Fortschritt Socken

Geschrieben von Elsi in: Nadelbinden

So, am Wochenende habe ich auch etwas Zeit gehabt an Rogers Socken zu nadeln

Sie sind jetzt schon relativ lang und schmiegen sich schön an seine Füße. Nicht mehr weit und ich bin an der Ferse angekommen

Hier ein Bild von den pink/blauen Socken

Die obere Socke ist auf rechts, wie er sie nachher auch tragen wird/soll  Die untere auf links, wie ich die Socken die meiste Zeit sehe, weil es sich dann leichter nadeln lässt

Meine Socken sind nicht so schön übergangslos geringelt wie die von Ruby, da ich nicht mit zwei fortlaufenden Strecken arbeite. Meine sind von der Technik her ganz ganz einfach. Wann immer ein Faden vernadelt ist, setze ich einen neuen in einer anderen Farbe an. Das gibt dann diese Übergänge. Klar wär es anders wahrscheinlich schöner, aber mir kommt es für die ersten Socken erstmal darauf an, dass die Zunahmen stimmen und ich am Ende ein paar maßgenadelte Socken für meinen Freund habe. Beim nächsten Paar nehme ich dann schönere Wolle  und ringel sie auch schöner (wenn ich denn geringelte mache).

Zur Technik kann ich bis jetzt folgendes Sagen. Ich habe komplett aus einer Rosette angefangen und immer gleichmäßig zugenommen. Hab also kein Oval gebildet sondern hatte immer einen Kreis. Ich habe den Socken immer wieder von meinem Freund anprobieren lassen und bis jetzt passen die Socken perfekt. Ich denke es ist also nicht so schlimm aus einem Rund anzufangen. Aber vielleicht versuche ich nächstes Mal ein Oval hinzubekommen.

liebe Grüße,

Elsi

Hubbel auf der Rückseite?

Geschrieben von Elsi in: Nadelbinden

So und einen Tip zum Nadeln hab ich auch mal wieder.

Da ich mit der Daumenfesselmethode arbeite haben meine Schlaufen logischer Weise immer Daumenbreite. Auf der Vorderseite bekommt man damit auch egal bei welcher Fadenstärke ein schönes gleichmäßiges Maschenbild.

Die Rückseite kann aber Hubbel haben, so wie hier:

Dadurch wird die Rückseite unschön. Vielleicht möchte man sie trotzdem behalten, denn mehr Wärme könnte so ein Stück spenden, jedoch verbraucht es natürlich auch viel mehr Faden.

Diese Hubbel entstehen bei dünnerem Garn, wenn man eine neue Schlaufe bildet...

... weil die alte Schlaufe, die man zwischen Daumen  und Zeigefinger gehalten hat zu groß war, oder der Daumen zu dick

Aber man kann sie ganz einfach los werden!

Nachdem man die neue Schlaufe genadelt hat und bevor man den kompletten Faden durchzieht und die neue Schlaufe am Daumen anzieht, liegt immer noch die alte Schlaufe über dem Daumen - hier die obere. An dieser zieht man jetzt links, bis der Hubbel verschwunden ist und sich dort eine feste Schlaufe gebildet hat. Aber Achtung, nicht zu fest ziehen, sonst wird das Nadeln nachher schwierig.

Als nächstes an der ganz neuen Schlaufe (noch sehr locker, weil ja noch nicht fertig gebildet) links ziehen - hier die untere, bis die alte Schlaufe wieder fest über dem Daumen liegt - hier die obere.

Jetzt die alte Schlaufe hochschieben, so dass man sie zwischen Zeigefinger und Daumen festhält und die neue Schlaufe am Daumen festziehen. Und siehe da, wieder Ausgangsstellung

So bekommt ihr auch auf der Rückseite ein schönes, festes und gleichmäßiges Gewebe.

liebe Grüße,

Elsi

Meine Nadelarbeiten

Geschrieben von Elsi in: Nadelbinden

So, hier mal das versprochene Foto von meinen momentanen Nadelarbeiten:

Leider durch die Lichtverhältnisse nicht so top, aber ich denke man kann es sehen.

Ganz links oben, die braune Mütze, leider glaub ich wiedermal beim Zunehmen der Maschen zu gut gemeint, weshalb es vielleicht doch noch was anderes wird  Daneben die Mütze mit der mehrfarbigen Wolle, was mir sehr gut gefällt
Rechts daneben ein Sockenanfang für Roger und darunter das Gegenstück noch ohne blau. Auch hier bin ich mir wieder unsicher beim Zunehmen. Und müsste das eigentlich ein Oval werden? Wie habt ihr denn die Kappen vorne gemacht?

