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Achtzehn Es gibt jede Menge Scheußlichkeiten. Spital ist eine davon. Kopfschmerzen eine andere. Aber Breitner am Fußende meines Bettes war der Höhepunkt des Grauens. „Munter?“ „Nein!“ „Du hast die ganze Zeit im Krankenwagen etwas von Anschlag, Mord und Gemeinheit gefaselt. Da haben die Karbolpiesler die Polizei verständigt. Na und ich hab nur deinen Namen gehört und war schon auf dem Weg. So sind Freunde.“ Freunde. Das hat gesessen. In meinem Hirn war Volksfest angesagt, mit Hühnergrill und Blasmusik. Ein dicker Kormoran schlug die große Trommel. „Also?“ fragte Breitner schmunzelnd, „wer hat dem guten Nelson ein Beinchen gestellt?“ „Keine Ahnung. Aber ich bin nicht von alleine die Treppen runter gesegelt. Da hat jemand nachgeholfen.“ „Der große Unbekannte hat wieder zugeschlagen. Ein mieser Typ, ehrlich.“ Ich legte mich demonstrativ auf den Bauch. „Sie glauben mir nicht, Breitner. Das finde ich bedauerlich,“ „Du drehst mir den Rücken zu, Nelson?“ Breitners Stimme klang ein wenig verunsichert. „Soll das heißen, ich soll dir in den Arsch treten?“ „Das heißt“, murmelte ich in meinen Polster, „dass sie mich am Arsch lecken können. Sie müssen aber nicht, ist nur ein Angebot. Jetzt hauen sie ab, ich muss schlafen.“ „Das hab ich gehört, Nelson!“ polterte Breitner los, „wie man in den Wald hineinruft, so kommt’s raus. Denk daran, wenn dich das nächste mal wieder so ein böser Butzemann durch den Fleischwolf drehen will…ich werde daneben stehen und zusehen und es wird mir jede Menge Spaß machen, Mistkerl…“ Du stehst doch immer nur daneben und schaust zu wie die Welt den Bach runtergeht, dachte ich im Halbschlaf. Dann war da noch ein Geräusch von einer zugeschlagenen Tür. Mir wars recht. Nur noch schlafen, schlafen und von gar nichts träumen. | ||
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