolat. Hier ebenfalls in einer klassischen Version nach einem Rezept von Jean Claude Bourgueil, dem Sternekoch aus Düsseldorf-Kaiserswerth. Ein besseres Rezept kenne ich nicht.



==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Mousse au chocolat
Kategorien: Dessert
     Menge: 10-12 Portionen

Zutaten:
      4            Eigelb
     30     Gramm  Zucker
      4            Eiweiß
     50     Gramm  Zucker
      1     Prise  Salz
    170     Gramm  Dunkle Kuvertüre (Valhrona)
     20     Gramm  Butter
     80     Gramm  Geschlagene Sahne
      6    EL  Whisky



Quelle:
                   frei nach Jean Claude Bourgueil
                   -- Erfasst *RK* 17.08.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Die klein geschnittene Kuvertüre mit der Butter gemeinsam bei etwa 50-60 Grad C im Ofen langsam schmelzen lassen, verrühren. Eigelb mit 30 g Zucker schaumig rühren, Whisky, geschmolzene Butter/Schokoladen-Mischung und geschlagene Sahne unterrühren. Eiweiß mit 50 g Zucker und einer Prise Salz schaumig rühren und vorsichtig unterheben, damit kein Volumen verloren geht. Für mindesten 3 Stunden (besser: über Nacht)  kalt stellen. Zum Servieren Nocken abstechen.


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Dazu gab's Orangenfilets, kandierte Orangenzesten, Orangenhippen, eine Sauce aus Orangensaft, Zitronensaft und etwas Sahne, aufgekocht mit ein paar Kardamomsamen, Cointreau, etwas Zucker und wenig Kartoffelstärke. Außerdem noch ein Klacks Grand-Marnier-Sahne.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Grand-Marnier-Sahne
Kategorien: Dessert
     Menge: 8 Portionen

Zutaten:
    200        ml  Sahne
      1      Teel. Zucker
      6      Essl. Grand Marnier
                   Kandierte Orangenzesten



Quelle:
                   -- Erfasst *RK* 26.09.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Sahne mit Zucker halbsteif schlagen, dann unter weiterem Schlagen Grand Marnier zufügen, mit kandierten Zesten dekorieren.

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Alle Gäste waren sich übrigens einig: soviel Mousse muss sein.

Geschrieben von Franz um 11:17 | in: Dessert
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21.09.2007
Reichlich was zur Brust genommen,

nämlich Petersilie, Rucola, Salbei und Basilikum. All diese wunderbaren Aromen werden mit weiteren Gewürzen und etwas Frischkäse in die Hähnchenbrüste gerollt und sorgen für saftiges Fleisch und wunderbaren Geschmack.
Petto di pollo ripieno sul letto di lenticchie - Gefüllte Hühnerbrust auf Linsen heißt das Ganze und ist wieder mal ein tolles italienisches Geflügelgericht. Hätte ich eigentlich auch zum Linsen-Koch-Event einreichen können ...


==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.1
Titel: Gefüllte Hühnerbrust auf Linsen - Petto di pollo ripieno sul letto di lenticchie
Kategorien: Geflügel
     Menge: 4-6 Personen

Zutaten:
                   Zutaten für die Hühnerbrust:
      4            Ausgelöste Hähnchenbrüste
    2-3    Tassen  Kräuter: Basilikum, Petersilie, Rucola,
                   -- Salbei - was zur Hand ist
      1            Knoblauchzehe
                   Eventuell etwas Chili
    100     Gramm  Frischkäse
                   Salz
                   Pfeffer
                   Muskat
      3      Essl. Olivenöl
      2            Rosmarinzweige
      4            Knoblauchzehen
      1      Glas  Weißwein
                   Eventuell etwas Brühe
      1     Prise  Zucker
    1-2      Essl. Olivenöl
                   Zutaten für das Linsengemüse:
    250     Gramm  RoteLinsen
    100     Gramm  Kleine Nudeln
                   Salz
      1     klein. Zwiebel
    1-2            Knoblauchzehen
                   Kleine Tomaten
      2      Essl. Olivenöl
            Etwas  Brühe oder Tomatensaft
      1  Spritzer  Balsamico
                   Pfeffer
      1  Spritzer  Sojasauce
     50        ml  Sahne
                   Petersilie



Quelle:
                   frei nach Martina Meuth und Bernd Neuner-
                   Duttenhofer
                   -- Erfasst *RK* 21.09.2007 von
                   -- Franz Schumacher


Zubereitung:
Die Hähnchenbrüste mit einem scharfen Messer von beiden Seiten einschneiden, sodass man sie zweimal auseinander klappen und zu einer großen Fläche ausbreiten kann. Das Fleisch an den dicken Stellen flach klopfen und mit Pfeffer und ein wenig Salz würzen. Die Kräuter von den Stielen zupfen und sehr fein hacken, mit ebenfalls gehacktem Knoblauch, Chili und dem Frischkäse mischen. Diese grüne Paste mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig würzen. Auf das Fleisch verstreichen. Jedes Stück aufrollen und zu einer Rolle wickeln. Mit Küchenzwirn verschnüren.

In heißem Olivenöl rundum anbraten, Knoblauchzehen und Rosmarin dazugeben, mit dem Wein ablöschen und jetzt zugedeckt auf kleinem Feuer etwa zehn Minuten sanft köcheln lassen. Den Bratenjus am Ende mit etwas Brühe ablösen, mit Zucker, Sojasauce abschmecken und mit
Sahne aufmixen.
Als Beilage passen dazu rote Linsen: sie werden in reichlich Salzwasser etwa 10 min. gar gekocht. In einem zweiten Topf die Zwiebel fein gewürfelt andünsten, den gehackten Knoblauch dazu, schließlich zwei gehäufte Esslöffel gekochte Linsen zufügen, genauso Brühe und Tomatensaft. Alles mit dem Mixstab glatt mixen, nochmals etwas Brühe oder Tomatensaft dazu, dass genügend Sauce entsteht, die restlichen Linsen zu umschließen. Auch die restlichen Linsen nunmehr zufügen und untermischen, erhitzen und mit Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken. Zum Schluss reichlich fein gehackte Petersilie unterrühren.

Die Hähnchenrollen mit einem scharfen Messer schräg in gut fingerbreite Scheiben aufschneiden.


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Anders als im Originalrezept habe ich rote Linsen genommen, noch ein paar vorgekochte kleine Nudeln untergemischt und alles etwas pikant säuerlich abgeschmeckt.

Ein kleiner Schuss Sojasauce bringt Volumen in den Geschmack der Geflügelsauce. Das funktioniert auch bei anderen Fleischsorten. Probieren Sie das auch mal bei einer kräftigen Fischsauce.

Die Rezepte von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer, die sich im WDR-Fernsehen alle 14 Tage kochend fetzen, sind immer delikat gewürzt und perfekt zum Nachkochen geeignet. Auch ihre Landschafts-Kochbücher sind ein Hochgenuss zum Schmökern.

Geschrieben von Franz um 15:43 | in: Italienische Küche
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