Naja, irgendwie werden es schon Socken werden  Die nächsten werden dann hoffentlich besser

liebe Grüße,

Elsi

Eine neue Reihe ansetzen

Geschrieben von Elsi in: Nadelbinden

Eine neue Reihe, um zB. Treppen auszugleichen, anzusetzen ist ganz einfach.

Wir brauchen unsere Ausgangsposition vor jedem Stich, also eine Schlaufe über dem Daumen, eine zwischen Daumen und Zeigefinger und den Faden,der aus der Schlaufe über dem Daumen rauskommt.

Dafür suche ich mir einfach die Schlaufe bei der ich anfangen will. Dann ziehe ich durch diese Schlaufe von hinten meinen Faden durch.

Ich halte den Faden von hinten fest, damit er nicht wieder raus rutscht und schiebe meinen Daumen in die Schlaufe bis die Schlaufe schön über meinem Daumen liegt. Und nun nehme ich mir nur noch die Schlaufe davor und halte sie zwischen Daumen und Zeigefinger fest. Jetzt hab ich schon wieder meine Ausgangspostion und nadel einfach weiter, so als wär ich in einer ganz normalen Reihe.

So einfach ist das

Fortschritt am Beutel

Geschrieben von Elsi in: Nadelbinden

So, da ich ja jetzt während jeder Bahnfahrt fleißig nadel ist das Grundgerüst meines Beutels nun fertig

So sah er nach Abschluss der normalen Nadelarbeiten aus:

Wie man sieht gibt es da, wo ich letzendlich aufhört habe zu nadeln einen kleinen Absatz, eine sogenannte Treppe. Wenn man die nicht schön findet gibt es Mittel und Wege sie ein wenig abzuschwächen. Eine wunderschöne Anleitung dazu habe ich im Internet gefunden bei Viðforli.

Es ist auch wirklich ganz einfach, schaut euch die Anleitung mal an. Wer mit dem Anfang der neu anzusetzenden Reihe Probleme hat, dem gebe ich hier noch eine Hilfe.

Es sieht auch sehr schön aus, wenn man die letzte Reihe in einer anderen Farbe ansetzt. Ich hatte leider nur die braune Wolle, deswegen hab ich auch die Schlussreihe im braunen Faden angesetzt.

So sieht mein Beutel jetzt aus:

Man sieht die Treppe ist verschwunden. Ein bisschen sieht man noch den Abschluss der letzten Reihe, weil ich leider da etwas unsauber genadelt habe, aber ich bin mir sicher bei meiner nächsten Nadelbindarbeit wird es schon besser aussehen.

Meinem Beutel fehlen noch Schnürchen, um den Beutel zu schließen und ich will sogar noch ein paar Verzierungen anbringen, damit er etwas netter aussieht.

Wie ich die Verzierungen mache weiß ich noch nicht genau. Kann aber eh noch ein bisschen dauern, da ich das nur zu Hause machen kann und da meine Stickereien vorerst Priorität haben.

Nun aber dazu, wie man so einen Beutel herstellt. Es ist wirklich ganz einfach.

Anleitung:

Ihr startet aus einer Rosette und nehmt schnell zu (am Besten je Schlaufe eine zunehmen) bis ihr den gewünschten Durchmesser eures Beutels erreicht habt. Dann hört ihr auf zuzunehmen und nadelt normal weiter, um den Zylinder zu erhalten. Jetzt nadelt ihr solange am Zylinder weiter, bis ihr die gewünschte Höhe eures Beutels erreicht habt. Ist das erreicht zieht ihr einfach die letzten Schlaufen zusammen und vernäht den Endfaden. Dann ist euer Beutel soweit wie auf meinem ersten Bild oben. Danach wahlweise eine Schlussreihe ansetzen, in der gleichen Farbe oder einer anderen. Dann habt ihr einen Beutel wie auf meinem zweiten Bild.

Ich persönlich habe meinen Beutel mit einem Durchmesser von 10cm auf eine Höhe von 12cm genadelt. Ich habe Schurwolle (aber mit Superwash-Eigenschaft) mit einer Nadelstärke von 6 benutzt. Es war ein 50g Knäuel und es ist imme noch ca. ¼ davon übrig.

liebe Grüße,

Elsi